Gestern Nachmittag am Albertplatz

Albertplatz am Nachmittag ...
Albertplatz am Nachmittag …
Könnte es vielleicht sein, dass das Verkehrsproblem auf der Königsbrücker nicht mit der Anzahl der Spuren zusammenhängt, sondern mit der Leistungsfähigkeit des Kreisverkehrs?

28 Kommentare zu “Gestern Nachmittag am Albertplatz

  1. Ach, Äwwooo!
    (Außerdem: Hat irgendjemand behauptet, dass nach dem 8-spurigen Ausbau der Königsbrücker Schluss ist?)

  2. Neuerervorschlag… Die Bahnen beim Albertplatz unterirdisch veschwinden lassen, also Haltestelle, Schienen usw…
    Dann kann man einen ECHTEN Kreisverkehr da machen, also ohne Ampeln, Bahnen und ähnlichen Murks und es geht alles flüssiger :)

  3. Diese Linksabbiegerspur (Albertstrasse -> Antonstraße richtung Bhf Neustadt) ist IMHO ohnehin eine Katastrophe. Ich habe dort schon viele Beinahe-Auffahrunfälle gesehen weil ortsunkundige Autofahrer beim Anblick der – mitabbiegenden – Tram im Rückspiegel panisch in die Eisen gegangen sind.

  4. @Bobby, die Linksabbiegespur wird schon benötigt da man auf der gesammten Königsbrücker bis Schauburg nicht links abbiegen darf. Vorher kann man das auch erst beim Carolaplatz.
    Aber stimmt schon, ist eine Unfallquelle, vor allem auch wegen der Leute die von einer Nebenstraße kommen und sich über die anderen Spuren bis in die Linke Spur rüber arbeiten und dabei die gerade aus Spur blockieren bzw plötzlich vor einem auftauchen

  5. neeeeeeeeein, das ist kein problem des kreisverkehrs. wir müssen alle zufahrtsstraßen sanieren und die bautzner am besten 8-spurig, damit eine problemlose anbindung an die waldschlösschenbrücke entsteht.

  6. ist doch wie überall das problem mit den straßenbahnen…. ständige vorrangschaltung bringt das ganze verkehrskonzept aus dem fluß, nicht nur am albertplatz.

  7. @andy: Das stellt sich auf dem Bild aber ein bisschen anders dar. Problem ist meines Erachtens vielmehr, dass sich niemand an die Regel hält, dass eine Kreuzung nur befahren werden darf, wenn sie frei ist.

    § 11 StVO sagt dazu:
    „Stockt der Verkehr, so darf trotz Vorfahrt oder grünem Lichtzeichen niemand in die Kreuzung oder Einmündung einfahren, wenn er auf ihr warten müsste.“

  8. @ Anton: Stimmt schon – aber gerade in der Abbiegebeziehung ist es schwer zu realisieren. Da stocken echt viele, wenn die Bahn neben ihnen auftaucht. Deshalb ist nicht immer klar, wann es ein „Rückstau“ ist und wann ein „Stocker“.

    Viel schlimmer ist es bei dem Linksabbieger aus der Köbri – was da bei rot gefahren wird, geht auf keine Kuhhaut. Wenn der Radler entlang der Bautzner/ Antonstraße grün bekommt, wird immer noch munter gefahren…

  9. Könnte es nicht auch sein das, wenn man allen Vollpfosten die noch auf die Kreuzung fahren obwohl absehbar ist, dass sie es nicht auf die andere Seite schaffen wegen Unfähigkeit bzw. Nötigung/Behinderung des fließenden Verkehrs den Lappen einfach für 1 Jahr entzieht, sich das Problem von selbst löst? Ein Streifenwagen schräg gegenüber vom artesischen Brunnen gut sichtbar aufgestellt und schon läuft der Laden! Zum Ausbau der Königsbrücker ist nur zu sagen das wichtig ist, dass die Bahn ein eigenes Gleisbett bekommt und nicht durch Lkws blockiert werden kann! Jeder Plan, der in dem Punkt abweicht, ist für den Ar*** und wird nicht ohne Widerstand hingenommen!

  10. vielleicht einfach einmal mehr die bahn als das auto nutzen…hätte vorteile für die verkehrslage und die umwelt…und zur vorrangschaltung der bahn: vielleicht sollte man mal die überlegung anstellen, dass es sinnvoller ist (sagen wir schätzungsweise) 50 Fahrgäste fahrplangerecht zu befördern als auf vielleicht 5 autofahrer rücksicht zu nehmen, die wegen einer bahn vielleicht mal 30 sekunden warten müssen?! wenn die 5 auf bahn oder bus umsteigen würden, wäre allen geholfen…wenn die 50 fahrgäste jedoch auch alle in ein auto steigen würden, dann wäre das der verkehrslage sicher nicht zuträglich…

  11. ich finde das im Grundgesetz der Zusatz aufgenommen werden sollte, das man wegen seines Autobesitzes, dessen Nutzung oder temporären Nichtnutzung von keinem anderen Menschen verurteilt, belehrt, sachgeschädigt oder zur Öpnv Nutzung genötigt werden darf…

  12. Solange hier so viele Autofahrer und Radfahrer zu dumm sind, sich an die StVO zu halten, wird das immer so katastrophal bleiben, ib nun 2 0der 10 Spuren. Die einen sind zu blöd zum Blinken , die anderen scheinen nie Zahlen gelernt zu haben und können die Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder nicht deuten. Dann die ganzen Radfahrer, die unvorbereitet zwischen Fußweg und allen Spuren wechseln und sich nachts weigern, Licht anzumachen… Die Bullen (ähm, sorry, Pozilei mein ich natürlich;) sollten viiiiel öfter Kontrollen durchführen, dann würden sich die Kassen auch wieder ruck zuck füllen!

  13. doch, lieber christoph, denn die meisten schaffens leider nicht alleine, sich wirklich nachhaltig zu benehmen: zu träge, bequem und dumm. die individuelle freiheit des autofahrens existiert erst seit popeligen 40 jahren etwa und wird natürlich von allen spätgeborenen als selbstverständlich bzw. menschenrecht gesehen. ist aber egal, die preisentwicklung entfernt uns alle bereits wieder von diesem traumzustand.

    man sollte keinen wachpolizisten dort platzieren sondern die jehovas zur dvb-prospektverteilung bekehren – wie die scheibenputzer in anderen städten und am besten an besagtem linksabbieger.

  14. @E-Haller: Viel schlimmer empfinde ich es, daß die Strabas auch gern bei Rot fahren. Gerade heute nachmittag hab ich es mal wieder erlebt, daß die 3 aus Richtung Bhf Neustadt noch nach rechts auf den Albertplatz abgebogen ist, obwohl die Radfahrer geradeaus schon grün hatten.
    Der Gipfel der Frechheit war, daß mich der Depp von StraBa-Fahrer auch noch angeklingelt hat.

  15. basic fakts:
    bei jedem umbau der koenigsbruecker bleibt der albertplatz exakt wie er heute ist. stau bleibt, es sei denn wir schichten endlich auf auf oepnv und fahrrad und fahrtvermeidung durch lokales angebot um.

    eigenes gleisbett: ist toll, wenn platz ist. auf der koenigsbruecker ist aber kein platz, wenn man nicht so gut wie alle baeume faellen, alle vorgaerten planieren und mehr als die haelfte der parkplaetze weghaun will. auf geschaeftsstrassen wie hier ist ein eigenes gleisbett mist. das sagen auch die bauempfehlungen (ESG2011, gibt’s in der SLUB)

  16. @ Numanoid: Vielleicht hieß das klingeln „Entschuldigung“? In so einem Fall könntest Du ja mal bei der DVB nachfragen – die dürften ziemlich genau einordnen können, wer da in der 3 saß… Und auch mit eigenem Strab-Signal dürfte das gleichzeitige „grün“ ausgeschlossen sein…

  17. Ich „durfte“ schon in vielen deutschen Städten Auto fahren und muss sagen, das nirgendwo sonst so aggressiv und egoistisch gefahren wird wie in Dresden! Dabei habe ich das Gefühl, dass dieses Verhalten dafür sorgt das der Verkehr „unflüssig“ läuft. Was ein Nachteil für alle Verkehrsteilnehmer ist.

    Als mein Vater mich das erste Mal in DD besuchte, stellte er erstaunt fest, dass „… hier alle noch wie zu DDR-Zeiten fahren.“ (gemeint war die oben genannte Fahrweise).

    Eine weitere Dresdner Spezialität sind die Zwingpfeile, die an fast jeder Ampel das linksabbiegen verbieten. Die gibts in anderen Städten kaum und das zu Recht, da sie meiner Meinung nach mehr Verkehr produzieren und daher völlig schwachsinnig sind.

  18. wenn irgendjemand der den ausbau entschieden hat, eine ahnung von der königsbrücker straße hätte, so hätte man erkannt, dass die das problem an folgenden punkten liegt:
    1. die könisgbrücker wird nicht 2 spurig befahren, weil so gut wie niemand rechts auf dem pflaster fahren will (ich schließe mich da ein)
    2. zudem wird es mit 2 autos nebeneinander schon manchmal recht eng (von LKW ganz zu schweigen…)
    3. ampelschaltung ist nicht optimal!

    würde die straße nur etwas breiter und gut asphaltiert, sodass man problemlos nebeneinander fahren kann und die ampeln etwas besser geschaltet so gabe es kein problem…
    -> wer dem noch einen zuckerhut aufsetzen möchte der verbreitert eben die straße im kreuzungsbereich um eine linksabbiegerspur (zb da wo auch die straßenbahn halten würde…)
    denn behinderungen durch die straßenbahn muss man in kauf nehmen,egal wie viele spuren die köni bekommt…

  19. @köni-verkehr-von-oben-beobachter: nunja, was sagen all die anderen kommentare und auch die fachleute: die kreuzungen sind der engpass und weil man sich nebeneinander statt hintereinander staut ist zwar der stau kürzter, aber man ist soch nicht schneller. Dirkt am Albertplatz gibt es einerseits Asphalt und andererseits wird dort sehrwohl 4spurig gefahren.

    @andy: Die straba hat am Albertplatz keine Bevorrechtigung, mit dem A bekommt sie keine Sekunde früher Grün. Bevorrechtigung erhöht übrigens die Flüssigkeit des Verkehrs. Zumindest des Straßenbahnverkehrs, was wiederum den Autoverkehr verflüssigt, weil die Straßenbahn schneller ist und deswegen weniger mit dem Auto fahren usw. Ein sehr angenehmer Teufelskreis.

  20. @Jochen: der Fachmann sagt an der Stelle: Richtig, die Knotenpunkte sind ausschlaggebend für die Leistungsfähigkeit. Und wenn man sich nebeneinander aufstellen kann, ist nicht nur der Stau kürzer. Es können in der selben (Grün-)Zeit sogar doppelt soviele Fahrzeuge die Kreuzung überqueren…
    => einstreifige Strecke, zweistreifig im Knotenpunktbereich = TOP!

  21. @ Hammer: Aber genau das ist ja am Albertplatz schon „ausgereizt“ – da führen ja schon zwei Spuren in beiden Richtungen rüber. Und es können nur soviele Spuren auf der einen Seite rauf- wie auf der anderen auch runtergeführt werden.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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