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Sowjetischer Garnisonsfriedhof bei Waldbrandwarnstufe 4 und 5 geschlossen

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Der Sowjetische Garnisonsfriedhof an der Marienallee bleibt aufgrund der anhaltend hohen Waldbrandgefahr bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Die Regelung gilt ab sofort, sobald die Waldbrandwarnstufe 4 oder 5 ausgerufen wird. Aktuell gilt Warnstufe 5. Wann der Friedhof wieder öffnet, hängt von der weiteren Wetter- und Gefahrenlage ab.

Sowjetischer Garnisonsfriedhof - Foto: Archiv/Cornelia Borkert
Sowjetischer Garnisonsfriedhof – Foto: Archiv/Cornelia Borkert

Hohe Brandgefahr in der Dresdner Heide

Der Garnisonsfriedhof liegt mitten in der Dresdner Heide. Der sandige Boden ist wegen des Niederschlagsdefizits der vergangenen Jahre stark ausgetrocknet. Auf dem Gelände wachsen vor allem Kiefern, Lebensbäume und Gräser. Diese Pflanzen können sich leicht entzünden.

Da es sich um eine Kriegsgräberstätte handelt und dort keine Bestattungen mehr stattfinden, hält die Stadt die vorübergehende Schließung für vertretbar. Sie soll einem möglichen Brand vorbeugen.

Offenes Feuer bleibt untersagt

Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen auf allen Friedhöfen eine erhöhte bis sehr hohe Brandgefahr besteht. Offenes Feuer ist in einem Abstand von weniger als 100 Metern zu angrenzendem Wald grundsätzlich verboten. Das gilt unabhängig von der jeweiligen Waldbrandwarnstufe. Zu offenem Feuer zählen auch Grabkerzen, Teelichter und Rauchen.

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Im Rahmen der regelmäßigen Pflege entfernt der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienste Kerzen und Grablichter auf dem Sowjetischen Garnisonsfriedhof.

Ausnahmen in dringenden Fällen

Wer den Friedhof bei Waldbrandwarnstufe 4 oder 5 ausnahmsweise aus einem dringenden Grund besuchen muss, kann sich an das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. wenden. Das Institut ist unter der E-Mail-Adresse drkidresden@drki.de sowie telefonisch unter 0351 8014160 erreichbar.

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