Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

Neuer Bäcker auf der Kamenzer Straße

Neue Bäckerei-Filiale auf der Kamenzer

Neue Bäckerei-Filiale auf der Kamenzer

Der Friseursalon Hauptsache Haubner ist vor kurzem aus dem Eckhaus Kamenzer Straße Bischofsweg ausgezogen, wie ich bereits berichtet hatte, kann man sich jetzt neben Pfunds Molkerei frisieren lassen.

In die freigewordenen Räume zieht jetzt eine Filiale der Bäckerei Bresan ein. Besucher der inneren Neustadt kennen vielleicht deren Schaubackstube auf der Hauptstraße.

Damit besticht der obere Teil der Kamenzer nun mit einer recht hohen Bäcker-Dichte. Neben der alteingesessenen Bäckerei P. Claudius, in Nummer 40 ist ja vor Kurzem auch eine Filiale von Emil Reimann in den Netto-Neubau eingezogen.

23 Kommentare zu „Neuer Bäcker auf der Kamenzer Straße“

  • Sabine sagt:

    weiter unten wäre schöner gewesen, so Höhe Sebnitzer :-)

  • Anton Launer sagt:

    In den Räumen des ehemaligen ReiterIn ist doch noch Platz. Wolln wir dort nen Bäcker aufmachen. Nicht, dass wir noch nen Trend verschlafen.

  • Platz der Einheit sagt:

    Das wird dann wohl der Todesstoss fürn Claudius sein. Bleibt dann nur noch der Rissmann als letzter Neustädter Bäcker der an seinem ursprünglichen Standort backt.

  • Numanoid sagt:

    @Platz der Einheit: Das glaube ich nicht mal. Die Leute werden schnell merken, daß Bresan, neben Reimann, einer der mieseren Aufbäcker ist und recht schnell wieder zurückwechseln.

  • André sagt:

    Diese Schnellbäckereien sind eine echte Seuche. Aber was noch schlimmer ist, daß so viele Leute sich mit diesen Brötchenimitaten (mal vorsichtig formuliert) zufrieden geben.

    Machen die beiden anderen genannten Bäcker noch traditionelle Brötchen? “Mein” Bäcker hat vor einer Weile dichtgemacht und habe noch keinen neuen in meiner Ecke der Stadt gefunden.

  • Anton Launer sagt:

    Soweit ich weiß, sind sowohl Reimann als auch Bresan keine Schnellbäcker, sondern Großbäcker mit Filialen. Glaube zumindest, dass das ein Unterschied ist. Und wer schon mal bei Reimann am Neumarkt oder Bresan auf der Hauptstraße war, backen können die schon.
    Die leckersten Brötchen bäckt meiner Meinung nach in der Neustadt der “Graf” auf der Alaunstraße.

  • robicon sagt:

    Als Nostalgikerin würde ich am liebsten Claudius frequentieren, aber der Gestank nach Zigarettenpäuschenqualm ausm Hinterzimmer schreckt mich ab.

  • Platz der Einheit sagt:

    @numanoid: jo… aber es gibt viele Leute die keine Kohle ham und guggen müssen wo se irgendwas halbwegs frisches herbekommen.

    @andre: was im allgemeinen nach meinem geschmack zu empfehlen ist, iss die Bäckerei Richter. Musste ma schauen am ende gibts die bei Dir um die Ecke. Die sind halt ooch bissl Größer. Bresan geht gar ni… aber wie gesagt geschmäcker sind ja ni gleich

    Und zum Claudius nochma, das angebot iss ja in letzter Zeit ooch immer schlechter geworden :( . rissmann geht halt irgendwie ooch ni. zumindest ni nach meinem Geschmack, bleibt also nur noch dor Graf und der kam ja ursprünglich von dor Luther Straße. um auf mein ersten Post bezug zu nehmen… :)

  • Numanoid sagt:

    @Anton Launer: Also Reimann ist definitiv ein “Aufbäcker”, die liefern Teiglinge in die Filialen, bei Bresan bin ich mir im Moment nicht ganz so sicher.

    @Platz der Einheit: Die Leute ohne Kohle kaufen ihre Brötchen definitiv nicht bei Bäckereien sondern im Supermarkt oder bei den Diskount-Bäckern.

  • rudi sagt:

    “Die leckersten Brötchen bäckt meiner Meinung nach in der Neustadt der “Graf” auf der Alaunstraße.”

    Ist das jetzt deine subjektive Meinung oder eher “Neustadt-Mainstreaming”? ;-)
    Seit es die Bäckerei Metasch nicht mehr gibt, finde ich aber eh alle Bäcker-Diskussionen überflüssig :-)

  • Anton Launer sagt:

    Wenn man die Schlangen betrachtet, deckt sich meine Meinung wohl mit dem “Neustadt-Mainstreaming” – vor allem die Kernbeißer haben es mir angetan. Ansonsten empfehle ich für richtig gute Backwaren einen Ausflug zum Weißen Adler.

  • Jane sagt:

    Weil wir gerade bei Claudius sind: Geht es nur mir so oder haben auch andere den Eindruck, dass Claudius in den letzten 10 Jahren ganz schön heruntergekommen ist?
    Als ich das letzte Mal einen Fuß in die Filiale auf der Kamenzer setzte, stank es im Verkaufsraum total modrig, und als die ziemlich abgewirtschaftete Verkäuferin endlich hinter der Theke erschien, quoll mir ein beißender Tabak-Geruch entgegen – sowohl von der Frau, als auch von den hinteren Räumlichkeiten.
    Für mich ein absolutes No-Go, in einem Lebensmittelgeschäft in direkter Nachbarschaft zum Verkaufsraum zu qualmen.
    Übrigens: Die Quarktaschen, die ich dort kaufte, hatten dann denselben modrigen Geschmack, der auch im Laden in der Luft lag.
    In der Filiale auf der Görlitzer machte ich ähnliche Erfahrungen. Das ist schon irgendwie tragisch, denn früher, als ich noch Kind war, war Claudius die 1. Adresse in Sachen Backwaren in der Neustadt.

  • christiane sagt:

    der ausflug zum weißen adler (bäckerei scheinert) lohnt wirklich, allein der blick in die auslage, der duft… neustadtnäher, klein und fein ist der bäcker walther auf der hoyerswerdaer.

  • ikarus sagt:

    Die Brötchensituation in Dresden ist allgemein miserabel, dafür extrem billig. Also wie so vieles im Kulinarischen. Meine Favs:

    1 – Brötchenstand auf dem Markt (der in der Mitte)
    2 – Sternenbäck im Konsum
    3 – Backhaus (geht eigentlich nicht, aber wo soll man sonntags sonst hin?)
    4 – Graf ( nur wenn ich auch dringend Kuchen brauche)

  • stefanolix sagt:

    Sonntags ist die Bäckerei Wippler am Körnerplatz wirklich gut — und mit dem Fahrrad von der Neustadt aus erreichbar ;-)

  • Jane sagt:

    In Punkto Brötchen kann ich Otte auf der Görlitzer empfehlen, besonders die Walnuss-Brötchen, die die seit Neuestem in Angebot haben. Die Doppelten sind dort manchmal zwar ein bischen klein, aber dafür schmecken sie garantiert gut und nicht nach Backtriebmittel wie etwa bei Schwerdtner.

  • karlaQ sagt:

    Ich wohne gleich um die Ecke und kann im direkten Umfeld dann zwischen fünf Bäckern wählen. Ganz schön krank …

  • Anton Launer sagt:

    Sonntags zum Bäcker ist ein ganz eigenes Thema, das hab ich mir schon länger mal vorgenommen. Es gibt einige, die schon um 12 Uhr zu machen, da fragt sich der Neustädter schon …

  • stefanolix sagt:

    Da kann ich Dich noch mal auf meinen Vorschlag verweisen: dieser Bäcker hat bis 18.00 Uhr geöffnet. Ist allerdings mit 5 Kilometern Spaziergang verbunden.

  • André sagt:

    Danke für die Bäckertips. So genau zwischen Filialen einer Großbäckerei und Schnellbäckern hab ich eigentlich gar nicht unterschieden. Leider ist es sogar so, daß ganz reguläre Bäcker schon solchen neumodischen ungenießbaren Kram herstellen und verkaufen.
    War heute wieder hier am anderen Ende der Stadt (Plauen) unterwegs und hab’ festgestellt, daß es zwei der abgeklaperten Bäcker, die die Datenkrake ausgespukt hat, schon garnicht mehr gibt (die Seuche fordert ihre Opfer).
    Dafür war der dritte in einem Wohngebiet unweit der Uni etwas abgelegene Bäcker Schmidt ein guter Treffer. Die Brötchen schmecken zu vielleicht 90% wie von meinem bisherigen Lieblingsbäcker.

    Muß mal meine Oma (meine Großeltern wohnten lange auf der Bautzner/Ecke Nordstraße, daher kenne ich die Neustadt vom Einkaufen mit Oma als’sch noch’n kleener Knopp war – Mitte der 80er) fragen, wo die früher Brötchen gekauft hat. Kann mich dunkel an einen Bäcker unten an einer zur Prießnitz führenden Straße erinnern.

  • Stephan sagt:

    Ich finde die Bäckerei Claudius bäckt sehr leckere Brötchen und Brot. Alles andere ist nicht wirklich empfehlenswert.

    Das Raucherproblem wurde glaube ich inzwischen gelöst.

  • Jane sagt:

    Stephan:
    Echt? Muss ich direkt mal wieder vorbeischauen. Das letzte Mal ist bestimmt schon 2 Jahre her, da kann sich natürlich einiges geändert haben.

  • KONDITOR:)) sagt:

    ….echt interessant was einige hier schreiben!!!….ich sage nur die Geschmäcker sind verschieden!…mfg: ein Bäckerei- Bresan-Mitarbeiter

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