BRN-Antrag-Schluss

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Wie die Stadtverwaltung der Stadt Dresden heute mitteilt, endet am Dienstag, dem 30. April der Zeitraum für die Antragstellung zur Geburtstagsfeier der Bunten Republik Neustadt (BRN) 2013. Die BRN findet in diesem Jahr vom 14. Juni bis zum 16. Juni statt. Wer einen Stand zur Feier errichten möchte hat also nur noch bis zu diesem Tag Zeit. Verspätetet Anträge werden nicht bearbeitet. Die Teilnahmebedingungen, das Antragsformular und Anleitungen für den einzureichenden maßstabsgerechten Lageplan sind unter www.dresden.de/brn abrufbar.
Weitere Fragen zum Antragsverfahren beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes unter Telefon 0351 4886311.

Für morgen Abend, 23. April lädt die Schwafelrunde (ohne Ritter) zu einem weiteren Vernetzungstreffen ein, beim letzten war es zu dem denkwürdigen Slogang „Flaggen, Farben, Frühstück“ gekommen (Neustadt-Geflüster vom 27. Februar 2013). Man darf gespannt sein, was nun ausgeschwafelt wird. Laut Ankündigung der Schwafler dient das Treffen der besseren Vernetzung der Veranstalter untereinander.

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9 Kommentare zu “BRN-Antrag-Schluss

  1. Jonk
    23. April 2013 at 12:14

    Braucht man ne Anmeldung wenn man ein bisschen Trödel vor der Tür verkauft?

    Richtet sich die Gebür irgendwie nach der Art des Standes? Ich meine nur so aus Fairnessgründen. Ein Bierstand ist wenig Arbeit, viel Umsatz und gnaz viel Müll. Ein Stand mit Kunstgewerbe ist viel Aufwand weniger Umsatz und gar kein Müll.

  2. 23. April 2013 at 12:34

    Anmeldung: Grundsätzlich ja.

    Gebühr: Sondernutzungen die ausschließlich gemeinnützigen, religiösen oder politischen Zwecken dienen, sind hingegen gebührenfrei, solange bei diesen kein Handel betrieben wird.

    Das heißt, solche müssen nur die Anmeldegebühr bezahlen.

    Für Deinen Fall würde das heißen, Anmelde- und Sondernutzungsgebühr. Am Besten du schließt Dich mit jemandem zusammen, der auch so was vorhat, dann kann man Gebühren teilen. ;-) Auch dafür soll das Vernetzungstreffen da sein.

  3. Steffi
    23. April 2013 at 19:24

    Ich habe mir die gleiche Frage gestellt und nachdem mir das jetzt klar geworden ist würde ich mich gerne mit jemanden zusammenschließen? Ich möchte mit einer Freundin Selbstgemachtes (Kunst, kleine Leckereien, Limo) verkaufen. Eher der Erfahrung halber, nicht um damit reich zu werden. ;) Wer hat Interesse?

    Grüßchen, Steffi

  4. Seldon
    24. April 2013 at 08:06

    „Teilnahmebedingungen, Antragsformular, Lageplan, Gebühren“, … klingt nach einem spontanen, fröhlichen, frechen und unkommerziellen Stadtteilfest…

    Kleine Episode vom letzten Jahr: Kleiner Junge mit Waffeleisen auf ’ner Kiste wird vom „Platzwart“ (offenbar hat da einer dem ganzen Platz gemietet…das sowas überhaupt geht…)
    blöd angemacht und verjagt. Hatte wrschl. keine Standgebühr bezahlt…

  5. Jonk
    24. April 2013 at 12:07

    Es hieß mal, dass die Kontrolleure mit Fingerspitzengefühl durchgehen würden. Also wenn Kinder mit kleinen Aktionen und schönen Ideen nicht mehr sicher sind komm ich auf keine BRN mehr. Aber so wie ich Seldon verstehe handelte es ich beim „Platzwart“ nicht um einen Ordnungsamtmitarbeiter sondern um einen Ganzen-Platz-Anmieter?

  6. Seldon
    25. April 2013 at 08:00

    @Jonk:jepp, so wie ich das verstanden hab‘, hatte jmd. den Lutherplatz komplett „angemietet“ und dann Standplätze untervermietet…wie das genau funktioniert, kann uns bestimmt der informierte Ober-Bloggist sagen…

  7. 25. April 2013 at 08:22

    Man kann auch für bestimmte Gebiete anmelden. Zum Bsp. MLK oder Talstraße. Das garantiert aber kein Exklusiv-Recht vor Ort. Wenn die beschriebene Szene am Martin-Luther-Platz stattgefunden haben soll, dann nicht mit dem Einverständnis des Platzverantwortlichen. Oder der Bub hat sich was anderes zu Schulden kommen lassen. Die Story höre ich übrigens jedes Jahr aufs Neue.

  8. Seldon
    25. April 2013 at 09:06

    @Anton:
    Danke erstmal. Unklar ist mir noch der Status auf dem MLP. Ist (bzw war) der nun komplett von einem Anmelder „besetzt“ oder nicht?
    Vllt. entwickelt sich aus der story ja so’ne kleine urban legend…kann man ja noch ausbauen: der kleine Oliver T. mit kranker Mutter, der dringend benötigte Medikamente kaufen muß und dafür selbst gemachte Waffeln verkauft, wird vom hartherzigen Ebenezer S. des Platzes verwiesen, aber solidarische Neustädter erobern den Platz zurück und verbrennen Bratwurststände…nanee, jetzt geh’n sie mit mir durch…

  9. 25. April 2013 at 09:45

    Der Organisator am Martin-Luther-Platz, nennen wir ihn Herr S., hat, soweit ich weiß, den Großteil des Areals in seiner Verantwortung. Durch die Einnahmen der Stände wird das Programm auf der Kulturenbühne refinanziert.

    Jedoch können Anwohner und Anlieger auch auf dem Martin-Luther-Platz Stände beantragen. Nach welchen Kriterien da beim Ordnungsamt dann entschieden wird, ist mir unbekannt. Vor zwei Jahren gab es ja das „Problem“ mit der Techno-Bühne vorm Friseur-Laden, die dann in Konkurrenz zur großen Bühne stand.

    Diese „Armer, kleiner Junge wird von Ordnungsamt oder Platzwart vertrieben“, höre ich jedes Jahr wieder. Immer in abgewandelter Form, mal mit Waffeleisen (braucht der dafür nicht irgendwoher Strom), mal mit Holunderlimonade, einen Augenzeugen einer solchen Vertreibung habe ich bislang aber noch nicht getroffen. Die einzige „Vertreibung“, die ich persönlich erlebt habe, war Folgende: „Drei Kids, ca. 12 bis 13 hatten eine Blechwanne mit Wasser und Dosen-Bier vor sich. Das Ordnungsamt nahte und die Burschen rannten mit der schweppernden Wanne davon.“

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