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Gedenken und Demonstration

Gedenken an Marwa El-Sherbini

Dresdner Antifaschist*innen gedachten gestern der am 1. Juli 2009 von Alex W. aus islam- und ausländerfeindlichen Motiven ermordeten Ägypterin Marwa El-Sherbini. Im Verlauf der Gedenkkundgebung auf dem Scheunevorplatz entstand ein Graffito, welches der Ermordeten gewidmet ist und zudem die Namen aller Todesopfer durch rechte Gewalt seit der Wende in
Sachsen zeigt.

Neues Graffito an der Rückseite von Katys Garage: #17zuViel
Neues Graffito an der Rückseite von Katys Garage: #17zuViel
Die Kundgebung stand zudem auch im Zeichen des Hashtags #17zuViel. Unter diesem Hashtag fanden am 17. April 2019 sachsenweit Aktionen statt, welche den ersten Todestag von Christopher W. in Aue thematisierten. Er ist das 17. Opfer rechter Gewalt in Sachsen seit der Wende.

Helene Glatzer, Pressesprecherin der Undogmatischen Radikalen Antifa (URA): „Zehn Jahre nach dem Mord an Marwa El-Sherbini blicken wir nicht auf einen traurigen Einzelfall zurück, sondern auf
eine Kontinuität rechten Terrors und Gewalt, die für viele Menschen hierzulande Alltag sind. Alltag, für Menschen die als „nicht-deutsch“ wahrgenommen werden oder die sich der Faschisierung der Gesellschaft aktiv in den Weg stellen.“

Um die fortschreitende Faschisierung der Gesellschaft zu stoppen, soll man wachsam sein und sich organisieren. Glatzer: „Wir müssen uns mit allen Betroffenen rechten Terrors solidarisieren, solidarische Nachbarschaften aufbauen und den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!“

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Kein Viertel für Nazis

Mit diesem Slogan ruft die Undogmatische Radikale Antifa (URA) für den kommenden Freitag zur Demonstration auf. In einem Statement der URA heißt es unter anderem: „Hallo Neustadt, trotz deines Rufs als ‚alternatives Szeneviertel‘ und der doch etwas anderen Atmosphäre, im Vergleich zum Rest Dresdens, müssen wir reden!“ Zwischen Selbstanspruch und Wirklichkeit klaffe eine große Lücke.

Mobilisierungsplakat: Kein Viertel für Nazis
Mobilisierungsplakat: Kein Viertel für Nazis
Die tägliche Realität sei, dass die meisten Locations lediglich Sauf- und Raufbesuch anlocken. So komme es immer wieder zu unschönen Szenen. Vermeintliche „Ausländer“ werden dumm gemacht und angegriffen und für Frauen gleiche ein Gang durch die Straßen nicht selten einem sexistischen Spießroutenlauf. „Mittlerweile fühlen sich auch (Neo-)Nazis, im klassischen Sinne, pudelwohl in der Neustadt – nicht nur in der MyBar24“, heißt es weiter.

Anstatt die Ursachen zu bekämpfen, versuche die Stadt Dresden mittels erhöhter Polizeipräsenz dem „gefährlichen Ort“ Herr zu werden und das „subjektive Sicherheitsgefühl“ zu erhöhen. Das alles führe aber lediglich zu rassistischen Polizeikontrollen und sinnlosen Gängeleien wie die Scheinbekämpfung der „Drogenkriminalität“.

Laut URA seien viele Bewohner*innen der Neustadt mit diesen Zuständen nicht zufrieden. Daher der Aufruf zur Demonstration, der sich alle anschließen können, die keine Lust mehr auf Faschostress, Saufprolls und Mackerscheiße haben. Eine Demo die zeigen soll, dass die Unzufriedenen nicht alleine dastehen mit ihrem Groll und die die Anwohner*innen und Gewerbetreibenden ermutigen und stärken soll, das Viertel zu dem zu machen was jedes Viertel, nicht nur in Dresden, sein müsste: Kein Kiez für Nazis!

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Antifa-Demo „Kein Viertel für Nazis“

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67 Ergänzungen

  1. Die URA sollte sich erst mal persönlich bei den angesprochenen Lokalitäten vorbeischauen und mit den Personen vor Ort reden bevor man haltlose Behauptungen über verschiedenste Kneipen in der Neustadt raushaut. Ein feiges Verstecken hinter Internetseiten, Twitteraccounts oder im AZ-Conni werden die Probleme nicht lösen die es zweifelsfrei gibt.

    Die URA geht mit dieser Demo einen Schritt zu weit und wird damit nur Fronten bilden und Hass schüren anstatt ernsthaft und auf Augenhöhe einen Dialog zu führen der wirklich zu Verbesserungen führen würde.
    Ich hoffe alles bleibt friedlich…

  2. Wer an der Demo teilnimmt, sollte sich vorab mal über den Veranstalter informieren und schauen, ob er/sie sich deren Wesen wirklich zueigen machen will. Da werden Menschen öffentlich an den Pranger gestellt, man freut sich deren Geschäfte „gekennzeichnet“ zu haben und natürlich werden die Betroffenen auch namentlich genannt und gezeigt. Sorry, aber genau diese Sachen gab es vor 80 Jahren in unserem Land und es waren die schlimmsten 12 Jahre unserer Geschichte! Was kommt als Nächstes, setzt die Antifa dann „Kopfgeld“ auf Andersdenkende aus? Die werden ja ganz schnell als Nazis tituliert und damit ist, so man der Antifa glauben mag, jedes Mittel gerechtfertigt. Ganz sicher bin ich dafür, dass jede rechts motivierte Straftat verfolgt und bestraft wird (besser noch gleich unterbunden), aber was hier die Antifa – nach eigener Definition ja auf der Seite der Guten – vom Stapel lässt, ist unbegreiflich. Noch dazu dies im Schutz der Anonymität passiert, weil so kann man ja viel besser andere Menschen denunzieren, diffamieren und verfolgen. Und ob es der Antifa passt oder nicht, wer z.Bsp. die AfD wählt, ist eben nicht jemand, der verfolgt gehört, sondern nur jemand, der eine andere Meinung hat. Wer an der Stelle schon meint gegen diesen Menschen aktiv werden zu müssen, ist wohl weiter von der Demokratie entfernt als der AfD-Wähler. Und dies im Rahmen einer Demo zu unterstützen finde ich genauso bedenklich wie es auf der anderen Seite (zurecht) Pegida-Unterstützern vorgeworfen wird.

  3. @Anwohner: Bei aller berechtigten Kritik an den Methoden der URA – der Vergleich zu vor 80 Jahren ist eine Diffamierung der Opfer des Antisemitismus. Und mit dieser Gleichsetzung Antifa von heute entspricht den Nazis von damals bist Du hervorragend drin in der Linie der AfD, die Nazi-Vergangenheit zu verharmlosen.

  4. @Pumba:
    Ich hatte gerade ganz viele Anmerkungen im Kopf, die ich bringen wollte.
    Aber besser und kürzer kann man es nicht auf den Punkt bringen.

    Danke!

  5. Kommentar 1 und 2 zeigen eigentlich sehr deutlich warum diese Demo mehr als notwendig ist.
    Wer immer noch der Meinung ist, dass es in diesen Läden, und es sind eigentlich zu wenige darunter, kein Problem mit Rassisten und Neonazis gibt – der geht mit Scheuklappen durch die Neustadt oder Abends nicht mehr weg.

    Und hier einen Vergleich von Antifaschismus zum Naziregime zu ziehen entbehrt jeglicher Grundlage. Da sind typische „Taschenspielertricks“ irgendwelcher Trolle die den Diskurs bewusst verschieben wollen. Unter einem Artikel, der auf 17 ermordete Menschen eingeht, so etwas zu posten lässt tief blicken.

  6. @Anton: An der Stelle weiß ich wirklich nicht, inwieweit du dich mit denen gemein machst, die ebenso die Opfer des Nationalsozialismus diffamieren bzw. verhöhnen. Nämlich in dem sie die heutigen Zeiten, Verhältnisse und demokratischen Strukturen gleichsetzen mit den damaligen Entstehungsvorraussetzungen und Zuständen der Nazizeit. Bis dahin, jeden als Nazi zu diffamieren und bepöbeln, der sich erdreistet eine Meinung oder gar Faktenbenennung zu unerlaubt äußern, die diesen seltsamen Gestalten nicht passt…
    (Und dabei ist egal, warum sie das tun. Vermutlich komplette Unwissenheit plus völlige Beratungsresistenz plus auf Menschen umgeleiteten Hass auf die Realität… adulte Infantilität… was auch immer…)

    An dieser Stelle noch eine Kritik: Teils finde ich es erschreckend, wie exzessiv auf dieser Seite politische Veranstaltungen von ganz Linksaußen beworben werden. Scheinbar ohne jegliches Maß, wann es zu krass wird. Hingegen gab es mal einen „Demonstrationssonntag“, an dem es eine einzige wirklich wichtige und alle angehende Veranstaltung gab. Diese wurde nur im Nachhinein aufgezählt, der Vollständigkeit halber. Den „Walk of Care“. Falls dir das langsam richtig peinlich wird, bis du auf dem richtigen Weg!!!
    Dennoch: demokratisches Prost. ;-)

  7. @Anton
    Kommst Du jetzt also hier auch mehr oder weniger mit der Nazikeule und als Nächstes schreibst Du dann, dass ich mich jetzt in die Opferrolle begebe. Sorry, aber so kommen wir keinen Millimeter weiter. Was vor 80 Jahren passiert ist, war beispiellos in der der Geschichte und nicht ansatzweise zu relativieren oder zu vergleichen! Und von Verharmlosen in dem Zusammenhang zu reden, verbietet sich aufgrund des schieren Ausmaßes von selbst.

    Tatsache ist, dass unter dem Deckmantel der Antifa Straftaten begangen werden, Massnahmen gegen politisch Andersdenkende stattfinden und diese mundtot gemacht werden. Und dies ist überhaupt nicht ok, genausowenig wie die rechts motivierten Straftaten und „Massnahmen“. Alle extremistischen Richtungen gehören (staatlich!) konsequent beobachtet und – bei strafrechtlich relevanten Verhalten – verfolgt. Dies ist ganz sicher nicht die Aufgabe der Antifa, der Bürgerwehr oder der Scharia.

    Wie eingangs gesagt, muss jede(r) selbst wissen, ob er/sie zu einer von der Antifa organisierten Demonstration geht, aber aus meiner Sicht ist er/sie dann leider nicht viel besser als die, welche montags sich bei Pegida mit auf den Platz stellen.

  8. „Der Blogbetreiber macht sich mit linksextremen Gewalttätern gemein?
    Was soll das?“
    Irre, die DNN berichtet auch über die Demo, ist jetzt wahrscheinlich auch ein linksextremes Fanzine. :-)

    Immer wenn Leute rechts außen sich ertappt fühlen, kommen sie mit Meinungsfreiheit.

  9. @Anwohner: Anton kommt Dir keineswegs mit der „Nazikeule“. Du hast Nazioutings etc. mit der Judenverfolgung im Dritten Reich gleichgesetzt und das ist einfach falsch. Im zweiten Beitrag hast Du immerhin gezeigt, dass Du Aktionen der Antifa ohne dümmlich-ahistorische Nazivergleiche kritisieren kannst. Geht doch!

    @Anwohner und @Erichsen: Ihr habt doch den Aufruf der URA gar nicht gelesen. Keineswegs werden hier Leute „diffamiert“, einfach nur, weil sie „anders denken“ oder „eine andere Meinung haben“. Es geht um eine handfeste Bedrohungslage. Es werden Menschen im Viertel angegriffen, weil sie (vermeintlich) Migranten oder Linke/Alternative sind. Die Angriffe sind gut dokumentiert, sogar die Lokalpresse hat berichtet. Angriffe auf Menschen wegen ihres Äußeren führen dazu, dass sich die Betroffenen ihrer Gesundheit hier nicht mehr sicher sein können. Das ist nicht tolerierbar. Und nur, weil Ihr vllt nicht Ziel dieser Angriffe seid, heißt es nicht, dass diese (wie auch dokumentiert) nicht wiederholt geschehen. Diese Angriffe sind aber nicht einfach nur „eine andere Meinung“, sondern neonazistische Gewalt. Wenn es Euch nicht passt, dass sich das Viertel dagegen wehrt, könnt Ihr Euch ja überlegen, ob Ihr hier lieber Zustände wie in Niedersedlitz oder Reick wollt.

    Ich hingegen sage: DANKE ANTIFA!

  10. Ich denke, Herr Launer hat den Wink mit dem Zaunpfahl schon richtig verstanden. Wo kämen wir hin, wenn jeder berichten könnte, wie er wollte:

    Liebe Grüße an @AntonLauner, beim nächsten Betreiber dieser Eckkneipe können wir – gerne auch gemeinsam – das Facebook-Profil der jeweiligen Person auschecken, bevor drüber unkritisch berichtet wird. Denn wir glauben, wir haben ein gemeinsames Interesse an #KeinViertelFürNazis.:)

    https://twitter.com/antifa_dresden/status/1143096962624958465

    Und Lydia:

    Frauen gleiche ein Gang durch die Straßen nicht selten einem sexistischen Spießroutenlauf

    Das habe ich auch schon gehört. Von Frauen, die insbesondere am Scheunevorplatz vorbei mußten. Aber da sind ja jetzt die Nazis, wie ich eben gelesen habe. Könnt Ihr eigentlich noch in den Spiegel schauen, ohne rot zu werden?

  11. „Mittlerweile fühlen sich auch (Neo-)Nazis, im klassischen Sinne, pudelwohl in der Neustadt – nicht nur in der MyBar24“

    Wieso „mittlerweile“? Wann war denn das anders?

    @ Lenbach

    Selber gehört oder von jemandem der es auch schon gehört hat?

  12. @Lydia, dürfte ich freundlicherweise um Quellen der „gut dokumentierten Angriffe“ ersuchen, die Sie ansprechen. Ich habe davon leider nichts gehört.

    Sicher ist es auch so, dass die jungen Frauen große Angst vor den Nazis haben, wenn sie nachts alleine durch die Neustadt nach Hause laufen. Da besteht ja gar kein Zweifel.

  13. Der URA geht es auch nur um sich selbst und rein gar nicht um irgendwelche Opfer.

    Und ich kann Anwohner nur zustimmen. Anstatt euch an irgendwelchen Vergleichen aufzuhängen, solltet ihr lesen was er schreibt.
    Ich meine diese Leute haben ein Extrakontaktformular, wo man angeblich rechte melden kann. Sagt mal geht’s noch?

  14. Stalins Wiedergänger versuchen mit der Nazikeule alles rechts vom eigenen linksextremen Standpunkt anzugreifen. Die eigene Ideologie wird für allgemeingültig erklärt und Abweichler werden zu Feinden erklärt, die bekämpft werden müssen. Gibt es schon Pläne, einzelne Hostels in „Hostel Lux“ umzubenennen? Und wo ist der der Gulag geplant? Scheunevorplatz oder Alauenpark?

  15. @Lydia P
    „Ich hingegen sage: DANKE ANTIFA!“

    Hmm, man sollte auch immer das Kleingedruckte lesen bevor man etwas unterschreibt!

    Aber gut, kann ja sein das auch du den Staat und seine Institutionen abgrundtief hasst….

  16. Der Staat und seine Institutionen haben sich in Bezug auf Rechtsextremismus nun weiß Gott von seiner weniger liebenswerten Seite gezeigt. Dafür, dass er als Machtinstrument eindeutig und immer die Interessen der Herrschenden durchsetzt, dabei zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden Systems auch ausgleichend für etwas „sozialen Frieden“ sorgt, muss man ihn nicht lieben. Das Polizei und Geheimdienste eher nach links knüppeln und schnüffeln ist so offensichtlich wie hassenswert!

  17. @Anton:
    Betr.: Seldon 09:18 Uhr
    Ich dachte Hass verstößt gegen die Ettikete?
    Kommt aber wohl darauf an, aus wrlcher Ecke der Hass kommt.

  18. @Anton

    Ich denke dessen ist sich Franzl sehr bewusst. Aber Spaß an Menschen die, wie auch immer, ermordet wurden ist halt klassischer Humor bei gewissen Menschengruppen

    @MussFrühRaus

    Vielen Dank für deinen Input – sehr konstruktiv.

  19. @Seldo
    Ich weiß, dass du das Kleingedruckte auswendig kennst und voll dazu stehst. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es allen bewusst ist, welche sich hinter Antifabanner stellen.

  20. Hallo „normaler Bürger“,
    guck doch einfach mal selber:
    https://ura-dresden.org/
    Es gibt ein Formular zum Melden rechter Aktivitäten nach dem Motto „Nicht wegsehen, Probleme angehen!“ so what? Solange rechte Gewalt noch immer als bedauerlicher Einzelfall, Rivalität zwischen Jugendlichen o.ä. abgetan wird, gefesselte Ausländer in Polizeigewahrsam verbrennen und das Werfen leerer Feuerzeuge härter bestraft wird als das Zusammenschlagen von nicht der deutschen „Leitkultur“ entsprechenden Menschen, „Absaufen lassen“ als akzeptable Meinungsäußerung gilt und Sorge vor „Überfremdung“ ernst genommen werden will, Politiker vor zuvielen Arabern warnen usw usf, solange wird es nötig sein, sich im zivilen Rahmen zu organisieren und gemeinsam gegen Menschenverachtung und rechte Umtriebe vorzugehen. Wer nicht blinden Auges in ein viertes Reich schlittern will, sollte sich mit historischen und aktuellen Begebenheiten auseinandersetzen und seine Schlüsse ziehen. Otto Normalbürger könnte sonst noch ein böses Erwachen bevorstehen.

  21. Hallo unfassbar,
    hab grad gesucht und das Kleingedruckte nicht gefunden…kannst Du mir weiterhelfen?

  22. Hallo Frühaufsteher,
    ja, ich hasse Ausbeutung, Unterdrückung, Dummheit und schlechtes Essen genau so wie zu heiße Sommer, Faschismus und Krieg. Wenn Du dem andere Gefühle entgegen bringst, ist das zwar fragwürdig aber nicht verboten. Und zunächst auch kein Grund, Dich zu hassen oder auch nur im Forum zu beleidigen. Wenn aus Gefühlen, Meinungen, zu engen Hosen oder was auch immer jedoch Aktivitäten erwachsen, die eindeutig gegen die Menschenwürde, das Recht auf Unversehrtheit usw gerichtet sind, darf man schon mal die in der Hosentasche geballte Faust heraus holen und sich dem eindeutig gegenüber positionieren.

  23. Hallo Frühaufsteher,
    wenn für Dich Antifaschisten nur Stalinisten sein können, scheint mir Dein Weltbild doch etwas … nun ja … rechtslastig zu sein. Da nimmt es nicht wunder, das jede Äußerung jenseits von AFD-Parolen als linksextrem wahrgenommen wird.
    „Dieser kommende Feldzug ist mehr als nur ein Kampf der Waffen; er führt auch zur Auseinandersetzung zweier Weltanschauungen. […] Die jüdisch-bolschewistische Intelligenz, als bisheriger ‚Unterdrücker‘ des Volkes, muss beseitigt werden.“ Hitler vor dem Unternehmen Barbarossa (dessen 78. Jashrestag vor gut ’ner Woche deutsche Leitmedien keine Zeile wert war), in dessen Folge 26 Mio Sowjetbürger tot waren.
    „Durch den Erlass vom 13. Mai geschützt, verwüsteten Deutsche das Land, erschossen, erhangen, vergasten, verbrannten und erschlugen sowjetische Männer, Frauen und Kinder. Oder setzten sie dem Hunger- und Kältetod aus. “ http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/229431/unternehmen-barbarossa

    Man muss kein Freund von Stalin sein, um zu wissen, dass sich so etwas nie wiederholen darf!

  24. Beim Topfschlagen würde man sagen: „ Du bist schon selber ganz nah dran“, einfach mal nach URA Dresden googeln, dann bekommst du genügend Informationen. Ja ich weiß, die sind oft vom Verfassungsschutz, und diesen lehnst du ab, das ist dann aber wieder Ansichtssache …

    Wundert mich trotzdem, dass Anton kein Problem hat diese Gruppe hier zu verlinken. Aber es ist sein Blog also seine Regeln.

  25. Gibt es schon Pläne, einzelne Hostels in „Hostel Lux“ umzubenennen? Und wo ist der der Gulag geplant? Scheunevorplatz oder Alauenpark?

    Paranoia (griechisch παράνοια paránoia, aus παρὰ parà „wider“ und νοῦς noûs „Verstand“; wörtlich also „wider den Verstand“, „verrückt“, „wahnsinnig“) ist im engeren Sinn die Bezeichnung für eine psychische Störung, in deren Mittelpunkt Wahnbildungen stehen.

    Die neurotische paranoide Persönlichkeit ist durch übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, besondere Kränkbarkeit sowie Misstrauen gekennzeichnet. Sie neigt dazu, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich zu interpretieren (paranoide Persönlichkeitsstörung).

    Der Patient hat das Gefühl, verfolgt zu werden, und entwickelt Verschwörungstheorien. Ein paranoider Mensch glaubt oft, dass andere beabsichtigen, ihn zu schädigen, zu betrügen oder auch zu töten. Oft kann er dafür auch „Beweise“ präsentieren, die für ihn völlig überzeugend scheinen, für Außenstehende dagegen überhaupt nichts besagen. Diese Überzeugungen sind wahnhaft. Der Patient ist durch nichts von ihnen abzubringen, rationale Argumente und Überzeugungsversuche von Außenstehenden haben keinen Erfolg und sind vielmehr kontraproduktiv, da sie das Misstrauen der paranoiden Person nur noch verstärken.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Paranoia

  26. @Seldon:
    So what? Wenn jemand eine andere Meinung hat als du und sie vielleicht nicht einmal extremistisch auslebt, dann ist das lange kein Grund Existenzen zu zerstören oder diese Menschen zu bedrohen, aber genau das wird teilweise gemacht und das halte ich für falsch.
    Diesen Leuten ist egal was sie für Schaden anrechten, weil der Zweck die Mittel heiligt, aber wer sagt das ihr Zweck der Richtige ist?
    „Muss früh raus“ hat es eigentlich schon gut zusammengefasst, wie ich finde.

    Klar ist es richtig den extremistischen Rechten keine Plattform zu bieten, aber lasst doch den Ottonormal-Flüchtlingskritischen Bürger in Ruhe.
    Viele Menschen, die z.B. was gegen Araber haben haben auch schlechte Erfahrungen mit welchen gemacht (und das sieht man auch an Situationen wie vor der Scheune). Selbstverständlich kann man das nicht auf alle abwälzen, aber so sind die Menschen nun mal… Das werden aufgezwungene Antifa Aktionen nicht ändern, sondern schüren nur Probleme.

    Das soll nicht heißen, dass man jetzt stillschweigen soll, aber es wird doch garantiert andere Methoden geben, die Menschen zu überzeugen… Den mit Zwang wird es nichts, das verstärkt nur die Spaltung der Gesellschaft.

    Aber warum sage ich das eigentlich alles? Der Spalt ist mittlerweile so groß, dass man einander sowieso nicht mehr zuhört

  27. @Normaler Bürger: Und dass es der URA „nur um sich selbst und rein gar nicht um irgendwelche Opfer“ gehe, weißt Du jetzt woher? Was für eine haltlose Behauptung. Ein Viertel ohne Nazis ist einfach viel lebenswerter als ein Viertel mit Nazis, selbst wenn man persönlich von deren Attacken (noch) verschont bleiben sollte.

  28. @Lydia: „Viertel ohne Nazis“, „Viertel mit Nazis“, nicht begreifen was die URA ist.

    Klingt nach Filterblase. Beharren auf der eigenen Meinung. Unzugänglich für Sachargumente. Stetiges Endloskloppen der gleichen Parolen. Einfache, populistische Antworten auf komplexe Sachverhalte. Rattenfängerei. Schüren irrationaler Ängste. Spalterei und Hetzerei. Hass und Menschenverachtung gegenüber anderen, Unbelehrbarkeit, beschränkter Horizont… kennt man auch von woanders her. Aus sämtlichen radikalen Ecken. Wird’s tatsächlich übergriffig, also extrem, und wenn auch nur befürwortend, braucht’s derbere Sozialisierungsmethoden.

    Sinnlos, es erklären zu wollen. Ich bin raus. Ich hoff du bekommst med. Hilfe. Oder lernst endlich mal, dein Zimmerchen selbst aufzuräumen. ;-)

  29. @ Seldon:
    „in dessen Folge 26 Mio Sowjetbürger tot waren.“

    Nun lass uns aber bitte sauber bei den Fakten bleiben. Dass der Anteil der durch Stalins „besondere Methoden“ verschuldeten toten Sowjetbürger an den erwähnten 26 Millionen nicht unbeträchtlich war, solltest auch Du wissen, schon weil die nach aktueller Forschung genannten 26 Millionen – ich hatte in der Schule noch 20 Millionen gelernt – eben diese Einflüsse klar benennen.
    Und da haben wir die durch saudämliche Kampfführung unnötigen Opfer (Sewastopol, Rshew, die diversen Schlachten um Charkow) noch nicht eingerechnet.
    Ja, es war ein Weltanschauungskampf und besonders brutal. Aber an allem waren die Deutschen nicht schuld. Krieg bedeutet Verbrechen auf allen Seiten, deswegen ist er grundsätzlich abzulehnen.

  30. An alle, die hier @Seldon von irgendwas mit Argumenten überzeugen wollen. Genauso gut könntet Ihr versuchen, einer Kuh das Fahrradfahren beizubringen. Er hat sich ja lange nicht mehr blicken lassen. Aber: Still ALIVE !!!!

  31. @Erichsen: Wer nach den Angriffen u.a. am Hitlergeburtstag immer noch nicht verstanden hat, dass es (auch) in der Neustadt ein Problem mit Nazis gibt, der braucht anderen kein Leben in der Filterblase vorzuwerfen, denn der verschließt bewusst die Augen. Oder stört Dich die Verwendung des Wortes „Nazis“? Keineswegs werden hier alle AfD-Nahen mit Nazis in einen Topf geworfen, aber in den oben bereits erwähnten Vorfällen waren halt einfach waschechte Nazis die Angreifer.

    Außer Unterstellungen kommt von Dir ja auch nichts Substantielles. Und anderen „populistische Antworten auf komplexe Themen“ vorzuwerfen, dabei aber selbst nur parolenhafte Sätze ohne Verb zu schreiben und das Gegenüber u.a. durch Infragestellen der mentalen Gesundheit zu beleidigen ist wirklich ein jämmerlicher Beitrag.

  32. „Mittlerweile fühlen sich auch (Neo-)Nazis, im klassischen Sinne, pudelwohl in der Neustadt – nicht nur in der MyBar24“

    Wieso „mittlerweile“? Wann war denn das anders?

    So Mitte der 1990er bis Anfang der 2000er war es sicher so.

  33. Ach Lydia, du bist süß. Wenn du mal schlau werden willst (macht aber mehr Arbeit als nur rumseiern), googelste mal, wann die NSDAP verboten wurde. Seit dem gibt’s de facto keine Nazis mehr. Dann rechneste mal, wie alt heutzutage ein ehemaliger Nazi ist, sofern er überhaupt noch lebt. Dann rechneste, das wievielfache deiner Lebenszeit er hatte, um über seine ehemaligen Meinungen nachzudenken. Und wieviel tausendfach schlauer als du er ist.
    Gut, das sind dann Zahlen, die du noch erfassen kannst. Alle weiteren, ebenfalls relevanten Dinge sind zu komplex, versuch’s gar nicht erst. Vielleicht machste noch ne Zeitreise in die Zeit von 33-45, wo dir zum ersten Mal im Leben tatsächlich Nazis entgegenkommen. In Sekundenschnelle wird dein Geschwafel verstummen, dafür haste aber vor Angst die Hosen voll. Und die Beine flitzen ganz schnell.

    Aber wie sagte ein schlauer Mensch? So sinngemäß: Je länger Hitler tot ist, desto mutiger und heldenhafter werden die Widerstandskämpfer. :-)

    Danke für’s Gespräch, aber ich hab jetzt wieder Sinnvolles zu tun. ;-)

  34. Auf dem einen Video sieht man 3 Gestalten die mit Flaschen werfen nachdem sie ihrerseits mit Flaschen beworfen wurden. Daraus gleich ein Viertel voller Nazis zu machen und Angst zu haben, ist paranoid.

    Nach dem Motto „bildet Bezugsgruppen – passt auf Euch auf…“

    Die Antifa von heute sind nur verwöhnte Mittelstand-Kids die sich einpullern, wenn sie kein WLAN haben oder kein Netz auf den tollen Handies und sich schwarze Klamotten anziehen und Weimarer Republik spielen. Keiner von denen würde ein gepflegtes 1:1 Match eingehen. Die kommen nur in der Überzahl. Meistens sind es storchenbeinige Gymnasiasten oder irgendwelche Studenten die linksextrem indoktriniert wurden.

    Ps.: „kein Sex mit Nazis“ *feix*

  35. Unter einem Artikel, in dem es darum geht das 17 Menschen durch rechte Täter umgebracht wurden, Kommentare lesen zu müssen die hier rechte Täter relativieren, bricht einem das Herz. Wie kaputt muss man eigentlich sein um diese Tür zu öffnen? Ich hoffe diese Kommentare, meine gern eingeschlossen, erscheinen in einem Kunstprojekt über den Zustand der Gesellschaft in Sachsen. Es ist einfach nur noch widerlich.

  36. @Erichsen: Dass es mit dem Verbot der NSDAP „de facto“ keine Nazis mehr gab ist so falsch, dass es sogar Dir auffallen müsste. Ansonsten wieder ganz viel dümmliche und sinnlose Pöbelei (die in anderen Kommentarspalten gar nicht erst durchgekommen wäre, just sayin‘), nur um zur Aussage zu kommen, dass die Nazis von heute Neonazis genannt werden müssen. Auch ok. Es bleibt dabei, dass (Neo-)Nazis eine Gefahr für Leib und Leben sind. Aber am Ende bestand für Dich selbst der NSU nur aus „Andersdenkenden“, die „man aushalten muss“.

    @ted: Niemand macht aus der Neustadt ein Viertel voller Nazis. Im Gegensatz zu anderen Gegenden in Dresden dürften hier sogar die allermeisten gegen Nazis sein. Aber es gibt Nazis nun einmal auch in der Neustadt. Und davon ist jeder einzelne zu viel (mir zumindest, andere hier scheinen mit Nazis in der Hood ja weniger Probleme zu haben) und sollte skandalisiert werden. Auch scheinst Du nicht verstanden zu haben, dass Nazis im Viertel viele Menschen in ihrem Alltag und ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt und eine Auseinandersetzung mit denen kein sportlich-freundschaftliches „gepflegtes 1:1 Match“ sein kann, sondern ernsthafte (und mitunter gefährliche) politische Arbeit ist.

    Ihr seid so richtige Sachsen.

  37. Mit Nazis kann man bei manchen Leuten alles rechtfertigen. Bei anderen Bevölkerungsgruppen nimmt man dafür Kinderschänder.

  38. @Helldeutschland-Daniel

    Und wie blind muß man sein, um nicht zu sehen, was hier gespielt wird?

    Dann stellen wir das mal auf die Füße: Linksextremisten (Selbstbezeichnung: Kommunistisches Bündnis) instrumentalisieren einen Mord, weil der Täter ins Feindbild paßt. Der Verweis auf Khaled war schon richtig, da hat man diese geheuchelte Trauer auch nur so lange vor sich hergetragen, so lange man die Hoffnung hatte, den Fall verwursten zu können. Danach war ganz schnell Ruhe. Es ging da nie um das Opfer, nur um den Täter.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/dresden-mannheim-demonstration-khaled-toleranz-vielfalt-no-pegida

    Und genauso wenig geht es jetzt um eine Marwa oder um weitere Opfer (wo ist eigentlich die Quelle zu dieser Zahl?), sondern man nutzt „trauenderweise“ die Gelegenheit, um zu einer widerlichen Säuberungsaktion aufzurufen, nachdem man im Vorfeld stasimäßig einen nach dem anderen an den Online-Pranger gestellt hat.

    Sollten Dich die wahren Täter-Opfer-Konstellationen interessieren, wovon ich nicht ausgehe, empfehle ich die Broschüre „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“, S. 52.. Viel Spaß!

    https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_node.html

  39. @daniel

    perfekt beschrieben.
    früher gab es noch diesen… „ich esse jetzt popcorn dazu“ button und les mir alles durch.. sehr belustigent wie sich hier alle fertig machen.
    als ich 1999 noch mit der straba richtung schloss nickern wollte auf party… ja daaa. hab ich noch echte rechte getroffen und wurde von denen angemacht… da war noch angst da…. mittlerweile muss ich sagen .. kann man die angst vor anderen gruppierungen viel viel mehr spüren…. und wenn man sich den scheunevorplatz bzw alaunstrasse bis albertplatz richtung neustaedter mal abends bzw nachts ankuckt….
    … das macht mir und vielen anderen mehr sorgen. viele frauen trauen sich abends/nachts nicht mehr alleine durch gewissen strassen in der neustadt. und das sind erfahrungsberichte… aber beballert euch nur mit eurem links und rechts gemache…genau das ist es doch was den da oben gefällt. ihr habt zutun. und ihr bzw wir werden sehen wohin das noch führt… ganz gewiss nicht mehr in die neustadtzeit vor 2013.
    da konnte man noch gepflegt im bermudadreieck betrunken liegenbleiben ohne gleich ausgeraubt zu werden.
    … jetzt heissts ja assieck… passt perfekt zur verlorenen smartphone generation von heute!

    bye bye… und denkt daran…. harmonie… leben…. und lieben.
    Peace

  40. @Daniel
    Hier muss ich teilweise dir Recht geben.
    Da Anton hier aber der URA eine breite Plattform bietet, muss er damit rechnen dass dies nicht ohne Widerspruch bleibt. Die linksextreme URA ist beim Verfassungsschutz kein unbeschriebenes Blatt und hat schon ganz klar zur Gewalt aufgerufen und sieht den Staat als Feind.

    Entweder er sympathisiert mit dieser Truppe oder hat sich nicht wirklich damit befasst.

    http://www.verfassungsschutz.sachsen.de/2026.htm

    PS:
    Schade dass du dich hier so unwohl fühlst, aber dann such doch dein Glück mal woanders. Ohne die ganzen schlimmen Ossis…

  41. Unfassbar, liest du deine Links überhaupt selber? Einen Gewaltaufruf vermag dort jedenfalls nicht einmal der sächsische Verfassungsschutz erkennen. Und für den war ja schon das wirsindmehr-Konzert Linksextremismus, LOL.

  42. Hallo Lenbach,
    Danke für die Quelle, vielleicht sollten sich das in erster Linie mal die besorgten Bürger durchlesen:

    Unter den insgesamt 101.956 Opfern von Straftaten mit tatverdächtigen Zuwanderern befanden sich 46.336 Deutsche und damit 19 % mehr als noch im Vorjahr (2017: 39.096). Der Anteil der Deutschen liegt somit bei 45 %. Im Bereich Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen fielen 230 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war (+105 %; 2017: 112). Davon wurden 102 Personen Opfer einer vollendeten Tat (2017: 13). Maßgeblich für den deutlichen Anstieg deutscher Opfer ist die im Jahr 2018 erfolgte statistische Erfassung der 81 deutschen Opfer des Anschlags am Berliner Breitscheidplatz vom 19.12.2016. 30 Von diesen wurden 6 Personen getötet und 75 verletzt. Aufgrund der Erfassungsmodalitäten der PKS werden die 81 deutschen Opfer unabhängig vom Verletzungsgrad als Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts erfasst. Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 3.261 Deutsche Opfer einer Straftat mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer und somit 21 % mehr als noch im Vorjahr (2017: 2.706). Insgesamt waren 74 % der Opfer von Sexualdelikten mit tatverdächtigen Zuwanderern deutsche Staatsangehörige….Ein Blick auf die einzelnen Deliktsgruppen zeigt unterschiedliche Entwicklungen. Während im Bereich der Diebstahlsdelikte und Vermögens- und Fälschungsdelikte die Fallzahlen zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen sind, waren im Bereich der Rauschgiftdelikte, der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sowie der sonstigen Straftaten teilweise deutliche Zunahmen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Leicht zurückgegangen sind die Fallzahlen im Bereich der Straftaten gegen das Leben, leicht zugenommen haben die Fallzahlen im Bereich der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit.
    Zusammenfassend ist festzustellen, dass bei rund jeder zehnten aufgeklärten Straftat im Jahr 2018 mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger registriert wurde. Insbesondere in den Bereichen der Straftaten gegen das Leben, der Diebstahlsdelikte und der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und lag der Anteil der Straftaten mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer über diesem Wert. Deutlich darunter lag der Anteil der Straftaten mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer im Bereich der sonstigen Straftaten. Die größte Steigerung entfiel auf den Bereich der Rauschgiftdelikte, wo mittlerweile bei mehr als jeder zehnten aufgeklärten Straftat mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde.

    Ich interpretier mal:
    sexualisierte Gewalt: 3.261 Deutsche Opfer einer Straftat mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer, ohne Frage 3261 zuviel.
    Gezählte Straftaten in diesem Kontext 4122 mit Beteiligung von „Zuwanderern“, darunter Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff 1233 mal, dreimal soviel „sonstige Belästigungen“.
    Insgesamt wurden 2018 11,2 Menschen auf 100.000 Einwohner sexuell genötigt oder vergewaltigt, also 0,0112 % oder (bei angenommenen 80 Mio Ew) knapp 9000, also waren in 13 % der Fälle Zuwanderer involviert.
    Der Ausländeranteil in D-Land liegt bei rund 12,5 Prozent. Unter den Flüchtlingen sind weit mehr junge Männer als in der deutschen Bevölkerung: Im vergangenen Jahr waren fast 70 Prozent der Asylantragsteller Männer, und davon wiederum mehr als 70 Prozent unter 30 Jahre alt. „Damit sind bei einem Gesamtvergleich die Gruppen, die üblicherweise stärker kriminalitätsbelastet erscheinen, bei Zuwanderern überrepräsentiert“, so das Innenministerium.
    Im Großen und Ganzen würd‘ ich mal sagen, ist hier keine signifikant höhere Gefährdung durch Zuwanderer als durch Einheimische gegeben.
    Rauschgiftdelikte: Der weitaus größte Anteil (71 %; 23.740 Fälle) der Rauschgiftdelikte mit tatverdächtigen Zuwanderern entfiel auf den Bereich der allgemeinen Verstöße gem. § 29 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und somit auf sogenannte konsumnahe Delikte wie Besitz, Erwerb und Abgabe von Betäubungsmitteln. Rund drei Viertel dieser Fälle standen im Zusammenhang mit Cannabis (73 %; 17.265 Fälle).
    Diebstahl: 2/3 Ladendiebstahl…

    usw usf interessante Zahlen, ohne Frage, nur was sagen die uns?
    Ein Großteil der Zuwanderer sind junge Männer. Logisch: Strapazen und Gefahren der Flucht, Chancen im Zielland, arbeitsfähig, kräftig, geeignet, die Daheimgebliebenen zu unterstützen, perspektivlos in der Heimat, Hoffnung auf Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Fremde…
    Die landen dann in Heimen und Turnhallen, kaum Geld, keine Betätigung, keine Kontakte, keine Perspektive, feindliches Umfeld, Mißtrauen, Angst, Ablehnung…

    Letztlich wird eines deutlich, nicht die Menschen, sondern die Verhältnisse sind zu hinterfragen, nicht die dunklere Hautfarbe ist Ausweis für Gefahr, sondern die Umstände, unter denen jmd. lebt!

  43. @ Lydia

    „Ihr seid so richtige Sachsen.“

    Bei aller Zustimmung zur Stoßrichtung gegen rechte Gewalt – aber merkt Ihr nicht, dass Ihr jedesmal den Gleichsetzungsparolen „Rechts- = Linksextremismus“ neue Argumente liefert?
    Dein Spruch passt nun genau wie in die bei der selbsternannten Linken so angesagten Identitätspolitik?
    Nur nicht nach den wahren Ursachen suchen… (Seldon nehme ich in der grundlegenden Kritik daran aus, dort fehlt mir nur ein wenig die kreative Umsetzung auf die heutigen Zustände. Ist auch schwer, aber das muss eine wirkliche Linke mit Gestaltungsanspruch schon liefern, sonst isses nur CDU in einer anderen Hülle :-)
    Ich empfehle die Lektüre von Slavoj Žižek „Der neue Klassenkampf: Die wahren Gründe für Flucht und Terror.“ und dann mal selbstkritisch reflektieren.

    Aber wie LSD schon ausführte, haut Euch nur weiter leere Parolen um die Ohren oder sogar die Köpfe ein, die Herrschenden freut es. Wenn alle die ihnen zugedachte Rolle spielen, wird sich nichts ändern. Schade.

    P.S. Die Replik auf die „Nazis sind 1933 vom Himmelgefallen und 1945 plötzlich verschwunden“-Geschichte hast Du mir dagegen freundlicherweise abgenommen. Danke!

  44. Hallo Normalbürger,
    links sein heißt eben nicht, seinen Cappuccino mit fair gehandeltem Kaffee und Sojamilch aus kontrolliert biologischem Anbau zu trinken und überhaupt gut bildungsbürgerlich liberal verbal den Gutmenschen heraushängen zu lassen. Insofern hat eine Distanzierung von den im Artikel beschriebenen Leuten nichts damit zu tun, sich „von linken Ideen zu verabschieden“. Fraglich auch, ob die Autorin jemals welche hatte. Das diese Absetzbewegung dann bei schrebergärtnernden AFDler endet, ist da nur folgerichtig. Nun ist es sicher müßig, links und rechts definieren zu wollen, aber ein Bekenntnis zu Emanzipation aller Menschen, ob LGBT, schwarz oder ein einbeinig, zu Solidarität, Freiheit von Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg, zu Selbstbestimmtheit, Gemeinsamkeit, Gemeinschaft ohne Ab-und Ausgrenzung, uvm verträgt sich sicher eher mit unter dem Label links flottierenden Gruppen.
    Eine gewisse Einsicht und Beschäftigung mit gesellschaftlichen Zusammenhängen, ökonomischen Voraussetzung und daraus erwachsenden politischen Interessen ist sicher auch hilfreich, ein stimmiges Weltbild zu erlangen und dieses zur Grundlage notwendiger Veränderungen zu machen.
    Gendersternchen und Willkommenskultur sind da sicherlich zielführender als Zynismus, Egoismus und als Sachzwang verkleidete Gier. Natürlich bei Weitem nicht hinreichend.

  45. @ LSD volle Zustimmung. Genau meine Gedanken. Dieses Recht-Links-Gespalte nur der herrschenden Elite. Nach dem Motto – teile und herrsche. Die Antifa ist dazu noch ein billiger Handlanger des Großkapital, denn sie handelt zutiefst wider dem Interesse der deutschen Arbeiterklassen indem sie die massenweise Einwanderung von billigen Lohnsklaven aus dem Ausland unterstützt.

    @ Daniel und Lydia – kommt mal raus aus Eurer Sucksen Filterblase.
    Kunstprojekt über den Zustand in Sachsen? Das Internet für 40+ sperren? Alter, was für ein bekloppte Sozialisation. „Es menschelt und bricht einem das Herz“. Euch hamse zu schönen Weichwürsten erzogen. Alter – Menschen sind das Krebsgeschwür auf diesem Planeten. Eine beklopptere Spezies gibt es nicht.

    @ Anton – endlich mal wieder ne anständige Diskussion hier, wa?

  46. PS.: „Auch scheinst Du nicht verstanden zu haben, dass Nazis im Viertel viele Menschen in ihrem Alltag und ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt und eine Auseinandersetzung mit denen kein sportlich-freundschaftliches „gepflegtes 1:1 Match“ sein kann, sondern ernsthafte (und mitunter gefährliche) politische Arbeit ist.“

    Also mich hat noch kein Nazi in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt… Ich glaube ihr hyperventiliert.

  47. Zugegeben, beim Sachsen-Spruch am Ende sind etwas die Pferde mit mir durchgegangen. Nach meiner Rückkehr aus mehrjährigem Exil bin ich nur immer mal etwas genervt, dass die Uhren hier häufig etwas anders ticken.

    @Normaler Bürger: Der Link zielt ja auf vermeintliche Sprechverbote. Sei versichert, dass auch ich die Situation von Scheune bis Albertplatz abends auch als äußerst unangenehm empfinde und ja, das liegt größtenteils an Jungmännern (vermutlich) arabischen Backgrounds. Würde ich auch nicht abstreiten. Das heißt doch aber nicht, dass es zusätzlich nicht leider auch ein Problem mit Nazis in der Neustadt gibt. Das sind doch zwei getrennte Phänomene, die beide angegangen gehören. Hier geht es aber um die Nazis. Ich diskutiere doch auch nicht unter einem Artikel über den Klimawandel über den Notstand in der Pflege.

    @ted: Ich glaube Dir, dass Nazis dich persönlich nicht einschränken. Das ist auch schön für Dich. Aber das sagt eben nichts über die Lebensrealität und anderen Erfahrungen, die (vermutlich) andersaussehende und ins Feindschema der Nazis passende Menschen z.T. machen, zB erkennbar Homosexuelle, PoC, Dreadlockträger etc. Als weißer, deutsch aussehender Heteromensch ist man halt einfach nicht deren Feindbild. Das nicht zumindest ansatzweise zu reflektieren finde ich schon recht egozentrisch.

  48. @Seldon

    Mit Dir will ich eigentlich gar nicht mehr diskutieren, es führt zu gar nichts, wie immer.

    Das Thema waren die Todesopfer, die Rede war von Seite 52, da gibt es nicht zu interpretieren.

    2017:
    13 tote Deutsche durch Zuwanderer
    38 tote Zuwanderer durch Zuwanderer
    0 tote Zuwanderer durch Deutsche

    2018:
    102-75 = 27 tote Deutsche durch Zuwanderer
    15 tote Zuwanderer durch Zuwanderer
    1 toter Zuwanderer durch Deutsche

    Wenn es den verlogenen Linksextremisten tatsächlich um Opfer ginge, müßten sie ganz woanders aktiv werden.

  49. Hallo Lenbach,
    ja, dass Du nur Seite 52 kommentieren wolltest, hab ich übersehen. Sorry. Trotzdem ist auch der Rest aussagekräftig.
    Natürlich ist jeder Tote einer zuviel, und jeder Mörder gehört vor Gericht. Aber eine Sonderbehandlung migrantischer Täter ist nicht zu begründen.
    Davon ab ist es doch wohl jedem selbst überlassen, für welcheOpfergruppe er sich stark machen will. Wenn ich Verkehrstote vermeiden oder ihrer gedenken will, wird hoffentlich auch niemand mit dem Argument widersprechen, an Herzinfark stürben ja viel mehr.
    Wenn wir aber bei Mordopfern bleiben wollen:
    2018 gab es 386 93% davon nicht von Zuwanderern getötet.
    Wenn es den verlogenen Anti-Linksextremisten tatsächlich um Opfer ginge, müßten sie ganz woanders aktiv werden.

  50. O-Töne Pegida:

    „Da müssen Sie sich bei Frau Merkel bedanken wegen Lübcke. Sie hat doch den Hass auf die Politiker zu verantworten.“

    „Ich sehe den Herrn Lübcke als Volksverräter. Wer seinem eigenen Volk empfiehlt auszureisen, wenn ihm die Flüchtlingspolitik nicht passt – das ist für mich ein Volksverräter.“

    „Die Gefahr geht von links aus zu 99 Prozent“

    „Dann ist das ja eigentlich ’ne menschliche Reaktion. Wie es in den Wald reingerufen wird, so schallt es wieder raus.“

    „Im Vergleich zur linksextremen Gefahr ist ein Mord alle zwei, drei Jahre aus irgendwelchen Hassgründen relativ normal.“

    Kann man ja mal so sagen…

    Kontraste

  51. Hallo ted

    Dieses Recht-Links-Gespalte nur der herrschenden Elite. Nach dem Motto – teile und herrsche. Die Antifa ist dazu noch ein billiger Handlanger des Großkapital, denn sie handelt zutiefst wider dem Interesse der deutschen Arbeiterklassen indem sie die massenweise Einwanderung von billigen Lohnsklaven aus dem Ausland unterstützt.

    Es ist schon ein nicht ganz unwesentlicher Unterschied, ob ich gegen Migranten oder Migration bin. Aber den dahinter liegenden Mechanismus hast Du ja ganz gut erkannt, Hut ab! Hast Deinen Marx offenbar gelesen:

    Zweitens hat die englische Bourgeoisie das irische Elend nicht nur ausgenutzt, um durch die erzwungene Einwanderung der armen Iren die Lage der Arbeiterklasse in England zu verschlechtern, sondern sie hat überdies das Proletariat in zwei feindliche Lager gespalten. Das revolutionäre Feuer des keltischen Arbeiters vereinigt sich nicht mit der soliden, aber langsamen Natur des angelsächsischen Arbeiters. Im Gegenteil, es herrscht in allen großen Industriezentren Englands ein tiefer Antagonismus zwischen dem irischen und englischen Proletarier. Der gewöhnliche englische Arbeiter haßt den irischen als einen Konkurrenten, der die Löhne und den standard of life (Lebensstandard) herabdrückt. Er empfindet ihm gegenüber nationale und religiöse Antipathien. Er betrachtet ihn fast mit denselben Augen, wie die Poor whites (armen Weißen) der Südstaaten Nordamerikas die schwarzen Sklaven betrachteten. Dieser Antagonismus zwischen den Proletariern in England selbst wird von der Bourgeoisie künstlich geschürt und wachgehalten. Sie weiß, daß diese Spaltung das wahre Geheimnis der Erhaltung ihrer Macht ist. Quelle

    und Engels zitiert Carlyle mit Worten, die er heute wohl genauso sagen könnte, nur eben in Bezug auf andere Herkunftsländer (sage keiner, die Klassiker wären nicht mehr aktuell!)

    Der unzivilisierte Irländer, nicht durch seine Kraft, sondern durch das Gegenteil davon, treibt den sächsischen Eingebornen aus und nimmt von seiner Stelle Besitz. Da wohnt er in seinem Schmutz und seiner Unbekümmertheit, in seiner betrunkenen Gewaltsamkeit und Falschheit, der fertige Nukleus von Degradation und Unordnung. Wer sich noch zu schwimmen, noch an der Oberfläche sich zu halten abmüht, der kann hier ein Beispiel sehen, wie der Mensch existieren kann, nicht schwimmend, sondern untergesunken … Daß die Lage der niedrigen Masse der englischen Arbeiter immer näher kommt der der irischen, die mit ihnen in allen Märkten konkurrieren; daß alle Arbeit, die mit bloßer Körperstärke ohne viel Geschicklichkeit abgetan werden kann, nicht für englischen Lohn getan wird, sondern für eine Annäherung an irischen Lohn, d.h. für etwas mehr als ‚halbsatt von Kartoffeln schlechtester Sorte für dreißig Wochen im Jahr‘ – für etwas mehr, aber mit der Ankunft jedes neuen Dampfboots von Irland diesem Endziel näherrückend – wer sieht das nicht? Lage der arbeitenden Klasse

    Ja, Migration hat negative Auswirkungen, nicht nur in den Zielländern! Lies hierzu z.B. Hofbauer
    Allerdings: Dass Kapitalisten günstigere Arbeitskraft ausbeuten, ist weder neu noch Schuld der Migrantinnen und Migranten. Repressive Migrationspolitik schützt Lohnabhängige nicht vor Angriffen des Kapitals, sondern verstärkt die Entrechtung von Migrantinnen und Migranten und verschärft dadurch erst die Konkurrenz zwischen migrantischen Lohnabhängigen und »einheimischen« Arbeiterinnen und Arbeitern.

    Genauso wenig, wie die Maschinenstürmer durch ihre Aktionen ihre Situation zum Besseren wenden konnten, werden Interessen „deutscher Arbeiter“ besser ohne Migranten verfolgt. Statt sich auf vermeintliche Konkurrenten am Futtertrog zu stürzen, müssen wir gemeinsam und solidarisch nicht nur den Trog sondern den gesamten Stall in Besitz nehmen!

  52. @ sheldon – dann fang bitte erstmal beim Trog an. Ich habe auch nicht gesagt das Migranten Schuld sind. Die versuchen nur verständlicher-weise ihre wirtschaftliche Lebenssiutation zu verbessern.

    und richtig – massenhafte Migration schadet auch den Herkunftsländern. Nicht sehr solidarisch.

    Die Frage ist – wem nützt Globalisierung? Ich würde behaupten 99% der Weltbevölkerung nicht. Und wenn man sich 1% Prozent der Nutznieser anschaut und weiß wer dahinter steckt – es tun sich Abgründe auf die bis Napoleon zurückreichen. Wer hat die Macht, wer hat das Geld, wer hat die Macht über die Geldschöpfung? Wer sind die wirklich Reichen? ( Jeff Bezos von Amazon ist mit Sicherheit nicht der reichste Mann der Welt.) Wer ist die unsichtbare Macht?

    google mal nach humansarefree

  53. Die Macht ist sehr sichtbar und sie heißt Kapitalismus
    Da muß man sich keine sinistren Verschwörungen zusammen phantasieren, dass ist alles schon sehr gut erklärt.

  54. Habs übrigens gegoogled:
    Humans Are Free is a website that promotes pseudoscience, conspiracy theories, and other miscellaneous bullshit. Whenever these guys say „scientifically proven“, you can bet that it’s wrong. They have many insane editors, including (surprise) Mike Adams.

  55. @ neustädter – wer redet hier von antisemitismus? Gemeint sind wirtschaftlich-geschichtliche Zusammenhänge:

    Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.
    Mayer Amschel Bauer (später umbenannt in Rothschild, 1744-1812), Gründer der Rothschild-Banken-Dynastie

    Wenn eine Regierung hinsichtlich des Geldes von den Banken abhängt, dann kontrollieren diese und nicht die Führer der Regierung die Situation, da die Hand, die gibt, immer über der Hand steht, die nimmt. Geld hat kein Mutterland. Finanziers verfügen weder über Patriotismus noch Anstand, ihr einziges Ziel ist der Gewinn.
    Napoleon Bonaparte (1769-1821), franz. General, Staatsmann und Kaiser.

    Ich glaube wahrhaftig, dass Bankinstitute gefährlicher als stehende Armeen sind, und dass das Prinzip, Geld auszugeben, welches von der Nachwelt bezahlt werden muss, unter dem Namen der Finanzierung, nichts als großangelegter Betrug an der Zukunft ist.
    Thomas Jefferson (1743-1826), 3. US-Präsident. Brief an John Taylor, 28.5.1816.

    Die Regierung sollte sämtliches Geld und Guthaben schaffen und in Umlauf bringen, das sie braucht, um den Bedarf ihrer selbst und den aller Konsumenten zu decken. Durch Einführung dieses Prinzips würden die Steuerzahler Unmengen an Zinsen sparen. Das Privileg, Geld zu schaffen und auszuteilen, ist nicht nur das höchste Vorrecht der Regierung, sondern auch ihre größte gestalterische Einflussmöglichkeit.
    Abraham Lincoln (1809-1865), ermordeter US-Präsident.

    Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.
    Gebrüder Rothschild, London, am 28. Juni 1863 an US-Geschäftspartner.

    Hinter der sichtbaren Regierung sitzt auf dem Thron eine unsichtbare Regierung, die dem Volk keine Treue schuldet und keine Verantwortung anerkennt. Diese unsichtbare Regierung zu vernichten, diese unheilige Allianz zwischen korruptem Business und korrupten Politikern aufzulösen, ist die erste Aufgabe der Staatsmannes.
    Theordore Roosevelt, 1912

    Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.
    Silvio Gesell (1862-1930), Kaufmann, Sozialreformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre. Geld oder Krieg (1912), in: Gesammelte Werke Band 7, S. 170.

    @ seldon – ok. Große Teile der Seite sind Mist. Gemeint habe ich das:

    In their opinion, they are entitled to rule over the rest of us because they are the direct descendants of the ancient gods and consider themselves royal. These families are:

    Rothschild (Bauer or Bower)
    Bruce
    Cavendish (Kennedy)
    De Medici
    Hanover
    Hapsburg
    Krupp
    Plantagenet
    Rockefeller
    Romanov
    Sinclair (St. Clair)
    Warburg (del Banco)
    Windsor (Saxe-Coburg-Gothe)

    All of the world’s biggest problems have their roots deeply embedded in the financial plague: wars are profitable, diseases are profitable, Earth’s plundering is profitable, human slavery and inhumane working conditions are profitable.

    Our leaders have been corrupted by money and mankind’s collective mission on Earth has been hijacked by money.

    So, my question is: are we ready to embrace the future and escape the control of the „elite“ in a world without money, or are we going to allow the New World Order to happen?

  56. Und es ist ein ökologisch-monetäres Problem:

    99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als ‚nicht existent’. Solange wir aber die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine wirkliche ökologische Wende möglich.
    Prof. Hans-Christoph Binswanger (geb. 1929), Schweizer Wirtschaftswissenschaftler. Zit. nach Helmut Creutz: Das Geldysyndrom, S. 434

    Ich habe bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.
    Hans Tietmeyer (geb. 1931), Ex-Bundesbankpräsident, am 3.2.1996

    Und natürlich ein Herrschaftsthema:

    Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, New York Times, TIME Magazin und anderen großen Publikationen, deren Chefs unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Verschwiegenheit für beinahe 40 Jahre gehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir in all den Jahren im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist nun weiter fortgeschritten und bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die übernationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der nationalen Selbstbestimmung, die in vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde.
    David Rockefeller (geb. 1915), in einer Ansprache eines Treffens der Trilateral Commission 1991

    Das gegenwärtige Zeitfenster, währenddessen eine wahrhaft friedliche und interdependente Weltordnung errichtet werden kann, wird nicht allzu lange offen stehen. – Wir stehen an der Grenze einer globalen Transformation. Alles, was wir brauchen, ist die richtige größere Krise, und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.
    David Rockefeller, Rede vom 23.9.1994 beim United Nations ambassadors‘ dinner.

  57. Wen es interessiert – zum Thema Freigeld nach Silvio Gesell:

    Das Experiment von Wörgl

    „Das Experiment von Wörgl war der einzige praktische Versuch, die Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell umzusetzen. Er wurde nach eineinhalb Jahren von staatlicher Seite verboten. In der Zwischenzeit jedoch (1932/33) erlebte die Gemeinde Wörgl in Österreich mit ihrem Freigeldversuch einen ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung inmitten der Weltwirtschaftskrise.
    Freigeld ist ein Bargeld, das nie ohne Risiko oder Schaden gehamstert, thesauriert werden kann und stets in einer Menge im Umlauf erhalten wird, die dem Warenangebot entspricht, so dass seine Kaufkraft fest bleiben muss. Im Gegensatz zum heutigen Geld, dem Dauergeld, kann es also nie von Privaten ohne Risiko oder Schaden dem Umlauf entzogen und später nach Belieben wieder in den Umlauf gegeben werden.”

    https://www.fritzschwarz.ch/woergl.htm

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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