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Corona-Fälle in Dresden – 19. Juli

In Dres­den wur­den in der ver­gan­ge­nen Wo­che vier Neu­in­fek­tion ge­mel­det. Im In­ter­view mit der Säch­si­schen Zei­tung er­klärte So­zi­al­bür­ger­meis­te­rin Kris­tin Kauf­mann am Mitt­woch, dass es sich bei den letz­ten Fäl­len um Ur­laubs­rück­keh­rer ge­han­delt habe. Ob das auch für die ak­tu­el­len Fälle zu­trifft, kann der­zeit noch nicht ge­sagt werden. 

Welt­weit sind in­zwi­schen mehr als 14 Mil­lio­nen In­fi­zierte ge­mel­det, in der ver­gan­ge­nen Wo­che stie­gen die Zah­len er­neut an, De­tails in der Über­sicht der Johns-Hop­kins-Uni­ver­si­tät. In Deutsch­land blei­ben die Mel­dun­gen wei­ter­hin gering.

Die wichtigsten Zahlen für Dresden

Vier neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 615 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell sieben Infizierte. 0,7 Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. 632 bestätigte Fälle insgesamt. 10 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden
Vier neue Fälle in den ver­gan­ge­nen 7 Ta­gen. 615 Ge­ne­sene (Schät­zung), nach die­ser Schät­zung gibt es ak­tu­ell sie­ben In­fi­zierte. 0,7 Fälle pro 100.000 Ein­woh­ner in den letz­ten 7 Ta­gen. 632 be­stä­tigte Fälle ins­ge­samt. 10 To­des­fälle im Zu­sam­men­hang mit Co­rona. Quelle: Ge­sund­heits­amt Dresden
Die Stadt­ver­wal­tung zeigt auf dresden.de eine so­ge­nannte Co­rona-Am­pel. Dort sieht man auf den ers­ten Blick, wie viele Fälle es pro 100.000 Ein­woh­ner in Dres­den in den ver­gan­ge­nen sie­ben Ta­gen gab.
Corona-Ampel des Gesundheitsamtes - Stand: 19. Juli 2020
Co­rona-Am­pel des Ge­sund­heits­am­tes – Stand: 19. Juli 2020

Am Sonn­tag, dem 19. Juli zeigte die Am­pel wei­ter­hin auf Grün mit dem Wert 0,7. Zur Ver­deut­li­chung: Bund und Län­der hat­ten sich auf ei­nen Wert von 50 ge­ei­nigt, bei dem die Maß­nah­men wie­der ver­schärft wer­den müs­sen. Die­ser Wert wird ak­tu­ell (19.7.2020, 12 Uhr) bun­des­weit in kei­nem Land­kreis über­schrit­ten. Eine gute gra­fi­sche Über­sicht gibt es auf zeit.de. In Dres­den wurde die­ser Wert seit Be­ginn der Pan­de­mie noch nie er­reicht. Neu­stadt-Ge­flüs­ter-Le­ser Fi­del hat die vom Ge­sund­heits­amt ge­mel­de­ten Zah­len ta­bel­arisch auf­be­rei­tet. Die Über­sichts­karte des Ge­sund­heits­am­tes fin­det sich auch un­ter dem Kurz­link: tinyurl.com/coronadresden

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Das Säch­si­sche So­zi­al­mi­nis­te­rium hat die Be­hör­den an­ge­wie­sen, schon ab 35 Neu­in­fek­tio­nen auf 100 000 Ein­woh­ner in den ver­gan­ge­nen sie­ben Ta­gen ver­schär­fende Maß­nah­men zu tref­fen, die der Ein­däm­mung des In­fek­ti­ons­ge­sche­hens die­nen. Die ak­tu­elle Co­rona-Schutz-Ver­ord­nung gibt es hier als PDF. In der Ver­ord­nung gibt es seit dem 18. Juni ei­nige Veränderungen: 

  • Ne­ben Fa­mi­li­en­fei­ern mit bis zu 100 Per­so­nen sind nun auch Be­triebs- und Ver­eins­fei­ern bis zu 50 Per­so­nen erlaubt. 
  • Fe­ri­en­la­ger mit ent­spre­chen­den Hy­gie­nekon­zep­ten sind möglich. 
  • Jahr­märkte und Volks­feste mit ge­neh­mig­tem Hy­gie­nekon­zept mit ma­xi­mal 1.000 Be­su­chern kön­nen stattfinden. 
  • Ab 1. Sep­tem­ber auch mit über 1.000 Per­so­nen, so­fern eine Kon­takt­ver­fol­gung mög­lich ist. 
  • In Thea­tern, Ki­nos, Opern, Kon­gress­zen­tren, Kir­chen, Mu­sik­clubs und Zir­kus­sen kann der Min­dest­ab­stand ver­rin­gert wer­den, wenn es eine ver­pflich­tende Kon­takt­ver­fol­gung und ein ge­neh­mig­tes Hy­gie­nekon­zept gibt. 
  • Or­ga­ni­sierte Tanz­ver­an­stal­tun­gen von Tanz­schu­len und –ver­ei­nen sind wie­der möglich. 
  • In Rei­se­bus­sen muss ein Mund- und Na­sen­schutz nur dann ge­tra­gen wer­den, wenn der Min­dest­ab­stand von 1,50 Me­tern nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann. 
  • Ab 18. Juli sind auch Sport­wett­kämpfe mit Pu­bli­kum bis 1000 Per­so­nen wie­der zu­läs­sig – mit ge­neh­mig­ten Hy­gie­nekon­zept. Wett­kämpfe im Brei­ten- und Ver­eins­sport mit bis zu 50 Be­su­chern be­nö­ti­gen kein ge­neh­mig­tes Hygienekonzept. 
  • Ab 1. Sep­tem­ber dür­fen Groß- und Sport­ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 1.000 Be­su­chern statt­fin­den, wenn eine Kon­takt­ver­fol­gung mög­lich ist und die Hy­gie­ne­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den. Alle an­de­ren Groß­ver­an­stal­tun­gen sind bis 31. Ok­to­ber untersagt.

Erläuterungen

  • Fall­zahl: An­zahl al­ler la­bor­dia­gnos­tisch be­stä­tig­ten SARS-CoV-2-Fälle, die der Fall­de­fi­ni­tion ge­mäß § 11 Abs. 2 IfSG ent­spre­chen und ge­mäß § 11 Abs. 1 IfSG an die Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt Sach­sen bzw. an das Ro­bert Koch-In­sti­tut über­mit­telt werden.
  • Ster­be­fall: An­zahl al­ler la­bor­dia­gnos­tisch be­stä­tig­ten SARS-CoV-2-Fälle, wel­che laut To­ten­schein an ei­ner CO­VID-19-Er­kran­kung verstarben.
  • An­nah­men zur Schät­zung ge­ne­se­ner Fälle: Die Zahl der ge­ne­se­nen Fälle stellt le­dig­lich eine Schät­zung dar. Eine ent­spre­chende Mel­dung an das zu­stän­dige Ge­sund­heits­amt er­folgt nicht. Die zu­grunde lie­gen­den An­nah­men ent­spre­chen den Schätz­pa­ra­me­tern auf Lan­des­ebene (Sach­sen). Es wird von ei­ner Ge­ne­sung 14 Tage nach Mel­de­da­tum bei Fäl­len ohne ge­mel­dete Hos­pi­ta­li­sie­rung und von ei­ner Ge­ne­sung 30 Tage nach Mel­de­da­tum bei Fäl­len mit ge­mel­de­ter Hos­pi­ta­li­sie­rung ausgegangen.
  • An­nahme zur Schät­zung der ak­tu­ell In­fi­zier­ten: Die Zahl re­sul­tiert aus den ge­mel­de­ten Fäl­len ab­züg­lich der Ster­be­fälle und der Ge­ne­se­nen. So­mit kann es sich auch hier nur um eine Schät­zung handeln.
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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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