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Sachsen-Ticket

Information für Autobesitzer

Info-Blatt unter den Scheibenwischern
Info-Blatt un­ter den Schei­ben­wi­schern – An­kli­cken zum Vergrößern
Das Ord­nungs­amt sorgt vor und klemmt Info-Zet­tel un­ter die Schei­ben­wi­scher der Au­tos. Net­ter Hin­weis: Auf­grund der statt­fin­den­den Bun­ten Re­pu­blik Neu­stadt dürfe man hier nicht par­ken. Das Park­ver­bot wird er­fah­rungs­ge­mäß auch noch mit Schil­dern an­ge­kün­digt und be­ginnt in der Re­gel am BRN-Frei­tag um 9 Uhr. Da­nach wird ab­ge­schleppt. Auch auf der Tan­nen­straße darf wäh­rend der BRN nicht ge­parkt werden. 
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24 Ergänzungen

  1. Die Schil­der wur­den be­reits auf­ge­stellt, zu­min­dest an der Ecke Ka­men­zer-/Seb­nit­zer Straße.

  2. Also ich er­greife die­ses Jahr wie­der die Flucht. Hab ich letz­tes Jahr schon so ge­hal­ten und bin sehr gut da­mit ge­fah­ren. Am Sonn­tag geht's dann noch mal schön ge­pflegt durch die sich lee­ren­den Straßen.
    Nach Jah­ren der drei­tä­gi­gen Dau­er­be­schal­lung und der ei­gens auf­er­leg­ten Dau­er­party muss ich den Kra­wall nun nicht mehr ha­ben, zu­mal das al­les längst nicht mehr das ist, was es vor Jah­ren noch war: Die Bu­den glei­chen sich, das An­ge­bot ist völ­lig über­teu­ert, je­der wit­tert nur den Pro­fit und ein ent­spre­chen­des Pu­bli­kum wird eben auch in Mas­sen an­ge­spro­chen. Nee danke, keen Bock.

  3. @Jane: Ganz schön pau­schal die Ver­ur­tei­lung. Du soll­test es doch ei­gent­lich bes­ser wis­sen. Für mich ist je­den­falls die Her­aus­for­de­rung je­des Jahr aufs Neue, in­mit­ten der gan­zen pro­fit­gie­ri­gen Bier- und Brat­wurst­ver­käu­fer die schö­nen Sa­chen zu fin­den. Und bis­lang hat das noch in je­dem Jahr ganz gut ge­klappt. Man muss halt nur mal die Au­gen ein biss­chen aufhalten.

  4. An­ton,
    im Ge­gen­teil: Du müss­test ei­gent­lich wis­sen, dass ich recht habe. Ich habe nicht ge­sagt, dass es nichts Se­hens­wer­tes mehr auf der BRN gibt und bin si­cher weit da­von ent­fernt, ein "Pau­schal­ur­teil" fäl­len zu wol­len. Ich schil­dere nur meine ganz per­sön­li­chen Ein­drü­cke der letz­ten Jahre, das ist ein Un­ter­schied – den man na­tür­lich se­hen wol­len muss. 

    Es ist Tat­sa­che, dass die gleich­för­mi­gen ty­pi­schen Stadt­teil­fest­an­ge­bote wie Bier­wa­gen, Lang­osz, Schmuck- und Kla­mot­ten­stände das Bild auf der BRN mitt­ler­weile prägen.
    Auch die­ser ganze Über­bie­tungs­wett­kampf, was die größte und lau­teste Bühne an­geht, nervt ein­fach nur noch. Mit dem ge­müt­li­chen Stra­ßen­fest, das die BRN vor 15 Jah­ren noch war, als die Be­woh­ner (und nur die!) selbst­ge­mach­tes Es­sen auf der Straße feil­bo­ten, hat das nichts mehr zu tun. Diese klei­nen "Per­len" gibt es hier und da noch, si­cher, aber man muss sie mitt­ler­weile wirk­lich mit der Lupe su­chen – und in dem Ge­dränge und Ge­ram­mel macht das wahr­lich kei­nen Spaß mehr. Kein Wun­der – wo frü­her Haus­be­woh­ner kleine Ti­sche auf den Geh­weg stell­ten, packt heute jede Kneipe ei­nen "Bier­gar­ten" und/​oder eine Bühne auf die Straße. Mehr An­ge­bote zie­hen mehr Leute an – bei­des zu­sam­men er­gibt zwangs­läu­fig eine Mas­sen­ver­an­stal­tung, bei der man ins­be­son­dere abends 20 Mi­nu­ten für eine Stre­cke von 200 Me­tern braucht.

  5. @Jane: Du schreibst: "Die Bu­den glei­chen sich, das An­ge­bot ist völ­lig über­teu­ert, je­der wit­tert nur den Pro­fit und ein ent­spre­chen­des Pu­bli­kum wird eben auch in Mas­sen an­ge­spro­chen." Also wenn das nicht pau­schal ver­ur­teilt ist, dann weiß ich auch nicht weiter. 

    Denn es gibt durch­aus in je­dem Jahr neue Bu­den zu ent­de­cken. Ich er­in­nere nur an die tol­len Bot­schaf­ten und Bot­schaf­ter 2010, es gibt ge­nug Leute, die sich non­pro­fit­mä­ßig en­ga­gie­ren (siehe Tal­straße, sie Lust­gar­ten, etc.).

    Vor 15 Jah­ren, das war also 1996 die BRN, die von Wer­ner Ehr­lich an­ge­mel­det und or­ga­ni­siert wurde. Die­ser BRN wurde üb­ri­gens da­mals eine sehr hohe Kom­mer­zia­li­sie­rung vor­ge­wor­fen. Auf die­ser BRN war es nach mei­ner Er­in­ne­rung das erste Mal so, dass man auf der Böh­mi­schen nicht mehr tre­ten konnte. 

    Mir ge­fällt we­der die pau­schale Ver­ur­tei­lung der der­zei­ti­gen Fei­ern, wie die­ses rück­bli­ckend be­sinn­li­che in den Him­mel­he­ben ver­gan­ge­ner Ver­an­stal­tun­gen. Denn ge­rade in die­sem Jahr ha­ben die Be­mü­hun­gen, zu den Wur­zeln der BRN zu­rück zu­keh­ren, zu­ge­nom­men. Da­her nervt mich die­ses pau­schale, es ist al­les so schlimm, des­halb hau ich lie­ber ab.

  6. An­ton:
    Wie ich oben schrieb: Das ist mein mehr­heit­li­cher Ein­druck, das heißt aber nicht, dass es keine Aus­nah­men gibt – die ih­rer­seits auch bloß wie­der die Re­gel be­stä­ti­gen (das ist ja das Traurige).

    Ich werde ge­rade das Ge­fühl nicht los, dass du mich auf ir­gend­wel­chen Wor­ten fest­na­geln willst, um mir un­be­dingt Pau­schal­ver­ur­tei­lung at­tes­tie­ren zu kön­nen. Mit "vor 15 Jah­ren" habe ich eine un­ge­fähre Zeit­an­gabe ma­chen wol­len, wer oder was da­mals die BRN or­ga­ni­siert hat, weiß ich nicht und es ist auch nicht wirk­lich re­le­vant. Re­spek­tiere doch bitte ein­fach die Mei­nung ei­nes an­de­ren, ok? Auch wenn man als en­ga­gier­ter BRN­ner Kri­tik viel­leicht nicht gerne hö­ren mag.
    Wenn ich von frü­her spre­che, dann meine ich die ers­ten BRNs – VOR der Kom­mer­zia­li­sie­rung. Und dass die Kom­mer­zia­li­sie­rung heute nicht mehr da sei, kann man ja wohl kaum sa­gen und sie wird sich – auch dank der Ent­wick­lung der Neu­stadt zum Knei­pen­vier­tel – kaum noch rück­gän­gig ma­chen las­sen. Das Schlimme ist, dass die schö­nen An­ge­bote (wie Tal­straße oder Lust­gar­ten) an die Rän­der ab­ge­drängt wur­den, und mit­ten­drin tobt der Kom­merz. Ich finde es toll, was diese Leute ma­chen, um dem zu trot­zen, aber das hilft mir per­sön­lich nicht bei mei­ner Ent­schei­dung, ob ich mir drei Tage Dau­er­krach an­tue (ich wohne di­rekt an der schlimms­ten Ecke zwi­schen Ro­ten­bur­ger, Gör­lit­zer und Louise) oder nicht. Eine sol­che Ent­schei­dung stellte sich bei den ers­ten BRNs gar nicht.

  7. @ Jane…

    da hoff ich mal du bleibst die­ses Jahr der Ge­schichte fern und da­mit wird es ein gaaa­anz klein we­nig er­träg­li­cher für mich…

  8. @Jane: Lei­der liest sich Dein Kom­men­tar von heute mor­gen eben nicht nach dif­fe­ren­zier­ter Kri­tik, die ich von Dir nor­ma­ler­weise kenne. Vie­len Dank da­her für die er­gän­zen­den Ausführungen.

  9. Jane ! Hör auf zu flen­nen ! Hät­teste was vor dei­nem Haus an­ge­mel­det (und sei es nur, um den Platz FREI­zu­hal­ten), könn­teste dort ales ma­chen, was du willst : 2 tage kopf­stand, pull­over hä­keln, ein ge­mie­te­tes di­xi­häu­sel auf­stel­len oder ne sicht­schutz­wand rich­tung haus bauen. Ma­chen ! Oder Las­sen… aber dann bitte mo­ral­frei, bitte bitte !

  10. Die To­le­ranz in der Neu­stadt ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Wenn je­mand sagt: Ich mag wäh­rend der BRN nicht in der Neu­stadt blei­ben, weil sie mir zu kom­mer­zi­ell aus­ge­rich­tet ist: kann man das nicht ein­fach to­le­rie­ren? Es gibt so­gar Leute, die wäh­rend des Kar­ne­vals Köln oder Bonn ver­las­sen, aber im Rhein­land geht man ein­fach to­le­rant da­mit um.

    Ab­ge­se­hen da­von: Ver­mut­lich ist es mit der Kom­mer­zia­li­sie­rung ähn­lich wie mit dem Spruch »Die Ju­gend wird auch im­mer schlim­mer!«. Seit min­des­tens zwei­tau­send Jah­ren wird die Ju­gend in der münd­li­chen Über­lie­fe­rung schlim­mer, da­bei wird sie in Wahr­heit nur anders ;-)

  11. An­ton:

    Den An­spruch hab ich ja auch nie er­ho­ben, und ich glaube, das muss auf die­ser Ebene der Dis­kus­sion in ei­nem In­ter­net­fo­rum auch nicht un­be­dingt sein. Ich habe im­mer nur mei­nen per­sön­li­chen Ein­druck ge­schil­dert, das sollte keine Ana­lyse der BRN-Ent­wick­lung werden.

    Pe­ter: Ich weiß, vor al­lem, wenn man ein­fach sei­nem Her­zen folgt und zur Not eben zur Via Re­gia nach Gör­litz fährt, statt sich hier dar­über schwarz zu är­gern, dass man zwi­schen vor­mit­tags um elf und mor­gens um vier kaum ein Auge zukriegt ;)

  12. Ste­fan:

    Die Flucht er­greife ich vor al­lem, weil es mir zu stres­sig hier ist wäh­rend der drei Tage. Das fängt da an, dass ich 72 Stun­den lang nur von Krach al­ler Art um­ge­ben bin: Wenn da eine Band laut spie­len würde, wär mir das egal, aber hier ver­mengt sich dann al­les zu ei­nem lau­ten Klang­brei, der ein­fach grau­en­haft klingt und der in mei­ner Woh­nung drei Tage lang die Glä­ser im Schrank klap­pern lässt.
    Frü­her wäre mir das egal ge­we­sen, weil ich ein­fach 72 Stun­den lang un­ter­wegs ge­we­sen wäre, aber heute ha­ben sich die Prio­ri­tä­ten ein­fach ver­scho­ben – ja, auch weil man et­was äl­ter ge­wor­den ist ;)
    Ein­fach mal raus­ge­hen, geht auch nicht wirk­lich, man kommt ja kaum hier raus, zu­min­dest braucht man dazu ewig, und mit dem Fahr­rad kommt man noch schlech­ter voran. Letz­tes Jahr kam ich gar nicht erst zur Tür raus, weil der In­der von ne­benan sei­nen Sitz­be­reich ein­fach bis vor die Haus­tür ge­baut hatte… 8)

  13. @Jane: Das trifft al­les auf den Kar­ne­val sinn­ge­mäß auch zu, wahr­schein­lich ist es in Tei­len Kölns noch ei­nen Za­cken schär­fer. Mir ging es ein­fach um die Kom­men­tare, die so et­was nach sich zieht. Ist es so schwer, ein­fach zu schwei­gen oder zu sa­gen: »OK. Komm gut wieder.«?

  14. An­schei­nend ja, wo­bei sich die Schwie­rig­keit po­ten­zie­ren dürfte, je mehr man selbst an­de­rer An­sicht oder in das an­ge­spro­chene Event in­vol­viert ist ;) Durch­aus mensch­lich, ähn­lich wie der Kir­chen­tag ge­lehrt hat, dass Christ­sein noch lange kei­nen ver­nünf­ti­gen und um­sich­ti­gen Men­schen macht, wenn­gleich die Lehre sol­che Tu­gen­den als oberste Vor­aus­set­zung für das Er­lan­gen des Him­mel­rei­ches manifestiert.

  15. O.K. ,komm gut wieder.…ich ver­stehe dich.…:)
    Trotz­dem ist es mir ein Be­dürf­niss zu er­wäh­nen , dass es meh­rere An­woh­ner­ver­samm­lun­gen in der Scheune gab und dies auch an den Haus­tü­ren aus­hing und man ein­fach dran teil­neh­men konnte.Um zu hö­ren , sich zu in­for­mie­ren , zu agie­ren und neues zu verrichten.
    Ein­fach beim "Neu­start der Schwa­fel­runde" mit da­bei zu sein ,um den Ge­burts­tag wie­der bun­ter , krea­ti­ver und pro­fit­däm­mend zu gestalten.
    Bis zum 12.Mai konnte man dies,in Form von An­mel­dun­gen tä­ti­gen und in­di­vi­du­ell viell auch noch diese Woche.…..;)
    (möchte da­mit sa­gen , dass es glaube nie zu spät ist ,sich als An­woh­ner da­für ein­zu­set­zen und ein­fach was zu tun)
    po­si­tive Vor­rei­ter sind für mich die "In­seln" Tal-Schöni und Lutherplatz.….
    Die­ses Jahr wird der Geb.ja von nem Ki­di­um­zug er­öff­net , 17 Uhr am Albi ,füh­rend über Ro­then­bur­ger-und Görli.….
    Ich brau­che Eure Hilfe und su­che ne Woh­nung auf der Gör­lit­zer ( mind. 3. Etage) , wo wir ne "ge­heim­nis­volle pa­pie­rige und süsse Sa­che" ab­wer­fen können.
    Könnt mir auch am Di 20Uhr in der "of­fe­nen Schwa­fel­runde" im C.Laika Be­scheid geben.
    danke, lg

  16. Ich wün­sche al­len, die hel­fen wol­len, die BRN die­ses Jahr wie­der et­was we­ni­ger pro­fi­tiös und kom­mer­zi­ell zu ge­stal­ten, viel Er­folg und gu­tes Ge­lin­gen. Und na­tür­lich viel Spaß, denn der sollte mei­nes Er­ach­tens an obers­ter Stelle ste­hen. Ich werde mich dann am Sonn­tag vom Er­geb­nis über­zeu­gen – und der Sonn­tag ist ja be­kannt­lich oh­ne­hin im­mer der an­ge­nehmste Tag mit viel Kids-Krams und an­de­ren hei­me­lig-spa­ßi­gen Sa­chen. Kein Wun­der, denn spä­tes­tens Sonn­tag-Mit­tag ha­ben sich auch die letz­ten Dauer-Kra­wall­hänse tot­ge­fei­ert oder ‑ge­sof­fen ;)

  17. @maracus: deine über­wie­gend selbst­be­zo­ge­nen und in­halts­lee­ren äus­se­run­gen sind der­ma­ßen daneben…

  18. Bla Bla Bla!

    Die BRN ist im­mer noch das bun­test Stadteil­fest was ich kenne, zu­min­dest in die­ser Größe. Das Hecht­fest ist na­tür­lich auch toll, aber eben klei­ner. Jetzt denkt mal an das Stadt­fest, das ist wirk­lich schlimm, das gibs kei­ner­lei kleine pri­vate Ak­tio­nen, nur Fress­bu­den und Co.

    Noch mal zur BRN: Wo bit­te­schön kann man so et­was sonst se­hen? http://www.youtube.com/watch?v=s1vsv1qh0vM

    Das mit dem Krach ist aber echt so ne Sa­che. Wir woh­nen auch mit­ten­drin und müs­sen, da­mit die Kin­der schla­fen kön­nen, ir­gend­wie aus­wei­chen. Je­den­falls freue ich mich die­ses Jahr drauf, da wir letz­tes Jahr um diese Zeit im Ur­laub wa­ren und meine letzte BRN so­mit schon 2 Jahre her ist!!!

  19. Jonk:

    ehr­lich­ge­sagt wi­der­strebt es mir, mir im­mer die schlech­test­mög­li­chen Ver­gleichs­bei­spiele zu su­chen, um mir ir­gend­et­was schön­zu­re­den. Ge­treu dem Motto: so­lange an­dere in der Klas­sen­ar­beit eine Sechs schrei­ben ist meine Fünf eine gute Note.
    Und es hat ja auch nie­mand ge­sagt, dass wirk­lich ALLES an der BRN schlecht sei. Aber es muss auch mal ge­sagt wer­den dür­fen, was sich in den letz­ten Jah­ren al­les zum Ne­ga­ti­ven ent­wi­ckelt hat. An­ders wä­ren ja auch Ver­bes­se­run­gen gar nicht möglich. 

    Üb­ri­gens: Das Ge­zap­pel in dei­nem Link ist wirk­lich eine Frage des Ge­schmacks. Mich per­sön­lich er­in­nert es ein we­nig an die Love Pa­rade :D
    Aber wie ge­sagt: Die ur­sprüng­li­che Idee der BRN war klasse: Ein ent­spann­tes, fröh­li­ches, bun­tes Stra­ßen­fest für alle, das ei­ner ge­wis­sen po­li­ti­sie­ren­den Note und Iro­nie nicht ent­behrte. Lei­der ist das Ganze in den letz­ten Jah­ren to­tal aus­geufert – und das ist vor al­lem auf die ge­ne­relle Kom­mer­zia­li­sie­rung des Vier­tels und seine Um­struk­tu­rie­rung zur un­per­sön­li­chen Feier- und Amü­sier­meile zu­rück­zu­füh­ren, in der sich eine Kneipe und ein Kla­mot­ten­la­den an den nächs­ten reihen.

  20. Jane:

    "Love Pa­rade" sag mal gehts noch? Guck doch mal ge­nau hin! Das kleine Mäd­chen mit dem Re­gen­schirm und wie fröh­lich die alle sind und wie spon­tan das ist. Darum gehts doch, nicht um dei­nen Geschmack.

  21. Wieso hän­gen heute ei­gent­lich alle so der­ma­ßen schnell oben auf der Palme, so­bald nicht al­les nach der ei­ge­nen Nase läuft? Wo ist die in den Wen­de­jah­ren all­ge­gen­wär­tig prä­sente Kon­flikt- und Dis­kus­si­ons­fä­hig­keit hin? Und vor al­lem die Ent­spannt­heit? Herrjeh… :(

    Ich sprach von den Tan­zen­den im Film, nicht von ir­gend­wel­chen Mäd­chen mit Re­gen­schir­men. Ich denke ein­fach, da hät­ten sich bes­sere Sze­nen fin­den las­sen, um das Po­si­tive der BRN (das es für meine Be­griffe durch­aus gibt) her­aus­zu­stel­len. Und daran sieht man doch, dass es sehr wohl auch eine Ge­schmacks­frage ist. "Mei­nen Ge­schmack" hast du hier üb­ri­gens ins Spiel ge­bracht, nicht ich. Ich sprach nur all­ge­mein von "Ge­schmack".

  22. Üb­ri­gens: Auch das Stadt­fest ist selbst­ver­ständ­lich kri­tik­wür­dig, aber auch dort ist eben nicht al­les "Fress­bude". Ge­nau wie bei der BRN fin­det man auch dort ori­gi­nelle Klein­ode der Un­ter­hal­tungs­kunst. Und im­mer­hin ist beim Stadt­fest punkt Mit­ter­nacht auf den Stra­ßen Schluss, und nicht an je­der Stra­ßen­ecke fin­det sich eine Bühne oder ir­gend­ein kom­plett Durch­ge­knall­ter mit über­dreh­ter An­lage, aus der ein­fach nur Krach kommt.

  23. […] Häu­fig bliebe es bei ei­nem „Schein­an­griff“, sagt Krä­hen-Ex­perte Ma­tern. Da­bei nä­hern sich die Vö­gel den Men­schen bis auf we­nige Mil­li­me­ter, um den ver­meint­li­chen Feind zu ver­un­si­chern und zum Rück­zug zu be­we­gen. Mat­tern rät, in ei­nem sol­chen Fall so­fort den Stand­ort zu wech­seln und die Krä­hen zu ignorieren.

    Man sollte aber nie wild mit dem Ar­men in der Luft her­um­schla­gen. Das schreckt die Vö­gel noch mehr auf“, warnt er. Ge­ne­rell seien Krä­hen aber keine be­son­ders ge­walt­be­rei­ten Tiere.

    […] „Krä­hen ha­ben gar kein Ag­gres­si­ons­po­ten­zial“, sagt der Fach­mann. „Sie ver­tei­di­gen le­dig­lich ihr Revier.“[…]

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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