Die Alternativen Musketiere

Vier Musiker*innen, ein gemeinsames Problem in der Pandemie. Dass Freischaffende erhebliche Probleme mit Auftritten in der Pandemie haben ist keine Neuigkeit. Dass sich diese Individuen zusammentun, um dem entgegen zu wirken hingegen ein schöner Nebeneffekt.

Tini Bot und Jan Kosyk auf den Treppen der Martin-Luther-Kirche. Foto: Alba Kemmer Alonso

Das Alternative Akustikkollektiv entstand bereits 2018, bevor Corona eine tägliche Schlagzeile war, in der Neustadt. Das immer wechselnde Kollektiv wurde von verschiedenen, aber gleichgesinnten Künstler*innen, die eine gemeinsame Bühne teilen wollen, geboren. Es ist ein Geben und Nehmen: Hier werden fremde wie auch eigene Talente gefördert. Einer für alle, alle für einen. Und jetzt erst recht.

Das Internet bietet den vier Musketieren – wenn man d’Artagnan dazu rechnet – eine Alternative zu ihren üblichen Konzertauftritten. Am 10. Dezember um 20 Uhr beginnt der Livestream auf YouTube, gemütlich beizuwohnen auf der eigenen Couch. An diesem Abend kommen Andi Valandi, Jorda, Tini Bot und LonA unter der Leitung von Jan Kosyk, Mitgründer, Techniker und selbst Musiker, und den üblichen Hygienemaßnahmen zusammen.

Tini Bot & Jan Kosyk

Tini Bot, am 10. Dezember auf der Bühne, und Jan Kosyk, an dem Abend hinter der Bühne, stellen sich und ihre Kollegen des Alternativen Akustikkollektivs vor. Beheimatet im Norden der Republik hat Tini Bot ihren Heimathafen in der Neustadt gefunden und spielt mal auf Gitarre, mal auf Klavier, mal auf einem ganz anderem Instrument ihre selbst geschriebenen und komponierten Lieder. Auch in den Sprachen, in denen die Lieder geschrieben sind, wechselt sie zwischen Deutsch und Englisch – warum muss man sich auf eines fest legen, wenn so viele Möglichkeiten bestehen?

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Jan Kosyk hat seinen Anker ebenfalls in der Neustadt geworfen und beschäftigt sich nicht nur musikalisch mit Politik, sondern fungiert auch als Vorsitz der Neustadtpiraten, belegt einen Sitz im Stadtbezirksbeirat für die Piraten und im Serbski Sejm, dem Parlament der Minderheit Sorben/Wenden. Seine musikalische Bandbreite ist ebenso weit: Als Mitglied zweier Bands, Kula Bula und Black Sheep Swing Orchestra, aber auch als Singer/Songwriter sitzt Kosyk regelmäßig auf Bühnen hinter dem Klavier.

Von links nach rechts: Andi Valandi (Foto: Elisa Rohbock), Jorda (Foto: Katy’s Garage) und LonA (Foto: Marius Lex).

Begleitung durch den Abend

Die drei weiteren Akts des Abends bestehen aus Andi Valandi, Jorda und LonA. Andi Valandis Herz schlägt für den „dreckschen Blues“. Der Musiker, sonst begleitet von seiner Band , tritt auf dem Livekonzert solo auf, bringt dafür aber seine Gitarre und tiefe, kratzige Stimme mit.

Jordas Gitarrenspiel lockt uns aus der Raucherkneipe heraus in einen verwunschenen Wald, aus dem ihre zarte Stimme hallt und wird schließlich von LonA abgelöst, die mit erdigen Tönen und hippie-esquen Themen eine ganz andere Richtung im Konzert einschlägt.

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