Bus bleibt im Hecht-Viertel stecken

Gestern Abend gegen 22 Uhr für den Bus der Linie 64 geht es an der Kreuzung Seiten-/Kiefernstraße weder vor noch zurück. Die Polizei muss anrücken und ein Dispatcher der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Aber was macht der Bus dort in den engen Gassen.

Umleitung übersehen. Bus steckte im Hechtviertel fest. Foto: privat.
Umleitung übersehen. Bus steckte im Hechtviertel fest. Foto: privat.
Anja Ehrhardt, Pressesprecherin der DVB, erklärt: „Seit Sonnabend fahren die Busse der Linie 64 eine vorübergehende Umleitung über die Stauffenbergallee“. Am Sonnabend hatte es auf der Buchenstraße gebrannt (Neustadt-Geflüster vom 19. September), die Straße ist aktuell gesperrt, daher auch die Umleitung für die Busse. „Der Fahrer dieses Busse hatte offenbar die Umleitung übersehen und dann selbstständig versucht eine Ausweichroute zu fahren“, berichtet die Pressesprecherin. An der Kreuzung Seiten-/Kiefernstraße war dann aber endgültig Schluss.

Wie ein Anwohner berichtet, stellte die Polizei vor Ort eine Beschädigung an einem Auto fest. „Mit Hilfe des Dispatchers wurde der Bus dann wieder rückwärts aus der Seitenstraße herausgelotst“, so Pressesprecherin Ehrhardt. Der nächste Bus fuhr dann wieder normal. Und gegen Mitternacht kehrte dann wieder Ruhe auf Kiefern- und Seitenstraße ein. Während der Umleitung können aktuell die Haltestellen Oberauer Straße, Bärwalder Straße, Buchenstraße, Schanzenstraße, Rudolf-Leonhard-Straße in beide Richtungen durch die Linie 64 nicht bedient werden. Aktuelle Infos gibt es auf der Website der DVB oder im Twitter-Kanal der Verkehrsbetriebe.

Linienbus steckt in der Seitenstraße fest. Foto: Privat
Linienbus steckt in der Seitenstraße fest. Foto: Privat

Da war die Straße offenbar zu schmal. Foto: privat
Da war die Straße offenbar zu schmal. Foto: privat

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8 Kommentare zu “Bus bleibt im Hecht-Viertel stecken

  1. Endlich mal was Tolles los im Hecht – Ersatz fürs Hechtfest vielleicht.
    Viel schlimmer ist jedoch die (siehe Fotos) immer noch viel zu hohe Dichte an privaten Dieselruß-Bussen und dergleichen umwelt-ignoranten Wohnfahrvehikeln. Offenbar verharren noch zu viele in ihrem (selbstgebastelten) Verwirklichungs- und Alles-Mitnehmen-Filterballon. Dabei haben weder das Hechtviertel noch die per Dreckschleuder leider angesteuerten Naturschönheits-Reiseziele ein Interesse, bis tatsächlich in den letzten Winkel verdorben zu werden. Corona ließ die betreffenden Abgas-Dementen zudem nicht erwachen, jetzt wäre doch DIE Chance zur Verschrottung dieser überkommenen Schadstoff-Rollcontainer. Es brauchts wohl doch bald ein Dieselruß- und Stinker-Verbot für innerstädt. Stadtbezirke, Motto: „Sei kein Klaus. – Motor aus, bleib einfach zu Haus!“

  2. Da ist auch die Feuerwehr schon desöfteren nicht durchgekomnen, weil da zu viele falsch parken. Es gibt da z.B. so ein paar chronisch falsch parkende Gewerbetreibende…

  3. Na aber Dresdner Eierschrecke, es ist doch so alternativ eine alte Karre zu fahren,die keiner demoliert als Bonzenkarre um damit zu campen oder aufs Festival zu fahren. Oder ist dir lieber anstatt ewig ein Kfz zu fahren, es zu verschrotten um ein neues zu kaufen, das ist mit Verlaub Schwachsinn ein Auto 30_50 Jahre zu fahren, das ist nachhaltig @

  4. Falschparker?
    Sind allgemein auch ein Verkehrsproblem. Aber hier hat einfach der Gelenkbus nichts zu suchen. Die Spielstraße ist auf 7,5t beschränkt (siehe Bild) – so ein Bus wiegt schon leer 18t.
    Ich hoffe für den Fahrer, dass er trotz dieser Aktion seinen Job behalten und daraus lernen kann.

  5. Ich verstehe nicht ganz worin hier jetzt ein Problem liegt. Der Busfahrer hat die vorgesehene Fahrtstrecke verlassen, was schon mal vorkommen kann. Anstatt aufzugeben, und den Leitstand zu verständigen, beschloss er die Reise in einen Abenteuerurlaub zu verwandeln. Und dass ohne zusätzliche Kosten für die Teilnehmer der Reise. Ein vorbildliches Verhalten, das auf eine für einen Busfahrer vorbildliche Flexibilität schließen lässt. Dass bereits andere vor Ort standen und die Durchfahrt erschwerten ist ein zu vernachlässigender Nebeneffekt.

    Die Fahrgäste waren wohl eher begeistert angesichts der unerwarteten Abwechslung. An eine Entführung wird keiner gedacht haben. Mehr Eigeninitiative ist bei den Fahrpreisen nicht möglich.

  6. Der Busfahrer hat garantiert gekämpft … aller Ehren wert
    Es gibt auch in Klotzsche solche Engpässe aber lt. Fahrplan … ob die Linienführung immer optimal ist, mag ich bestreiten …zumindest die Busgröße da ist immer ein Kopfschütteln

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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