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„Wurzeln + Flügel“ erneut beschmiert

Vor wenigen Wochen erst wurde das Wandbild „Wurzeln + Flügel“ an der 15. Grundschule zum zweiten Mal erneuert, nun haben bislang Unbekannte erneut Schriftzeichen an der Wand angebracht. Offenbar wollen sie damit einem zweitklassigen, vom Abstieg bedrohten Fußballverein huldigen.

Schmiererei an der Wand der 15. Grundschule
Schmiererei an der Wand der 15. Grundschule

Seit dem Sommer 2019 ziert das große Kunstwerk „Wurzeln und Flügel“ die Brandmauer der Schule. Die Wand war saniert worden, deshalb musste das alte Bild weichen. Damals gab es einen Wettbewerb um die Gestaltung des Blickfangs an der Görlitzer/Ecke Seifhennersdorfer Straße (Neustadt-Geflüster vom Juli 2019). Seitdem wurde die farbenfrohe Wand immer wieder überschmiert. Im Juli 2021 hatte die Künstlerin Claudia Scheffler die bunten Streifen erneuert. Vor ein paar Wochen wurde das Kunstwerk durch eine Malerfirma repariert, die auch die anderen Schmierereien an der Schule entfernt hat.

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34 Ergänzungen

  1. …scheint fast so, als ob der Künstler sich an der Strichbreite des vorigen Werkes orientiert hätte… könnte auch ein Hilferuf sein, um mit seiner Umwelt Kontakt aufzunehmen… ;-)

  2. Wäre die legale Gestaltung, illegal entstanden, würde es ebenfalls hier unter dem Namen,, Schmiererei,, betitelt werden…viel Kunst ist bei diesem Bild leider nicht zu entdecken. Das hätten locker auch die Schüler selbst hinbekommen wenn nicht sogar mit mehr Kreativität.

  3. Vielleicht hilft ja eine Holzschutzwand vor den Denkmalfassaden wie an der Prießnitzstraße 5 oder 7 – also möglichst durchgängig und unter Zubauung der Sitz-Fensterbretter der Läden. (Grüße in die Prießnitzstr.)
    Ansonsten nützt hier die Meldung des Einzelfalls wenig, da es ein dauerhaftes Problem inzwischen Allerorten ist. (Grüße an unsere Waschlappenjustiz)
    Hervor sticht das Zuscheissen aller Orte mit (oft radikalen) Insignien der erbärmlichen Fußball-„Szene“, großen Dank also an den Fanshop am Stadion sowie die paar Spraydosen-Läden auch in der Neuse, welche am Abluchsen des „Taschengeldes“ der taggenden öden Kids super dran verdienen. Wie überall: Gewinne privatisieren, Schäden „sozialisieren“ (=vergesellschaften).

  4. @ACK:
    Stimmt, wären innerorts 70km/h legal gewesen, wäre ich gar nicht zu schnell gefahren. Gutes Beispiel dafür, welches Niveau hinter solchen „SGD“-Kunstwerken und ihren Befürwortern steht.

  5. Ich bin fassungslos. Welch Egoismus! Es ist eine Schule. Graffitis gehören zur Neustadt? Das zeugt von wenig Intelligenz. Nur weil man in der wo Neustadt wohnt oder sich dort befindet heißt es doch nicht, dass man alles machen kann. Der Schmierer sollte sich in Grund und Boden schämen, zumal es nicht mal schön ist. Purer Vandalismus, ohne Sinn und Verstand.

  6. Ja genau!: Da Schwarz gar keine Farbe ist, hat der seine Leidenschaft auszudrücken Versuchende gegen die Regeln der Bunten Republik Neustadt verstoßen. Außerdem fügt sich das Kürzel viel zu harmonisch in das Gesamtbild ein. Es ist ein neues Kunstwerk entstanden, welches eine abschreckende Wirkung auf sog. Schmierfinken haben dürfte.

  7. Es ist ein Trauerspiel….aber Dresdner Eierschecke hat es eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht.

  8. Das ist leider ein Problem der gesamten Neustadt. Siehe auch dazu den Pavillon an der Albertbrücke. Aber das jetzt wieder ein Eimer Sch… über einen Sportverein ausgeschüttet wird, halte ich für völlig deplatziert. @ Anton Launer, der Artikel von Ihnen ist nicht Objektiv geschrieben, wie man es von einem Journalisten erwartet.
    @Dresdner Eierschrecke:Sie springen genau auf das Pferd auf, was in diesem Artikel vorgegeben wird.

  9. Naja, auch wenn ich Fußball sinnlos finde ist es halt doch nur Farbe an einer Wand. Was daran jetzt Vandalismus sein soll ist mit unklar. Nichts ist kaputt oder beschädigt. Eine Wand funktioniert auch mit Farbe!
    Oder wie wir in Pieschen zu sagen pflegen: „Dresden bleibt Dreckig“.

  10. @TomDD: Vielen Dank für die Ergänzung. Ich kann aber leider nicht ganz folgen, an welcher Stelle die Objektivität fehlt. Weil ich das Ganze als Schmiererei bezeichne? Oder weil ich vermute, dass sich SGD auf den beschriebenen zweitklassigen Fußballverein bezieht? Wie hätte ich denn Deiner Meinung nach das besser objektiv ausdrücken können?

  11. @Anton:

    Eigentlich ist es recht simpel:

    „Objektiver Journalismus“ = „Journalismus der so schreibt, wie _ich_ es gern lesen möchte.“

    Beste Grüße
    Peter

  12. DÜNAAAMOO!!!

    Der Kult um den Profifußball als massentaugliches Identitätsmerkmal ist wirklich eine der ekelhaftesten Erfindungen kapitalistischer Gesellschaften.

    Wer sich selbst nur noch über eine Marke, über die Verehrung eines Geschäftsmodells, dessen Akteure und mithilfe allerlei teurer Devotionalien aus sogenannten Fan-Shops definieren kann, der hat sich bereits jede Individualität austreiben lassen und durch Insignien und Events der Kommerzialisierung als Platzhalter im ausgehöhlten Ich ersetzt.

    Eigentlich richtig erbärmlich.

  13. @Anton Launer: Sie haben dieses Graffiti subjektiv betrachtet und dadurch Ihre Wahrnehmung in diesem Artikel zum Ausdruck gebracht. Sie haben so zusagen eine Verurteilung einer Mannschaft herbeigeführt, die gar nichts dafür kann. Es sind schlichtweg 3 Buchstaben. Von Ihrer Subjektivität werden Leser beeinflusst…

  14. „Ich bin fassungslos. Welch Egoismus! Es ist eine Schule. Graffitis gehören zur Neustadt? Das zeugt von wenig Intelligenz. Nur weil man in der wo Neustadt wohnt oder sich dort befindet heißt es doch nicht, dass man alles machen kann. Der Schmierer sollte sich in Grund und Boden schämen, zumal es nicht mal schön ist. Purer Vandalismus, ohne Sinn und Verstand.“
    Sorry aber ich denke nicht!!! Das wir hier in der Neustadt! Die wir hier leben…. So etwas tut! Wir wissen das es eine Schule ist! Und wir lieben unseren Kiz…. Vielleicht versucht man mal das Feier Volk von außerhalb irgendwie…. Aufzuklären oder sozialisieren…
    Mal etwas mehr an den Ursachen kratzen als nur zu beschimpfen wäre schön… Danke

  15. @TomDD: Vielleicht ist es aber deine eigene Subjektivität, die dich zu diesem Urteil führt? Im Artikel steht: zweitklassig (2. Bundesliga) & vom Abstieg bedroht. Das ist beides objektiv wahr. Und dass es bei SGD nicht um einen Tribut an die Studiengruppe Darmstadt geht, soweit sind wir uns doch einig?
    Die Idee, dass „guter“ Journalismus nur (objektiv) berichten solle (das geht auch gar nicht), ist eine Ente. Die kapitalismuskritischen Umsturzfantasien von Böse&Faul weiter oben, kannst du nicht dem Artikel hier in die Schuhe schieben. Da hat jemand seine ganz eigene Agenda & übersieht (in der Wut) eine Reihe positiver Aspekte (bspw. Fanprojekt) und urteilt einfach mal das Hobby Hundertausender ab. Kann man machen, ist aber Quatsch.

  16. Ich wohne in der Neustadt, seit 15 Jahren schon. So richtig drin – auf der Görli. Mich muss man nicht aufklären. Wollen wir uns treffen und das ausdiskutieren? Ich bleibe dabei!

  17. Einfach nervig, dieses sinnlose Geschmiere!
    Der / die Eigentümer des Schulgebäudes sollten den unteren Bereich vllt. verglasen, also hochfeste Glasscheiben davor montieren.
    Zusätzlich die Oberfläche beschichten, damit kein Edding / Farbe mehr darauf hält.
    Die DB hat so eine Beschichtung entwickelt und rüstet damit Nahverkehrszüge aus.
    Ist auf Dauer günstiger, als immer wieder Farbe etc. zu entfernen.

  18. Wie mich solche Id**ten nerven… an jeder Ecke von Dresden siehst du 1953 oder SGD, es begrüßt dich natürlich auch wenn du mit dem Zug in den HBF einfährst als Touri und weißt sofort was los ist.

    Auch die neue Augustusbrücke wurde schon wieder beschmiert, und natürlich schön auf die neuen Steine die auch noch weiß sind das es jeder sieht.

    Die SZ hat jetzt mal einen super Artikel über Dresden geschrieben (leider nur im Abo zu lesen) „Dresden hat Besseres verdient“ heißt der und ich zitiere nur mal kurz.

    ..“Der Niedergang beginnt mit Schmierereien. Wie ein Krebsgeschwür breiten sich in Dresden Graffiti an frisch sanierten Häusern und Brücken aus. Selbst historische Sandsteine, Bänke oder Gedenkplatten sind nicht mehr tabu. Während Städte wie Helsinki das Problem mit einer Null-Toleranz-Politik lösen, schauen in der Landeshauptstadt Verwaltung und Bürgerschaft zu“

    Die Schmierereien sind ein Symptom von Gleichgültigkeit…

  19. In jedem Falle leistungsgerecht, möchte ich sagen – der Tabellenplatz der vom „Grafiker“ bewunderten Sportgemeinschaft verdient nun mal einfach keine handwerklich und künstlerisch ansprechendere Umsetzung. Im Rahmen beider Beteiligter Möglichkeiten: einfach schludrig ausgeführt, das Tagwerk. Immerhin weiß der künftige Drittligist nun auch, dass es Anhänger gibt, die lieber anonym bleiben wollen.

  20. Gott sei Dank steigt der Verein demnächst ab.
    Hoffentlich bis runter in die Kreisliga!

    Aus dem teuer subventionierten Dynamo-Stadion könnten wir dann ja endlich was sinnvolles machen … eine Flüchtlingsunterkunft oder so. Da freuen sich die Dynamo-Fans besonders drüber, hehe. ^^

    Oder wir lassen es einfach verfallen, und dann als Mahnmal der Schande stehen. Schande eine Mannschaft mit dermaßen bescheuerten Fans in der Stadt zu haben.

    „Und, wo kommst du her?“
    „Dr … Leipzig, Ich komm aus Leipzig.“
    Eigentlich auch egal woher, Hauptsache nicht aus der Dynamo-Stadt.

  21. Genauso nerven die überall verklebten SGD-, Antifa-, Linksjugend-Dresden[‘solid] und sonstigen zu Tausenden verklebten Gewaltaufrufe und Statements extremer Denkweisen an Verkehrschilderpfählen, Fensterscheiben, Regenabflussrohren, etc., etc.
    „SUV‘s abfackeln“, „Dynamo-Facefisters“, was soll das Ganze bewirken? Das ist nicht mehr Bunt…

  22. @Aufkleber-Ex

    Schau doch mal bei Wikipedia nach wie sich „Gewalt“ definiert, und dann überleg mal wo dir im Alltag überall Gewalt begegnet!

    Kleines Beispiel:
    Autofahrer/-innen externalisieren die Umweltschäden Ihrer Fahrzeuge auf Dritte = Gewalt

    Kundenmanipulation im Supermarkt = Gewalt

    Werbung die klassistische Stereotype reproduziert = Gewalt

    Bürgerliche Neustädter/-innen die gerne non Fairtrade-Schokolade naschen = Gewalt (Ausbeutungsverhältnisse, Kinderarbeit, etc.)

    Allein diese vier Beispiele sind weitaus gravierendere Fälle von Gewalt als die von dir genannten Agitationen der Aufkleber, weil Sie ständig und in einem viel größerem Umfang stattfinden – weil Ihre Schadenswirkung Millionen und Abermillionen von Menschen betrifft.

    Was dich aber stört sind Aufrufe zu Sachbeschädigung.

    Diese naive Vorstellung von Gewalt ist typisch für unsere bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft. Eigentumsrecht geht bei uns vor das Wohlergehen von Menschen. Klimaaktivist*innen etwa knüppelt die Staatssicherheit weg, sobald diese Kohlegruben blockieren, deren Aushub für den Tod von Hunderttausenden Menschen verantwortlich ist (und sein wird).

    Aber du regst dich über Sticker auf …

    Sowas ist nicht bunt! Das ist brav bürgerlich und maximal angepasst.

  23. @Böse und Faul: In dieser Logik sind dann aber auch dein Whataboutism & deine unpassenden Beispiele eine Form von Gewalt. Mit deinen Pauschalisierungen und Vorurteilen reihst du dich prima in die von dir kritisierten Verhaltensweisen ein.
    Du überliest doch ganz absichtlich, dass es deinem Vorposter um die Aufrufe zur Gewalt auf den Stickern geht, die Sticker selbst sind einfach nur hässlich und überflüssig.
    Hauptsache du wirst selbst all deinen moralischen Imperativen gerecht.
    Ich gehe nachher gleich zu den Kids der 15. Die finden es nämlich allesamt Schei**, dass das Bild beschmiert wurde. Ich erkläre ihnen dann aber, dass sie als Reproduzenten der kapitalistischen Gewaltherrschaft den Mund zu halten haben. Föse&Baul hat uns das so gesagt.

  24. @Böse und Faul: Frei nach den BORG, Widerstand ist zwecklos. In der Tierwelt sterben unangepasste Lebewesen irgendwann aus… Gottseidank gibt es noch genug nette und fleißige Menschen.

  25. @ Böse und Faul: wie hältst denn Du das Leben aus?
    Und „Dynamo Facefisters“ ist ein Auftruf zur Sachbeschädigung? Tatsächlich?

  26. @Christian, el polémico:
    Auch du solltest erstmal die Definition von Gewalt nachlesen bevor du mir hier unpassende Beispiele und Pauschalisierung vorwirfst.

    @Ulrich: Bei dem „facefisters“-Sticker gehe Ich mit, aber über den SUV-Abfackeln-Aufkleber braucht sich niemand beschweren der sonst aller Orten Gewalt akzeptiert.

    Autofahrer sind Täter, Sie zerstören die Lebensgrundlagen anderer Menschen.

    Die meisten dieser Menschen dürfen bei diesem Thema noch nicht einmal mitreden, weil Sie entweder aufgrund Ihjres Alters von demokratischen Prozessen ausgeschlossen werden (die Jugend) oder wegen fehlender Staatsbürgerschaft (Menschen im globalen Süden).

    Also erspart mit euer Mimimi …

    Was Ihr hier aufführt ist die typische Borniertheit privilegierter Personen. Ihr seid Blind für die Gewalt der eigenen Herrschaft aber am ausrasten sobald irgendwo Widerstand dagegen artikuliert wird.

  27. Kleiner Nachtrag @Christian:

    „ Ich erkläre ihnen dann aber, dass sie als Reproduzenten der kapitalistischen Gewaltherrschaft den Mund zu halten haben. Föse&Baul hat uns das so gesagt.“

    Es ging um die Aufkleber, nicht um das SGD-Grafitti. Ein Mindestmaß an Textverständnis wäre hilfreich, wenn du mich hier angehen willst.

    Meine Meinung zum Graffiti hab Ich weiter oben geschrieben. Die darfst du gerne nachlesen.

  28. @ Pöse&Paul: Haha, als ob Sticker kleben und hässliche Buchstaben sprühen irgendwas mit Widerstand zu tun hätte. Ich spiele den Ball mal zurück und behaupte, wer sich wegen solcher Taten im Widerstand wähnt, ist ein klassischer Wohlstandsverwahrloster.
    Aber davon abgesehen und ganz im Ernst: total krass wie du Leute aburteilst und mit Unterstellungen um dich wirfst und das nur, weil sie die Sticker aus deinem Poesiealbum blöde finden. Findste das nicht von dir selbst borniert? Wenn so die antikapitalistische Alternative aussieht, dann mache ich dem Kapitalismus noch heute Nacht ein Kind #nichtmehrjugendfrei

  29. Wohlstandverwahrlost … schon deine Wortwahl entlarvt dich.

    Und immerhin tun diese (überwiegend Jugendlichen) etwas. Ihr dagegen suhlt euch in Doppelmoral.

    Großes Aufgeschrei bei Aufrufen zur Beschädigung der Luxusgüter egozentrischer Umweltschweine aber gleichgültig im Angesicht der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.

    Kein Wunder, dass die Jugend nur noch Verachtung für Ihre Eltern- und Großelterngeneration empfindet.

  30. Ist der Begriff „Wohlstandsverwahrlosung“ noch nicht von dir abgesegnet worden? Dann entschuldige bitte, ich hatte noch nicht die Zeit all deine Kompendien zu lesen. Du bist doch sonst nicht so dogmatisch (hihihi).
    Meine Kinder verachten mich übrigens nicht. Sie lieben es, wenn ich sie früh mit meinem SUV satte 500m zur Schule fahre und dabei ihre radelnde Ökolehrerin von der Fahrbahn abdränge. Ist jedesmal ein Spaß – was lachen wir da immer!
    Frohe Ostern & brumbrum

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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