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Schlafen wie einst Obama

Da ist Luisa Maria Eggenhofer ein echter Clou gelungen. Sie hat für das Boutique-Hotel “Rothenburger Hof” ein ganz besonderes Zimmer abgestaubt: die Präsidenten-Suite aus dem Kempinski.

In der Präsidentensuite: Luisa Maria Eggenhofer und Ferenc Weidel
In der Präsidentensuite: Luisa Maria Eggenhofer und Ferenc Weidel

“Es gibt in Berlin ein Unternehmen, die Twins Company, die haben sich auf gebrauchte Möbel spezialisiert”, erzählt Luisa. Und als bekannt wurde, dass das Kempinski-Hotel im Dresdner Taschenbergpalais seine Möbel auswechseln will, haben die gleich zugeschlagen. “Und weil wir einen guten Kontakt haben, konnten wir uns die Präsidenten-Suite sichern”, sagt Luisa. Zumindest den wichtigsten Teil, das Bett mit dem zauberhaft grünen Baldachin. “In dem haben schon Barack Obama, Elton John oder Angela Merkel übernachtet”, zählt Luisa auf.

Luxuriös Übernachten für 90 Euro die Nacht
Luxuriös Übernachten für 90 Euro die Nacht – Foto: Christian Möbius

Im Unterschied zu der riesigen Suite im Taschenbergpalais ist die “Präsidenten-Suite” im “Rothenburger Hof” dem Preis gemäß ein ganzes Stück kleiner. Es gibt auch nur einen Raum, der Name “Suite” ist also ein kleines bisschen übertrieben. Dafür kostet die Übernachtung auch nur 90 statt 9.000 Euro.

Hinter der Tür zu Raum 113 verbirgt sich die "Luxus-Suite".
Hinter der Tür zu Raum 113 verbirgt sich die “Luxus-Suite”.

Insgesamt ist Luisa, die das Hotel gemeinsam mit ihrem Vater Ferenc Weidel führt, mit der Entwicklung des Geschäfts ziemlich zufrieden. Mitten in der Corona-Zeit haben sie das Hotel übernommen und inzwischen haben sich die Buchungszahlen sehr gut entwickelt. “Vor allem die Zahl der Stammgäste wächst”, sagt Luisa. Seit einer Weile ist auch das Schwimmbad wieder in Betrieb. Mit der “Präsidenten-Suite” haben sie nun ein besonderes Angebot für Pärchen.

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Boutique-Hotel Rothenburger Hof

In der original Präsidentensuite im Taschenbergpalais gab es neben dem Schlafzimmer unter anderem diesen Empfangsraum. Foto: Archiv/Anton Launer
In der original Präsidentensuite im Taschenbergpalais gab es neben dem Schlafzimmer unter anderem diesen Empfangsraum. Foto: Archiv/Anton Launer

4 Kommentare

  1. Die neue Eigentümerschaft erklärt auch die neue mega-helle Glühlampenreihe am Eingang des Hotels, welche das Straßenstück extrem hell und grell erleuchtet des Abends/Nachts. So sehr man den Wunsch nachvollziehen mag, jegliche dunkle Gestalten aus dem “Vorplatzbereich” zu vertreiben bzw. den meist aus deutlich heller ausgeleuchteten Städten anreisenden Gästen keinen dresdner Dunkelschock zuzumuten, entspricht es doch nicht den hiesigen lokalen Gepflogenheiten und auch nicht der Sorge um Lichtverschmutzung und Augenweh infolge Blendung im sonst arg zappigen Duster selbst jener zentralen Rothenburger Straße. Kraft der geballten Bürgersuppe Dresdens möge die neue Eigentümerschaft doch bitte wieder lichttechnisch den Boden normativer Sittsamkeit zurückerlangen und ihre Leuchtorgie umgehend entschärfen bzw. rückdimmen. Nicht auszudenken, sollte gleißende Verheißung noch irrlichternde Gestalten oder neu-invasive Nachtfaltermassen anziehen.

  2. @Dresdner Eierschrecke
    Ich verstehe immer wieder nicht, warum unsere Gesellschaft sich permanent über das Handeln und Tun, den Geschmack oder die politische Einstellung anderer echauphieren muss. Die Hotelbetreiber / -eigentümer tun doch nur ihren Job und versuchen bestmöglich, nach ihrer Intuition ihr Geschäft zu führen und Gäste in unserer Stadt einzuladen bzw. zu beherbergen. Warum sollten Sie denn irgendjemanden schaden oder ärgern wollen? Die Auswahl der Beleuchtung legt doch nicht eine Dresdner Eierschrecke fest. Und auch niemand verlangt, dass alle eine “Rote Glühbirne” wie am Raskolinkoff montieren sollen. Ich jedenfalls bin dankbar, dass ich gelegentlich Gäste an den Rothenburger Hof empfehlen kann und wünsche dem Team weiterhin viel Erfolg mit ihrem Konzept.

    Sollte der Dresdner Eierschrecke mal ein echtes Problem auf den Nägeln brennen, empfehle ich eine vorherige Selbstreflektion und ein kleine Portion Toleranz.

  3. Ich bin Begeistert vom Kunsthotel „Rothenburger Hof“ und dem Team, komme immer gerne zu Besuch, vielleicht finde ich dann sogar die „DNA“ von Obama,.. :-)

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