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38. Filmfest Dresden

Das 38. Filmfest Dresden läuft vom 14. bis 19. April 2026. Über 380 Kurzfilme aus 60 Ländern stehen auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal das Thema „Work in Progress“ – mit einem klaren Blick auf Arbeitswelten. Trotz gekürzter Förderung bleibt das Festival fast so umfangreich wie gewohnt.

Einer der Festivalorte: das Thalia auf der Görlitzer Straße - Foto: PR/Michael Kaltenecker
Einer der Festivalorte: das Thalia auf der Görlitzer Straße – Foto: PR/Michael Kaltenecker

Arbeit im Fokus – und was sie mit Teilhabe zu tun hat

Schon ein Blick auf die Spielorte zeigt: Das Festival holt die Filme mitten in die Stadt – wie hier ins Thalia in der Neustadt. Inhaltlich knüpft der Schwerpunkt an das Solidaritätsthema von 2025 an. Viele Beiträge nehmen Machtverhältnisse und Arbeitsbedingungen in den Blick und fragen, was Arbeit mit gesellschaftlicher Teilhabe und Demokratie zu tun hat.

„Die Haushaltssperre der Stadt Dresden reduziert unsere Mittel um zehn Prozent“, sagt Festivalleiterin Anne Gaschütz. Noch gravierender sei jedoch, dass 2026 keine inklusiven Programme stattfinden können, weil die Förderung fehlt. „Nach über zehn Jahren kontinuierlicher Arbeit müssen wir dieses Angebot vorerst einstellen – das fällt uns sehr schwer und ist ein deutliches Signal der aktuellen kulturpolitischen Lage.“

Festivalleiterin Anne Gaschütz - Foto: Anton Launer
Festivalleiterin Anne Gaschütz – Foto: Anton Launer

Steigende Kosten bei gleichzeitig sinkender Förderung setzen das Festival zusätzlich unter Druck. Dennoch stemmt das Team die Ausgabe 2026 nahezu im gewohnten Umfang. Auf Dauer sei das jedoch nicht tragfähig. Wie wichtig das Festival bleibt, zeigt ein Rekord: Rund 3.800 Filme wurden für den Wettbewerb eingereicht.

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Wettbewerbe, Preise und starke Konkurrenz

Festivalleiterin Anne Gaschütz steht dabei vor der Herausforderung, mit weniger Mitteln ein nahezu gleich großes Programm zu realisieren. In den internationalen, nationalen und mitteldeutschen Wettbewerben laufen 65 Filme aus 36 Ländern. Insgesamt 17 Auszeichnungen mit einem Preisgeld von 72.500 Euro stehen zur Vergabe.

Am Sonnabend, 18. April, entscheiden acht Jurys über 14 Preise, dazu kommen drei Publikumspreise. Ergänzt wird das Programm durch Panels, eine Masterclass und Veranstaltungen für Fachpublikum und Interessierte.

19 Spielorte in der ganzen Stadt

Dreh- und Angelpunkt des Filmfestes ist wieder die Schauburg - Foto: Archiv Oliver Killig
Dreh- und Angelpunkt des Filmfestes ist wieder die Schauburg – Foto: Archiv Oliver Killig

Die Schauburg bleibt das Zentrum des Festivals – hier laufen viele Wettbewerbsfilme, hier trifft sich das Publikum. Insgesamt bespielt das Filmfest 19 Orte in Dresden, darunter das Thalia Cinema, Coffee and Cycling, das Programmkino Ost und erstmals das Astoria Dresden (siehe Pieschen-Aktuell 31. Dezember 2025).

Das Kurzfilm-Open-Air kehrt auf den Schloßplatz zurück, die Filmnächte am Elbufer begleiten das Festival erneut als Partner. Der Ticketverkauf läuft bereits, eine Programmvorschau gibt es am 9. April um 19 Uhr im Thalia Kino.

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Neustadt-Film im Programm

Auch lokale Produktionen finden ihren Platz: Der Kurzfilm „Moon Unit“, in der Neustadt gedreht, läuft im Programm „Jugend 2“ und ist gleich dreimal zu sehen – am 16., 18. und 19. April.

Filmszene aus "Moon Unit" - Mariella Aumann spielt Moonie.
Filmszene aus „Moon Unit“ – Mariella Aumann spielt Moonie.

Die Geschichte spielt mitten im Dresdner Alltag – und bringt damit das Festivalthema auf eine sehr konkrete Ebene.

Zwischen Politik, Pop und Party

Die Reihe „Europa ist kein Witz – oder doch?“ versammelt Filme über Europas Vergangenheit und Gegenwart. Die „Astoria Musikfilmnacht“ bringt unter dem Titel „YouTube killed the Videostar“ Musikvideos auf die große Leinwand.

Beim Kurzfilmbingo in der Groovestation stehen 3.800 Einreichungen zur Auswahl – moderiert von Falk Töpfer. Im Rahmenprogramm finden sich außerdem ein Erzählcafé im Stadtmuseum, Diskussionen zu Arbeitsbedingungen und das Projekt „The Currency Lab – Recht und Ordnung“ im geh8. Nach der Preisverleihung folgt die „You better werk! – Festival Drag Party“ in der Groovestation.

Programme für Kinder und Jugendliche

Fünf altersgerechte Programme richten sich an Kinder, Jugendliche und Schulklassen. Gespräche mit Filmschaffenden gehören dazu. Die Auswahl hat ein junges Kuratorium aus Dresden und Umgebung getroffen.

Workshops wie „Wunder, Wandel, Zeichentrick“ vermitteln Grundlagen des Animationsfilms. Eine Werkschau zeigt Ergebnisse aus der Praxis.

Trailer und weitere Infos

Den Festivaltrailer „Work in Progress“ drehte Regisseur Popo Fan im Imbiss Taiwan Tapas in der Neustadt.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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