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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Parkplätze und Verkehr im Ortsbeirat

Heute trifft sich ab 17.30 Uhr der Orts­bei­rat Dres­den Neu­stadt. Wich­tigste Punkte auf der Tagesordnung: 

  • Um- und Neu­ge­stal­tung der Stra­ßen und Fuß­wege des Martin-Luther-Platzes
  • Um­set­zung von Stadt­rats­be­schlüs­sen: Keine Voll­sper­rung der Al­bert­brü­cke für Kraft­fahr­zeuge – Ver­kehrs­chaos bei der Brü­cken­sa­nie­rung verhindern

Brunnen vor der Martin-Luther-Kirche, der Schotterplatz soll verändert werden, die Hochbeete müssen jedoch bleiben.
Brun­nen vor der Mar­tin-Lu­ther-Kir­che, der Schot­ter­platz soll ver­än­dert wer­den, die Hoch­beete müs­sen je­doch bleiben.
Ei­gent­lich sollte die Um­ge­stal­tung des Mar­tin-Lu­ther-Plat­zes jetzt schon fer­tig sein. Das wurde zu­min­dest Ende 2010 ver­kün­det, als die Um­bau­pläne zu­letzt im Orts­bei­rat vor­ge­stellt wur­den (Neu­stadt-Ge­flüs­ter vom 8. De­zem­ber 2010). Die da­ma­li­gen Pläne sa­hen ei­nen fast au­to­freien Platz vor. In der Zwi­schen­zeit sind die Ent­würfe durch die Ver­wal­tungs­in­stan­zen ge­wan­dert. Das Er­geb­nis dürfte dann heute Abend prä­sen­tiert werden. 

Au­ßer­dem wird der Er­gän­zungs­an­trag des fürs Bür­ger­bünd­nis im Orts­bei­rat sit­zen­den Pi­ra­ten Mar­tin Schulte-Wis­ser­mann dis­ku­tiert. Der for­dert, die Mar­tin-Lu­ther-Strasse als Fahr­rad­strasse zu de­kla­rie­ren, wo­bei durch ein Zu­satz­zei­chen die gleich­zei­tige KFZ-Nut­zung je­doch wei­ter ge­stat­tet wer­den soll. Das hätte aus sei­ner Sicht meh­rere Vor­teile. Die Kos­ten für eine sol­che Va­ri­ante sind ver­gleichs­weise ge­ring, es be­darf kei­nes gro­ßen bau­li­chen Auf­wan­des, es ent­schärft den Kon­flikt Rad – Auto. Rad­fah­rer hät­ten Vor­fahrt und Au­tos dürf­ten wei­ter­hin die Straße be­nut­zen und dort par­ken. Es gab in der Neu­stadt schon mal eine Fahr­rad­straße. Die Alaun­straße war für ein paar Jahre Fahr­rad­straße mit Frei­gabe für Kraft­fahr­zeuge. Un­ter OB In­golf Roß­berg mit Pomp in den spä­ten 90ern ein­ge­weiht, wurde ihr die­ser Sta­tus kurz nach der Jahr­tau­send­wende wie­der aberkannt.

Autos oder Straßenbahn - wer soll während des Umbaus über die Brücke fahren?
Au­tos oder Stra­ßen­bahn – wer soll wäh­rend des Um­baus über die Brü­cke fahren?

Wei­ter­hin steht das Thema der Sa­nie­rung der Al­bert­brü­cke auf dem Pro­gramm. Die Dresd­ner Ver­kehrs­be­triebe (DVB) und die FDP hat­ten sich da in den ver­gan­ge­nen Wo­chen ziem­lich hef­tig ge­strit­ten. Kurz ge­sagt, wol­len die ei­nen wäh­rend der Bau­zeit die Bah­nen durch­gän­gig fah­ren las­sen, die an­de­ren lie­ber die Au­tos. Zu dem Thema soll heute auch ein hoch­ran­gi­ger DVB-Ver­tre­ter im Orts­bei­rat er­schei­nen. Mit dem Be­ginn der Sa­nie­rung ist erst zu rech­nen, wenn die Wald­schlöss­chen-Brü­cke fer­tig ist.
  • Sit­zung des Orts­bei­ra­tes Neu­stadt: Mon­tag, 10. Sep­tem­ber, 17.30 Uhr, Bür­ger­saal des Orts­am­tes, Ho­yers­wer­daer Straße 3.
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5 Ergänzungen

  1. Was ich nicht ver­stehe, ist warum die Stra­ßen­bah­nen, die mas­sig Men­schen und Schü­ler um­welt­freund­lich trans­por­tie­ren un­ver­hält­nis­mä­ßig große Um­lei­tun­gen in Kauf neh­men sol­len, wäh­rend die Au­tos über die Ca­ro­l­a­b­rü­cke oder die dann fer­tig ge­stellte Wald­schlöss­chen­brü­cke fah­ren könn­ten, aber das ist wahr­schein­lich nicht zu­mut­bar.… Was ist das denn bitte?

  2. Die Er­klä­rung der FDP ist ja un­glaub­lich. Ob­wohl ich selbst vor­ran­gig mit dem Auto (be­rufs­be­dingt) be­son­ders auch auf der Al­bert­brü­cke un­ter­wegs bin, ist mir klar, dass eine Um­lei­tung der Stras­sen­bah­nen im Ge­gen­satz zum Au­to­ver­kehr we­sent­lich auf­wen­di­ger wäre. Aus­ser­dem trans­por­tiert eine Stras­sen­bahn we­sent­lich mehr Per­so­nen als ein PKW. Der Hin­weis auf den Schü­ler­ver­kehr kam ja schon oben. Der In­di­vi­du­al­ver­kehr kann doch über die rest­li­chen Brü­cken fah­ren. Man muss echt am ge­sun­den Men­schen­ver­stand der FDP zweifeln.

  3. ich mach mir da mal aus­nahms­weise keine sor­gen: die ent­schei­den­den stel­len und auch der bau­bür­ger­meis­ter ha­ben dies be­reits aus­ge­schlos­sen. auch tech­nisch ist es kaum zu ma­chen und zu­dem teu­rer, wenn au­tos wei­ter durch­fah­ren dürf­ten. der platz reicht ein­fach nicht auf der vor­ge­se­he­nen bau­stelle. das ei­gent­li­che pro­blem ist eher die fi­nan­zie­rung und wann der­einst es mal wirk­lich ge­baut wird: die stadt be­rät ge­rade eine enorme streich­liste im, oho, stras­sen­bau­be­reich. nebst anderem.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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