Fremd & Eigen – Was ist “jüdisch”?

Fremd- und Selbstbilder entsprechen selten der Wirklichkeit. Das betrifft auch die Wirklichkeit von Juden, Judentum und Israel. Zerr- und Idealbilder von dem, was jüdisch sei, gibt es zuhauf. Das einzig richtige Bild eines Menschen gibt es nicht, und noch weniger gibt es dies von Kollektiven. Jedes Bild, das wir uns von unserem gegenüber machen – und auch von uns selbst – bleibt entweder Idealbild oder Zerrbild. Dem Realbild können wir uns bestenfalls annähern. Die 23. Edition der Jüdischen Musik- und Theaterwoche richtet den Blick auf die Suche nach dem Fremden und dem Eigenen – in uns und in unserer Gesellschaft.

Das Logo des Festivals – ein bisschen Davidstern, das Jüdische ist ein Teil des Ganzen.

Was bedeutet es für die eigene Identität, mit einer zweitausendjährigen jüdischen Kultur in Europa verbunden zu sein? Wie und wo zeigen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Und wie können wir  den Weg zu einem besseren Miteinander gestalten? Fragen, die nicht nur Jüdinnen und Juden betreffen, sondern uns alle als Gemeinschaft angehen. Das Festival möchte einen Beitrag dazu leisten, jüdische Kultur in all ihren Facetten erfahrbar zu machen, zum Austausch anzuregen und spannende Schnittmengen zu erkennen.

Das gesamte Programm unter www.juedische-woche-dresden.de. Neben einigen anderen Spielorten finden vier Veranstaltungen im Societaetstheater statt, für die hier drunter der Lostopf geöffnet ist.

Verlosung:

  • The Culture of the Arab Jews, Fr, 1.11., 19:00 Uhr, Societaetstheater
  • The Wandering Israeli, So, 3.11., 19:00 Uhr, Societaetstheater
  • Scherben, Do, 7.11., 19:00 Uhr, Societaetstheater
  • Yoéd Sorek singt Simas Lieder, Sa, 9.11., 19:00 Uhr, Societaetstheater
  • Das Neustadt-Geflüster verlost für jede der Veranstaltungen jeweils zwei Freikarten. Bitte eindeutiges Interesse für eine Veranstaltung in die Kommentarspalte schreiben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Veranstaltungen in der Neustadt

  • Sonnabend, 2. November, 17 Uhr, Sprachkurs: Hebräisch I, Sprache und Kultur für interessierte Einsteiger im Hatikva, Pulsnitzer Straße 10, 01099 Dresden
  • Dienstag, 5. November, 17 Uhr, Sprachkurs: Hebräisch II, Sprache und Kultur für interessierte Einsteiger im Hatikva, Pulsnitzer Straße 10, 01099 Dresden
  • Dienstag, 5. November, 19 Uhr, Sprachkurs: Jiddisch I, Sprache und Kultur für interessierte Einsteiger im Hatikva, Pulsnitzer Straße 10, 01099 Dresden
  • Dienstag, 5. November, 19 Uhr, Youkali, Seiltänzerin ohne Netz – Eine musikalische Reise in die Lyrik Mascha Kaléko, Glacisstraße 28, 01099 Dresden
  • Mittwoch, 6. November, 20 Uhr, Hila Ruach, Indie-Garage-Psychedelia aus Tel-Aviv mit Israels Alternative-Darling, Altes Wettbüro, Antonstraße 8, 01099 Dresden
  • Donnerstag, 7. November, 17 Uhr, Sprachkurs: Jiddisch II, Sprache und Kultur für interessierte Einsteiger im Hatikva, Pulsnitzer Straße 10, 01099 Dresden
  • Sonnabend, 9. November, 10-16 Uhr, Lyrik- und Sprachworkshop, Jiddische Poesie mit Lev Berinski im Hatikva, Pulsnitzer Straße 10, 01099 Dresden
  • Sonnabend, 9. November, 17-19 Uhr, Stolpersteine Dresden, Das jüdische Leben in der Neustadt wiederentdecken, Start an der Schauburg, Königsbrücker Straße 55, 01099 Dresden
  • Sonntag, 10. November, 14 Uhr, Alter Jüdischer Friedhof, Jüdisches Leben in Dresden kennenlernen, Pulsnitzer Straße, 01099 Dresden
  • Sonntag, 10. November, 19 Uhr, Jewish Monkeys, Neo-Jiddische Klangfusion zwischen zirkushaftem Chanson und punk-energetischem Pop, Groovestation, Katharinenstraße 11-13, 01099 Dresden
Alter Jüdischer Friedhof an der Pulsnitzer Straße
Alter Jüdischer Friedhof an der Pulsnitzer Straße


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6 Kommentare zu “Fremd & Eigen – Was ist “jüdisch”?

  1. Die Freikarten für „Scherben“ am Donnerstag, 7.11., 19 Uhr hat gewonnen: Rosinen_Schnecke. Herzlichen Glückwunsch!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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