Beim Kabelklau verstorben

Wie die Dresdner Polizei heute mitteilt, ist am Morgen gegen 7 Uhr ein Mann tot auf einer Baustelle an der Bautzner Straße gefunden worden. Bauarbeiter hatten den leblosen Körper entdeckt und die Polizei alarmiert. Dabei handelt es sich um einen 60-jährigen Mann aus Dresden. Der Mann starb eines natürlichen Todes. Ein Straftatverdacht ergibt sich nicht. Laut Polizei deuten die Umstände darauf hin, dass der Mann in der vergangenen Nacht über einen Bauzaun gestiegen war. Anschließend hatte er sich an einigen Baustromkabeln zu schaffen gemacht. Offenbar wollte er das Buntmetall stehlen. Während der Tat starb der Mann, der wohl an einer Krankheit litt, eines natürlichen Todes.

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18 Kommentare zu “Beim Kabelklau verstorben

  1. Hotte Hü
    20. September 2013 at 14:46

    Buntmetall stehlen zu wollen, scheint ganz, ganz schlechtes Karma zu verursachen…

  2. falky
    20. September 2013 at 15:04

    Die Frage ist, warum ein kranker 60jähriger meint, sich solche Faxen noch antun zu müssen. Da kann sich ja jeder so seine Gedanken machen … :-\

  3. auch ein Stefan
    20. September 2013 at 15:20

    …und wenn er gesund gewesen wäre, hätte die Baustelle jetzt nen teuren Schaden. Diese Buntmetalldiebstähle sind eine Pest und wenn es elektr. Kabel oder Gullideckel sind, gefährlich obendrein, auch für andere.

  4. buntplastik
    20. September 2013 at 21:54

    Der Mann, der wohl an einer Krankheit litt.

  5. arThezec
    20. September 2013 at 22:42

    Sechs, Setzen! Denk nach Stefan, nicht der Buntmetallraub ist die Pest, Armut ist die Krankheit und Kriminalität nur logische Konsequenz!

  6. Alexander
    21. September 2013 at 10:02

    ebenfalls Sechs setzen ! Kriminalität ist kein Mittel gegen Armut ! Metallverwertung auf eigene Rechnung ist tatsächlich eine Pest, die die Gesamtheit schädigt, im besten Fall nur den einzelnen voran bringt.

  7. nurmalso
    21. September 2013 at 16:52

    … Kriminalität ist natürlich immer und ausschließlich allein die Folge von Armut. Alle Täter sind selbstverständlich Opfer. Oh man – warum wächst Naivität nur ständig nach?

  8. s.
    21. September 2013 at 19:13

    @nurmalso und andere
    der alte mann war obdachlos und mittellos. also arm!!! es macht sinn sich anderer medien zu bedienen, bevor man naiv in die tasten haut…
    armut ist leider in unserer gesellschaft fortschreitend. und es ist bequem aus einer gesichterten existenz gegen kriminalität (und sei sie aus armut) zu wettern. das ist das wahre armutszeugnis welches ihr euch selbst ausstellt.

  9. Marco
    21. September 2013 at 23:59

    1000 wege ins gras zu beißen

    Todesart #422 Tod im Bauloch

  10. nurmalso
    22. September 2013 at 17:50

    @ s: Es geht hier um die naiven Reflexe, Urteile zu fällen, bevor die Fakten vorliegen. Bitte poste doch, woher Du die Infos hast. Und woher willst Du über meine Existenz Bescheid wissen? Bitte mehr Inhalt und weniger Annahmen. Danke.

  11. unfassbar
    23. September 2013 at 06:15

    „armut ist leider in unserer gesellschaft fortschreitend…“

    Da gibt es Studien die das belegen und genauso viele die es widerlegen. Einzelschicksale sind immer schlimm, aber bitte nicht immer gleich alles verallgemeineren. Ich sehe in Deutschland keine ausufernde Armut.Die Definition von Armut wird eh recht unterschiedlich ausgelgt.

    Und was der arme Kerl wirklich in der Baugrube wollte werden wir wohl nie erfahren….

  12. ich
    23. September 2013 at 12:39

    Egal wie arm man ist, man hat einfach nichts zu klauen! Andere haben auch nur Hartz 4 zur Verfügung und werden nicht kriminell.
    Abgesehen davon steht nirgendwo, dass er arm oder obdachlos oder sonstwas war… es gibt genügend Leute, die genug Kohle verdienen aber trotzdem Metall klauen, weil sie einfach zu geizig sind, ihr eigenes Geld auszugeben!

  13. g.kickt
    23. September 2013 at 13:40

    @unfassbar: „Ich sehe in Deutschland keine ausufernde Armut.“
    Dann kauf Dir ne Brille oder mach die Glüsen auf!
    Wie doof kann man eigentlich sein?

    Wieviele Obdachlose gibt’s im Kiez?
    Oder wohnst Du in Blasewitz, ok, dort ist’s vielleicht anders.

  14. g.kickt
    23. September 2013 at 13:43

    A propos, ihr Klugsch***:
    Der Mann ist tot!
    Was seit ihr denn für Hirne hier jetzt ne Kriminalitäts-Diskussion loszutreten?

    Aber wenn’s schon mal angefangen hat: SOLDATEN SIND MÖRDER!
    Bitteschön!

  15. christoph
    23. September 2013 at 19:05

    mörder sind mörder…. wenn mans ganz genau nimmt

  16. sylvia
    23. September 2013 at 19:22

    Ihr habt (s. und g.kickt ausgenommen) doch tatsächlich alle miteinander ein mächtiges Rad ab… da stirbt jemand, und ihr tretet eine verallgemeinernde Diskussion über Kleinkriminalität los …

  17. nurmalso
    23. September 2013 at 21:01

    @sylvia: Dass der Mann einem Leid tut, ist ja wohl selbstverständlich. Muss man bei Dir das Bedauern eines Todes erst explizit ausdrücken?

    Was mich anwidert, ist einfach die Tatsache, wie reflexhaft hier wieder ein Unglück instrumentalisiert werden soll im Sinne irgendeiner verallgemeinernden ideologischen Grundaussage – noch dazu ohne jegliche Hintergründe oder Fakten.

  18. s.
    23. September 2013 at 23:19

    das der mann obdachlos und somit mittellos war stand so in der mopo! und lässt sich digital nunmal nicht beweisen.
    wer keine armut sehen will sieht sie nicht! armut führt zu kriminelle energie oder zu suizidalen verhalten. aber das übersteigt scheinbar den horizont einiger hier.

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