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Kästner-Museum wird renoviert

So könnte der kleine Erich vor 100 Jahren tatsächlich auf der Brüstung gesessen haben, heute befindet sich hinter der Mauer das Kästner-Museum.
So könnte der kleine Erich vor 100 Jahren tatsächlich auf der Brüstung gesessen haben, heute befindet sich hinter der Mauer das Kästner-Museum.
Das Erich-Kästner-Museum am Albertplatz hat von heute bis Sonnabend geschlossen. Der Grund: Es wird renoviert. Dabei handelt es sich um kleinere Reparaturen und Vorbereitungen auf das 15-jährige Jubiläum, das ab dem 23. Februar mit einer Festival-Woche gefeiert wird.

Das Museum wurde anlässlich des 101. Geburtstages des wohl größten Sohns der Neustadt eröffnet und befindet sich in der Villa Augustin, dem einstigen Haus von Kästners reichem Onkel, dem Pferdehändler Franz Augustin. Das Museum wurde von dem irischen Architekten Ruairí O’Brien konzipiert und ist ein interaktives Minimuseum auf nur rund 30 Quadratmetern im Erdgeschoss der Villa. Im Obergeschoss der Villa befindet sich das Literaturhaus Dresden.

Erich Kästner beschreibt ins seinem Buch „Als ich ein kleiner Junge war„, seine Eindrücke von Villa:

Am liebsten hockte ich dann auf der Gartenmauer und schaute dem Leben und Treiben auf dem Albertplatze zu. (…) Die zwei Springbrunnen zeigten ihre Wasserkünste. Die Feuerwehr ratterte, mit ihrem Hornsignal und glockenläutend, vorbei.

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Stephan Schumann

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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