Kriminalstatistik der Dresdner Polizei

Am Vormittag hat der Polizeipräsident Jörg Kubiessa die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2018 vorgestellt. Die von der Polizei registrierte Gesamtkriminalität ist erneut gesunken.

5632 Fälle weniger

Auf dem Territorium der Landeshauptstadt Dresden wurden 2018 insgesamt 49.152 Straftaten erfasst. Dies sind 5.632 Fälle weniger als im Vorjahr und entspricht damit einem Rückgang um 10,3 Prozent. Die Häufigkeitszahl, die angibt wie viele Straftaten rechnerisch auf 100.000 Einwohnerinnen entfallen, lag bei 8.919. Zum Vergleich in Berlin wurden je 100.000 Einwohnerinnen 14.160 Straftaten registriert.

Entwicklung ohne den Sonderfall Infinus, der 2017 für 23.626 Fälle sorgte.
Entwicklung ohne den Sonderfall Infinus, der 2017 für 23.626 Fälle sorgte.

Gewaltkriminalität

Die Zahl der Gewaltstraftaten stieg mit 1.460 Fällen gegenüber dem Vorjahr leicht an (2017: 1.406). Die prozentuale Veränderung betrug 3,8 Prozent. Bei einer Aufklärungsquote von 70,5 Prozent (2017: 71,7 Prozent) sind insgesamt 1.263 Tatverdächtige (2017: 1.165) ermittelt worden. Bei 583 ermittelten Tatverdächtigen (201: 487) handelt es sich um Nichtdeutsche. Dies entspricht einem Anteil von 46,2 Prozent (2017: 41,8 Prozent).

73,8 Prozent (1.077 Fälle; 2017: 1.031 Fälle) aller registrierten Gewaltdelikte waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Weitere 22,7 Prozent (331 Fälle; 2017: 325) bildeten die Raubdelikte und Mord- und Totschlagdelikte sind zu 0,9 Prozent (13 Fälle; 2017: 17) vertreten.


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