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Dresden: Ab 1. April neue Ticketpreise in Bus und Bahn

Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ändern sich die Ticketpreise zum 1. April 2022 und damit auch für die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Alte Tickets können noch bis 30. Juni 2022 genutzt werden.

Straßenbahnfahren wird in Dresden teurer ab April.
Straßenbahnfahren wird in Dresden teurer ab April.

Wie der Verband mitteilt, seien die Gründe für die im Dezember von der Verbandsversammlung beschlossene Anpassung die neuen Tarifabschlüsse für die Mitarbeitenden der zwölf Unternehmen sowie insbesondere die stark steigenden Kosten für Energie und Material.

Einzelfahrt 20 Cent teurer

Der Preis für eine Einzelfahrt in Dresden steigt um 20 Cent auf 2,70 Euro. In den anderen Tarifzonen außerhalb der Stadt bleibt der Preis bei 2,50 Euro. „Damit spiegeln wir das unterschiedliche verkehrliche Angebot zwischen der Region und der Landeshauptstadt wider“, erläutert Martin Haase, Tarifleiter im VVO. Für längere Fahrten durch mehrere Tarifzonen steigt der Preis um 20 bis 40 Cent. Die 4er-Karte wird um 40 Cent auf 9,40 Euro angehoben. Tageskarten für eine Tarifzone werden um 40 Cent teurer, für längere Strecken sowie für Familien und kleine Gruppen steigen die Preise zwischen 60 Cent und 1,50 Euro an. Wochen- und Monatskarten werden durchschnittlich um 4,4 Prozent teurer.

„Die von Stammkunden und Pendlern häufig genutzten Abo-Monatskarten werden dagegen unterdurchschnittlich nur um rund zwei Prozent angehoben“, erklärt Martin Haase. „Diese Fahrgäste sind dem VVO und seinen Partnern auch in der Pandemie treu geblieben – mit der moderaten Anpassung möchten wir dem Rechnung tragen.“ So wird beispielsweise die Abo-Monatskarte für Dresden um 1,20 Euro erhöht und kostet dann 54,90 Euro. Die vom Freistaat unterstützen Tickets für Schüler*innen und Auszubildende bleiben im Preis gleich, ebenso die insbesondere für Klassenausflüge genutzten SchülergruppenTickets. Das sogenannte Bildungsticket kostet nach wie vor 15 Euro pro Monat.

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Blitzumzug

Übergangsfrist bis Ende Juni

Damit sich alle Fahrgäste auf die Änderungen einstellen können, gelten Übergangsregeln. „Einzelfahrausweise, 4er-Karten, Tages-, Wochen-, Monats- und 9-Uhr-Monatskarten zum alten Preis werden bis 30. Juni 2022 anerkannt“, so Martin Haase. „So können die Fahrgäste die Tickets, die sie noch im Portmonee haben, ganz einfach abfahren.“ Nicht genutzte Fahrausweise zum alten Preis können zudem ab 1. April 2022 gegen Wertausgleich in allen Servicezentren der Partnerunternehmen sowie in der Mobilitätszentrale des VVO umgetauscht werden.

Ob und wie die von der Bundesregierung vorgeschlagene dreimonatige Vergünstigung für den Öffentlichen Personennahverkehr (9 Euro/Monat für 90 Tage ÖPNV) umgesetzt wird, ist derzeit noch unklar. Ziel ist aktuell, im Mai damit zu starten. Hintergrundinfos dazu in einem Artikel der FAZ oder in der Tagesschau.

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Fit together mit Claudia Seidel

6 Ergänzungen

  1. Schon wieder bei der DVB eine Preiserhöhung??
    Klimaschutz propagandieren und bei den Öffentlichen die Preisschraube immer weiter nach oben drehen?
    Hoffentlich werden die Fahrgäste noch viel, viel weniger, damit die Großkopferten endlich erwachen!
    Zukünftig werden wir jedenfalls nur noch mit dem Fahrrad oder dem Auto fahren!

  2. Eine sehr umweltfreundliche Maßnahme, so bekommen Sie nie mehr Fahrgäste! Was ist eigentlich mit Rentnern,die warten seit Jahren auf Ermäßigung! Entweder sie zahlen voll, oder sind zeitlich eingeschränkt!!! Und für berufstätige ist der Nachtverkehr unattraktiv, laufend umsteigen mit Wartezeiten, lange Taktzeiten und Schwerhörige können kein Taxi (Alita) anrufen!!! Alles unmöglich!

  3. Damit ist die DVB gestorben. Mit meinem Dacia komme ich auf ca. 15 Euro Pro 100 km. Damit interessiert mich fuer Stadtfahrten die DVB nicht mehr.

  4. @Braun HG: Kann es sein, dass Du nur die Spritkosten einrechnest? Wenn Dein Dacia 7,5 Liter braucht und der Liter 2 Euro kostet, wären wir dann bei 15 Euro auf 100 km.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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