Wie lautet die Antwort auf die Frage Kunst?

Wer der geballten Feierwut der BRN dieses Jahr entfliehen möchte, findet eine Alternative in der Art & Response-Konferenz vom 13. bis zum 14. Juni. Das entwicklungspolitische Projekt findet zum 18. Mal statt und fokussiert die Interferenzen von Politik, Kunst und Ökonomie auf interaktive Weise. Workshops und Diskussionsrunden widmen sich international gültigen Gesellschaftsthemen und einem besonders: Der Kunst. Was ist ein Artivist? Wie kann Kunst Politik und Gesellschaft verändern? Kann Literatur „wahr“ sein? In Vorträgen versuchen KünstlerInnen und GeisteswissenschaftlerInnen sich diesen abstrakten Fragestellungen anzunähern und laden zum Mitreden ein. Zum Abkühlen überhitzter Köpfe gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm aus tanzsportlichen Lockerungsübungen.

Den Auftakt gibt am Freitag im Societaetstheater das Tanztheater „Wasser Marsch [Cocktail-ungeklärt]“.  Mit vollem Körpereinsatz verschafft sich die Frage „Was passiert mit dir, wenn dein Wasser zu Gift wird?“ Raum. Verkopfter geht es am nächsten Tag im von Gerber-Bau an der TU Dresden weiter. Ermüdende Frontalbeschallung kommt dennoch nicht in die Tüte. Das theaterpädagogische Lernkonzept „Theater der Unterdrückten“ beispielsweise plant für seine TeilnehmerInnen praktische Übungen zur Selbsterfahrung ein und der in englischer Sprache abgehaltene Workshop zu Streetart in der arabischen Welt fordert zum kreativen Mitgestalten auf.

Die Anmeldung ist bis zum 10. Juni möglich. Inklusive Verpflegung beträgt der Teilnahmepreis 15 Euro, inklusive Verpflegung und Theater am Freitag 20 Euro. Am Sonnabend besteht zudem optional die Möglichkeit einer Kinderbetreuung und auch Übernachtungen können organisiert werden.


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