Krimilesung im Thalia

„Weltverloren“ – so heißt der neueste Krimi von Beate Baum, aus diesem wird sie morgen Abend im Thalia lesen. Aus diesem Anlass habe ich die Autorin mal getroffen und mit ihr in der lauschigen Atmosphäre des Café Europa ein wenig geplauscht.

Beate Baum mit ihrem aktuellen Buch "Weltverloren"

Beate Baum mit ihrem aktuellen Buch "Weltverloren" - Anklicken zum Vergrößern

Seit 1998 lebt sie in Dresden, nennt sich selbst ein Kind des Ruhrgebiets und hat nach Zwischenstationen in England und Thüringen in die Neustadt gefunden, genauer gesagt ins Bogenviertel. Seit neun Jahren schreibt sie nun schon Krimis, der aktuelle ist ihr sechster. Dabei kommt immer wieder die Hauptakteurin Kirsten Bertram vor, die als Redakteurin der Dresdner Zeitung ermittelnd tätig wird. Dies sei aber kein Alter Ego von ihr, betont sie, aber ein wenig Persönliches fließe natürlich immer auch in die Roman-Figuren ein.

Die Autorin arbeitet recht brav von neun bis fünf am Schreibtisch. In der Kneipe an einem Buch zu schreiben, kann sie sich nicht vorstellen: „Da ist es mir zu unruhig.“ Aber um Eindrücke zu sammeln ist sie gerne unterwegs, auch mit Bus und Bahn. Wenn sie dann die Story vervollständigt begibt sie sich auch auf Recherche. Für den aktuellen Roman war sie dafür unter anderem im Kästner-Museum am Albertplatz und hat die Atmosphäre studiert.

Nach den bisherigen sechs Krimis will sie nun mal einen „normalen“ Roman schreiben. Neben der Schriftstellerei arbeitet sie auch als Journalistin und schreibt Kulturberichte und Reisereportagen für verschiedene Zeitungen und Magazine. Wer sich von der Autorin mal etwas abgucken will, kann sich an der Volkshochschule in ihrem Kurs „Kreatives Schreiben“ anmelden.

  • Das Neustadt-Geflüster verlost zweimal zwei Freikarten. Einfach im Kommentar bis morgen 12 Uhr einen deutlichen Wunsch zum Ausdruck bringen. Die Lostrommel entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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12 Kommentare für “Krimilesung im Thalia

  1. oliver kremer
    12. Oktober 2010 um 19:39

    hi toll – ich liebe krimis – ich habe vor 2 tagen eine tolle frau kennengelernt und das waere ja schoen dafuer karten zu haben und sie mitzunehmen – da ich diesen monat sehr knapp bin (hab gerade keine auftraege fuer meine musik – saxophon) waer das sehr schoen 2 freikarten zu bekommen – andernfalls wuerde ich gerne karten selber kaufen und andere kuenstler unterstuetzen – das geht aber diesen monat leider nicht mehr – gruss oli

  2. Marlen Schulz
    12. Oktober 2010 um 20:09

    Das letzte Buch von Frau Baum „Ruchlos-Ein Dresden Krimi“ war eines der langweiligsten Bücher das ich in meinem Leben gelesen habe. Nach 30 Seiten habe ich es wieder in mein Regal gestellt und seitdem nie wieder angerührt.

    • 12. Oktober 2010 um 20:11

      Ich hab bisher erst den „Häuserkampf“, also das Vorletzte gelesen – das hatte ich ziemlich fix durchgeschmökert. Für mich waren vor allem die vielen Neustädter Ortsbeschreibungen recht spannend.

  3. torsten
    13. Oktober 2010 um 00:13

    hm…ich hab mal vor 2 jahren eine tolle frau kennengelernt…

    • 13. Oktober 2010 um 00:50

      @ Torsten müsste das nicht heißen: „Ich hatte mal vor 2 Jahren eine tolle Frau kennengelernt…“?

  4. 13. Oktober 2010 um 08:28

    Deutschstunde mit Anton ;) ist das hier nicht eine Gewinnspiel?

  5. Chaotz
    13. Oktober 2010 um 12:52

    Oh nein, zu spät… :(

  6. 13. Oktober 2010 um 14:28

    Ach, was heißt zu spät. Die Gewinner sind: Oliver und Chaotz

  7. Chaotz
    13. Oktober 2010 um 14:35

    Jippieh :) danke

  8. 13. Oktober 2010 um 16:56

    @ Aquii: Es ging nicht um die Sprache, sondern um den Inhalt.

  9. Jürgen
    13. Oktober 2010 um 22:58

    Ich weiß echt nicht was ich hier dazu sagen soll.
    7 Zuhörer die zeitweise der Welt entrückt waren.
    Es ist schon dramatisch von einer Fehlgeburt zum Ausbau der Königsbrücker Strasse zu kommen und das ganze mit einem Mord zu dramatisieren. Ich bin mir nicht sicher was Erich Kästner zu seiner Verquickung in dieser Geschichte sagen würde, vermutlich wäre er lieber woanders geboren worden.

    Fazit: 7 Zuhörer sind der literarischen Größe des Werkes durchaus angemessen.

  10. torsten
    13. Oktober 2010 um 23:54

    hm…zur trieb lesung kommen immer 70 plus x leute…
    nr. 8 bring out termin im ost-pol am 6. januar

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