Joggerin im Prießnitzgrund angegriffen – Zeugenaufruf

Wie die Polizei heute mitteilt, ist am vergangenen Sonnabend, dem 19. März, gegen 12 Uhr eine Frau im Prießnitzgrund angegriffen worden. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Die 37-Jährige joggte im Prießnitzgrund. Dabei folgte ihr ein Unbekannter. Plötzlich packte er die Frau von hinten, zog sie vom Weg weg und stieß sie zu Boden. Als sie am Boden lag, setzte er sich auf sie und hielt sie fest. In diesem Moment näherte sich ein junger Mann mit einem Hund. Als der Spaziergänger den Angreifer ansprach, ließ dieser von der Frau ab und flüchtete. Der freundliche Helfer begleitete die Frau anschließend nach Hause.

Die Frau beschreibt den Angreifer als großen und kräftigen Mann im Alter von etwa 30 Jahren mit blonden Haaren. Der Helfer war ein junger Mann, Anfang 20 mit braunen Haaren. Er war mit einem schwarzen Mischlingshund, ähnlich einem Schäferhund, unterwegs.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls, insbesondere nach dem couragierten Helfer. Hinweise unter Telefon: 0351 4832233.


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12 Kommentare zu “Joggerin im Prießnitzgrund angegriffen – Zeugenaufruf

  1. am Prießnitzgrund… da is mehr laufkundschaft als auf der prager strasses… war am samtag aber leider erst gegen 16 uhr auf der strecke…

    sollte mir mal passieren das da so ein perverser versucht eine frau zu bedrängen… den würde ich garantiert nicht nur *ansprechen*…

  2. „sollte mir mal passieren das da so ein perverser versucht eine frau zu bedrängen… den würde ich garantiert nicht nur *ansprechen*…“

    aha und was würdest du machen? kopf ab, arm ab, einfach nur vierteilen oder doch lieber federn und teer?

  3. Respekt vor der Zivilcourage (ohne e.V.!-Sicherung);..und endlich hat auch mal die „schönste Hundetoilette Dresdens“ respektable Beachtung!
    (…meine Strecke an der Elbe ist oftmals nicht minder entspannend..)
    JA! Rudi; in solchen Fällen: Mittelalter-Konsequenzen!!
    Der demokratische Staat straft vor allem die sich (widerwillig) Wehrenden!

  4. hmm und wie sollen denn die mittelalter-konsequenzen aussehen?
    ladendiebe – hand ab, potentielle sexualstraftäfer dann fuss ab und leute die zur lynchjustiz im internet aufrufen vielleicht kopf ab?
    na dann gute nacht. da wird einem die demokratische justiz doch gleich wieder sympathischer.

  5. @rudi: Ist doch ganz einfach, vorläufige Festnahme nach §127 StPO, wenn er sich dieser widersetzt, ist man im Bereich der Notwehr.

  6. @Rudi
    Bin sonst auch nicht für die „Auge um Zahn-Methode“; doch manchmal kommen Opfer nicht mehr zur Notwehr (und dürfen sich lanzeitgeschädigt anhören, dass auch die Täter Opfer sind…)-
    Wenn Partner/in oder Kind geschädigt wird, sieht man die Dinge schnell „subjektiv beschützend“…

  7. Auch auf die Gefahr hin, eine alte Diskussion des letzten Jahres wieder anzuheizen: Ich schlage für solche Mitmenschen den guten alten Pranger als Strafe vor. Billig und effizient!

  8. „Wenn Partner/in oder Kind geschädigt wird, sieht man die Dinge schnell “subjektiv beschützend”…“

    aus eigener erfahrung kann ich das ganz entschieden verneinen. warum soll ich humanistische und demokratische werte für nichtig erklären, wenn ich oder menschen die mir nahe stehen, opfer von gewaltverbrechen o.ä. werden. dann machen die werte doch auch sonst keinen sinn, wenn sie nur theoretisch und abstrakt für mich gelten. finde das eine ziemlich billige ausrede.
    gegen die abstrusesten vorschläge wie bspw. pranger in stadtteil-bloqs hilft dann wohl nur ignoranz…

  9. @rudi
    Erstens: sind die (gesellschaftlich-wohlmeinenden) demokratischen Rechte NICHT für zivilrechtlich-inhuman erklärt worden..
    Zweitens: würdest DU couragiert situativ-bedingt eingreifen, bevor es emotional-demokratisch „zu spät“ sein könnte?
    Ich reagiere in einem Notfall emotional für das Opfer und überlege nicht „handlungsresistent-sozialpädagogisch“..
    Die Gesetze „ordnen“ auch nur das Tier-Mensch-Gefüge..
    Dem Opfer hilft die Moral nimmer.

  10. JA;.. die Pranger-Theorie ist sehr aktuell! (dafür muss man keinen Kultur-Obulus abstrahiernd im Theater & Co löhnen; denn ich erlebe im „sauberen Mitbürger-Alltag“ permanent die überbordende „Verdrängungs-Gesellschaft“-

  11. Ich fände es ja besonders sinnvoll wemm man auf nervige Nachbarn mit Hexenprozessen emotional reagieren könnte.

    Wer macht mit bei einer Neustädter HexenjägerInnen-Bürgerwehr-AG?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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