„Auf der Suche nach der verlorenen Stadt“

Zwei interessante Dresdner Filme sind am Sonnabend ab 20 Uhr im Theater „Wanne“ des Stadtteilhauses zu sehen. Präsentiert werden sie von Michael Melerski gemeinsam mit dem Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt und dem Stadtteilarchiv.

„Auf der Suche nach der verlorenen Stadt“, der Neustadtfilm ist zur ersten BRN entstanden, darin geht es schon um die Sorge, wie sich die Neustadt nach dem Umbruch verändern wird, um neu gewonnene Freiräume und wie sie von den Bewohnern genutzt werden.

Dresden-Neustadt, Sommer 1990 – in der Rothenburger Straße parken ein Wartburg und ein Trabant. Die Häuser sind baufällig, die Bewohner skeptisch und die Geschäfte leer: es herrscht „Nachwendezeit“. Ein halbes Jahr ist seit dem Fall der Mauer vergangen, die ersten freien Wahlen liegen erst ein Vierteljahr zurück. Eine Gruppe junger Filmemacher des DEFA-Studios für Trickfilme begeben sich auf Spurensuche und begleiten Bewohner, Wirte und Künstler zwischen Währungsunion und Wiedervereinigung. Nicht umsonst wurde die 1. Bunte Republik Neustadt in dem Dresdner Stadtteil ausgerufen, der damals als Synonym für die Hoffnungen der „neuen“ Zeit galt. Hoffnungen, die sich schon bald als illusorisch herausstellen sollten.

Famagenu oder Dem Vaterland zu Zier und Ehr“ ist ein Experimentalfilm von 1996 von Thomas Böhm und Michael Köhler. Darsteller: Ilka Hövermann, Hermann Frenzel. Dieser Animationsfilm stellt die Frage, wie viel Raum für Kreativität gibt es in der Dresdner Kunsthochschule.


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Stadtteilhaus, Theater „Wanne“,  Sonnabend, 13. Oktober, 20 Uhr: Der Eintritt ist frei.

2 Kommentare zu “„Auf der Suche nach der verlorenen Stadt“

  1. Wie schade dass ich am Samstag nicht in der Stadt bin. Besonders der erste Film hätte mich schon sehr interessiert. Gibt es jenseits von der Veranstaltung eigentlich andere Möglichkeiten, solche Preziosen zu sehen?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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