Am Sonnabend, 29. August 2026, lädt der Hecht#tag dazu ein, das Hechtviertel abseits der üblichen Wege zu entdecken. Ateliers, Künstler*innen, Vereine, Initiativen, Lokale und offene Hinterhöfe beteiligen sich an dem Aktionstag. An mehr als 60 Orten gibt es Kunst und Kultur, Live-Aktionen, Musik, Konzerte sowie Spiel und Spaß.

Mit dabei sind unter anderem die KulturCentrale, die TheaterRuine St. Pauli, das Neustadt Art Kollektiv, Kunst & Köter, True Bloodz Tattoo und das Studio Douze. Auch zahlreiche Lokale und Vereine öffnen ihre Türen oder beteiligen sich mit eigenen Aktionen. Dazu gehören unter anderem Kokolores, Eiscafé Palma & Kleinschmidt, Boofe, Kross-Pizza, Peckerl, Löffelbar, die Schmiede, das Anton, Falscher Hase, Café Saite und die Pizzastube.
Der Hecht#tag ist der würdige Nachfolger des Hechtfestes. Geboren zu Corona-Zeiten, blieb die Idee, statt drei Tagen mit Straßensperrungen lieber nur an einem Tag kleiner und feiner zu feiern. Wie Andreas Werblow vom Hecht-Viertel-Verein sagt, werde dieses Konzept von der großen Mehrheit der Hechtbewohner*innen sehr gut angenommen. „Es gibt zwar immer mal wieder Leute, die sagen, drei Tage feiern wäre schön – aber wenn ich dann frage, ob sie mit organisieren würden, bleibt es meist still“, beschreibt er die Situation. Immerhin veranstalte der Verein das Ganze ehrenamtlich.

„Wir fühlen uns mit mehreren kleinen Veranstaltungen im Jahr wohler“, ergänzt Werblow. So gibt es neben dem Hecht#tag auch den Hoftrödel, den Wandertag, das Drachenfest und den Adventskalender. Der kleine Verein stellt eine Menge auf die Beine für das Viertel.
Ein Fest fürs ganze Viertel
Der Hecht#tag verteilt sich über das gesamte Viertel. Neben den beteiligten Einrichtungen und Hinterhöfen gibt es beim Hechtviertel e.V. Getränke und Musik. Ziel des Aktionstages ist es, die Vielfalt des Viertels sichtbar zu machen und Gelegenheit zu bieten, Orte und Menschen kennenzulernen, an denen man im Alltag vielleicht vorbeiläuft. „Es ist in erster Linie ein Fest für die Anwohner“, sagt Werblow, betont aber, dass auch Besucher*innen, auch aus der Neustadt, willkommen seien.
Mit konkreten Tipps tut sich Werblow schwer: „Am besten einfach rumschlendern und überraschen lassen“, sagt er, verweist dann aber doch auf die große „Showko-Jam“ vorm Büro des Vereins auf der Hechtstraße 34 und das spektakuläre Känguru-Boxen auf dem Königsbrücker Platz.
Auch die SachsenEnergie spielt mit. Sprecherin Johanna Lemke versichert: „Dem Hechttag steht nichts im Wege: Die Baustelle wird in dieser Woche abgeschlossen. Am 27. August wird die Rudolf-Leonhard-Straße wieder freigegeben.“ Aufgrund des sehr engen Zeitplans sei es jedoch möglich, dass noch einzelne Gegenstände gut gesichert auf Parkplatzflächen verbleiben und erst in der folgenden Woche abgeholt werden.
Hecht#tag 2026
- Sonnabend, 29. August 2026
- ganztägig an mehr als 60 Orten im Hechtviertel
- Kunst, Kultur, Live-Aktionen, Musik, Konzerte, Spiel und Spaß
- Weitere Informationen: www.hecht-viertel.de
- Das Programm gibt es auch in diesem Jahr wieder als App und Website bei lineupr.com






















