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Königsbrücker: Bahn fährt ab Montagabend Umleitung

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Seit Anfang September laufen die Bauarbeiten an der Königsbrücker Straße. Am Montag, 28. September 2026, beginnt die erste Hauptbauphase zwischen Albertplatz und Bischofsweg. Damit ändern sich die Verkehrsführungen für Autos und Fahrräder. Auch die Straßenbahnlinien 7 und 8 fahren eine Umleitung.

Königsbrücker Straße - Foto: Archiv Anton Launer
Königsbrücker Straße – Foto: Archiv Anton Launer

In den Nächten vom 28. bis 30. September wird die Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Bischofsweg jeweils von 22 bis 5 Uhr vollständig gesperrt. In dieser Zeit wird die Fahrleitung der Straßenbahn abgebaut. Die Umleitung für den Autoverkehr führt über Albertplatz, Bautzner Straße, Radeberger Straße und Stauffenbergallee.

Königsbrücker Straße bleibt grundsätzlich befahrbar

Außerhalb notwendiger nächtlicher Vollsperrungen bleibt die Königsbrücker Straße grundsätzlich für Autos befahrbar. Nach Möglichkeit steht in beiden Richtungen mindestens ein Fahrstreifen zur Verfügung. Abhängig vom jeweiligen Bauabschnitt können Fahrstreifen verengt oder verschwenkt werden. Stellplätze innerhalb der Baufelder entfallen vorübergehend.

Zwischen Albertplatz und Bischofsweg führt der Verkehr abschnittsweise an den Baustellen vorbei. Je nach Bauzustand sind außerdem Umleitungen über Bischofsweg, Schönbrunnstraße und Eschenstraße notwendig. Die jeweils geltende Verkehrsführung wird vor Ort ausgeschildert.

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Die erste Hauptbauphase mit Verkehrseinschränkungen zwischen Albertplatz und Bischofsweg dauert bis August 2027.

Linien 7 und 8 fahren über Bahnhof Neustadt

Ab Montag, 28. September, um 22 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 7 und 8 nicht mehr über die Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Bischofsweg. Beide Linien werden in beiden Richtungen über „Bahnhof Neustadt“, „Großenhainer Platz“ und „S-Bahnhof Bischofsplatz“ umgeleitet.

Dadurch ändern sich Fahrpläne und bediente Haltestellen. Die Fahrt verlängert sich um etwa acht Minuten. Die Haltestellen „Louisenstraße“ und „Großenhainer Straße/Fritz-Reuter-Straße“ entfallen während der Umleitung. Die Linie 13 fährt zunächst weiterhin auf ihrem regulären Linienweg.

Die Straßenbahnstrecke über die Königsbrücker Straße gehört zu den wichtigsten Verbindungen im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe. Rund 115.000 Fahrgäste nutzen sie an einem Werktag. Das entspricht knapp einem Viertel der werktäglichen Fahrgäste in Bus und Straßenbahn.

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Weichenarbeiten an der Antonstraße

Als Vorbereitung auf die weiteren Bauarbeiten werden zwei Weichen auf der Antonstraße vor dem ehemaligen DVB-Hochhaus (Simmel-Markt) erneuert. Außerdem werden die elektrische Weichensteuerung und die Weichenheizung modernisiert.

Bereits seit dem 7. September laufen Tiefbau- und Leitungsarbeiten in den Fußwegbereichen der Königsbrücker Straße. Zwischen Schwepnitzer Straße und Eschenstraße wird zudem das Baufeld für ein unterirdisches Gleichrichterunterwerk der DVB vorbereitet. Dort ist auch eine Trafostation der SachsenEnergie vorgesehen.

So sieht die künftige Linienführung durch die Neustadt aus. Grafik: DVB AG
So sieht die künftige Linienführung durch die Neustadt aus. Grafik: DVB AG

Umbau von Straße und Gleisen bis 2030

Auf rund 1.600 Metern der Königsbrücker Straße und auf 300 Metern im Bischofsweg werden Straße und Gleise bis 2030 grundlegend erneuert. Gleichzeitig werden Fahrleitung, Beleuchtung, Straßenentwässerung und Ampelanlagen modernisiert.

Ein größerer Abstand zwischen den Gleisen schafft die Voraussetzungen für den Einsatz der breiteren Stadtbahnwagen vom Typ NGT DXDD. Baulich getrennte Fahrspuren sollen außerdem die Beschleunigung der Straßenbahnen verbessern.

Die Haltestellen „Louisenstraße“, „Bischofsweg“ und „Tannenstraße“ erhalten insgesamt acht barrierefreie Bahnsteige. Vorgesehen sind außerdem neue Sitzgruppen, elektronische Fahrgastanzeigen, Papierkörbe, Fahrradständer und Fahrgastunterstände. Die Unterstände erhalten größtenteils Gründächer.

Der Ausbau der Königsbrücker Straße bis zur Stauffenbergallee soll 2030 abgeschlossen sein. Die Linien 7 und 8 sollen im Sommer 2029 wieder ihre bisherige Strecke nutzen können.

Änderungen für Fuß- und Radverkehr

Die Wege für Fußgänger werden an den jeweiligen Baufortschritt angepasst. Absperrungen trennen sie von den Arbeitsbereichen. Wenn Leitungsgräben Zugänge zu Häusern oder Geschäften kreuzen, entstehen provisorische Übergänge.

Radfahrer folgen der ausgeschilderten Verkehrsführung. Alternativ können sie ihr Fahrrad entlang der Fußgängerführung schieben.

Haus- und Geschäftszugänge sowie Grundstückszufahrten bleiben grundsätzlich erreichbar. Kurzzeitige Einschränkungen werden angekündigt und mit den Betroffenen abgestimmt. Für Anlieferungen stehen abhängig vom Bauabschnitt Bereiche an der Königsbrücker Straße oder in Nebenstraßen zur Verfügung.

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