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Fünf Fragen an Bundestagskandidat Andreas Harlaß, AfD

Gemeinsam mit dem Online-Journal „Pieschen-Aktuell“ haben wir den aus unserer Sicht wichtigsten Kandidat*innen des Wahlkreises 160 fünf Fragen gestellt. Die Antworten veröffentlichen wir ab heute täglich, jeweils um 12 Uhr. Die Reihenfolge richtet sich danach, wieviel Zweitstimmen die jeweiligen Parteien bei der letzten Bundestagswahl in Sachsen erhielten.

Andreas Harlaß, AfD
Andreas Harlaß, AfD

Andreas Harlaß will als Direktkandidat der AfD in den Bundestag einziehen. Er tritt im Wahlkreis Dresden II – Bautzen II an, zu dem auch der Stadtbezirk Dresden Neustadt gehört. Auf der Landesliste seiner Partei ist Harlaß auf Platz 5 gewählt worden. Gegenwärtig ist die AfD nach übereinstimmenden Medienberichten ein Fall für das Bundesamt für Verfassungsschutz und mehrere Landesämter. Geprüft wird, ob die AfD gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung agiert.

Frage: Ein Teil Ihrer Wähler wohnt in der Dresdner Neustadt. Wenn Sie einem Ihrer künftigen Bundestagskollegen den Stadtteil kurz beschreiben sollten, was würden Sie besonders hervorheben?

Angesagte Kneipen, Trubel auch nachts, aber auch gefährlich.

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Eines der wohl wichtigsten Themen unserer Zeit ist der Klimawandel, die Dresdner Neustadt ist einer der heißesten Stadtteile Dresdens. Pieschen war in der jüngeren Vergangenheit von zwei schweren Hochwassern betroffen. Worin besteht aus Ihrer Sicht der effektivste Weg, den Klimawandel aufzuhalten? Sehen Sie im Programm Ihrer Partei beim Klimaschutz noch Reserven?

Beide Viertel haben viel zu wenig Bäume. Das muss geändert werden.

Falls Sie in den Bundestag einziehen, was können Sie ganz konkret für die Bewohner oder Gewerbetreibenden hier vor Ort tun?

Bürokratie abbauen, die Armen reich machen durch gerechtere Renten und Steuerentlastungen (Holland zahlt Rentnern 100 Prozent).

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Warum sollte man Sie und Ihre Partei wählen?

Die AfD ist eine soziale und patriotische Volkspartei der „kleinen Leute“

Assi-Eck, schiefe Ecke oder soziale Ecke, wie bezeichnen Sie die bekannteste Kreuzung der Neustadt?

Als das, was sie ist. Kreuzung Rothenburger- Louisenstraße.

Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zu Andreas Harlaß

  • geboren 1961
  • Pressesprecher der AfD Sachsen und der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag (seit 2014)
  • von 1990 bis 2014 arbeitete er in verantwortlichen Positionen als Redakteur und Autor, unter anderem für die BILD in Dresden und die Junge Freiheit.
  • nach eigenen Angaben viele Jahre Landwirt in Nebenerwerb, langjähriger Besitzer eines Deutschen Schäferhundes und Waffensammler und Schütze
  • mehr über Andreas Harlaß auf seiner Homepage

Morgen erscheint das Interview mit Lars Rohwer, CDU.

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19 Ergänzungen

  1. @ Anton: Na klar.

    Sorry, aber das ist sowas von bekloppt. Was ist denn bitte in deinem/euren Köpfen los? (Und jetzt komm mir nicht mit das ist ne demokratische Partei.) Für mich wars das. Keinen Klickbreit den Faschisten und denen, die ihnen Rosen auf den Weg streuen.

  2. Ich finde den Beitrag auch vollkommen daneben. Was bezweckt ihr damit? Ja, der Typ zeigt durch die vollkommen hohlen und inhaltsleeren Antworten, dass von ihm keine vernünftige Politik zu erwarten ist. Bis auf den minimalen Einschub zur Prüfung durch den VS findet keinerlei kritische Einordnung statt. Dabei hätte man sogar auf Wikipedia finden können, dass der Typ selbst für #noAfD-Verhältnisse sehr rechts ist, sogar mit gerichtlicher Rückendeckung als „lupenreiner Neonazi“ bezeichnet werden darf (https://politik.watson.de/!652776847). Stattdessen wird das Ganze noch mit Homestoryelementen (dt Schäferhund) garniert und seine Seite direktverlinkt(!), mithin seine Reichweite gestärkt. Das alles noch vor der Hintergrund, dass ihr die „wichtigsten Kandidaten“ auswählen wollt. Wichtig für eine demokratische Wahl sind diejenigen Kandidaten, die Demokraten sind. Dazu gehört dieser Typ nicht. Üble Nummer.

  3. Immer wieder interessant zu beobachten, wie sich einige Leute als erstes selbst als Demokraten deklarieren, um dann nicht mehr selbstreflektieren zu müssen, ob sie nicht vielleicht völlig antidemokratisch gesinnt sind.
    Damit dann das Bild völlig rund wird, ordnen sie die Besprochenen noch ein, bestimmen darüber, wie höchste Instanzen zu urteilen haben, welche ihrer Rechte die Besprochenen behalten dürfen und welche nicht, sowie was Medien zu tun und zu lassen haben. Selbstverständlich darf auch nicht der Hinweis fehlen, dass sich gefälligst alle Leute für die eigene Meinung zu interessieren haben, obwohl sich niemand dafür interessiert.
    (Die selbe Selbstdeklarition wie bei Demokrat lässt sich mit Intelligenz, Weisheit, Gesinnung, Charakter usw. durchspielen.)
    Ich danke für die Darstellung der Kandidaten. Mir liefert es wichtige und interessante Information. Ich werde mir ebenfalls die Vorstellung der anderen Kandidaten durchlesen.
    Und um unseren Nachwuchskommus noch ein bisschen mehr Schnappatmung zu schenken: Ich äußere mich nicht dazu, ob ich Harlaß gut finde oder nicht. Meine Wahlentscheidung bleibt geheim. :-D

  4. @Anton: Ich finde das gut, dass Ihr hier gerecht und nach klaren Kriterien vorgeht. Muß sein in einer Demokratie, selbst wenn die NPD dabei wäre. Heino hat völlig Recht.

    An all die aufrechten Demokraten: Ich mal vor Corona bei einer Veranstaltung der Linken (bin da sonst nicht affiliiert), und das ist schon erschreckend, was da einige so von sich geben, wenn es um den vermeintlich gerechten Kampf gegen Rechts geht. Die DDR ist da jedenfalls wesentlich verbreiteter in den Köpfen, als es nach außen scheint.

    Wäre gerne auch mal zur AfD gegangen, aber offenbar gibt’s da keine öffentlichen Veranstaltungen mehr, und ich hatte stark den Eindruck, das hat was mit der Art des Demokratieverständnisses zu tun, das die Linken propagieren, wenn sie unter sich sind.

  5. @tsetse
    Und was ist mit den Enkelkinderbriefen von den Grünen?
    Da wird versucht Einflussnahme auf die Wahl zu nehmen! Soll das dann eine demokratische Partei sein?
    Die mit ihrer Doppelmoral, wollen anderen Parteien die Höhe ihrer Spendengelder vorschreiben und haben selbst die höchste Einzelspende für den Wahlkampf erhalten, welche deutlich über der festgelegten Grenze liegt.

  6. …da ist die Vorgehensweise des Geflüsters aber mal in Schutz zu nehmen. Das Problem ist ja nicht das Vorstellen der Wahlmöglichkeiten, sondern die Wahlmöglichkeiten selber. Solange die auf dem Wahlzettel stehen handelt das Geflüster richtig.
    Sogar die NPD steht drauf, weil sie trotz vieler Versuche bis dato noch nicht verboten sind. Stellt das Geflüster hier nach den Kriterium der letzten Ergebnisse vor, kann diese Partei leider nicht übergangen werden.
    Es hätte auch nach anderen Aspekten eine Sortierung und Auswahl erfolgen können, dann wäre die Kritik der Parteilichkeit aufgekommen…
    Wie man es macht macht man es falsch… ;-)

    So hat doch jeder die Chance sich eine Meinung zu bilden und eine entsprechende Stimme abzugeben..

  7. Ich finde die Vorstellung nicht problematisch, entlarvt die Fragen doch, dass die AFD keinen Plan hat. Die Antworten sind sehr kurz gehalten, enthalten viele hohle Phrasen „…aus Arm mach Reich…“, ohne zu erklären, wie sie das bewerkstelligen wollen.

    Sicher, dass Ihr nicht die Fragebogen von AFD und „Die Partei“ vertauscht habt?

  8. Ich finde die Vorstellung gut und wichtig, enthüllt sie doch, dass dieser Kandidat nicht nur inhaltsleere Floskeln von sich gibt, sondern zudem noch durch Zynismus glänzt. Vielleicht öffnet das noch dem einen oder anderen unentschlossenen Wähler die Augen. Überzeugte Nazis werden Nazis wählen, auch wenn die nicht im Geflüster vorgestellt werden. Alle anderen gucken ja hoffentlich auf die entlarvenden Inhalte.

  9. @Guardian, der Mandatsrechner nimmt ja auch die Werte von election.de – dort ist die Wahrscheinlichkeit für Harlaß übrigens innerhalb von 2 Tagen um 15 Prozent gefallen.

  10. Glaube keiner Prognose die Du nicht selber erstellt hast…

    Diesen Unsinn sollte man prinzipiell mal in Frage stellen. Aus Gründen.

    Der Faschist Bernd Höcke, dessen Parteiamigo hier „vorgestellt“ wird, kann ja nix dafür, dass sein Amigo ’n Schäferhund und ’n Schießgewehr hat…

    Diese verfickte NSDAfD ist allerdings wirklich nur für Menschenfeinde wählbar, das sie genau das sind, sollten sie sich beim (Haken)kreuzen am Sonntag oder per Brief auch mal selber eingestehen.
    Überall Nazis und auch noch „stolz“ drauf, da krieg‘ ich’s Kotzen…
    Schlimm!

  11. @g. kickt
    Was sind dann die Linken, die ja bekanntlich alle Reichen erschießen wollen…? Menschenfreunde…?

  12. Puhh, da ließ sich Neonazi Harlass ja um Haaresbreite als Direktkandidat noch verhindern – möglich war es wohl nur durch eine Vielzahl an taktischen Wählern, die dem CDU-Kandidaten den nötigen Rückenwind gegeben haben, auch wenn es für alle Taktikwähler, die ich persönlich kenne, eher ein Kompromiss war…

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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