Frau vor der Post beraubt

Wie die Dresdner Polizei heute meldet, ist gestern am frühen Abend eine Frau von einem Unbekannten beraubt worden. Die 26-Jährige war um 18.15 Uhr auf dem Weg zur Postbank an der Königsbrücker Straße. In der Nähe der Filiale wurde sie von einem Mann angesprochen. Als sie sich umdrehte, versuchte der Räuber, ihr die Handtasche zu entreißen. Das gelang ihm zwar nicht, aber er konnte in die Tasche greifen und erbeutete ein Bündel Geldscheine. Zur Höhe der erbeuteten Summe möchte die Polizei keine Angaben machen, jetzt ermittelt die Kripo wegen Raubes.

Nach Angaben der Polizei war der Räuber etwa 35 bis 40 Jahre alt, ca. 185 bis 190 cm groß und von normaler Gestalt. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Strickmütze, eine Brille mit einem dicken schwarzen Rahmen sowie eine dunkle Hose und dunkle Schuhe. Auffällig waren sein Dreitagebart und sein südeuropäisches Aussehen. Er sprach offenbar nur gebrochen deutsch.

  • Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Polizei-Telefon: 0351 4832233

30 Kommentare zu “Frau vor der Post beraubt

  1. @Hotte Hü

    Südeuropäisch oder Nordafrikanisch, irgendwas in der Richtung wird es schon gewesen sein. Es verwundert mich aber nicht, schließlich haben wir ja keine Probleme in dieser Richtung. Sind alles nur unglückliche Einzelfälle!

  2. @Anton. Da hast du wohl Recht. Das ist leider völlig normal. Geldtransport ist zu teuer. Bleibt zu hoffen, dass es „bloß“ so ne Bäcker-, Drogerie- oder sonstwas Kette getroffen hat. Für einen kleinen Einzelhändler wäre der Verlust der Tageseinnahmen sicherlich schwer zu verkraften.

    Allerdings: Wie kann man die Tageseinnahmen in der offenen (der Räuber konnte hineingreifen) Handtasche transportieren?

  3. Interessant: Da wird eine junge Frau beraubt und die einzigen Reaktionen drehen sich ausnahmslos um die Sorge vor Diskriminierung infolge der Täterbeschreibung oder ein mögliches Fehlverhalten des Raubopfers.

    Muss man heute so sein, um nicht als spießig, sondern als irgendwie alternativ sozial engagiert zu gelten?

  4. Und was ist mit dem Opfer des Raubs? Abgesehen vom sicher schmerzlichen Verlust des Geldes wird die junge Frau wohl die nächsten Tage, Wochen, Monate, …. mit einem unguten Gefühl durch die Straßen gehen!

  5. Nein, aber nachher stellt es sich raus, dass es ein Bayer war. Da bekommt südeuropäisch wieder ne ganz andere Bedeutung. ;-)

    Was mich an dieser Debatte interessiert ist eine Frage: Warum ist die Herkunft des Täters wichtig?

  6. Wenn man sich die Kommentare der „Herkunftsdeutschen“ bei Facebook durchliest, die bisher da ohne Gegenrede zu lesen sind, muss man sich nicht wegen der Diskriminierung infolge der Täterbeschreibung sorgen – dafür ist mal wieder reichlich gesorgt! Das dies nichts damit zu tun hat, Empathie mit dem Opfer des Überfalls zu haben, steht – meiner Meinung nach – außer Frage.

  7. @_sagt: Er hat versucht ihr die Handtasche wegzureißen. Es steht nichts davon da das die Tasche offen gewesen wäre. Er kann Sie genauso gut selbst geöffnet haben. Zumal wie soll sie die Einnahmen denn bitte sonst transportieren? Aufgerollt im Enddarm?

  8. genau, warum das Aussehen des Täters (südeuropäisch) auch nur erwähnen? das kann ja schließlich nicht angehen das diese Personengruppen seit Monaten ständig negativ in der Neustadt (bzw. überall) negativ auffallen. Aber nee ist klar, das Opfer ist schuld und der arme täter ist wie immer ein Einzelfall.

  9. @Ivan

    Du bist ja ein ganz Ausgebuffter: Genau, jetzt stellen wir uns mal ganz dumm umd tun mal so, als ob wir das allererste Mal hier hereinschauen und nichts von all den Vorfällen und Diskussionen mitbekommen hätten. Das in bestimmten Kreisen obligtorische Bayern-Beispiel darf natürlich auch nicht fehlen, denn man ist ja geistig wendig. Höhö.

  10. @Ivan@Statt Verwaltung

    und wie würde bayrisch rein optisch aussehen…?

    Ich gebürtiger Sachse sehe südländisch aus und wenn Frauen zu mir sagen bist du „Südländer“ sehe ich das eher als Kompliment….

    Schade das Du den unterschied zwischen Typ und Nationalität nicht verstehst…

    Nenn Dich lieber Naiv statt Ivan!!!!

  11. @Ruth : wie geht das mit „Facebook“ ?! will dort auch mal was lesen !!

    @Tom :“transportieren? Aufgerollt im Enddarm?“–> is guddi…!!

    @all : weiter so !!

    grussi…. :oops:

  12. @tom: Ja ich halte es für sehr fahrlässig einen größeren Geldbetrag auf diese Weise zu transportieren. Wenn ich das früher machen musste (was immer eine unangenehme Arbeit war), dann war das Geld zumindest in der Innentasche der Jacke bzw. im Sommer zusammen mit meiner Hand in der Hosentasche. Es gibt auch garantiert entsprechende Hilfsmittel um das viele Geld nah und sicher am Körper zu tragen. Und wenn die Geldbündel doch zu groß sind, dann sollte man vllt. wirklich mal über ’nen Geldtransport nachdenken.

  13. Solange die Dame kein Schild um den Hals trug, auf welchem auf den transportierten Geldbetrag hingewiesen wurde, sehe ich kein „sehr fahrlässig“. Was kommt als nächstes? Der Vorwurf, dass man selbst dran schuld ist, wenn man auf nachdrückliche Forderung kein Handy raus gibt, nur weil man keins hat? Eine räuberische Arschgeige bleibt eine eben solche und verdient unabhängig von der vermeintlichen Herkunft wohl kaum, dass man die Schuld beim Opfer sucht. Wer so argumentiert, der kann auch mal versuchen Vergewaltigung und kurzen Rock in einem Satz unterzubringen.Da dämmerts vielleicht.

  14. @_sagt: Hosentasche oder Jackeninntentasch….tolle Tipps. Ist nur leider unpraktikabel da Die Hosentaschen bei Hosen für Frauen eher Zierde sind als wirklich nutzbar und Innentaschen bei Jacken für Frauen meist gar nicht existieren.

  15. Die Geschichte klingt doch arg inszeniert. Niemand bei Verstand transportiert so regelmäßig seine Einnahmen.

  16. Liebe Mädels, legt euch einen Hund zu, der mindestens kniehoch ist und einigermaßen respekteinflößend aussieht, und schon lassen euch sämtliche, aber auch wirklich alle in Ruhe ;-)

  17. ja genau: Hundverleihservice für Geldtransporte
    der Hund versteht dann aber auch eindeutige Befehle, wie
    Knurr ihn an, Hetz ihn, Beiß ihn, Beiß ihn nochmal..

  18. Wollte vorhin in der Post Geld abheben, da lungerte einer auf den Tischen im langen Gang herum und schielte immer rüber, wenn er nicht aufs Handy äugte.
    Ich hab mich entschieden lieber wieder rauszugehen.
    Blöde Sache.

  19. @Tom: Du bist nicht der gleiche tom wie oben.
    Außerdem wird dir bestimmt einer drinnen in der Filiale auflauern wo überall Kameras hängen…

    @Admin: Warum gibt’s hier eigentlich keine Möglichkeit Nutzernamen zu registrieren um Verwechslungen/Doppellungen/Intrigen zu vermeiden?

  20. @tom…Klein und Großschreibung macht ja immerhin einen Unterschied zwischen uns, beruhig dich.
    Und wieso sollte dort keiner rumhängen und Leuten die Geld abgehoben haben hinterhergehen, nach etlichen Geschichten über Kriminalität bei uns, sieht man sowas halt mit anderen Augen.

  21. @Tom: Also wenn man das so liest, frag ich mich, wie ich noch ohne Angstzustände im Dunkeln Geld abheben gehen kann, wenn du als Mann schon Angst hast.

    So wie einige hier reagieren, dürfte man das Haus nie wieder verlassen, weil man könnte ja ausgeraubt, überfallen, angetanzt, zusammengeschlagen, bedroht, beklaut, angespuckt, etc. werden… das war doch schon immer so und ni erst seit es Polizeimeldungen gibt.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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