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Finissage „Zone der Unmenschlichkeit“ in der Galerie nEUROPA

Die Galerie nEUROPA in Dresden zeigt seit dem 7. November 2025 die Ausstellung „Zone der Unmenschlichkeit“. Veranstalter ist der Verein Kultur Aktiv e.V. Am Freitag wird die Ausstellung mit einer Finissage beendet.

Straflager in Alyaskitowy (1994) - Foto: Wolodymyr Ogloblin
Straflager in Alyaskitowy (1994) – Foto: Wolodymyr Ogloblin

Die Ausstellung zeigt visuelle und dokumentarische Zeugnisse politischer Repressionen in Russland. Sie reichen von den stalinistischen Gulags bis zu heutigen Filtrationslagern, Gefängnissen und Entführungen im Krieg gegen die Ukraine. Fotografien, Illustrationen und persönliche Berichte zeigen, was das russische Regime verbirgt.

Fotografien aus den Gulags

Wolodymyr Ogloblin dokumentierte Mitte der 1990er Jahre das Erbe der Gulags in Kolyma und Jakutien. Seine Bilder zeigen die Zustände, denen Millionen Menschen ausgesetzt waren. Auszüge aus seinen Tagebüchern stellen eine Verbindung zur Gegenwart her.

Sergiy Zholonko fotografiert seit 2022 in Mykolajiw Solidaritätsaktionen für ukrainische Kriegsgefangene. Die Illustrationen von Sergiy Zakharov stammen aus seiner Graphic Novel „Das Loch“. Zakharov verarbeitete darin seine eigene Gefangenschaft in der sogenannten Donezker Volksrepublik. Nach seiner Freilassung engagiert er sich in Kiew für die Rehabilitation durch Kunst.

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"Schrei laut in die Welt hinaus, dass Russland in Gefangenschaft tötet!" eine junge Ukrainerin mit Protestschild auf einer Demonstration in Mykolajiw (2022) - Foto: Sergiy Zholonko
„Schrei laut in die Welt hinaus, dass Russland in Gefangenschaft tötet!“ eine junge Ukrainerin mit Protestschild auf einer Demonstration in Mykolajiw (2022) – Foto: Sergiy Zholonko

Briefe politischer Gefangener

Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich Briefen und Zeichnungen von sieben politischen Gefangenen in Russland. Sie befinden sich wegen ihrer Kritik am Krieg in der Ukraine in Haft. Diese Zeugnisse stellte Marina Timofeeva aus Göttingen zur Verfügung.

Finissage mit Lesung

Am Freitag, 23. Januar 2026, findet um 19 Uhr die Finissage in der Galerie nEUROPA statt. Gelesen werden Briefe politischer Gefangener aus russischen Straflagern. Die Texte lesen Micha Arsenij Tatkowski Zschech und Katrin Skrzypietz. Skrzypietz präsentiert dazu einen musikalischen Beitrag mit Mundtrommel und Hang, das ist ein melodisch-perkussives Musikinstrument.

Die Briefe stammen von Menschen, die Widerstand leisten. Es sind russische Bürgerinnen und Bürger, die gegen Putins Regime protestierten. Außerdem ukrainische Zivilisten und Militärs, die von Besatzungstruppen verschleppt und in russischen Gefängnissen festgehalten werden. Ihre Worte geben Einblicke in den Alltag hinter Gittern, in Hoffnung, Angst und Menschlichkeit.

Informationen zur Ausstellung

  • Ausstellung: 7. November 2025 bis 8. Februar 2026
  • Beteiligte Künstler: Wolodymyr Ogloblin, Sergiy Zholonko, Sergiy Zakharov
  • Kuratorinnen: Elena Pagel und Iryna Guziy
  • Ausstellungsort: Galerie nEUROPA, Bautzner Straße 49, 01099 Dresden
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr sowie nach Absprache
  • Finissage: 23. Januar 2026, 19 Uhr
  • Weitere Infos: kulturaktiv.org
Alles was blieb... 1994 - Foto: Wolodymyr Ogloblin
Alles was blieb… 1994 – Foto: Wolodymyr Ogloblin
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