Nur die Hechtler mögen HaiDog

HaiDog
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Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, ist die Bilanz des Modellprojekts „HaiDog“ nach einem Jahr sehr bitter: Die neuen „HaiDog“-Behälter für Hundekot fanden kaum Akzeptanz in der Bevölkerung und verbessern die Sauberkeit auf Dresdens Straßen und Gehwegen nur geringfügig.

Insgesamt wurden 28 dieser Kombination aus Beutelspender, Aschenbecher und Mülleimer aufgestellt. Die Anschaffungs- und Baukosten für die HaiDogs betrugen insgesamt rund 60 000 Euro, die der Vermieter der Behältnisse, die Stadtreinigung Dresden GmbH, übernahm. Der Stadt entstehen für die Anmietung und Bewirtschaftung der HaiDogs derzeit jährlich Kosten in Höhe von rund 29 000 Euro. Aufgestellt wurden die Behälter in verschiedenen Stadtteilen, positiv angenommen wurden sie im Testgebiet Hechtviertel. In Löbtau oder Strehlen hingegen fanden die „HaiDog“-Behälter kaum Akzeptanz.

Jetzt prüft die Stadt, ob das Projekt trotz der ernüchternden Bilanz fortgeführt wird und weitere HaiDogs in Dresden installiert werden. Denn obwohl sie – zumindest bisher – kaum für weniger Hundekot auf Gehwegen sorgen, könnten sie durch ihre Kombination aus Beutelspender, Papierkorb und Aschenbecher die Sauberkeit insgesamt verbessern helfen.


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34 Kommentare zu “Nur die Hechtler mögen HaiDog

  1. Interessant das zu erfahren. Ich gehe gerade gedanklich das Hecht durch. Mir ist nur eine Stelle bekannt, wo ich dieses Behältnis schon ein mal gesehen habe. Nämlich vor den Kindergärten in der Johann-Meyer-Str und hier spielt der psychologische Effekt auch noch eine große Rolle.
    Auf Hechtstraße und Rudolf-Leonhart-Str. befindet sich zumindest keins zwischen Buchenstraße und Bischofsplatz.

  2. wohne auch im Hecht und hab das Teil noch nie gesehen.
    OK, wenns nur hinten am Kiga ist, versteh ich auch warum.

    Auf der Leo-samt ihrer Seitenstraßen könnten die aller 50m so nen Teil aufstellen.
    Was dort auf die Gehwege und Wiesen geschissen wird ist einfach nur ab-artig und voll ekelhaft!!!

  3. @ Wurschdbrühe: wenn Du im Kommentar von Herrn Launer auf die Quelle klickst, kannst Du sehen, wo überall die Behältnisse stehen. [Neustadt: Alaunplatz (5), Hafenstraße (Ecke Uferstraße),
    Förstereistraße/Jordanstraße (Kinderspielplatz)]

  4. Gibt es am Eingang zum Prießnitzgrund.
    Ich finde die Dinger praktischer als die alten Hundetoilettenauffangdinger. Sehen besser aus, allerdings bin ich eh Tütenträger, von daher trage ich keine Punkte zur Situationsverbesserung bei.

  5. aha, danke. Aber ich vermute alle auf der Johann-Meyer-Straße. Somit auf ca. 500 m konzentriert. Ich sag nur:“Hund halte durch, wir sind noch nicht durchs Viertel durch“ Verteilt auf das Viertel wäre besser, aber dafür lagen vermutlich keine Genehmigungen vor.

  6. Die Stadt sollte einfach mehr „normale“ Müllbehälter in der gesamten Neustadt aufstellen, da diese Mangelware sind, gewisse Ecken begrünen und nicht das schon knappe Geld in so einen Unfug investieren!

    Und alle Hundebesitzer sollten sich endlich um den Dreck ihrer „Lieblinge“ kümmern und vllt. auch gleich mal am kommenden Neustadt-Putz teilnehmen! Mein Weg und der vieler anderer über die Kamenzer z.B. gleicht täglich einem Slalomlauf..

    Die Hunde können ja nix dafür, ich weiß ;)

  7. Die betreffenden Hundebesitzer scheinen auch nie daran zu denken, dass auch mal ein Blinder den Weg entlang kommen könnte … das ist nämlich ein echtes Problem für die!

  8. Das stimmt, für Blinde ist das ein Problem.
    Selbst ich als Hundebesitzerin finde so was unverschämt, deshalb habe aber meinen Wuff so erzogen dass er nicht auf Straßen oder Gehwege macht, sondern nur da sein Geschäft macht wo Wiese ist. Selbstverständlich mit ner Tüte und in Gummiestiefeln hinterher. ;)

  9. Mit würden mehr Papierkörbe auch reichen, Beutel hab ich eh immer dabei. Ist nur super nervig, wenn man mit dem aufgesammelten Kot noch eine halbe Stunde durch die Neustadt marschiert, weil es keine Mülleimer gibt!

  10. Ähm, sorry aber diese High Tech Edelstahldinger hab ich noch nirgends sichten können! Grüne olle dann schon eher und die werden auch tgl. für eben vorgesehene Dinge benutzt!

  11. @ Frank und allen anderen die es interessiert.
    Im Hecht stehen alle auf der Johnann-Meyer-Str.
    Mal rechts mal links. War gerade mal schauen.
    Wer also als Hundebesitzer mit seinem Hund eine Runde läuft, kommt an zwei vorbei,aber nur wenn die Johann-Meyer-Str dabei ist.

  12. Die Stadt sollte das Geld lieber für die Kinder (Zukunft) ausgeben. Da hilft meiner Meinung nach nur Erziehung nach dem Motto „wer nicht hören will muss fühlen“. Entweder wöchentlich verpflichtet zum Saubertrupp, oder wer als Hundebesitzer die Sch* seiner süßen Kleinen nicht wegräumt sollte mal schön mit dem Gesicht reingetaucht werden, aber ohne Taucherbrille.
    Ob die mal überlegn was die ihren Hunden in einer Stadtwohnung antun?

  13. @Guido: du kannst meinen Hund gerne mal fragen, was er davon hält :-D Ihm ist anzusehen, dass er sich wohl fühlt…
    ich bin a) Tütenträgerin und habe b) solch einen Kasten auch noch nie Gesicht bekommen, interessant! Das Problem mit dem Zuwenig an Papierkörben kenne ich allerdings auch, bin oft versucht, die Tüte einfach am Straßenrand abzulegen, weil in den kommenden 500m kein Abfallbehälter in Sicht ist und die Leute einen mit tüte in den Händen ziemlich komisch anschauen :-(

  14. Is ja schon mal ein Anfang. Leider findes es aber viele Hundebesitzer aber scheinabr völlig ok, wenn ihre Köter ihre Haufen überall hinsetzen. Ausserdem müssen die auch noch alle 5m ihr Revier mit einem Strahl markieren- besonders im Sommer riecht es dann ekelhaft. Ich würde 1. RFID-Hundemarken einführen. Da kann man gleich im Vorüberfahren checken, ob für den Kläffer Steuern bezahlt werden. 2.eine Stuhlprobe des Lieblings in eine Datenbank ablegen. Dann kann man sich eine schöne Shit-Squad leisten, die jeden Haufen testet und für 100EUR pro Häufchen entsorgt. Wenn ich die Anzahl der Haufen in der Neustadt mal hochrechne komme ich auf eine sechsstellige Summe.

  15. @ Guido: vollkommen deiner Meinung!

    Das mit den fehlenden Mülleimern und dem dadurch verbundenen Problem der Entsorgung der Beutel kann ich nachvollziehen. Aber es gibt eben leider genügend Leute, die es (wie passend) einen „Scheiß“ interessiert, wie die Straßen aussehen und die Hinterlassenschaften ihrer Hunde einfach liegen lassen.. :/

  16. und wenn man dann mal höflich drauf hinweist, hat person keinen beutel! und solche sprüche: wozu zahl ich denn hundesteuer kommt dann meist von leuten, die keine zahlen :/

  17. Hier in Löbtau gibt es viele solche Dinger, nur leider gibt es kaum Hundebesitzer die diese nutzen. Wirklich ekelhaft wenn man aufpassen muss wo man langläuft, da eine Tretmine der nächsten folgt.

  18. Und ich dachte, alle Hechthunde scheißen auf den oberen Dammweg. Zumindest siehts und riechts so aus ;) Und wenn dann noch die Sonne scheint…

  19. @ Guido: Bin bezüglich „aber ohne Taucherbrille“ ganz Deiner Meinung, da könnten die Hundebesitzer, die sich nicht um die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner kümmern, gleich auch mal selbst „Witterung aufnehmen“.

    Allerdings ist mir beim Lesen eines Kommentars des Autors „A.Ngst“ zum Artikel über die Neustadt-Putzaktion schlagartig klargeworden, dass Hundebesitzer, die ihre Lieblinge überall hinsch… lassen, von einem zutiefst sozialen Gedanken angetrieben sind: sie wollen für uns alle die Mieten bezahlbar halten. Dat is auch ma ne Logik, an der man sich Hände und Füße wärmen kann! :-)

  20. Nach einem Jahr eine erste Zwischenbilanz zu machen, ist richtig. Aber meistens brauchen die Leute 2 – 3 Jahre, um sich an etwas zu gewöhnen. Also bitte noch etwas durchhalten, vielleicht auch 3 – 4 Runden Flyer in den Briefkästen, mit der freundlichen Bitte, auf die Nachbarn Rücksicht zu nehmen, die keine Hunde haben. „Zero Tolerance“ in New York City hat auch erst nach 5 Jahren deutliche Ergebnisse gezeigt.

  21. Laut Quelle steht an der Förstereistr./Ecke Jordanstr. so ein Ding. Ich wohne da und führe auch eine Hündin aus. Aber ich kenne dort nur den alten Tütenspender/Mülleimer am Kinderspielplatz. Was ist eigentlich an den neuen Dingern so besser? Der Aschenbecher???
    Zum Thema Sauberkeit in der Neustadt. Heute morgen ging ich zum Bäcker, am Ende der Alaunstraße und dachte so bei mir, mein Gott wie krass sieht es denn hier aus. Überall Dönerpapier und -folie, Glasscherben und Kotze. Gestern war Samstag. Auf dem Rückweg fiel mir der Zettel ins Auge, der an sämtlichen Haustüren klebte und auf dem zur Reinigung der Neustadt einen Tag zuvor eingeladen wurde. Was wurde da eigentlich geputzt, weiß das zufällig jemand? Ich finde es grundsätzlich nicht gut Dinge wie Hundekot, Dönerreste, Kotze, Glasscherben und anderen Müll auf den Gehwegen zurückzulassen. Mülleimer sind allgemein eine Mangelwahre in Dresden. Oft habe ich schon den Hundekackbeutel durch halb Dresden getragen um ihn dann doch genervt an den Straßenrand zu werfen, weil es einfach viel zu wenig Mülleimer gibt. Noch ein weiterer Vorschlag vor allem für die Neustadt: Kotztütenspender. Kotze auf dem Gehweg am Sonntag Morgen auf dem Weg zum Bäcker ist wirklich richtig ekelhaft!

  22. naja, wenn jemand reiern muss, denkt er bestimmt gern noch dran, erst mal nen kotzbeutelspender zu finden. vor allem wenns eh die meisten überhaupt nicht wüssten. sind eigentlich die restaurants so schlecht? man könnte eher in die meisten flyerständer lustige kotztütchen mit aufstellen, mit dem logo des neustädter reiers. das käme ggf. überregional in die medien. grundsätzlich helfen aber nur spürbar mehr mülleimer, denn dort kann man ja auch reingöbeln. zumindest stünde dann nicht im nächsten lonely planet, das es hier kotzflyer gibt, hört sich für fremde auch eher seltsam an.

    was ist eigentlich aus dieser reinemach-aktion heute geworden? ich hab niemenden mit beutel rumrennen sehen und alle dreckecken glänzen immer noch vor sich hin.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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