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Markus Mauthe bringt „Empathie-Rebellion“ in die Schauburg

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Naturfotograf und Umweltaktivist Markus Mauthe kommt am Dienstag, 10. November, mit seiner Live-Reportage „Die Empathie-Rebellion“ in die Schauburg. Seine zentrale These: Wer die Natur schützen will, muss auch die Demokratie verteidigen. Der Eintritt ist frei, für die Registrierung werden allerdings 2,50 Euro fällig.

Markus Mauthe beim Fotografieren im Himalaya in Nepal - Selbstportrait
Markus Mauthe beim Fotografieren im Himalaya in Nepal – Selbstportrait

Für die gemeinsame Show mit Greenpeace greift Mauthe auf Aufnahmen aus fast vier Jahrzehnten zurück. Grundlage ist sein gleichnamiges Buch, das im Knesebeck Verlag erschienen ist.

Vier Fragen an Markus Mauthe

Wie bist du auf die Idee zur „Empathie-Rebellion“ gekommen?

Markus Mauthe: Die Idee reift schon seit Jahren in mir. Den Anstoß gab die sich zuspitzende gesellschaftliche Entwicklung. Anstatt dass wir zusammenrücken, um soziale und ökologische Probleme zu lösen, verfallen wir immer stärker in Muster der Spaltung. Mein Projekt stützt sich daher auf drei Säulen: Wir blicken in die Geschichte, analysieren, wer im Hier und Jetzt ein Interesse an Spaltung hat, und erörtern anhand der planetaren Grenzen konkrete Lösungswege.

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Was unterscheidet deine aktuelle Show von deiner klassischen Naturfotografie?

Markus Mauthe: Es ist kein reiner Reise- oder Naturvortrag, sondern eine Gesellschaftsanalyse. Für dieses Projekt musste ich keine neuen Bilder erstellen, aber es gibt natürlich extrem viel auf der Leinwand zu entdecken – darunter eine Auswahl meiner besten Aufnahmen aus fast 40 Jahren. Meine Arbeit basierte schon immer darauf, mit Bildern Emotionen zu wecken.

In welcher Situation hast du die meiste Empathie auf deinen Reisen entdeckt?

Markus Mauthe: Gastfreundschaft ist universell und oft dort am stärksten, wo Menschen nicht im Überfluss leben. Empathie geht für mich aber noch weiter: Sie ist die Fähigkeit, sich gegenüber Menschen in schweren Lebenslagen nicht zu verschließen. Als privilegierter Mensch frage ich mich daher vor allem, wie empathisch ich mich selbst gegenüber meinen Mitmenschen verhalte.

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Funktioniert Empathie heute überhaupt noch?

Markus Mauthe: Aber sicher, sie ist tief in unserer DNA verankert. Durch soziale Medien und den destruktiven Kulturkampf haben nur viele den Zugang dazu verloren. Die „Empathie-Rebellion“ lädt dazu ein, den positiven Blick auf die Welt zurückzugewinnen. Das ist im Kern klassische Demokratiearbeit – getragen von einer Zivilgesellschaft, die sich ihrer Gestaltungsmöglichkeiten bewusst wird.

Portrait Markus Mauthe - Foto: Renata Aguiar
Portrait Markus Mauthe – Foto: Renata Aguiar

„Die Empathie-Rebellion“ in der Schauburg

  • Dienstag, 10. November 2026, 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
  • Filmtheater Schauburg, Königsbrücker Straße 55
  • Eintritt frei, Registrierungsgebühr: 2,50 Euro
  • Infos zu Markus Mauthe
  • Tickets & Infos
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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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