Ortsbeiräte genervt bis zornig über neue Königbsbrücker-Pläne

vorgezogenes Häuschen an der Königsbrücker
vorgezogenes Häuschen an der Königsbrücker
Gestern Abend herrschte im Ortsbeirat Neustadt dicke Luft. In Vertretung des Amtsleiters präsentierte Gunther Hentschelmann vom Straßen- und Tiefbauamt die Variante 7M zum Ausbau der Königsbrücker Straße. Das „M“ steht für modifiziert. Wesentlicher Unterschied zur bisherigen Variante 7: Das eigene Gleisbett für die Bahn zwischen Albertplatz und Katharinenstraße soll es nicht mehr geben. Außerdem sollen die Gleise an den Kreuzungen nicht nur von Links-Abbiegern, sondern auch von Geradeausfahrern genutzt werden dürfen. Die auf einem zweiseitigen Antrag bei der letzten Sitzung der Ortsbeiräte eingebrachten Forderungen wurden dagegen weitestgehend ignoriert. Martin Schulte-Wissermann empört: „Warum ist die Stadtverwaltung nicht in der Lage den klaren Auftrag des Stadtrates umzusetzen?“ Der hatte 2011 gefordert, den bestandsnahen Ausbau zu prüfen. Was er darunter versteht, erläuterte Wissermann: „6,50 Meter für Straßenbahn und Autos, dann noch zwei Meter Radstreifen auf jeder Seite – da sind wir bei 10,50 Meter“ – das wäre tatsächlich ganz dicht am jetzigen Bestand von 10 Metern. Seiner Meinung nach sollte die Stadtverwaltung eine solche Variante zumindest einmal prüfen, bevor alle breiteren Varianten (Variante 7 – ca. 17 Meter) diskutiert werden.

Aber zurück zur vorgestellten „V7M“ – der anwesende Leiter für Verkehrsmanagement der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), Jan Bleis, sprach sich energisch gegen diese Neuerungen aus: „Linksabbieger und Geradeausfahrer auf den Schienen – das sorgt für ein hohes Unfallrisiko“. Außerdem sei das eigene Gleisbett in der Nähe des Albertplatzes nötig, damit die Bahnen zügig voran kommen. Die Variante 7 war ein Kompromiss, den die DVB mittragen konnten. Unklar ist, wer genau diese Modifizierungen, die wieder zu einer durchgängigen Vierspurigkeit führen würden, eingeleitet hat.

Logische Konsequenz: Der Ortsbeirat stimmte, mit Ausnahme der FDP-Vertreterin, geschlossen gegen die Variante 7M.

Die Facebook-Nutzer des Neustadt-Geflüsters haben sich gestern in einer Umfrage auch sehr deutlich für eine Variante mit zwei Autospuren und eigenem Bahngleis ausgesprochen (122 stimmten für zweispurig, 18 für vierspurig, vier für egal – Stand 9.7. 10:30 Uhr).

Was die endlose Planung der Königsbrücker bedeutet, wurde am Rande der Veranstaltung klar. „Wir müssen im Herbst wieder für einen sechstelligen Betrag die Gleise reparieren“, erklärt DVB-Vertreter Bleis. Wenn keine grundhafte Sanierung erfolgt, werden sich die Reparaturen künftig häufen.


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Währenddessen werden andernorts einfach Tatsachen geschaffen. Im Hof des Trolhus steht seit dem Wochenende ein kleiner roter Pavillion. Vielleicht ein Zeichen, dass hier niemand mit einem zügigen Ausbau der Straße rechnet?

Heiko Lieske und Martin Haymann haben diesen Pavillion gebaut. Es handelt sich dabei um die Kopie eines historischen Gartenhauses aus Herrnhut. Im Falle des Ausbaus der Königsbrücker müsste er ganz sicher weichen.
Heiko Lieske und Martin Haymann haben diesen Pavillion gebaut. Es handelt sich dabei um die Kopie eines historischen Gartenhauses aus Herrnhut. Im Falle des Ausbaus der Königsbrücker müsste er ganz sicher weichen.

39 Kommentare zu “Ortsbeiräte genervt bis zornig über neue Königbsbrücker-Pläne

  1. …“ Außerdem sei das eigene Gleisbett in der Nähe des Albertplatzes nötig, damit die Bahnen zügig voran kommen.“…

    Hat eigentlich schon mal jemand gefragt was die Geheimen pläne der DVB mit der Linie 7? Wie aus den Medien und Plänen des Unternehmens zu sehen ist plant die DVB aus der Linie 7 eine Art S-Bahn zumachen!! “ Titel einer Tageszeitung „DVB planen Linie 7 zur Schnellbahn zumachen“ MoPo/SZ . Herr Martin Schulte-Wissermann und die Initative Königsbrücker muss leben, die Grünen, Piraten, ADFC sind gegen eine Stadtautobahn aber dulten das durch ein Wohngebiet eine Schnellfahrstrecke für Bahnen gebaut werden soll ??? Ob nun Geschäfte eine 4Spurige Straße oder eine Straßenbahnrennstrecke

  2. @martha: Den Artikel findet man hier. Es geht um zwei (2) Minuten zwischen Hauptbahnhof und Klotzsche, die vor allem durch intelligente Ampelschaltungen erreicht werden sollen. Bitte keine falschen Gerüchte streuen. Danke!

  3. „Wesentlicher Unterschied zur bisherigen Variante 7, das eigene Gleisbett für die Bahn zwischen Albertplatz und Katharinenstraße soll es nicht mehr geben, außerdem sollen die Gleise an den Kreuzungen nicht nur von Links-Abbiegern, sondern auch von Geradeausfahrern.“

    Das geht sicher besser, oder? (schmunzelschmunzel).

  4. Nun ja, wenigstens scheint die ursprüngliche Vier-Spur-Variante (u. a. mit zwei Fahrspuren auf den Haltestellenkaps und entsprechender extremer Aufweitung der Kreuzungs-bzw. Haltestellenbereiche) durch zu sein. Mit der Variante 7 ist mal wieder so etwas wie eine umsetzbare Entscheidung in Sichtweite. Die jetzt vorgelegte Modifizierung der Variante 7 sorgt nur wieder für unnötigen Diskussionsstoff. Für den MIV düfte diese Modifizierung nur geringe Vorteile bringen, den DVB aber wohl weitaus größere Nachteile.

    Es ist höchste Zeit, dass sich alle Beteiligten (bzw. alle politischen Lager) an einer Lösungsfindung beteiligen, anstatt dieses Thema weiterhin zur Profilierung zu nutzen. Scheinbar ist noch nicht bei allen angekommen, wie sehr diese ewige Königsbrücker-Diskussion der Stadt bzw. den Entscheidungsträgern schadet. Besser eine Entscheidung, die nicht allen Interessen gerecht wird (was eh nicht geht), als gar keine.

  5. @anton dan solltest du mal die wirklichen pläne der dvb einsehen dann weist du das es nicht um 2min. bei ampelschaltungen geht, damit lenkt das unternehmen nur ab die wirkliche tatsachen und pläne sind anders aber was will ich von dir ökoheinz erwarten der seine webseite nutzt um für eine seite partei ergreift und nicht unabhängig berichten kann

  6. „Die auf einem zweiseitigen Antrag bei der letzten Sitzung der Ortsbeiräte eingebrachten Forderungen wurden dagegen weitestgehend ignoriert.“

    und

    „Unklar ist, wer genau diese Modifizierungen, die wieder zu einer durchgängigen Vierspurigkeit führen würden, eingeleitet hat.“

    sind für mich die eigentlichen Schlüsselsätze des Artikels. Scheinbar wirken da im Hintergrund Kräfte, die gerne unbekannt bleiben. Riecht für mich ein bisschen sumpfig.

  7. das ende vom lied wird sein, dass wir uns mit der köbrü genauso lächerlich machen wie mit dem hin und her bei der waldschlösschenbrücke..
    anscheinend ist es wie immer in dresden – zu viele unfähige leute am hebel

  8. Königsbrücker und kein Ende, Straßenbahn im grünem Gleisbett, je eine Fahrspur pro Seite, Rest Fuß- und Radweg und paar Bäume.

    Je weniger attraktiv es für Autofahrer ist, umso besser, es gibt mittlerweile genügend Rennbahnen für Autos als Nord-Süd-Tangente. Da braucht keiner diese Version über die Königsbrücker.

    Würde der Neustadt sehr gut stehen und würde auch etwas Ruhe bringen. Wir haben doch schon die Hansa und bald die Waldschößchenbrücke…das reicht doch.

  9. @martha

    Wo gibts die „wirklichen“ Pläne? Im Flughafenterminal in Russland?

    ALT F4 ist auch ne Variante, solche Seiten wie diese zu meiden.

    Und ansonsten gib Dir mehr Mühe, Deine Meinung zu vertreten. Weil hier jeder die Möglichkeit hat sich zu informieren und sich seine Meinung zu bilden. Der „Ökoheinz“ stellt hier einzig und alleine die Plattform…

    Auf welchen anderen unabhängigen Plattformen wird darüber noch berichtet, wo wird Deine Meinung erhört, wo antwortet Dir jemand, wo wird Dir guter Rat gegeben, bezüglich Deiner Rechtschreibung?

  10. @ martha:
    nana, das ist ein Blog und Blogs sind meist tendenziös, also die Bashingkeule wieder einholen und mal bitte eine Quelle für deine Informationen angeben. Danke.

  11. @ Martha: Auch die Straßenbahnen und Busse der DVB haben sich an die STVO zu halten und die sagt im angebauten, urbanen Bereich 50 km/h Höchstgeschwindigkeit vor. Aber wenn Du so informiert bist – klär uns doch bitte auf!
    Und nochwas: Wenn Dir das Blog nicht gefällt, dann geh doch Enten füttern, da machst du noch was Gutes und störst Keinen. Den Moderator musste jedenfalls nicht beleidigen – denn es ist sein gutes Recht auf SEINEM Blog auch SEINE Meinung kund zu tun.

    Anderswo baut man diese kombinierten Links-Geradeausspuren ab, weil sie einfach ein erhöhtes Unfallrisiko beinhalten (Geradeausfahrer will an wartemden Linksabbieger vorbei und kollidiert mit dem rechts fahrenden Geradeausfahrer ist so ein typischer Fall).

  12. @ oha

    ich geb dir gleich ne plattform, und zwar zum weinen! nachdem du verloren hast! um sechs bei dir aufn match?

  13. @torsten
    Korrekt, sumpfig ist gut.
    Mich würde ebenfalls mal interessieren, wer im Hintergrund schlussendlich von der Autobahnvariante profitieren würde.
    Die will hier so gut wie keiner.
    Und ansonsten abseits der gegenüber der Anwohner komplett ignoranten Leute eigentlich auch nicht.
    Trotzdem wird mit aller Macht versucht, diesen Mist durchzudrücken.
    Hafencity ist doch genau so ein Ding, das kannste keinem normal denkenden Menschen vermitteln.
    Dort weiß man aber wenigstens was für Wahnis dahinterstecken.

  14. @ HeinzHarald

    Bist Du verrückt geblieben, bei dem Wetter…

    Da fällt mir nix besseres ein, außer ……alles andere.

  15. „Es ist höchste Zeit, dass sich alle Beteiligten (bzw. alle politischen Lager) an einer Lösungsfindung beteiligen, anstatt dieses Thema weiterhin zur Profilierung zu nutzen.“

    Ich kann solche Sätze ehrlich nicht mehr lesen. Es sind nicht „alle politischen Lager“ dafür verantwortlich, dass keine Lösung gefunden wird, sondern ganz bestimmte politische Kräfte und Interessengruppen. Es gab vor _Ewigkeiten_ schon einen Kompromiss, der sogar im Stadtrat abgestimmt wurde. Aber es versuchen immer wieder Vertreter der Autolobby mit immer neuen Änderungsvorschlägen und „Modifikationen“ ihre Eigeninteressen durch den Stadtrat bzw. die Verwaltung zu prügeln und verzögern so eine bei allen (also Anliegern _und_ Autofahrern) mehrheitsfähige Lösung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. So sieht’s aus und das hat garnichts mit Profilierung zu tun. Wer das Hick-Hack beenden will, muss (auch) dafür sorgen, dass diese Leute in der Stadt nichts mehr zu sagen haben. Mal wieder auf der Politik im Allgemeinen rumzuhacken ist aber weder fair, noch zielführend.

  16. @rolle: Du schreibst: „Anderswo baut man diese kombinierten Links-Geradeausspuren ab, weil sie einfach ein erhöhtes Unfallrisiko beinhalten (Geradeausfahrer will an wartemden Linksabbieger vorbei und kollidiert mit dem rechts fahrenden Geradeausfahrer ist so ein typischer Fall).“ WEr kümmert sich den darum? Ich würde den gern auf das Schauburgproblem hinweisen.

    Ich hatte schon mal vor einiger Zeit mal beschrieben, dass genau das an der Schauburg Richtung Neustadt passiert: http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/einwohnerversammlung-zur-bautzner/#comment-29659

    Das ist total bescheuert! Man kann bei fast jeder Ampelphase einen Konflickt dort beobachten, dabei wäre genug Platz. Und alles nur weil alle 10 min mal ne Bahn kommt.

  17. @ Name: Tausendmillionsteinzahlige Zustimmung!

    Leider gibt es Kräfte (namentlich Herr Morlok von der FDP) die Demokratie wohl nur gut finden, wenn diese ihre Meinung wiedergibt. Vielleicht sollte mensch mal ne Stufe über Herr Morlok ansetzen und ans BM gehen. Es kann einfach nicht angehen, dass auf Grund von wenigen, überhaupt nicht an die Zukunft denkenden Menschen hier eine Variante durchgedrückt wird, die zeitlich in den 70er Jahren angesiedelt ist. Moderne Verkehrs- und Stadtplanung sieht anders aus , liebe Leute von der FDP und CDU. Was ist in 30, 50 oder 80 Jahren? Ihr seid dann tot aber jeden Tag werden dann Menschen auf dieser Straße unterwegs sein. Natürlich kann ich nicht in die Zukunft blicken, aber ich weiß, dass Energie nicht billiger werden wird – also werden Menschen versucht sein, möglichst kosteneffizient und damit energieffizient Mobilität zu lösen – mit einem 1,5 Tonnen Stahlgefährt wird dies nicht gelingen, eher mit Fahrrad, zu Fuß und dem ÖPNV.

  18. Zu der Geschwindigkeit von Straßenbahnen.
    Wenn die Straßenbahn auf einem eigenen Gleisbett fährt gelten wohl andere Regeln. Irgendwo steht mal was mit max. 70kmh.

    http://www.buzer.de/gesetz/5894/a81366.htm

    Was wohl straßenbündig ist? Hatte ja eher gedacht das wird wie auf der Bodenbacher werden. Kleine Kante und dann Beton oder sowas. Wie wohl die Regelung für Straba auf der Bodenbacher sind.

    Sollte doch hier Leute geben die sich mit Straba auskennen oder jemanden kennen…

    Allerdings wäre schon fragwürdig wie die Straba bei den vielen Kreuzungen und Haltestellen zwischen Alaunplatz und Stauffenberg mal 70kmh erreichen sollte.

  19. Naja, der politische Mechanismus, der auch dazu beiträgt, ist doch recht offensichtlich: in der Neustadt haben die Grünen die Mehrheit, im Stadtrat nicht. Da kommen dann alte politische Beißreflexe durch.
    Und weitere Ursachen wird es auch geben – cui bono? Wer profitiert am meisten von der Autobahnvariante? Die FDP, die nicht müde wird, sich als Autolobby zu profilieren. Die CDU, die die FDP als Prellbock für den unausweichlichen Bürgerunmut nutzen kann, und gleichzeitig dem politischen Partner ein Profilfeld überläßt. Die Straßenbauunternehmen, die natürlich ein Interesse an einer möglichst umfangreichen Baumaßnahme haben. Schwarz-Gelb hat sich ja schon öfter als Interessenvertreter der Wirtschaft bewiesen, das passt hier auch sehr gut zusammen.

  20. @ sven: Straßenbündig heißt das die Gleise in der Fahrbahn eingelassen sind. Auch auf der Bodenbacher haste ein eigenes Gleisbett, von daher ist es dort nicht straßenbündig. Füßgänger können aber immer noch kreuzen.
    Auf der Köni mit querenden Fußgänger würde ich guten Gewissens keine 70km/h zulassen, das geht dann eher in anbaufreien und/oder abgesicherten Abschnitten wie z.B. über die Carolabrücke.

  21. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Straßenbahn in der Mitte der Königsbrücker 70 km/h fahren darf. Ab Heeresbäckerei vielleicht, aber vorher sicher nicht, da wird auch für die Bahn 50 gelten. Abgesehen davon wird sie meistens nicht mal auf 50 kommen.

  22. Als Nächstes gibt das FDP-Verkehrsministerium bekannt, dass sie eine insgesamt sehr viel teurere vier-spurige Königsbrücker mit straßenbündigem Gleiskörper und je drei Spuren vor jeder Ampel(die sogenannte Variante „K21“) zu 95% bezuschussen werden, wodurch die Stadt mal wieder 3 Mio. einsparen kann, der Steuerzahler Sachsens aber 10 Mio drauf legen muss.
    Offentlich wird das morgen in den Pressegesprächen zur Landtagssitzung und Donnerstag wird Zastrow das im Stadtrat präsentieren.
    Hier habt ihr es zuerst gelesen!

  23. @ B.autzner Du hast vergessen: wenn rauskommt, dass die Königsbrücker in der Bauzeit nur eingeschränkt befahrbar ist, wird die Forderung nach einem Ausbau der Alaunstraße als vierstreifige Alternativroute aufgemacht…

  24. @ Name:

    „Ich kann solche Sätze ehrlich nicht mehr lesen. Es sind nicht “alle politischen Lager” dafür verantwortlich, dass keine Lösung gefunden wird, sondern ganz bestimmte politische Kräfte und Interessengruppen. Es gab vor _Ewigkeiten_ schon einen Kompromiss, der sogar im Stadtrat abgestimmt wurde. Aber es versuchen immer wieder Vertreter der Autolobby mit immer neuen Änderungsvorschlägen und “Modifikationen” ihre Eigeninteressen durch den Stadtrat bzw. die Verwaltung zu prügeln und verzögern so eine bei allen (also Anliegern _und_ Autofahrern) mehrheitsfähige Lösung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. So sieht’s aus und das hat garnichts mit Profilierung zu tun. Wer das Hick-Hack beenden will, muss (auch) dafür sorgen, dass diese Leute in der Stadt nichts mehr zu sagen haben. Mal wieder auf der Politik im Allgemeinen rumzuhacken ist aber weder fair, noch zielführend.“

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen! Mein Kommentar ging in eine etwas andere Richtung, war aber auch unglücklich formuliert.

  25. Nachdem nun die Waldschlösschenbrücke eröffnet wurde, ist das Verkehrsaufkommen mindestens halbiert. Fazit: Ausbau im Bestsand!!! Juchuu

  26. Alles andere wäre engstirnig, borniert, dumm, trotzig. Die Futur City hat: Weniger MIV, mehr ÖPNV und Fahrrad!!! Mehr Stadtbegrünung durch Obstbäume, saubere Luft, weniger Hitze an heissen Sommertagen, weniger Lärmbelastung. Entspanntere Einwohner.

  27. @ Sahar… das Verkehrsaufkommen ist nicht halbiert, es staut sich jetzt nur an anderen Orten… zum Beispiel schön auf der Stauffenbergallee Richtung Königsbrücker

  28. @christoph
    Auf der Stauffenbergallee staute sich aber schon immer der Berufsverkehr, auch vor der Eröffnung der Brücke.

  29. @HinzundKunz: Aber nicht in dem Maße. Mittlerweile stehen die Autos auch ausserhalb der Rush-Hour bis deutlich hinter der Einmündung Rudolf-Leonhardt-Strasse.

  30. @Numanoid
    Also, ich bin 15.31 Uhr auf der Stauffi gewesen und kann nicht feststellen, dass es außergewöhnlich viel Rückstau gibt. Den Rückstau, den es gibt, dafür kann ich 2 Gründe erkennen.

    1. Würde man die Ampelschaltung ändern und die Grünfase um 1-2 min. erhöhen würde, wäre das schon sehr von Vorteil.

    2. Würde man dann noch endlich die völlig idiotische Verkehrsführung ändern, welche die Leute zwingt links am Stau vorbeizufahren, um dann rechts in die Rudolph-Leonhard Straße abbiegen zu können, eben ohne erst ewig mit denen in der Spur zu stehen die geradeaus Richtung Königsbrücker Straße weiterwollen, was nebenbei gesagt aller paar Minuten zu haarsträubenden Situationen führt, dann würde es da beinahe keinen Rückstau geben. Die Parkfläche von der Straße auf den überbreiten Fußweg verlegt, so eine Rechtsabbiegerspur geschaffen und der Rückstau ist auch im Berufsverkehr kaum relevant, eben, weil viel Verkehr über die R.L.Straße läuft, seit es unten am Bischofsplatz eine oft benutzte Fußgängerampel, und so die erhöhte Chance über die Kreuzung zu kommen, gibt!

  31. @christoph

    klar, hast recht, es staut sich wo anders, ich spreche nur vom Teil Albertplatz bis etwa Seniorenresidenz, da ist wesentlich weniger Verkehrsaufkommen zu den Stosszeiten, dazwischen war ja sonst auch nicht viel los

  32. @HinzundKunz: Ich bin Montag bis Mittwoch jeden Tag zwischen 13 und 1330 dort (zum Glück in der Gegenrichtung) vorbeigekommen und jedes Mal standen die Auto bis ca. 150/200m nach der Einmündung Leonhardt-Strasse.
    Das mit der Änderung der Ampelphase ist m.E. nicht so ohne weiteres möglich, wil dann auf der Köni das Chaos ausbrechen würde. Zu Stoßzeiten staut es sich dort ja so schon stadteinwärts bis ultimo.
    Zu den Abbiegern: Das Chaos verursachen diejenigen, die nicht mal 5 Minuten bis zum Abbiegen warten können, links vorbeifahren, dabie den Gegenverkehr gefährden und dann versuchen sich nach rechts durchzudrängeln. Das könnte man denen aber durch ein paar gezielte Kontrollen schnell austreiben.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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