Einbrecher, Einbrecher, Einbrecher

Während auf der anderen Seite der Elbe reihenweise Balkontüren aufgebrochen werden und die Polizei eine Sonderkommission gegründet hat, suchen sich offenbar in der Neustadt die Einbrecher lieber Läden und Kneipen aus.

Aus dem Polizeibericht:

Am Sonntag Morgen gerieten zwei Lokale in der Neustadt ins Visier von Einbrechern. Zunächst drangen die Spitzbuben in das Eiscafé „Tiki“ an der Görlitzer Straße ein. Die Täter hebelten die Zugangstür im Innenhof auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Kurzerhand nahmen sie die Kasse im Wert von rund 3.100 Euro und innenliegendes Bargeld im Wert von 950 Euro mit.

Ein paar Häuserblocks weiter an der Jordanstraße kam ein Übeltäter mit einem Hebelwerkzeug. Er knackte ein Fenster an der Rückfront des Gebäudes auf. Drinnen wollte der Einbrecher zwei Tresore knacken. Bei einem gelang das auch. Der Mann wurde während seiner Tat von Reinigungskräften überrascht, konnte jedoch mit dem Diebesgut, rund 400 Euro Bargeld, flüchten.


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Bereits am Freitag Morgen drangen Unbekannte in ein Sportgeschäft an der Böhmischen Straße ein. Die Beute 300 Euro Bargeld und Klamotten im Wert von mindestens 5.000 Euro.

24 Kommentare zu “Einbrecher, Einbrecher, Einbrecher

  1. Stand im Polizeibericht wirklich „Spitzbuben“? Das wäre ja eine krasse Verharmlosung von kriminellen Elementen!
    Und was ist „innenliegendes Bargeld“?
    Das klingt auch irgendwie so, dass einige mit Brecheisen sich ein lustiges Wochenende in der Neustadt machen.

  2. Und in der SZ gab es heute noch eine Meldung das auch in eine Gaststätte auf der Glacisstraße über die Rückseite eingebrochen und ein Laptop gestohlen wurde.

    Also gefüht ist der Bereich zwischen Bautzner und Elbe gerade ein sehr beliebtes Einbruchsrevier, ich überlege wirklich ernsthaft ob ich zum Feierabend den Arbeitslaptop mit nach Hause nehme… :-(

  3. Wo bleibt die Sonderkommission, die sich um die Einbrüche in der Neustadt kümmert? Oder wohnen da nicht genug „systemrelevante“ Leute?

  4. Gefühlt lässt sich auch der Eindruck nicht erwähren, die Einbruchsserien der letzten Wochen gehen auf das Konto ein und derselben Bande. Es wäre schön, wenn die Polizei allmählich mal etwas mehr Enthusiasmus an den Tag legen würde, zumal ja auch schon Personen direkt überfallen wurden.

  5. Um dem ganzen nochmal Feuer zu geben….ein paar Kameras an den richtigen Ecken und man hätte „vielleicht“ eine bessere Täterbeschreibung…

    Die Jungs vom Alaunpark hatten es auf alle Fälle mit Tätern zu tun, die ohne Maske am Werk waren…

    Filmmaterial 48h aufheben, dann löschen! In den meisten Fällen fällt es eh direkt am nächsten Tag auf.

    Nur „meine“ Meinung!!! So langsam nervts nämlich

  6. Und mit Verlaub 47 Wohnungseinbrüche (bis Sonntagabend) in 2 1/2 Wochen ist schon eine etwas andere Dimension. Was selbstverständlich kein Trost für die betroffenen Läden in der Neustadt ist.

  7. @fx: wo finde ich nochmal die kriminelle elemente? 1. oder 2. hauptgruppe? oder doch eher in der 7. periode?

  8. leider sind filmaufnahmen der kriminellen elemente auch kein garant für deren festsetzung. so erfahren im out’n’about. :/

  9. 3.100 € im Eiscafé am Sonntag Morgen, das würde bedeuten, das Wetter in Dresden ist mehr als Frühlingshaft und jeder in der inneren Neustadt hat eine Kugel Eis gegessen am Freitag/Samstag.

  10. Die Kasse war 3.100 wert, das Geld darin „nur“ 950,-

    Wenn ich mir das so anschaue muss ich mich fragen, ob es nicht ökonimisch sinnvoll wäre das Metiere zu wechseln. Die Investition für eine Brechstange scheint sich in der Neustadt echt zu lohnen.

    Die Gewerbetreibenden sind doch alle gut versichert, da kann sich die Polizei ruhig Zeit lassen. Von der Versicherung ersetztes Diebesgut ist auch Umsatz, oder?!

  11. @ Aqui:

    Wie sagte unser Lehrer immer: „Aufmerksam lesen“:

    Kurzerhand nahmen sie die Kasse im Wert von rund 3.100 Euro und innenliegendes Bargeld im Wert von 950 Euro mit.

    (es muss also nur jeder Dritte eine Kugel Eis gegessen haben…)

  12. @heute mal nich

    Ich denke ja nur wenn die sich nicht komplett mit Schuhen Jacken und allem drumm und drann umziehen, müssen die ja irgendwie in die Neustadt gekommen sein, oder auf dem Weg zu Ihren nächsten Opfern gefilmt worden sein.

    Um die Uhrzeit wo das passiert, laufen ja auch nicht unmengen von Leuten rum, sollte also nicht so schwer sein. Punktuell ein paar flexible Kameras, die was taugen und 1 Monat filmen. Wie gesagt, man könnte es ja nach 48h löschen, ansonsten werden die wohl nie gefasst werden.

    Wollen wir hoffen das es bald nachlässt.

    Mies ist immer die Nummer mit dem rumgerechne, ob es denn sein kann das soviel Geld da war und warum man es nicht noch zur Bank bringt. Wenn dann wieder einer nachts mit 250,- auf die Fresse bekommt, wird wieder gefragt wieso man soviel Geld mit sich rumschleppt. Vielleicht sollten ja alle Barbetreiber die erst in der Nacht schliessen bis zum Sonnenaufgang warten….

  13. @oLO: Das mit der Versicherung ist nur auf den ersten Blick attraktiv, da in der Regel nach einem Schadenfall entweder die Beiträge steigen oder man extreme Schwierigkeiten bekommt, noch einmal ein Versicherung abzuschließen.

  14. Im Hinterhaus der Bautzner Str 22(Projektschmiede) wurde auch kürzlich eingebrochen. Zuvor wurde dort schon einmal am 2.Weihnachtsfeiertag eingebrochen!

  15. trotzdem gibt bei dem schaden keiner den ek, sondern den vk an, oder lieg ich da falsch? alles andere würde mich massiv wundern.

  16. @oLO

    was bist du denn fürn „freak“, was denn fürn EK, wenn Umsatz drinne war hab ich aus meinem EK was gemacht….und dann ist es am Ende das was ich hatte und nun nicht mehr in der Kasse ist….

    lol am Ende meintest Du den Ek einer Münze oder Geldscheins.

    Wie hoch wäre eigentlich der VK einer Kasse die im EK 3100,- Euro kostet, wenn man sonst Eis im Laden verkauft. Stimmt sämtliche Sachen stehen zum Verkauf ist nur ne Frage des Geldes, oder hat die Kasse 3100,- im VK gekostet…

    Fragen über Fragen und warum bricht bei Dir keiner ein, Du scheinst ja zu glauben es wäre ne neue Geschäftsidee. Kannst ja dann Deinen Vermieter Fragen was die Tür im EK gekostet hat!!!

    Ne Versicherung zahlt im normalfall 1500,- Geld zurück, der Rest wird wahrscheinlich mit den üblichen Umsätzen der Vergangenen Jahre verglichen. Wer an nem Sonntag im Normalfall 200,- Umsatz macht, könnte dann schlecht erklären warum er an diesem Tag 10000,- gemacht hat. „Nur ein Beispiel“….

    http://www.finanzprofit.de/lexikon/hausrat/entschaedigung_bargeld.php

  17. Vermutlich geht es bei diesem Teil des Schadens um gestohlene Waren (beim Einbruch im Friseurladen z.B.: Haarfärbemittel, Shampoos usw.) — dabei spielt der Einkaufspreis der Waren eine Rolle, denn dieser Schaden ist dem Eigentümer des Ladens ja wirklich entstanden. Da kann er nicht den Wert geltend machen, für den er die Waren gern verkauft hätte.

  18. PS: Und in diesem Fall die »Klamotten im Wert von mindestens 5.000 Euro« — da sollte es beim Ersetzen des Schadens durch die Versicherung ebenfalls um den Einkaufspreis gehen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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