Dieb geschnappt – Rassisten gesucht

Wie die Dresdner Polizei heute meldet, konnte sie gestern im Hechtviertel einen Ladendieb dingfest machen. Gegen 18.30 Uhr hatte der junge Mann gemeinsam mit einem Komplizen einige Lebensmittel in einem Einkaufsmarkt an der Rudolf-Leonhard-Straße gestohlen. Der 27-Jährige steckte die Sachen in einen Rucksack, sein Begleiter verstaute die gestohlene Ware in der Jacke. Ein Ladendetektiv hatte den Vorfall jedoch beobachtet. Er sprach die Langfinger an. Daraufhin schlugen die beiden auf ihn ein und flüchteten. Dennoch gelang es dem Detektiv, den Rucksack sicherzustellen. Den Täter zog es zum Tatort zurück. Er wollte seinen Rucksack holen. Die inzwischen alarmierten Polizisten konnten ihn gleich mitnehmen und dabei sein Gras beschlagnahmen. Nun ermittelt die Polizei wegen räuberischen Diebstahls und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Nazis in der Bahn
Am frühen Sonntag Morgen, gegen 5.20 Uhr, fuhren mehrere junge Männer mit einer Straßenbahn der Linie 11 in Richtung Zschertnitz. Nach Angaben der Polizei beleidigten einige aus der Gruppe andere Fahrgäste. Dabei fielen auch fremdenfeindliche Parolen. An der Haltestelle „Rothenburger Straße“ stieg die Gruppe aus der Bahn und attackierte weitere Fahrgäste. Dabei schlug einer der Angreifer einen 22-jährigen Dresdner zu Boden. Der junge Mann erlitt Gesichtsverletzungen und musste ambulant versorgt werden. Kurz darauf entfernten sich die Täter. Alarmierte Polizeibeamte suchten die Umgebung ab, konnte die Tatverdächtigen jedoch nicht mehr ausfindig machen. Die Dresdner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen und sucht in dem Zusammenhang nach Zeugen des Vorfalls – Polizeitelefon: 0351 4832233.

An der selben Kreuzung konnte die Polizei im Dezember einige Nazi-Gröler festnehmen (Neustadt-Geflüster vom 16. Dezember 2013).

10 Kommentare zu “Dieb geschnappt – Rassisten gesucht

10 Gedanken zu „Dieb geschnappt – Rassisten gesucht

  1. „Die inzwischen alarmierten Polizisten konnten ihn gleich mitnehmen und dabei sein Gras beschlagnahmen.“

    Eine Nominierung für den Vollpfosten der Woche ist damit sicher! ;D

  2. Sehr unschöner Vorfall…aber: Bei wiederholten Raubüberfällen durch Ausländer wird die Herkunft der (gefassten) Täter Verschwiegen und bei „fielen auch fremdenfeindliche Parolen“ sind die mutmaßlichen Täter gleich „Nazis“ und „Rassisten“. Ist für mich keine „political correctness“ sondern einfach nur unsachlich.

  3. @ Nachbar: war ja klar, dass jemand wieder so einen blöden Kommentar postet! Die Herkunft spielt bei dem Diebstahl doch gar keine Rolle. Egal welche Herkunft der Täter hat es bleibt Diebstahl! Wenn aber jemand (übrigens egal welcher Herkunft) fremdenfeindliche Parolen brüllt, ist und bleibt das Rassismus!

  4. Nazi: Nazi ist ein Kurzwort für einen Anhänger des Nationalsozialismus. Der „nationale Sozialismus“, wurde als „Volksgemeinschaft“ definiert. Integraler Bestandteil der Ideologie war die Propagierung der Herrenrasse bzw. des Herrenvolkes, die das Recht habe, andere minderwertige Völker zu unterdrücken. Könnte man auch als Rassismus bezeichnen. Dieser wiederum Rassismus ist eine Ideologie, die „Rasse“ in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften deutet. Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung in Frage. Rassische Diskriminierung versucht typischerweise, auf (projizierte) phänotypische und davon abgeleitete persönliche Unterschiede zu verweisen. (Definitionen aus wiki)
    Nun sei mal dahingestellt, ob jemand, der besoffen „Scheiß Neger“ grölt, den Begriff Rasse vorher ansatzweise reflektiert hat oder weiß was „phänotypisch“ bedeutet….aber wie heißt es so schön: “When I see a bird that walks like a duck and swims like a duck and quacks like a duck, I call that bird a duck.”
    Der Vergleich mit der Herkunft des Täters greift hier eigentlich nicht, man könnte auch sagen, er ist etwas unsachlich

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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