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Film mit Diskussion im Weltclub

Am Sonnabend wird um 19 Uhr im Weltclub der Film „Lost Children“ gezeigt. Wie der Weltclub in seiner Einladung schreibt, handelt es sich dabei um einen erschütternden Film über die Tragik von Kindersoldaten in Norduganda. Bei der anschließenden Diskussion wird eine der Mitwirkenden des Filmes mit dabei sein: Grace Arach. Der Afropa e.V., der auch den Weltclub betreibt arbeitet derzeit mit Grace Arach an einem Wasserprojekt in Uganda.

Weltclub auf der Königsbrücker Straße
Weltclub auf der Königsbrücker Straße.

Lost Children

Regie: Oliver Stoltz, Ali Samadi Ahadi, gedreht wurde vom September 2003 bis April 2004 in Pajule (Uganda).

Fast 20 Jahren lang fand unter den Augen der Weltöffentlichkeit im Norden Ugandas ein unvorstellbares, systematisches Morden statt. Die Mitglieder der fanatisch-religiösen »Lord‘s Resistance Army« (LRA) entführten Kinder aus ihren Dörfern und zwangen sie zum Töten, auch ihrer eigenen Familienangehörigen. Opfer wurden zu Tätern gemacht, und einem Volk wurden so über Generationen hinweg Lebensgrundlage und Zukunft genommen.

Der Film ist das eindringliche und sensible Porträt von vier Kindersoldaten zwischen 8 und 14 Jahren, die nach gelungener Flucht aus den Buschlagern der Rebellen nur Eines wollen: wieder Kind sein und leben. Beide Regisseure sahen sich selbst in ihrer Kindheit mit den Schrecken des Kriegs konfrontiert und wählten deshalb für den Film konsequent die Perspektive der Kinder, die sie mehrere Monate im Kriegsgebiet begleiteten. Eine Nahaufnahme jenseits der Fernsehnachrichten.

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Weltclub

  • Königsbrücker Straße 13, 01099 Dresden
  • „Lost Children“ am 26. Februar, um 19 Uhr, Eintritt ist frei. Zutritt nach 2G+-Regel. Geboostert oder geimpft, genesen mit aktuellem Test.
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Eine Ergänzung

  1. Ein beklemmender Filmbeitrag, der noch einmal veranschaulichte, wie verwöhnt wir in unserem Kulturkreis sind bezüglich einer medizinischen Versorgung. Und wie dringlich eine Hilfestellung für weniger gut betuchte Menschen, auch auf anderen Kontinenten, ist.

    Einige wenige Enthusiasten leisten freiwillig eine Arbeit, die selbst für professionelle Kräfte eine Herausforderung darstellen. Umso mehr ist ihr Einsatz zu loben und Möglichkeiten zu suchen, diesem nicht unwesentlichen Faktor zur Flucht, als einzig möglichem Ausweg, zu unterstützen. Nicht nur durch nette Worte, sondern aktive Hilfe leisten zur Eindämmung der Fluchtursachen.

    Mehr davon. Weitere Termine zu ähnlichen Veranstaltungen, die Ursachen und die daraus folgenden Gründe betreffend, für eine Flucht unter Lebensgefahr aus dem angestammten Lebensraum in eine völlig ungewisse Zukunft, erachte ich als notwendig für eine Meinungsbildung, die die Lebenswirklichkeit der betroffenen Menschen real widerspiegelt und das Grundgerüst für eine Lösung der Problematik sein könnte.

    Wieder einmal erweist sich der Weltclub, als wichtiges Glied in einer Auseinandersetzung zur Frage von Ausgrenzung auf der Basis irrationaler Ängste sowie einem rein akademischen Versuch ein Problem zu erklären, ohne Zeit für eine Lösung des Problems zu auch nur in Erwägung zu ziehen.

    Weiter so, Weltclub.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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