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Hitzewochenende fordert Rettungsdienst und Feuerwehr

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Das heiße Wochenende hat Rettungsdienst, Feuerwehr und die Integrierte Regionalleitstelle Dresden stark belastet. Am Sonnabend verzeichnete der Rettungsdienst mit 317 Einsätzen den bislang einsatzstärksten Tag des Jahres, am Sonntag waren es 278. Gleichzeitig stieg die Zahl der möglicherweise hitzebedingten Notfälle deutlich.

Kräftezehrende Einsätze am Wochenende - Symbolbild - Foto: Feuerwehr Dresden
Kräftezehrende Einsätze am Wochenende – Symbolbild – Foto: Feuerwehr Dresden

Sonnabend: Einsatzstärkster Tag des Jahres

317 Rettungsdiensteinsätze, 86 Notarzteinsätze, acht Einsätze mit dem Rettungshubschrauber Christoph 38 und 54 qualifizierte Krankentransporte – so die Bilanz des Sonnabends. Das Einsatzspektrum reichte von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Schlaganfälle bis zu Verkehrsunfällen und Stürzen.

Die Leitstelle stufte 18 Einsätze in Dresden anhand der Notrufmeldungen als möglicherweise hitzebedingt ein, meist Kreislaufprobleme, Schwindel und Dehydratation. Ob die Temperaturen tatsächlich die Ursache waren, lässt sich aus der Notrufabfrage nicht abschließend beurteilen.

Zusätzlich: Erneut brennt ein Müllcontainer am Alaunplatz

Die Feuerwehr rückte zu acht Brandeinsätzen, 29 technischen Hilfeleistungen und drei Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen aus – Schwerpunkte waren Personenrettungen aus Aufzügen, Tragehilfen für den Rettungsdienst und Türöffnungen. Am frühen Sonntagmorgen löschten Einsatzkräfte einen brennenden Müllcontainer am Bischofsweg, nahe dem Zirkuszelt.

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Sonntag: Zahl der Hitzenotfälle verdoppelt

Am Sonntag disponierte die Leitstelle 278 Rettungsdiensteinsätze, darunter 87 mit Notarzt, fünf Alarmierungen des Rettungshubschraubers, zwei Intensivverlegungen und 31 qualifizierte Krankentransporte.

Im gesamten Leitstellenbereich wurden 63 Einsätze als möglicherweise hitzebedingt eingestuft, 37 davon in Dresden – mehr als doppelt so viele wie am Vortag. Auch diese Einstufung beruht auf den Angaben der Anrufenden und erlaubt keine medizinische Bewertung.

Die Feuerwehr verzeichnete sieben Brandeinsätze, 30 technische Hilfeleistungen und sieben Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen.

Gewitter über Dresden - Foto: Florian Varga
Gewitter über Dresden – Foto: Florian Varga

Gewitter und Großeinsätze im Umland

In den frühen Montagmorgenstunden zog ein Gewitter über den Leitstellenbereich. In Dresden blieb es weitgehend ruhig – die Feuerwehr beseitigte entwurzelte Bäume und eine überflutete Fahrbahn in Dresden-Weißig, größere Schäden gab es im Stadtgebiet nicht.

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Stärker gefordert war die Leitstelle durch zahlreiche Feld- und Vegetationsbrände im Landkreis Meißen, die über Stunden für ein hohes Anrufaufkommen sorgten: Zwischen 6.30 und 23 Uhr gingen 1.881 Anrufe ein, darunter 634 Notrufe. Zusätzlich unterstützten fünf Beschäftigte aus den Feuer- und Rettungswachen die Leitstelle. Bereits am Sonnabend war wegen der hohen Notrufzahlen zusätzliches Personal entsandt worden.
Parallel beschäftigten Wald- und Vegetationsbrände in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Leitstelle. Der Großbrand in der Gohrischheide erforderte weitere Koordinierung – am Sonnabend wurde dafür die Drohnenstaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes Dresden ins Einsatzgebiet geschickt.

Ein Leitstellendisponent in der Integrierten Rettungsleitstelle Dresden - Foto: Feuerwehr Dresden
Ein Leitstellendisponent in der Integrierten Rettungsleitstelle Dresden – Foto: Feuerwehr Dresden

Vegetationsbrand in der Dresdner Heide

Zu den größeren Einsätzen am Sonntag zählte ein Vegetationsbrand in der Dresdner Heide: Auf rund 30 mal 10 Meter brannte Waldboden entlang eines Weges. Mit drei Strahlrohren verhinderte die Feuerwehr eine weitere Ausbreitung, die Wasserversorgung erfolgte über Tanklöschfahrzeuge.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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