Willkommen auf dem Neustädter Kiez’lmarkt

Weihnachtsstimmung ist diese Woche in die Neustadt eingezogen. Mehrere Tage hat es gedauert, die Lichterketten aufzuhängen, die mit ihrem festlichen Glanz dem im Dunkel lauernden Trübsinn trotzen.

Die Alaunstraße bekommt ihre erste Lichterkette.
Die Alaunstraße bekommt ihre erste Lichterkette.

Seit fast 30 Jahren gibt es die Beleuchtung, dieses Jahr trägt sie der besonders düsteren Situation Rechnung und ist noch einmal umfangreicher geworden.

Sind die Lichter angezündet

Nun schmücken 137 Lichterketten, 150 Sterne und 10 Kandelaber die Neustädter Straßen. Die insgesamt 6150 Leuchten sind dank moderner LED-Technik zum Glück stromsparend. Was sie dennoch verbrauchen, wird zusammen mit den weiteren Kosten von 300 Gewerbetreibenden und Hauseigentümer*innen des Viertels finanziert.

Das Dunkel lichtet sich aber nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Kneipen. Die angeordnete Schließung gilt ja nicht für die Fenster. Und dass sich aus diesen heraus Getränke ganz prima verkaufen lassen, hat uns die BRN schon längst gelehrt. Das gilt nicht nur für Bier, sondern auch für Glühwein. Und so kommt es, dass sich die Neustadt in einem Winter, in dem alle Weihnachtsmärkte abgesagt sind, einfach selbst in einen verwandelt.

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Auf der Louisenstraße läuft man nun wieder unter Sternen.
Auf der Louisenstraße läuft man nun wieder unter Sternen.

Der Kiez’lmarkt kann dabei locker mit Striezelmarkt und Co mithalten, bieten doch zahlreiche kleine Läden ein umfangreiches Geschenke-Angebot, das weit über Klöppelspitze, Räuchermännchen und Holzbürsten hinausgeht. Auch in der kulinarischen Auswahl kann er so leicht nicht übertrumpft werden. Also mit Abstand die besten Bedingungen für einen gemütlichen Straßenbummel.

Mit glühenden Weinen und Birnen fürs Viertel

Wer Zielstrebigkeit dem Schlendern vorzieht, ist auf der Plattform Neustadt bringt’s gut beraten. Der Gewerbe- und Kulturverein Dresden Neustadt hat hier Angebote aus Handel, Gastronomie und Dienstleistungen zusammengefasst, um die Neustädter Gewerbetreibenden zu unterstützen. Außerdem hilft er mit einer Glühwein-Aktion.

An jeder Ecke gibts's jetzt Glühwein.
An jeder Ecke gibts’s jetzt Glühwein.

Projektleiter Torsten Wiesener vom Gewerbe- und Kulturverein: „Wir spendieren teilnehmenden Läden ein kleines Kontingent an hochwertigem Glühwein, damit können die Händlerinnen ihren Kunden ein Mitbringsel aus der Neustadt anbieten.“ Welche Läden das sein werden, wird in einem Adventsguide veröffentlicht.

Torsten und Jan unterstützen mit ihrem Verein die Organisation der Beleuchtung.
Torsten und Jan unterstützen mit ihrem Verein die Organisation der Beleuchtung.

Dem Gewerbe- und Kulturverein Dresden Neustadt, der sich schon seit 1992 für das Viertel engagiert, ist auch die Organisation der Weihnachtsbeleuchtung zu verdanken. Zwei seiner Vertreter, Jan Frintert und Torsten Wiesener, ließen sich denn auch am Donnerstagabend vor dem Resultat ihres Einsatzes fotografieren und strahlten quasi mit ihm um die Wette.

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Also Vorhang auf für den Kiez’lmarkt und eine Adventszeit der besonderen Art.

Weitere Infos unter: www.kiezlmarkt.de

Die Textwerkstatt Dresden, Herausgeber des Neustadt-Geflüsters, ist Mitglied im Gewerbe- und Kulturverein Dresden Neustadt und unterstützt den Verein bei der Pressearbeit. Das Projekt „Neustadt Bringt’s“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Neustadt-Geflüster und des Gewerbe- und Kulturvereins

Winterlicher Weihnachtsstern auf der Jordanstraße
Winterlicher Weihnachtsstern auf der Jordanstraße
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16 Ergänzungen zu “Willkommen auf dem Neustädter Kiez’lmarkt

  1. Seit Jahren schon ist die Neustadt im Advent feistens beleuchtet – es ist mir jedes Jahr eine Freude, in der dunklen Jahreszeit durch mein Viertel zu laufen. Es ist schön, hier zu leben, auch dank einer so schönen Initiative.
    Ein herzliches Dankeschön an euch, liebe Unternehmer in der Neustadt, die das auf die Beine stellen und auch finanzieren!

  2. Kann man oder Frau eigentlich als Mieter irgendwas dagegen unternehmen wenn so ein Teil direkt neben das eigene Fenster angebracht wird?

  3. Danke für den Artikel, ich habe mich schon oft gefragt, wer sich um die Beleuchtung kümmert.
    Ich freu mich auch jedes Jahr so sehr über die Lichter. Und vor allem dieses Jahr!

  4. @Pieschener
    Da gibt es einige Möglichkeiten.
    1. Rollo runterlassen
    2. Schwarze Farbbeutel (seit geraumer Zeit hoch im Trend)
    3. Steine
    4. Luftgewehr
    etc. pp.

  5. Man, all die boshaften Gemüter gegenüber dem Pieschener. Ich kann zwar seine „Qualen“ auch nicht ganz nachvollziehen, aber so isser nunmal.

    Genießen wir’s ein letztes Mal. Bald haben die Gretas, Hambis und Danis das Sagen. Und ohne Strom (das ist das, was durch diese schwarzen Stricke geht (und bösen „Elektrosmog“ erzeugt)) bleibt auch die bunteste LED einfach nur finstaaa….

    Abschließend möchte ich mich bekennen: Danke an die Lichterleute. Ich liebe es.

  6. Hallo Horst,
    die Ökodiktatur wird richtig schlimm! Als erstes verbieten wir Weihnachten, dann Bratwurst und zum Schluß kommt Töpfchenzwang auf handgedrechselten Holzeimerchen!

  7. Ach lieber Seldon, sieh’s doch mal nicht ganz so pessimistisch. Sicherlich hast du Recht, früher wurde die Welt von denen gemacht, die Ahnung hatten, fleißig waren und sich durch „machen“ hervor taten. Aber die Zeiten haben sich geändert, heute können’s die Anderen besser. Und dich hätt ich gern als Überlebensminister. Marxistische Grüße!

  8. Ich habe mit Freuden die Aufhängarbeiten der Lichterketten beobachtet und freue mich nun jeden Abend über die lichterdurchfluteten Straßen der Neustadt. Gerade in diesem krotesken Jahr ist es umso schöner. Danke an alle, die sich darum kümmern und das ermöglichen! Das ist sehr besonders an diesem Stadtviertel.
    An alle Grinches da draußen: mein herzliches Beileid

  9. Ihr armen, ach so toleranten Traditionnalisten und Pseudoökos …
    …auf in die nächste Geschenkeschlacht
    unter den so lieblichen Lichterketten…

  10. Warum gehört eigentlich die Königsbrücker Straße nicht zur Neustadt? Eigentlich traurig (und finster). Früher kümmerten sich Barthel, Mai und Co. darum. Leider blieben sie zuletzt allein auf den Kosten sitzen, da etliche Gewerbetreibende nicht bereit waren, sich daran zu beteiligen.
    Andreas Frank /Fahrrad – Flade

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