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Stephan Schumann

Gefährder-Ansprache durch die Polizei

Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag einen 17-Jährigen kontrolliert, nachdem dieser in den sozialen Netzwerken Bilder von sich mit einer Waffe eingestellt hatte. Diese Aufnahmen waren mit Drohbotschaften unterlegt.

Nachdem ein Zeuge die Polizei auf die Mitteilungen aufmerksam gemacht hatte, suchten Polizisten bekannte Aufenthaltsorte des Jugendlichen auf. Gegen 2 Uhr trafen sie ihn in einer Wohnung auf der Lessingstraße an und kontrollierten ihn. Er hatte eine Softairwaffe dabei. Der Jugendliche erhielt eine Gefährderansprache. Dabei wurde er belehrt, dass Waffen nichts in der Öffentlichkeit zu suchen haben.

Softairwaffen sind Druckluftwaffen, die eigentlich für das taktische Geländespiel Airsoft benutzt werden. Häufig sehen solche Waffen originalen Schusswaffen täuschend ähnlich. Wenn dies der Fall ist, spricht die Polizei von Anscheinswaffen und die Benutzung in der Öffentlichkeit ist verboten. Die Benutzung ohne Waffenschein ist von der Geschoss-Energie der jeweiligen Waffe abhängig. Bis zu einer Geschoss-Energie von 7,5 Joule sind Softairwaffen ab 18 Jahren frei verkäuflich. Ohne Waffenschein dürfen sie nur in befriedetem Besitztum geführt und verwendet werden.

Sturz von der Brücke

Wie die Dresdner Feuerwehr meldet, ist gestern abend kurz vor Mitternacht eine Person von der Waldschlösschenbrücke etwa elf Meter in die Tiefe gestürzt und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei der Herstellung der Transportfähigkeit. Sie legten eine Beckenschlinge an und brachten die Person mittels einer Vakuummatratze in den Rettungswagen. Dann wurde die Person in ein Krankenhaus gebracht. Durch das Kriseninterventionsteam wurden Zeugen des Geschehens betreut. Die Polizei ist derzeit dabei, die Identität der Person festzustellen und prüft, ob es sich um einen Unfall oder einen Suizidversuch handelt.

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Hilfe bei Suizid-Gefahr

Bei Depressionen oder Selbstmordgedanken kann unter Umständen die Telefonseelsorge helfen. Die ist kostenlos erreichbar unter 0800 1110111 und 0800 1110222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist kostenfrei und anonym, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

Ein persönliches Gespräch kann kostenfrei unter anderem beim psychosozialen Krisendienst auf der Ostraallee 9, 01067 Dresden, stattfinden. Es gibt auch Online-Beratung, unter anderem hier www.u25-deutschland.de, dort kann man jederzeit jemanden erreichen und wenn gewünscht, kurzfristig und einfach eine Beratung erhalten. In Dresden gibt es ein Netzwerk für Suizidprävention.

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