Ortsbeirat Neustadt trifft sich im Grünen

Auch am Alaunplatz kommen Frühlingsgefühle auf. Die Räte beraten über die Westerweiterung und das Sauberkeitskonzept.
Auch am Alaunplatz kommen Frühlingsgefühle auf. Die Räte beraten über die Westerweiterung und das Sauberkeitskonzept.
Heute um 17 Uhr treffen sich die Ortsbeiräte – ausnahmsweise mal nicht im Bürgersaal, sondern im Grünen, genauer am Alaunplatz, noch genauer an der Kita „Regenbogen“ am Bischofsweg. Top-Thema ist der Russensportplatz – der nun schon seit einer kleinen Weile der Stadt gehört und prima eingezäunt vor sich hin darbt.

Die Räte werden den Platz vor Ort begutachten und sich vom Grünflächenamt erläutern lassen, wie die nächsten Schritte zur Westerweiterung geplant sind. Außerdem will der Ortsamtsleiter die Fortführung des Sauberkeitsprogrammes für den Alaunplatz vorstellen. Vorab sickerte schon durch, dass es auch in diesem Jahr zusätzliche Mülltonnen geben soll. Die sollen je nach Wetterlage schon in den nächsten Wochen aufgestellt werden.

  • Ortsbeiratssitzung auf dem Alaunplatz, Start 17 Uhr, Zugang über Bischofsweg 17a (Kindertagesstätte „Regenbogen“), die Sitzung ist öffentlich.

11 Kommentare zu “Ortsbeirat Neustadt trifft sich im Grünen

  1. Mehr Mülltonnen werden auch nichts an der alltäglichen
    Vermüllung im Alaunpark ändern,
    dort funktioniert es doch nur noch auf die harte Tour:
    Besser für zwei, drei Monate liegen und alle im Müll
    und Dreck ersticken lassen.
    Solange die Stadt immer allen tagtäglich das Gesäß hinterher trägt,
    wird sich bei den meisten (Zugezogenen) nichts ändern.
    Klar, viele werden sich jetzt wieder aufregen,
    doch vor ein paar Jahren war die Vermüllung kaum der Rede wert.
    Warum wohl?

  2. Neo: damit schafft man ein Paradies für Ratten, Tauben und andere, wenig appetitliche Tiere. Und wer soll den Dreck dann am Ende wegmachen, der nach einigen Monaten sicher sehr „lecker“ ist? Du?

  3. @ Neo: weil einheimische Neustädter niemals nicht keinen Müll liegen lassen? Ist ja auch nicht so, dass erst seit „ein paar Jahren“ Leute in die Neustadt ziehen. Das hat wohl eher was damit zu tun, dass die Neustadt als Partymeile betrachtet wird, auf der man mal richtig die Sau rauslassen kann – und dazu gehört für manche wohl auch, ihren Dreck rumzuwerfen. Ob das dann die gleichen Gestalten sind, die meinen, sich im nächsten Hauseingang zu erleichtern wäre ok, weiß ich nicht, aber die Vermutung liegt nahe. Das hat meines Erachtens alles weniger was mit Neustädter/“Externer“/Zugezogener/Gentrifidingens zu tun, als vielmehr mit einer allgemeinen „Ist mir doch egal“/“ist nicht mein Problem“-Haltung, die insgesamt zuzunehmen scheint.

    (Frage am Rande: muss man mit Prießnitzwasser getauft sein, um als Neustädter zu gelten? Oder woran macht sich das fest?)

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