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Neustadt-Kinotipps ab 13. August 2026

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Auch in dieser Woche gibt es in den Neustädter Programmkinos wieder einige spannende Neustarts. Wir stellen die Filme vor, die in Thalia und Schauburg neu auf die Leinwand kommen.

Schauburg, Bundesstart: Steckerlfischfiasko

Steckerlfischfiasko – in der Schauburg

In Niederkaltenkirchen ist nichts, wie es sein sollte: Eberhofer (Sebastian Bezzel) sitzt im Neubau, Birkenberger (Simon Schwarz) im Saustall, Susi (Lisa Maria Potthoff) fast im Bürgermeisteramt und, als wäre das Chaos damit nicht schon komplett, geht auch noch die Oma (Enzi Fuchs) auf Kur. Zum Glück sorgt die neue Haushaltshilfe Julika zur Freude von Papa (Eisi Gulp) und Bruder Leopold (Gerhard Wittmann) für Ordnung auf dem Hof, während Franz sich zwischen Susis Wahlkampf und Sohn Pauls neuem Hobby aufreibt. Als ausgerechnet der örtliche Steckerlfischkönig mausetot auf dem frisch angelegten Golfplatz liegt, kommt das dem Dorfsheriff fast gelegen, denn Ablenkung ist Trumpf. Zunächst muss Franz allerdings seinen skeptischen Dienststellenleiter Moratschek (Sigi Zimmerschied) von seiner Theorie überzeugen, bevor er sich gemeinsam mit Rudi Birkenberger und Dorffreund Flötzinger (Daniel Christensen) in eine ausgewachsene Familienfehde zweier Volksfestclans hineinermittelt.

Thalia: Everytime

Everytime – im Thalia

Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.

Zwischen Nähe und Distanz, Schuld und Vergebung, Stillstand und Bewegung zeichnet sich für Ella, Melli und Lux eine neue Form des Weiterlebens ab – eine, die niemand von ihnen geplant hat und die keine einfachen Antworten kennt. Die Geister sind überall.
Das ist radikal sinnliches Kino über die Unmöglichkeit, einen Verlust zu begreifen, und über die seltsame Gleichzeitigkeit von Vergangenheit, Gegenwart und möglicher Zukunft.
Sandra Wollner treibt mit diesem Film ihren Stil auf eine neue, atemberaubende Ebene: in jeder Einstellung unendlich überraschend, in jedem Moment auf der Kippe zwischen Diesseits und dem, was jenseits der Sprache liegt. Kameramann Gregory Oke findet Bilder von verstörender Schönheit: nah und zugleich entrückt, körperlich und traumwandlerisch, in jedem Lichteinfall zugleich Trost und Wunde.

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Tag der Offenen Tür in der Waldorfschule Dresden

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Helge Schneider am 23. August in der Jungen Garde

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Benni Start in der Schauburg

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Lesetheater

Schauburg, Bundesstart: Im Spiegel meiner Mutter

Im Spiegel meiner Mutter – in der Schauburg

Ein Moor, das seine Toten nicht vergisst, eine Familie, die ihre Geheimnisse nicht loslässt. In dem Moment, in dem ihre Mutter stirbt, macht die erfolgreiche Archäologin Ursula Scheuner (Corinna Harfouch) bei Ausgrabungen eine sensationelle Entdeckung. Was eigentlich der Höhepunkt ihrer Karriere sein müsste, wird zum Bruch. Ursula gerät selbst in Verdacht, am Tod der Mutter mitschuldig zu sein. Sie muss sich Fragen stellen, denen sie jahrzehntelang ausgewichen ist. Zur beruflichen und familiären Krise gesellt sich eine dritte Unbekannte: Mel (Carla Juri), Ursulas Assistentin, deren Verhalten zunehmend rätselhaft wirkt. Sie scheint über Ursulas Vergangenheit weit mehr zu wissen, als sie zugibt, und stellt Fragen, die jemandem im Praktikum nicht zuzustehen scheinen. In Rückblenden überzeugt Hildegard Schmahl als verstorbene Mutter, deren stille, unnahbare Aura noch aus dem Grab heraus über der Geschichte liegt. Zwischen Ausgrabungsstätte und Familiengeschichte verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen Erinnerung, Trauma und Deutung.

Thalia: Was haben wir gelacht

Was haben wir gelacht – im Thalia

Warum lachen wir eigentlich – und worüber? Die Dokumentation begibt sich auf eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte des Humors. Archivaufnahmen, persönliche Erinnerungen und kluge Beobachtungen verbinden sich zu einer ebenso amüsanten wie nachdenklichen Zeitreise.

Schauburg, Bundesstart: Exit 8

Exit 8 – in der Schauburg

Der Film spielt in einem U-Bahn-Tunnel, der so präzise nachgebaut wurde, dass sogar die Anzahl der Wandkacheln stimmen könnte. Ein junger Mann läuft immer wieder durch diesen Tunnel. Links Poster, rechts Türen, und jedes Mal kommt ihm derselbe Typ mit Aktentasche entgegen. Die Aufgabe: Anomalien erkennen. Wenn etwas nicht stimmt, sofort umdrehen. Wenn alles normal ist, weitergehen. Und das immer wieder.

Thalia: Bitteres Fest

Bitteres Fest – im Thalia

Madrid kurz vor Weihnachten, Anfang der 2000er: Elsa (Bárbara Lennie) ist Werbefilmerin und war einmal Regisseurin von Kultfilmen, Filmen, die Geheimtipps geblieben sind. Als ihre Mutter stirbt, macht Elsa, was sie immer tut: arbeiten, weitermachen, durchziehen. Bis der Körper streikt, eine Panikattacke die Notbremse zieht. So reist sie mit ihrer Freundin Patricia (Victoria Luengo) auf die Kanareninsel Lanzarote in ein Ferienhaus auf vulkanischem Grund, weit weg von Madrid und ihrem Lebensgefährten Bonifacio (Patrick Criado), Feuerwehrmann und Stripper.

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Helge Schneider am 23. August in der Jungen Garde

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Benni Start in der Schauburg

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Lesetheater

Parallel dazu, in derselben Stadt, ca. 20 Jahre später: Der erfolgreiche, mit Preisen überhäufte Regisseur Raúl Durán (Leonardo Sbaraglia, »Wild Tales«) dreht seit Jahren keinen Film mehr. Nun schreibt er ein Drehbuch mit dem Titel „Bitteres Fest“. Es erzählt von einer Werbefilmerin, die nach dem Tod ihrer Mutter nicht trauern kann. Wer hier eigentlich wen erfindet, lässt der große Pedro Almodóvar mit ruhiger Entschlossenheit lange offen.

Schauburg, Bundesstart: Der Regenmeister

Der Regenmeister – in der Schauburg

In einer Kleinstadt in Südschweden lebt der verwitwete Ingmar Karlsson (Robert Gustafsson) zurückgezogen und nach festen Regeln. Seit dem Tod seiner Frau ist auch das Verhältnis zu seiner Tochter Erika (Emelia Sallhag) erkaltet. Geblieben sind ihm nur die Rosen seiner verstorbenen Frau und sein geschiedener, aufdringlicher Nachbar Rolf Burman (Jonas Karlsson). Während der heißeste und trockenste Sommer seit Menschengedenken das Land fest im Griff hat, wartet die ganze Region vergeblich auf den erlösenden Regen. Doch durch ein Wunder gerät Ingmar plötzlich ins Zentrum eines Ereignisses. Denn Ingmar entdeckt einen uralten Wasserhahn, der es plötzlich regnen lässt.

Schauburg, Bundesstart: Sunny Dancer

Sunny Dancer in der Schauburg
Sunny Dancer in der Schauburg

Die 17-jährige Ivy hat den Krebs überlebt und zieht sich zunehmend zurück. Ihre Eltern schicken sie deshalb in ein Sommerlager. Im Chemo-Camp von Patrick trifft sie Jugendliche mit ähnlichen Erfahrungen und findet schnell neue Freunde. Jaques schrieb auch das Drehbuch zur Dramödie. Bella Ramsey spielt Ivy. Zur Besetzung gehören außerdem Jessica Gunning, James Norton und Neil Patrick Harris. Der Film verbindet ein ernstes Thema mit humorvollen und emotionalen Momenten. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, das Leben trotz schwieriger Erfahrungen zu genießen.

Neustadt-Kinotipps ab 13. August: Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.
  • Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com

Ein Kommentar

  1. Hallo, ich würde mich riesig über 2x Karten für *Steckerlfischfiasko* in der Schauburg freuen. Viele Grüße Sven

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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