Anzeige

Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Einwohnerversammlung zur "Bautzner"

Am gest­ri­gen Abend fand im gro­ßen Ball­saal im Park­ho­tel die Ein­woh­ner­ver­samm­lung zur Bautz­ner Land­straße und Bautz­ner Straße statt. Rund 200 In­ter­es­sierte ka­men und die FDP zeigte Prä­senz vor Ort und ver­teilte Flugblätter.

Gut gefüllt: der große Saal im Parkhotel
Gut ge­füllt: der große Saal im Parkhotel

Ober­bür­ger­meis­te­rin Helma Or­osz lei­tet ein und wies dar­auf hin, dass die Er­geb­nisse die­ser Ver­samm­lung dem Stadt­rat für die nächste Sit­zung am 28. Fe­bruar als Pro­to­koll zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den. Ne­ben der OB wa­ren auch der Stra­ßen­bau­amts­lei­ter Rein­hard Koett­nitz, Bau­bür­ger­meis­ter Jörn Marx und DVB-Chef Rei­ner Zie­schank an­we­send. Der machte deut­lich, dass es nicht um ei­nen Neu- oder Um­bau der Straße geht, au­ßer im un­te­ren Be­reich zwi­schen Ho­yers­wer­daer und Mar­tin-Lu­ther-Straße. Auf der rest­li­chen Stre­cke han­dele es sich aus­schließ­lich um eine Gleis­sa­nie­rung, die im Be­stand statt­fin­det. Das heißt, der Bord­stein­ab­stand der Straße bleibt gleich. We­der wer­den Fuß­wege schma­ler noch Grund­stü­cke beschnitten.

Auf Kri­tik stie­ßen die ge­plan­ten Um­lei­tun­gen durch Bühlau und die Ra­de­ber­ger Vor­stadt. Koett­nitz er­klärte je­doch, dass diese Va­ri­an­ten al­ter­na­tiv­los seien. Im Be­reich der Neu­stadt sol­len die Um­lei­tun­gen auch nur bis Ende Juni an­dau­ern. Für wäh­rend der Um­bau­ar­bei­ten weg­fal­lende Park­plätze solle es ein we­nig Er­satz ge­ben, in­dem auf der Les­sing- und der Me­lan­ch­ton­straße Quer­par­ken er­laubt wer­den soll. Kött­nitz konnte sich den Hin­weis auf das neue Park­haus auch nicht verkneifen. 

Die Um­lei­tung durch die Louis-Braille-Straße statt über die Wald­schlöss­chen­straße sei nicht an­ders lös­bar, da sonst der Kno­ten an der Stauf­fen­berg­al­lee zu über­las­tet wäre.

In der Zwi­schen­zeit hat sich auch der Fahr­gastrat der Dresd­ner Ver­kehrs­be­triebe zu Wort ge­mel­det. Er weist auch noch ein­mal auf die Not­wen­dig­keit ei­ner grund­haf­ten Sa­nie­rung der Schie­nen hin und auf die not­wen­dige Ver­brei­te­rung auf die Stan­dard­wa­gen­breite von 2,65 Meter.

An­zeige

Aussitzen Deluxe 2.0

An­zeige

Die Sterne im Konzert

An­zeige

Tranquillo Sommer Sale

An­zeige

Canaletto-Gin der Dresdner Spirituosen Manufaktur

An­zeige

Wiedereröffnet: Villandry Dresden

An­zeige

Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

An­zeige

Sachsen-Ticket

An­zeige

Semper Oberschule Dresden

Ar­ti­kel teilen

27 Ergänzungen

  1. Ko­misch, ich dachte im­mer, ein leis­tungs­fä­hi­ger ÖPNV sei ein Stand­ort­vor­teil. Die Herr­schaf­ten, die un­ge­dul­dig hin­ter der Stra­ßen­bahn her­fah­ren, kön­nen ja mal zum Ver­gleich mit dem Rad alle drei Am­peln am Al­bert­platz que­ren. Mal schauen, wer schlim­mer aus­ge­bremst wird.

  2. @WS: Die­ses stän­dige Auf­ein­an­der­het­zen der un­ter­schied­li­chen Ver­kehrs­teil­neh­mer – ich der Rad­fah­rer bin der Bes­sere und am meis­ten Be­nach­tei­ligte – ist nicht ziel­füh­rend und ehr­lich ge­sagt, eher ätzend…

  3. Ich denke, ein kon­se­quen­ter Aus­bau des ÖPNV ist der rich­tige Weg – wo­hin sol­len die gan­zen Au­tos in der Stadt? Zu­mal die heu­ti­gen Au­tos ja teils nicht mal mehr in die al­ten Park­häu­ser pas­sen, weil sie zu groß ge­wor­den sind.
    Wenn es eine Grund­satz­ent­schei­dung für die brei­te­ren Stra­ßen­bahn­tras­sen ge­ge­ben hat, sollte man das auch durch­zie­hen. Sonst wird es ja ab­surd, wenn dann das Netz zu 3/​4 aus­ge­baut ist – fah­ren dann die Bah­nen nur 3/​4 der Stre­cke in vol­ler Breite und müs­sen sich dann "schma­ler ma­chen"? (So wie der Bus bei Harry Potter :-))

  4. Muss denn ein kon­se­quen­ter Aus­bau des ÖPNV auch zwangs­läu­fig ein Ein­schrän­ken von an­de­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern be­deu­ten? Ich finde – nein!

  5. >Ko­misch, ich dachte im­mer, ein leis­tungs­fä­hi­ger ÖPNV sei ein Standortvorteil.
    Für wen denn bitte? Wenns we­nigs­tens was ge­schei­tes wäre, aber in Dres­den gibts doch nur Viehtransporter.

  6. Edi­tie­ren
    Na­tür­lich geht ein Aus­bau des ÖPNV zu­las­ten des MIV und um­ge­kehrt, schon des­halb, weil der zur Ver­fü­gung ste­hende Platz be­schränkt ist. Die­ser Be­schrän­kung kann man frei­lich durch Ab­sä­gen von Al­leen (s. Leip­zi­ger Str.), Ent­eig­nun­gen, Ab­rei­ßen gan­zer Häu­ser­zei­len ent­ge­gen­wir­ken. Auch so simple Sa­chen wie An­pas­sung Am­pel­schal­tun­gen, be­vor­zu­gen oder be­nach­tei­li­gen im­mer eine Gruppe. Aus öko­lo­gi­scher und stadt­pla­ne­ri­scher Sicht sollte man ei­nen mög­lichst hö­hen ÖPNV‑, Fuß­gän­ger ‑u. Rad­fah­rer­an­teil an­stre­ben, wo­bei Letz­tere lei­der in der Pla­nungs­rea­li­tät häu­fig un­ter den Tisch fal­len. Wer et­was dazu bei­ta­ä­gen möchte, dass sich et­was zu sei­nen Guns­ten ver­än­dert, kann sich gern an Pla­nungs­ver­fah­ren be­tei­li­gen. Es gibt dazu ge­nü­gend Ge­le­gen­hei­ten (s.O.)
    (In­fos für Dres­den: http://www.dresden.de/de/08/02/04/050_Verkehrserhebung_SrV.php)

  7. Hallo, ich Schreibe hier mal aus Bühlauer sicht, als Au­to­fah­rer so­wie auch frü­he­rer Bahnfahrer:

    Meine Fa­mi­lie und ich ha­ben ein Haus di­rekt an der Bautz­ner Land­straße (Fa­mi­li­en­be­sitz seit meh­re­ren Jahr­zehn­ten). Das Haus wür­den wir na­tür­lich sehr gern erhalten.
    Zum Aus­bau: Di­rekt auf un­se­rer Seite feh­len die vol­len 50cm, die die Bahn her­über­rü­cken will. Fahr­spur vor un­se­rem Haus wä­ren dann ge­nau 2,25m. Ich würde da nicht mit mei­nem Klein­wa­gen mit ei­ner Spie­gel­breite von 2,10m Vor­bei­fah­ren. So­mit muss ich hin­ter der Bahn fah­ren, egal ob diese wirk­lich mal 50 fährt (in die­sem Teil sind die Hal­te­stel­len sinn­volle 200m von­ein­an­der Ent­fernt), bremst oder be­schleu­nigt. Der­zeit kann man we­nigs­tens beim Fah­ren und An­fah­ren noch über­ho­len und muss so­mit keine Bahn an der nächs­ten Hal­te­stelle fürchten.
    Der weit­aus schwe­rere Grund ist aber, dass durch diese Auf­stau­ung mehr Au­tos ste­hen, da sonst im­mer zwi­schen den Hal­te­stel­len ei­nige Au­tos pas­sie­ren kön­nen. Diese zu­sätz­li­chen Au­tos pro­du­zie­ren noch mehr Ab­gase und man kann gar nicht mehr im Gar­ten sit­zen oder mal die Fens­ter öffnen.
    Und der letzte Grund, wes­we­gen die Bühlauer sehr stark ge­gen diese Sa­che pro­tes­tie­ren, ist auf die Bür­ger­ver­samm­lung 2006 zu­rück­zu­füh­ren. Dort wurde ein Bau­pro­jekt mit ei­ge­ner Bahn­trasse, Fuß­weg, Rad­weg, Fahr­bahn und be­hin­der­ten­ge­rech­ten Ein­stie­gen als "al­ter­na­tiv­los" vor­ge­stellt und die Bür­ger muss­ten da­für 3m Ih­rer Grund­stü­cke ab­ge­ben (ich bitte da­bei mal zu schauen, wie die Bautz­ner Land­straße be­baut ist, beim Weg­fall von 3m Grund­stück müs­sen nicht nur Wie­sen und Bäume wi­chen, son­dern auch Häu­ser! Der Gleis­aus­bau war da­bei die erste Stufe.

    Die Ein­woh­ner­ver­samm­lung hat ja auch ei­ni­ges neues da­hin ge­hend of­fen­ge­legt, erst sagt Herr Kött­nitz (wel­cher 2006 ge­sagt hat „mich kot­zen diese Leute an die sich nicht von Ih­ren Grund­stü­cken tren­nen kön­nen“ oder auch „Macht, was ihr wollt, die Grund­stü­cke neh­men wir uns“) auf die nach­frage des Grund­stücks­schlei­fens, dass es da­hin ge­hend keine Pla­nun­gen gibt. Da­nach mel­dete sich ein An­woh­ner mit ei­nem neuen Haus wel­cher beim Kauf der Stadt zu­si­chern musste 3m sei­nes Grund­stü­ckes ab­zu­tre­ten. So­mit müs­sen ja Pla­nun­gen vor­lie­gen. Die Ver­ant­wort­li­chen woll­ten dies al­ler­dings nicht öf­fent­lich Erläutern!

    Zu der Um­welt­ver­träg­lich­keit, vor al­lem der stei­gen­den Ab­gas­be­las­tung und Ähn­li­chem wurde nicht wei­ter eingegangen. 

    Als ehe­ma­li­ger Bahn­fah­rer kann ich auch sa­gen das die Li­nie 11 zu kei­ner Zeit so über­füllt war, das die Tü­ren nicht zu schlie­ßen wa­ren. Au­ßer­dem sind 23 Sitz­plätze mehr nun auch nicht so viel.

    Zu dem „Stan­dart­maß“ würde ich noch an­mer­ken, dass es die­ses nicht gibt. Es wird nur er­fun­den, um die­ses Bau­vor­ha­ben dring­lich zu ma­chen. Auch die be­stands­nahe Sa­nie­rung gibt es nicht. Es gibt nur Sa­nie­rung im Be­stand und au­ßer­halb des Be­stan­des. Der Be­stand be­läuft sich bei der DVB auf die Schie­nen und nicht auf die ganze Straße.
    Aber zu die­ser The­ma­tik hat der Bau­bür­ger­meis­ter Marx ja die schöne Aus­sage „Die DVB kann auf der Straße ma­chen, was sie will“ gebracht.
    Wei­ter­hin wird das Ver­kehrs­auf­kom­men der Bautz­ner wei­ter­hin ste­tig Stei­gen, die Nut­zung der Li­nie 11 de­fi­ni­tiv nicht. Dies kommt nicht nur von der Be­quem­lich­keit oder ähn­li­chen, son­dern vor al­lem da­von, dass im­mer mehr Men­schen von au­ßer­halb (Hoch­land, Ros­sen­dorf, Baut­zen, …) in Dres­den ar­bei­ten und mit dem Auto fah­ren müs­sen, es aber jetzt gar kei­nen P+R Park­platz mehr gibt!

    Zu den Umleitungsstrecken:
    Na­tür­lich sind diese ner­vig, egal wo. Und die Louis-Braille-Straße dazu noch viel zu klein für die­sen Ver­kehr. Al­ler­dings möchte ich den An­woh­nern von an­de­ren Um­lei­tungs­stra­ßen noch auf den Weg ge­ben, dass diese den Lärm nur etwa ein hal­bes Jahr ha­ben, die An­woh­ner im­mer mit ei­ner zu­sätz­li­chen Bahn wel­che die Glä­ser in den Schrän­ken vi­brie­ren lässt.

    Ach und zu der Aus­sage un­se­rer Ober­bür­ger­meis­te­rin „Ich habe mich für diese Bür­ger­ver­samm­lung ein­ge­setzt“ möchte ich nur so­viel sa­gen: Sie hat die­sen An­trag mehr­fach ab­ge­wie­sen! Durch den Druck der Bür­ger­initia­tive Bühlau so­wie der FDP wurde sie nun durchgeführt.

    Zu­gu­ter­letzt möchte ich noch an­mer­ken: Bitte ha­cken Sie nicht so auf der FDP herum, dies ist die ein­zige Par­tei, wel­cher der Sa­che kri­tisch ent­ge­gen­steht (aus wel­chen Grün­den auch im­mer). Die Grü­nen ge­hen erst auf die Bar­ri­ka­den, wenn wei­tere Bäume ab­ster­ben oder ir­gend­ein Wurm ge­fun­den ist, Ih­nen sind die An­woh­ner schlicht und ein­fach egal. Von den rest­li­chen Par­teien kann man eh nichts erwarten.
    Wo­bei ei­gent­lich die Grü­nen bei die­sem Thema am meis­ten zu Re­den hätten.

  8. Zi­tat: Aus öko­lo­gi­scher und stadt­pla­ne­ri­scher Sicht sollte man ei­nen mög­lichst hö­hen ÖPNV‑, Fuß­gän­ger ‑u. Rad­fah­rer­an­teil anstreben…

    Sehe ich ganz und gar nicht so und au­ßer­dem bin ich durch­aus der Mei­nung, dass un­ser (in Dres­den) der­zei­ti­ger Ver­kehrs­raum außrei­chend ist – größ­ten­teils zu­min­dest. Er müßte gar nicht groß er­wei­tert werde, son­dern nur mal grund­le­gend und dau­er­haft sa­niert, so­wie hier und da ver­nünf­ti­ger struk­tu­riert werden.

    Aber dies wird wohl nicht mög­lich sein – da jede Gruppe auf sei­nen Vor­teil be­harrt – was man auch im täg­li­chen "Verkehrsk®ampf" deut­lich se­hen kann – Rück­sicht­nahme und vorraus­schau­en­des Den­ken und Han­deln sind echt ab­han­den gekommen.…

  9. achja noch et­was kur­zes warum der neue Quer­schnitt auf der Li­nie 11 auch et­was schwie­rig rea­li­sier­bar ist:
    Auf dem Wei­ßen Hirsch, dem Hirsch­berg, am Mord­grund so­wie in tei­len der Neu­stadt ist die Schie­nen­breite gar nicht mög­lich. Vor al­lem auf dem Mord­grund müsste erst die Mord­grund­brü­cke ver­legt wer­den, weil durch den neuen Ab­stand die Kurve zu eng wer­den würde (wurde bei ei­ner Orts­rats­sit­zung so­gar von ei­nem DVB Spre­cher bestätigt).

    @René: sehe ich ganz ge­nau so. Ich bin zwar groß­teils aus be­ruf­li­chen Grün­den Au­to­fah­rer, aber der Ver­kehr geht für mich ei­gent­lich in Ord­nung wie es jetzt ist. Klar gibt es hier und da ein paar Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten, aber die weiß man und um­fährt diese Stellen.
    Auch mit dem Rad bin ich gern mal in mei­ner Frei­zeit un­ter­wegs und habe da auch kaum Pro­bleme, wenn ich in die Stadt fahre fahre ich eh nicht auf den Stra­ßen, son­dern eher durch die Heide und den Elberadweg.

    so und jetzt möchte ich mich noch für mei­nen vor­he­ri­gen sehr lan­gen Post ent­schul­di­gen, mir liegt das Thema halt auch ein biss­chen am Herzen ;)
    Vor al­lem wenn man dann auf an­de­ren Blogs völ­lig un­in­for­mierte Kom­men­tare ala "Die böse Au­to­fah­rer­lobby" oder auch "we­gen den 20cm we­ni­ger pro Spur gehts ja wei­ter" ließt be­kommt man et­was Wut :)

  10. @Richard: schwie­rig heißt nicht un­mög­lich. Mir wurde vom DVB-Lei­ter für Ver­kehrs­ma­nage­ment und Mar­ke­ting Jan Bleis auf Nach­frage er­klärt, dass es auf der gan­zen Stre­cke mög­lich sei, den neuen Gleis­ab­stand einzurichten. 

    Mag sein, dass die Breite der der­zei­ti­gen Bah­nen für den Ver­kehr zwi­schen Al­bert­platz und Bühlau aus­reicht, auf der rest­li­chen Stre­cke der "11" ist die Bahn je­doch ziem­lich oft ziem­lich voll und man kann ja wohl schlecht am Al­bert­platz um­spu­ren, oder? 

    Die Aus­sage "Zu dem „Stan­dart­maß“ würde ich noch an­mer­ken, dass es die­ses nicht gibt. Es wird nur er­fun­den, um die­ses Bau­vor­ha­ben dring­lich zu ma­chen." ist schlicht eine Un­ter­stel­lung. Fakt ist, dass die Spu­ren­breite bei je­der Sa­nie­rung seit den 70er Jah­ren um 40 Zen­ti­me­ter auf drei Me­ter ver­brei­tert wurde.

  11. @Anton Lau­ner: Ja klar es ist mit Be­hin­de­rung von an­de­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern und er­tüch­ti­gung der Brü­cken und Que­run­gen mög­lich, aber das ist ei­gent­lich nach Stadt­plan und Bun­des­vern­stra­ßen­ge­setz nicht zulässig.

    Nein kann man na­tür­lich nicht. Aber habe nach Al­bert­platz frü­her nicht wirk­lich ex­trem volle Bah­nen ge­se­hen. Okay zu Son­der­ver­an­stall­tun­gen, aber die kann man da­bei ja nicht be­trach­ten, oder? (Also die DVB be­ach­tet sei­ner­seits auch Win­ter, Müll­ab­fuhr, Ku­rier­dienste und Um­züge /​An­lie­fe­run­gen nicht in der Planung).

    Na­tür­lich wurde die Bahn so ge­baut, klar. Aber die DVB Ver­kauft die­ses Maß als Stan­dart­maß für Stra­ßen­bah­nen Welt­weit dem ich da­mit nur wi­der­spre­chen wollte. Nichts mehr nicht weniger.

    Im gro­ßen und gan­zen sehe ich es eh so: Es wird durch­ge­setzt, Die Bahn merkt das es doch et­was schmal ist an den Stel­len, die Au­to­fah­rer be­schwe­ren sich und der Groß­aus­bau der Bautz­ner wird auf zwang durch­ge­setzt. Da­ge­gen ma­chen kann man ei­gent­lich nichts, aber es ist gut das es ei­nige Bür­ger machen.

    Achja kannst du bitte noch bei der DVB (ir­gend­wann mal) an­fra­gen wie Sie es mit der Müll­ab­fuhr (oder an­de­ren LKW) re­geln möch­ten. Das Thema wurde im­mer Über­gan­gen. Weil so ein LKW ist gut und gern über 2,70m Breit und dann steht auch die Bahn da­hin­ter, oder sehe ich da et­was falsch?

  12. In­ter­es­san­ter Aspekt. Werde ich mal nach­ha­ken. An­de­rer­seits sprichst Du von 2,10 Me­ter Breite, die gibt es der­zeit auch auf der Kö­nigs­brü­cker und dort funk­tio­niert es auch irgendwie. ;-)

  13. okay das wusste ich nicht, ist halt ne stre­cke von ca. 500m und die Müll­ab­fuhr ist da ja auch nicht sooo schnell ;) Beim ers­ten Stück wo es so und so schon zu eng ist fährt die Bahn jetzt schon hin­ter dem Müll­fahr­zeug, sind al­ler­dings nur 4 Häuser.

    Danke fürs nachhaken! ;)

  14. Hallo,

    ich fahre Rad, Auto und Bahn. Ein För­dern des OPNV ist auch zu be­grü­ßen. Je­doch pas­siert das manch­mal ein­fach auf ex­trem unitel­li­gente Weise. 

    Bei­spiel Schau­burg: Wenn man sich der Schau­burg vom Bi­schofs­platz nä­hert und ge­rade in die Neu­stadt will hat man ein Pro­blem. Stellt man sich in die rechte Spur muss man war­ten bis die Rechts­ab­bie­ger die gan­zen Fuß­gän­ger durch­ge­las­sen ha­ben. Stellt man sich in die linke Spur, kann es sein man hat ei­nen Links­ab­bie­ger vor sich und muss auch war­ten (manch­mal fällt de­nen das mit dem Blin­ken auch spät ein). Dann kommt es meis­tens so, dass von bei­den Spruren wel­che gleich­zei­tig ge­rade wol­len und auf der an­de­ren Seite (auch noch Dau­er­bau­stelle am Haus) gehts nur ein­spu­rig wei­ter, dann gibts Ge­hupe. Da­bei wäre ge­nug Platz. Aber nein, die Bahn die da ma­xi­mal alle 10min lang­kommt braucht un­be­dingt eine Sperr­flä­che vor der Kreu­zung. So was hirn­ris­si­ges! Warum kann man da nicht ne Links­ab­bie­ger­spur (nur Spur nicht Link­s­am­pel) hin­ma­chen, das sind viel­leicht 1–2 Au­tos pro Am­pel­phase. Wei­ter­hin könnte die Bahn be­vor sie da an­kommt ne Am­pel­schal­tung ein­lei­ten, die dem Ge­gen­ver­kehr mal 10 sek eher rot gibt, dass auch wirk­lich alle Links­ab­bie­ger rum sind. Dann Grün für die Kö­nig­brü­cker, in der Zeit fein ein und aus­stei­gen und dann beim nächs­ten Grün fröh­lich über die Kreu­zung fah­ren und nicht die nächs­ten 9 Mi­nu­ten die Au­tos mit ei­ner wirk­lich sinn­lo­sen Sperr­flä­che ner­ven. Die Bahn ist da­von keine Se­kunde schnel­ler, pro­du­ziert aber ein Hau­fen sinn­lo­sen Stress!

    Also bitte beim Be­vor­zu­gen der Bahn vor­her auf Sinn­fäl­lig­keit prüfen!

  15. Was Fülle der Bah­nen an­geht, bin mal eine Zeit­lang (vor 3 Jah­ren) mit der 11 oft da oben im Be­rufs­ver­kehr ge­fah­ren, und muss sa­gen, es war von Al­bert­platz bis Wil­hel­mi­nen­straße im­mer ex­trem voll, da musste ich oft ste­hen, was für äl­tere Leute si­cher eine Be­las­tung ist.

    Die Ängste der An­woh­ner kann ich zum Teil ver­ste­hen, wer gibt schon gern Teile von sei­nem Grund­stück her. Aber ich sehe kei­nen Au­to­ma­tis­mus zwi­schen Ver­brei­te­rung der Gleise und Aus­bau der Bun­des­straße. Im Ge­gen­teil je bes­ser die Bahn aus­ge­baut ist (ir­gend­wann hof­fent­lich bis Wei­ßig) umso we­ni­ger gibt es die Not­wen­dig­keit mit dem Auto zu fah­ren. Ein Groß­teil des Ver­kehrs auf der Bautz­ner Straße kommt ja eher aus dem nä­he­ren Um­land. Das heißt je­der Fahr­gast der DVB mehr ist ein po­ten­ti­el­ler Au­to­fah­rer we­ni­ger. Am Ende gibt es dann hof­fent­lich gar keine Not­wen­dig­keit für eine Ver­brei­te­rung mehr.

    We­nig Ver­ständ­nis habe ich für die An­woh­ner die sich we­gen Lärm und Um­lei­tun­gen auf­re­gen. Wir le­ben hier nun mal in ei­ner Stadt und nicht auf dem Dorf und wer mor­derne In­fra­struk­tur will, muss eben auch da­mit le­ben, dass die in­stand ge­hal­ten wird. Völ­lig egal ob das nun War­tung von Glei­sen, Was­ser-/Elek­tro­lei­tun­gen und Fahr­bahn­be­lä­gen sind. Da muss je­der Mal in den sau­ren Ap­fel bei­ßen, ich habe auch schon 1 1/​2 Jahre Stra­ßen­sa­nie­rung mit Voll­sper­rung und Krach hin­ter mir. Es geht vor­bei und mit der Straße ist jetzt die nächs­ten 20 Jahre erst mal wie­der Ruhe.

  16. das thema grö­ße­rer "blo­ckie­ren­der" fahr­zeuge wurde doch klar dar­ge­stellt: es trifft alle, also auch die bahn, und da kann man nichts ma­chen, wurde ge­sagt. es ist ein­fach so. das be­trifft aber nur 75 me­ter und auf der köni gehts ja auch. 

    wo­her will ri­chard wis­sen, dass die ver­kehrs­be­las­tung stei­gen wird? der ge­samte land­kreis baut­zen als hin­ter­land schrumpft mitt­ler­weile in dra­ma­ti­scher weise an be­völ­ke­rung und ver­greist zu­dem. aus­ser­dem will man sich um nen neuen P+R in bühlau be­mü­hen, zu­min­dest als in­te­rim bis zur wei­ßig­an­bin­dung der staba.
    auf die an­de­ren falsch­aus­sa­gen geh ich jetzt nicht ein.

  17. Die Stra­ßen­bah­nen sind auch des­we­gen öf­ter mal leer, weil viele Leute aus Be­quem­lich­keit lie­ber mit dem Auto fah­ren – und sich dann über ver­stopfte Stra­ßen auf­re­gen. Wie lange braucht man von Bühlau mit dem Auto in die In­nen­stadt im Be­rufs­ver­kehr? Ich schätze mal, un­ter ner hal­ben Stunde ist da kaum was zu ma­chen. Da ist die Bahn ähn­lich schnell un­ter­wegs – wenn nicht zig Au­tos den Weg versperren.

  18. @Buxi: Jetzt be­trifft es 75m, was nicht viel ist und auch plan­bar ist. Nach dem Ver­schie­ben sind es rund 900m was we­ni­ger Plan­bar wird. (konnte man auch ge­nauso lesen).
    klar trifft es alle, al­ler­dings wäre es auf die­ser Stre­cke nicht nö­tig wenn im Be­stand Sa­niert wird.
    Die Ver­kehrs­be­las­tung steigt, da in der Stadt mehr ar­beits­plätze Ge­schaf­fen wer­den und mehr im Um­kreis weg­fal­len. Diese Leute müs­sen dann in der Re­gel in der Stadt ein­kau­fen. Klar gibt es auch ab­wan­de­rer, aber nicht so viele wie ein­fach Pen­deln. Und man muss es nicht nur auf Baut­zen be­zie­hen, schon al­lein das Schön­fel­der Hoch­land, Ros­sen­dorf, Ul­lers­dorf und Ra­de­berg, was durch­aus In­ter­es­sante Wohn­stand­orte sind sind anzuführen.

    Die wei­te­ren Falsch­aus­sa­gen würde ich gern hö­ren, aber es ist schön zu se­hen wie man gleich als Lüg­ner dar­ge­stellt wird wenn man (zu­min­dest bei uns in der Stadt) nicht der Bahn hul­digt *no offence*

  19. @Jonk: Die Kreu­zung ist oh­ne­hin eine Ka­ta­stro­phe, da aber der Aus­bau der Kö­nigs­brü­cker ja bald (Ach­tung Iro­nie) kommt, wird die Kreu­zung vor­her nicht ein­zeln angefasst.

  20. @Anton: Da gibt es nocht mehr Bei­spiele für sol­che Ka­ta­stro­phen, z.B. St. Pe­ters­bur­ger vom Haupt­bahn­hof zum Kar­stadt. Kann man Ru­hig das Auto auf der Ab­bieg­spur ste­hen las­sen, da man eh nur Rot hat.

    @Buxi: also ei­gent­lich sa­gen Sie doch jetzt wie­der ge­nau das ge­gen­teil von dem was Ri­chard schrieb (was ab­seits be­merkt de­fi­ni­tiv keine Falsch­aus­sa­gen sind). Sie soll­ten Sich vllt. noch­mal den Text durch­le­sen und nicht den­ken was er ge­schrie­ben ha­ben könnte.

    @Richard: Naja ich finde die Stra­ßen­bahn ist schon stark be­vor­teilt in der Ge­sam­ten Stadt. Al­ler­dings geht teil­weise zu Weit wie man auf der Leip­zi­ger sieht. Sehr Lus­tig ist auch die Pla­nung, dass die Be­hin­der­ten­ge­rechte Hal­te­stelle der Bautz­ner Ro­then­bur­ger Hal­te­stelle di­rekt vor die Ein­fahrt des Park­hau­ses kommt wo die An­woh­ner Par­ken sol­len, da die Stell­flä­chen ja des­we­gen wegfallen… 

    Ir­gend­wie schei­nen in diese Bau­ar­bei­ten ge­nauso viel Hirn ge­lau­fen wer­den wie bei dem Bau des Wald­schlöss­chen­brü­cken­tun­nels mit 2 Links­ab­bie­ger­spu­ren nach Ra­de­burg die im­mer Leer sind… Ich bin sehr ge­spannt wie der Stadt­rat in der Sa­che Bautz­ner Land­straße ent­schei­den wird!

  21. @Killertofu: Nimm bitte we­ni­ger Tofu zu Dir – nicht weil Du in­halt­lich falsch liegst – nein eher.… ;-)

  22. @ Kil­ler­tofu: Also so­viel Quark wie Du hier vom Sta­pel lässt…statt sol­che Halb­wahr­hei­ten in die Welt zu ver­tei­len, soll­test Du Dich erst­mal informieren.

    Zum Park­haus Bautz­ner fol­gen­der Plan: http://www.neustadt-ticker.de/wp-content/uploads/2011/08/2011–08-31-BautznerAusbauSkizze.jpg

    Wo ist da eine Hal­te­stelle vor der Ausfahrt?

    Zur Bautz­ner: Ich ver­mute, Du meinst die Ab­bie­ge­spu­ren in die Fisch­haus­straße, die wei­ter nach Ra­de­bEEEEEErg führt. Die wer­den jetzt viel­leicht noch nicht ge­braucht – sind aber so di­men­sio­niert, dass der pro­gnos­ti­zierte Ver­kehr der WSB dar­über ab­ge­wi­ckelt wer­den kann…

  23. Ich finde es wirk­lich lus­tig, wie Au­to­fah­rer das Stra­ßen­bahn­fah­ren ein­schät­zen. Es ist nicht lus­tig. Selbst als schlanke Frau hat man teil­weise Pro­bleme zwi­schen den Sitz­ge­le­gen­hei­ten sich zu be­we­gen. Schön ist es, wenn man sitzt und eine Ta­sche oder ei­nen et­was brei­te­ren Po an den Kopf be­kommt. Üb­ri­gens zu Stoß­zei­ten ist die Bahn im­mer voll!

  24. sind denn ei­gent­lich auch Fahr­rad­spu­ren auf der Bautz­ner- bzw. Kö­nigs­brü­cker Strasse ein­ge­plant? Weiß je­mand was?

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.