Warum tut er das nur?

Vor einer kleinen Weile schaffte es der Wirt des Espitas, die Zuneigung der Neustädter zu erlangen, als er der Video-Kamera auf dem Dach seines Lokals den Stellplatz entzog (Neustadt-Geflüster berichtete). Und nun das: „Kaiserparty zur BRN im Espitas-Biergarten“. Angedroht werden „Party- und Schlagermugge“ am Freitagabend und am Sonnabend dann ein Live-Konzert des Roland-Kaiser-Doubles, Steffen Heidrich. Warum?

Das fast komplette übrige Programm zur BRN findet sich hier.

12 Kommentare zu “Warum tut er das nur?

  1. Als ob es keine Schlagerfans in der Neustadt geben würde… Ist ja mal wieder ein sinnloser Artikel…

    Als ob nicht jeder, mit ein bis zwei Umdrehungen, bei Rolle abgehen würde… Und nicht eh schon jeden Samstag Schlagermucke im Downtown laufen würde…

    Die Intoleranz der Toleranten… Scheint immer ein Phänomen bei einer Elitenbildung zu sein…

  2. Obwohl ich Schlager (egal ob in der Einzahl) oder in der Mehrzahl auch Schläger ;-) nicht mag, muss ich @Maracus recht geben: Vielfalt und Toleranz ist das BRN-Zauberwort und ob Angebote angenommen werden, entscheidet der Markt. *arghh* BRN-Unwort gebraucht, sorry… der Verbraucher bzw. BRN-Bewohner oder -gast.

    Die BRN hat sich verändert und verändert sich. Heute werden vom BRN-Besucher auch Alko-Pops (nixs sexistisches) statt Bier, Kommerz statt Kreativität aktzeptiert. Liebenswert und einzigartig machen es immer noch die Ideen der Gastgeber. Und vielleicht ist die eine Schlagerparty inzwischen das Außergewöhnliche inmitten von Elektro-Mugge?

    Und: Steffen Heidrich ist „wenigstens“ Dresdner. Becks nicht.

    Dont know. Aber gespannt auf BRN 2019. Und Eure Kommentare.

    HMD

  3. Die Marktgesetze wirkten schon bei der ersten BRN 1990, als es noch einen richtigen Monarchen gab;-)

    Im Grunde war doch die BRN gerade in den ersten Jahren ein Beispiel für einen Markt, wie er wirklich sein sollte: es gab Regeln, es gab aber auch nicht zu viele Restriktionen, es gab kommerzielle neben nichtkommerziellen Angeboten, es war gleichzeitig auch eine soziale Wirtschaft. Die Geldpolitik war wesentlich durchdachter als heute …

    Es gab die „Planwirtschaft“ am Beginn der Marktwirtschaft, diesen Namen finde ich bis heute genial;-)

  4. Maracus schrieb: Als ob nicht jeder, mit ein bis zwei Umdrehungen, bei Rolle abgehen würde…

    Ich nicht. Ich kann es in diesem Sommer mangels Umdrehungen leider nicht testen. Aber soweit kenne ich mich;-)

    Wenn man sich vom Ort des Geschehens entfernen kann, sind Schlagermusik oder Volksmusik überhaupt kein Problem. Wenn man gute Fenster oder Ohropax hat, kann man auch viel aushalten. Die Stärke der eigenen Toleranz kann man austesten, wenn man der Immission wirklich mal ausgesetzt ist;-)

  5. Ich find das auch ne Schweinerei, Anton! Wie zum Teufel kannst Du es Dir eigentlich überhaupt erlauben, einen eigenen Musikgeschmack zu haben, wenn Du ein Blog Dein eigen nennst? Du bist wohl völlig übergeschnappt oder was?

    Aber, so ist das eben in der Nachbarschaft, da gibt es NUR Motzkis, echt mal.. NUUUUR MOTZKIS

    Naja, und ein paar schöne Frauen (zum Glück auch welche, die folgendes Lied nicht kennen)

    „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
    Wenn ihn die schöne Nachbarin gefällt
    Und ihm das Schicksal vor der eignen Haustür
    Solche schönen Beine stellt“
    R. Kaiser

  6. naja, bei der brn darf gerne auch ein bisschen toleranz mitspazieren. bin nun wahrlich kein roland kaiser-fan, aber es gibt ja nun auch genügend andere klänge. wird mich also nicht im geringsten stören und wer roland kaiser gut findet, soll halt zum espitas gehen.

  7. Ich freue mich auf die Party und auf alle Schlagerfans.
    Anton soll bitte am 8.8.2009 bei den Filmnächten lauschen(wenn er noch Platz findet)
    ca. 15000 Besucher – noch Fragen.
    Bis morgen, Steffen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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