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Anna und der Triathlon

Wovon Dynamo Dresden nicht müde wird zu träumen, das hat eine viel weniger bejubelte Sportart schon vor einigen Jahren erreicht: der Triathlonverein Dresden tritt bei Wettkämpfen in der ersten Bundesliga an. Mit zum Erfolg beigetragen hat Neustädterin Anna Heyder.

Anna Heyder beim Bundesliga -Triathlon am 17. Juli 2022 am Schliersee - Foto: Petko Beier
Anna Heyder beim Bundesliga -Triathlon am 17. Juli 2022 am Schliersee – Foto: Petko Beier

Motivation jenseits des Leistungsdrucks

Die besitzt ihre Sportbegeisterung von Kindesbeinen an. Stellte dieselben schon als junges Mädchen auf ein selbst gebautes Rollbrett, um damit im Dunkeln, sich neugierigen Blickend entziehend, um die Häuser zu flitzen. Eine Trockenübung für den Langlauf – damals war noch Biathlon die ersehnte Sportart. Auch in anderem wurde sich versucht, wie etwa Turnen, Volleyball oder Leichtathlethik, nichts aber wollte auf Dauer so recht passen. Bis Anna den Triathlon für sich entdeckte.

Nun ist sie 26, schwimmt, radelt und läuft seit vier Jahren für den Dresder Verein und fühlt sich dort genau richtig. „Teamgeist, Zusammenhalt und Freude – das ist es, was es uns ermöglicht, die besten Leistungen abzurufen“, ist die junge Sportlerin überzeugt. Was sie tut, tut sie voller Ehrgeiz, vor allem aber gern. Wobei auch die soziale Komponente eine enorm wichtige Rolle spielt.

Anna fühlt sich wohl in ihrer Doppelrolle als Sportlerin und Lehrerin.

Ob es nun der Verein während der Jugendzeit war, der „wie eine zweite Familie“ war, oder das schöne Erlebnis, einmal gemeinsam mit ihrem Vater an einem Wettkampf teilzunehmen: mehr als die erzielten Leistungen ist es die Gemeinschaft, die Anna ein gutes Gefühl gibt. Da ist sie im Triathlon genau richtig aufgehoben.

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Hier treten Teams aus jeweils vier Personen an. Kämpfen müssen sie zwar für sich allein, gewertet werden jedoch die besten drei gemeinsam. „Wenn man also relativ weit hinten liegt und für sich selbst schon die Motivation verloren hätte, gibt man trotzdem noch sein bestes, weil das fürs Team entscheidend ist“, erklärt Anna. Über Einzelerfolge kann sie sich allerdings auch nicht beklagen: erst dieses Jahr trat sie bei den Europäischen Meisterschaften in München an und holte sich prompt Platz 2 in ihrer Altersklasse.

Der perfekte Ausgleich

So gut das aber auch läuft – die sportliche Karriere sieht Anna als Augleich und möchte sie nicht zu ihrem Hauptberuf machen. Der ist es hingegen, die Freude am Sport auch anderen nahezubringen. Nebst anderen Kenntnissen, denn Anna ist Grundschullehrerin. Seit diesem Jahr so richtig – das Referendariat, das es übrigens auch war, was die gebürtige Leipzigerin nach Dresden führte, hat sie nun hinter sich.

Anna Heyder beim Bundesliga -Triathlon am 17. Juli 2022 am Schliersee - Foto: Petko Beier
Anna Heyder beim Bundesliga -Triathlon am 17. Juli 2022 am Schliersee – Foto: Petko Beier

Sie erinnert sich noch an den Sportunterricht in der eigenen Grundschulzeit. „Irgendwie dachte ich immer, ich bin besser, als ich es eigentlich war“, gibt die frisch gebackene Lehrerin mit einem Schmunzeln zu. Entmutigen ließ sie sich aber deswegen noch lange nicht. Heute schafft sie, was wohl wenigen gelingt: Leistungen zu forcieren ohne sich davon unter Druck setzen zu lassen.

Das ist einer der Gründe, weswegen sie den Sport lieber neben dem eigentlichen Beruf betreibt: „Wenn ich mal wirklich gar keine Lust drauf habe, kann ich auch einfach zu hause bleiben. Wenn der Kopf nicht frei dafür ist, hat es sowieso keinen Sinn zu trainieren.“ Oft kommt das aber nicht vor; durchschnittlich trainiert Anna 8 bis 12 Stunden pro Woche, auf dem Rad, in der Schwimmhalle oder durch die Heide joggend.

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Zusätzlich zu den Wettkämpfen. Vor denen ist das Training immer etwas enspannter; ist das Ziel, den Körper fit zu halten und sich ansonsten nicht zu überanstrengen. Bis es wieder so weit ist für einen der Momente, in denen es um alles geht. Der Anspannung steht Anna dann konzentriert, gut vorbereitet, aber auch mit einem gelassenen Augenzwinkern entgegen. Schließlich weiß sie: „Wenn‘s anfängt, wehzutun, ist es gleich vorbei.“

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