BRN 2017 – Fazit und Ausblick

Frühstücken auf der Görlitzer Straße

Frühstücken auf der Görlitzer Straße

Nun ist es gelaufen. Trotz deutlich weniger Ständen und Regenschauern am Freitag waren bestimmt wieder rund 100.000 Besucher zum Stadtteilfest „BRN“ gekommen. Auch nach 27 Jahren gibt es nach wie vor immer die gleichen Probleme.

Besucher urinierten in Hauseingänge oder schamlos in Vorgärten (zum Beispiel Kamenzer oder Timaeusstraße), die Lautstärke war an einigen Orten so sinnlos laut, dass leisere Projekte keine Chance hatten. Wann es Zeit zum Aufhören ist, haben einige Veranstalter offenbar auch nicht kapiert. Die Müllberge auf den Straße lassen sich auch nicht wegdiskutieren. Und leider gab es auch etliche polizeilich relevante Vorfälle, wie unter anderem eine versuchte Vergewaltigung, zwei Raubüberfälle und etliche Körperverletzungen.

Dennoch war es insgesamt ein schönes Fest. Fast zu jeder Stunde kam man an Engstellen prima durch. Engagierte Anwohner konnte man mit witzigen Aktionen bestaunen, so man sie denn fand. Am Sonntag tafelte die halbe Neustadt wieder zum großen Gemeinschaftsfrühstück auf der Straße. Neben den vielen Rummel-Techno-Türmen gab es auch eine Menge interessanter Musik zu bestaunen. Tolle Shows gab es im Kukulida-Zelt, den Luther-Platz-Bühnen, zum Sonntags-Tanz vorm Laika und natürlich bei den Punkrockern auf dem Alaunplatz. Aufsehen erregte der brachiale Umzug der Samba-Universo-Trommler. Herrliche Publikumsaktion: Die Schokokuss-Maschine auf der Kamenzer Straße.

Sonntagstanz auf der Kamenzer Straße

Sonntagstanz auf der Kamenzer Straße

Insgesamt feierte die Neustadt ein Fest auf Vorjahresniveau, das allerdings wenig bis gar nichts mehr mit dem ursprünglich rebellischem Gedanken der BRN-Urväter gemein hat.

Deutlich wird das bei einem Besuch im BRN-Museum, wenn man die Auszüge der Regierungsproklamation liest, und an die Entstehungsgeschichten erinnert wird. Konsequenzen aus der Verstadtfestung der BRN: die Schwafelrunde löste sich am Ende auf, die Kindertalstraße fand nicht statt, eine BRN-Zeitung gab es wiederum nicht.

Wie wird es weitergehen? Der Ruf nach einem Gesamtveranstalter ist natürlich immer noch laut. Schwer vorstellbar, dass sich für diesen Job jemand findet. Die Gemengelage in der Neustadt scheint dafür nicht geeignet. Inseln könnten die Lösung sein, aber dafür braucht es entweder mehr Profis (wie am Martin-Luther-Platz) oder mehr städtische Unterstützung für Anwohner-Engagement.

Das Interesse von städtischer Seite scheint vorhanden zu sein. Vielleicht ist das in diesem Jahr so gründlich schiefgegangene Anmelde-Prozedere ja eine Chance, es im nächsten Jahr besser zu machen. Erste Gespräche von beteiligten Veranstaltern sollen schon in den nächsten Wochen stattfinden.

Dabei ist klar. Eine BRN wie in den frühen 90er Jahren kann es nicht mehr geben. Dafür sind die kommerziellen Interessen bei einem 100.000-Besucher-Publikum zu groß. Auch der Wunsch einiger Anwohner, das Fest nicht mehr stattfinden zu lassen, ist praktisch nicht umsetzbar. Es kann nur im Interesse aller Beteiligten liegen, miteinander zu reden.

Impressionen vom Sonntag










Weitere Eindrücke von der BRN

Fotos: Janina Kamenzer

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35 Kommentare zu “BRN 2017 – Fazit und Ausblick

  1. Erich
    19. Juni 2017 at 16:40

    Ich wohne seit bald 20 Jahren hier, kenne die BRN also schon einige Zeit. Die letzten Jahre habe ich mir den Termin immer dick im Kalender angestrichen – um rechtzeitig bei Freunden unter- und der unerträglichen, lauten Dauertechno-Türkeibeat-Mix-Beschallung auf der Rothenburger zu entkommen. Für alle die mir jetzt zurufen „dann zieh doch weg“: Ja, dass werde ich wohl auch bald machen. Nur wird dann meine Wohnung sicher für das doppelte vermietet werden & das ach so „alternative“ Gedröhne wird seinen erfolgreichen Beitrag für die Gentrifizierung des Viertels erfolgreich mit beigetragen haben. Und es könnte durchaus sein, dass die, die dann einziehen werden, viel weniger tolerant auf ihrer Ruhe bestehen und sich keine Hauseingänge mehr vollpissen lassen werden…
    Dein letzter Absatz Anton benennt m.E. die eigentliche Ursache der Misere: Es sind die kommerziellen Interessen, denn Kommerz und „alternativ“ passen eben nicht zusammen. Ohne den Kommerz wäre eine ursprüngliche BRN wieder möglich.
    Das geht nicht, meint Ihr? Doch! Einfach Konservenmusik sowie kommerziellen Fress- und Saufbuden weglassen/ nicht zulassen. Alle wirklich kreativen Anbieter von kulturellen und kulinarischen Genüssen wären letztlich von dieser Lösung nicht betroffen…

  2. 19. Juni 2017 at 17:02

    @Erich: Du machst es Dir zu einfach. Wer legt denn fest, was wirklich kreativ ist? Ist der DJ, der Techno mixt, zwingend nicht kreativ? Oder ist die Irish-Folk-Gruppe an der Bunten Ecke wirklich unkommerziell. Die Grenzen sind fließend. Und selbst, wenn irgendwer in der Lage wäre die Grenzen zu ziehen, wie sollen die denn durchgesetzt werden?

    Als ich vor vielleicht 15 Jahren mal auf der unteren Alaunstraße einen (nicht angemeldeten) Mojito-Stand betrieben habe, haben wir dazu auch Konservenmusik aufgelegt und Geld verlangt. Auf dem ersten Blick also genau ein solcher Stand, den Du weg haben möchtest. Allerdings gab es um unseren Stand herum wunderbare Party-Stimmung mit glücklichen Menschen. Wir haben unsere Cocktails sogar in Gläsern (liebes Ordnungsamt, das ist inzwischen verjährt) ausgeschenkt und die Leute geben, vor Ort auszutrinken. Und der kommerzielle Erfolg des Standes war am Ende so groß, dass wir immerhin keine Schulden gemacht hatten und für das nächste halbe Jahr einen ordentlichen Rum-Vorrat hatten. Dafür hatten wir riesigen Spaß und einen mächtigen Kater.

  3. Heinz Harald
    19. Juni 2017 at 17:04

    Also wenn der Martin-Luther-Platz das Vorzeigemodell der Insellösung sein soll, dann finde ich das eine schreckliche Vorstellung. Die Neustadt braucht kein zweites Stadtfest. Meine Favoriten waren dieses Jahr die Sebnitzer und die Zone hinter der Scheune.

  4. mm
    19. Juni 2017 at 17:20

    Wär allerdings schön, wenn auf der Sebnitzer nicht auch ein ständiger Battle of Musics stattfände, und wenn die Straße nachts nicht bis nach halb drei beschallt würde … (sagt ein langjähriger Anwohner, dem schon seit Jahren vor allem die Menge an Musikquellen auf den Docht geht. Muss man denn überall mindestens 2 verschiedene Musiken hören können?)

  5. Erichsen F.
    19. Juni 2017 at 17:49

    Um dann auch noch mal meine Meinung abzugeben:

    Ich fand die BRN von um die Jahrtausendwende am Besten. Gemessen daran sollte jede gezielte Straßenbeschallung (mit definierten Ausnahmen) komplett unterbleiben. Die denkbaren Ausnahmen:
    – Eine überschaubare Anzahl von Bühnen für Live-Musik. Wenn’s denn unbedingt sein muss, auch ein oder zwei Stellen mit Techno-Disko. Aber Achtung: wenn ich und zigtausend andere in ne Disko gehen wöllten, würden wir das tun. Und Leute, die regelmäßig dahin gehen, können das auch am BRN-Wochenende machen. An den Live-Bühnen darf in den Auftrittspausen auch mal „Wohnzimmerlautstärke“ herrschen.
    – Hinterhofpartys, bei denen es sicher lauter zugeht, aber nicht allzuviel auf die Straßen dringt.
    – Musik aus Kneipen und Läden, die durch die offenen Fenster rauskommt, aber meist 10-20 Meter weiter nicht mehr zu hören ist.
    – Beschallung von „Außenständen“ maximal in der Lautstärke ner unverstärkten Akustikgitarre.
    Und genau hier sollte die Grenze liegen: Jeder Lautsprecher auf dem Fensterbrett, der zur Straße gedreht ist um diese gezielt zuzukrachen, sollte mit „auf die Fresse“ geahndet werden. :-)

    Ich denke, der Rest der unangenehmen Erscheinungen würde sich damit sicherlich nicht komplett erledigen, aber doch wohl massiv reduzieren.

  6. Johannes
    19. Juni 2017 at 17:59

    @Anton Danke für deine Aussage. Es widerspricht sich eben nicht alles. Aber ich glaube es sollten sich einfach viele nutznießer (bin ich leider auch gewesen ) an die Nase fassen. Wenn wir alle vielleicht einfach unser Sofa auf sie Straße stellen und uns einwandfrei lustiges überlegen können wir vielleicht alle mehr Spaß haben.

  7. 19. Juni 2017 at 18:29

    @Erichsen F.
    Zwei Fragen? 1. Warum der neue Nickname? 2. Vor, um oder kurz nach der Jahrtausendwende?

    Bis 1999 war es nämlich sehr überschaubar, mit rund 30.000 Besuchern, hier zum Nachlesen. Im Jahre 2001 hab ich das dann schon ganz anders erlebt. Siehe hier. Was in dem Text fehlt: Hubschrauber, die knapp über den Dächern der Görlitzer Straße die Nacht zum Tag ausleuchten. Menschen, die über Stunden in Cafés eingesperrt waren. Zig Verletzte. Die BRN als Krawall-Thema in der Tagesschau.

  8. christoph
    19. Juni 2017 at 18:42

    hymne der brn war damals „police in helicopter“ von john holt … sicherlich einer der heftigsten republikgeburtstage… wenn ich mir das aktuelle treiben so ansehe, werde ich da manchmal bissl wehmütig :D

  9. Erichsen F.
    19. Juni 2017 at 18:43

    @Anton:
    1. Weil ich Lust drauf hatte. Gefällter Dir nich?
    2. Es war, wie unschwer zu erkennen, eine grobe zeitliche Richtlinie. Nicht mehr, nicht weniger.

    Ich versuchte, eine konstruktive Meinung zu äußern, und zwar ausgehend von den heutigen Zuständen. Wenn Du eher auf Destruktivität stehst, dann vergiss doch bitte nicht, Folgendes zu erwähnen:
    1. In den von Dir benannten Jahren habe ich regelmäßig in die Ecke gekotzt und nur mit Aspirin überlebt.
    2. Wo ich überall hingepisst habe, hab ich vergessen.
    3. Das Katz-und-Maus-Spiel mit der Polifizei fand ich lustig.
    4. Am allerlustigen fand ich es, wenn hackedichte Dummpunks auf’s Maul bekommen haben. :-)
    5. Ich hatte tatsächlich die Tagesschau geguckt und diese zu verachten gerlent.

    Ach so, ich versprach Dir, Dir bei Gelegenheit mal nen Bierchen auszugeben. Allerdings wollte ich Dich nicht (war’s Freitag oder Samstag?) von Deinem (roten?) Hightechfahrrad reißen. :-) Holen wir nach. Also ich meine, das mit dem Bierchen. ;-)

  10. Marcus
    19. Juni 2017 at 19:18

    Das ist erst meine zweite BRN gewesen und an die erste erinnere ich mich eher leicht verschwommen *räusper*

    Zwischen spielenden und tanzenden Kindern, netten Menschen und Musik von handgemacht bis elektronisch war alles dabei. Und der Ausklang am Sonntag war sehr gemütlich. Hat mir sehr gut gefallen!

    Andererseits freue ich mich auch auf das Hechtfest. Der letztes Jahr gesehene Aufkleber mit dem Spruch „Das Hechtfest soll keine zweite BRN werden!“ macht schon Sinn. Ist halt die kleinere und gediegenere Form. Wobei das ja auch zum Viertel passt.

    Vielleicht rockt der Rudolf ja auch wieder. Fände ich fein!

  11. 19. Juni 2017 at 19:22

    @Erichsen F.
    Muss ich ja sehr schnell gewesen sein, wenn Du schon „rot“ gesehen hast. Der neue Nick hat den Vorteil, dass er nicht so häufig benutzt wird, ist aber schade für Deine langjährigen Fans, aber ich denke, das wirst Du schon schnell wieder aufbauen.
    @christoph
    ich dachte dran, als als der diesjährige Police-Copter an mir vorbeischrammelte.

  12. 19. Juni 2017 at 19:26

    @Anton
    du vergisst, dass die Polizeieinsätze zu BRN 01 und die daraus resultierenden Krawalle eine politische Entscheidung gewesen ist, es sollte die Wiederwahl des OB dadurch gesichert werden, das Härte und konsequentes durchgreifen an den Tag gelegt wurde. Es waren letztendlich hausgemachte Probleme. Es musste so kommen, wenn die Polizei die am Alaunpark festgesetzten Randalierer auf eine friedlich feiernde Menge triebt und versucht das Fest einige Stunden vor dem offiziellen Ende zu räumen. Der anschließende Kuhhandel zwischen Stadt, Polizei und Veranstalter erschütterte den Glauben an den Rechtsstaat bei Vielen…

  13. Andreas
    19. Juni 2017 at 20:48

    > Ist halt die kleinere und gediegenere Form. Wobei das ja auch zum Viertel passt.

    Also ich sehe den Unterschied nicht wirklich, von der Größe abgesehen. Eher kommt mir das Hechtfest noch kommerzieller vor, weil gefühlt viel weniger Stände von Anwohnern da sind.

    Apropos, mir fällt jetzt erst auf, dass es dieses Jahr gar kein Erfurter Straßenfest gab. DAS war noch Punk :p

  14. bob
    19. Juni 2017 at 21:06

    Halten wir mal fest:

    – Aquii hat vor 16 Jahren den Glauben an den Rechtsstaat verloren
    – Anton hatte vor 16 Jahren einen Rumvorrat für ein halbes Jahr
    – Erichsen F hat vergessen, wo er vor 16 Jahren hingepinkelt hat

    Gut, dass die Welt das jetzt weiss…..bis eben habe ich die Beiträge hier mit Interesse gelesen……

  15. Doyline
    19. Juni 2017 at 22:51

    Ich habe die Notwendigkeit des großräumigen Parkverbotes nicht ganz verstanden. Zum Beispiel der Bischofsweg am Alaunplatz zw. Görlitzer und Kamenzer Straße – während der ganzen BRN komplett leer. Ein Mal stand ein Einsatzwagen der Polizei dort. Und ich als Anwohner muss bis sonstwohin fahren, um mein Auto noch irgendwohin zu quetschen.
    Gibts dafür gute Gründe?

  16. Herr Jeh
    20. Juni 2017 at 07:38

    Die Parkverbot ein waren doch das beste! Eine völlig leere Katharinenstraße zeigt wie schön das sein kann. Fußball spielen mitten auf er Straße…. Gen ii Al.

    Das Parkhaus beim Simmmel, das beim Rewe und das bei der Markthalle waren nicht ausgelastet. Der Parkplatz in der Theresienstraße war gähnend leer.
    Also Möglichkeiten gab es reichlich.

  17. DD-Hecht (H&K)
    20. Juni 2017 at 07:54

    @Aquii Naja, … kleiner Rückblick, aus meiner Erinnerung heraus, zum Thema „BRN-Riots“:
    Ursprung der Ausschreitungen war damals ein Punk-Konzert zwischen ehemaligem „Reiter In“ bzw. der „15.Oberschule“ und war eher ein spontanes Ereignis.
    Das Konzert war noch gut besucht und die Räumung der Straße, durch die aufgezogenen Cops schon angedroht, stand bevor. Deeskalierend wurde mit irgendeinem Ordnungshannes ein Abschlusssong in der Länge von 15min. ausgehandelt, was aber nicht bei allen Cops angekommen zu sein schien, da diese wiederum plötzlich ohne weitere Vorwarnungen und einer Stärke von nur rund 50 Cops begannen die Görlitzer Straße knüppelschwingend zu räumen, ich meine, in Richtung Rothenburger Str. Dabei wurde auf alles eingeprügelt was sich bewegte, was natürlich zu vielen Verletzungen führte und nach kurzer Verwirrung mit einem massiven Stein und Flaschenhagel beantwortet werden musste.

    Das sich plötzlich aus Sicht der Cops aus dem „Nichts“ ergebende Problem war, dass sie die ca. 300-400 Punks im dunkel daliegenden Alaunpark nicht mehr auf ihrem Schirm hatten, welche aber, aufgeschreckt durch die Geräuschkulisse, plötzlich sehr sehr wach in der Görlitzer standen, somit auch im Rücken der Cops, diese damit einkesselten, was dann erst zu etlichen „Ausfällen“ von Cops und dann zu wüsten Prügelorgien führte, welche aufgrund ihre dargebotenen Härte später bei vielen zu dem Entschluss/Wunsch/Bedürfnis nach einem entsprechendem „Rückspiel“ führte, dieses überhaupt erst auf den BRN-Ablaufplan vieler Neustädter hob.
    Schließlich hatte man ja eben erst diese verhassten autoritären unterbelichteten VoPo`s überstanden und jetzt wollten schon wieder solche Autoritätskasper hier etwas verbieten bzw. etwas zu sagen haben…nee… dass, so der Konsens, sollte einfach ausfallen und man würde diesen Clowns schon beibringen, wo sie hier stehen. „BundesVoPo, fuck off!“,war das vorherrschende Selbstverständnis…

    Aus den Tagen ist mir ein Umstand besonders in Erinnerung, etwas aus der Zeit, als Straßen noch nicht für die BRN gesperrt wurden und die Fahrzeuge der Anwohner normal parkend auf der Alaun-u. Louisenstr. standen. Anders, als es heute oft hingenommen wird, haben wir uns in dem Moment eines erkennbar werdenden Einsatzes der Cops, noch die Zeit genommen möglichst viele Anwohner herauszuklingeln, damit sie noch`ne Chance hatten ihre Karren aus der erwartbaren Straßenschlacht herauszuhalten, um diese noch schnell aus der Gefahrenzone bringen zu können. Klappte nicht immer rechtzeitig und nicht für jeden Anwohner, doch viele Leute nutzten diese Zeit. Einige wenige hatten da sogar schon ihre Sturmhaube über den Kopf gezogen,was jedoch von den betreffenden Leuten im Nachgang betrachtet, eher`ne sehr schwache Darbietung war -Nummernschilder und so… :-)

    Dass die Anzahl der Cops in den Folgejahren der BRN massiv erhöht wurde, welche dann in zwanziger und dreißiger Formation, den Helm auf und Knüppel in der Hand, sich ohne erkennbare Gründe sehr aggressiv drängelnd durch eine angetrunkene feiernde Menge zwängten, hatte dann stets auch die erwartbare Reaktion eines vereinzelten Flaschenwurfs zur Folge, was aber die Cops umgehend zum Anlass nahmen – Knüppel frei – auf alles einzuschlagen, was ihnen nicht schnell genug aus dem Weg entkam, egal, ob die Leute von einem Flaschenwurf überhaupt etwas wahrnehmen konnten oder gar damit etwas zu tun gehabt hatten, sodass es in der Spitze der Eskalation dann eben auch zu Einsätzen von Mollis kam, nur, um sich so die mit „Tucher“ befüllen BGS-Bayern* vom Hals zu halten.

    Erst durch diese überzogenen Polizeieinsätze haben die Cops selbst die BRN zum festen Termin für Riots werden lassen, welche im Verlauf der Jahre zum Politikum und dann auch zum Ziel vieler erlebnisorientierter Kreise wurde, zu den BRN-Riots, die zum Ende hin nur noch hohle selbstdarstellerische „Fußballfans“ angezettelten, weil die Polizeiführung jahrelang nicht willens bzw. unfähig war zu erkennen, dass es ihr eigenes Verhalten ist, welche diese „Schlachten“ immer wieder aufs Neue heraufbeschwor.

    Auf dem Höhepunkt dieser Eskalation, wurde es dermaßen übel, weil die Cops kaum bis gar keine Unterschiede mehr machten zwischen den Besuchern. Es egal schien, ob Familien mit Kindern,Punk oder Rollstuhlfahrer, alle einfach nur noch ganz simpel das polizeiliche Gegenüber darstellten.
    Es ging ja soweit, dass die Cops einfach Sonntags 16.00 Uhr die BRN für beendet erklärten um gleichzeitig von allen Seiten in die Neustadt einzufallen und dann umgehend damit begannen Teile von Straßen zu räumen und damit im Ergebnis die ahnungslose Menschenmenge einzuschließen, sie zu komprimieren und am Verlassen des Viertels mittels Schlagstöcken zu hindern, aber perverser Weise die Menschen an jeder Kette genau dazu aufzufordern, nur eben an anderer Stelle.
    Die entsprechend immer aggressiver reagierende Masse wurde von Kreuzung zu Kreuzung geschoben bzw. geprügelt, sodass dann auch Väter, die in ihrem Leben sicher kaum bis niemals echten Ärger mit Cops gehabt hatten, denen aber an diesem Tag voller Zorn`ne Flasche durchs Visier schoben, spätestens, als einige Cops auf der Alaunstraße auch Mütter mit Kinderwagen angreifen wollten.

    Die Umstände, welche ja auch dazu führten, dass es der Polizeipräsident später lieber vorzog, zu dem BRN-Termin Urlaub zu machen, nur um selbst nichts entscheiden zu müssen, hat auch mit dafür gesorgt, dass diese Schlachten in der Folge eben erst nach vielen Jahren langsam abschwächten, jedoch jedoch einige zu den dümmsten aller Scharmützeln motivierte, nämlich zwischen Möchtegern-Hools und fehlgeführten Einsatzhundertschaften,der Zusammenhang zur BRNeustadt und deren Bewohnern endgültig erledigt hatten, damit auch endeten bzw. ausliefen, weil nur noch reine „Folklore“, betrieben von Irrlichtern.
    Das Erlebnis einer friedlich ausklingenden BRN, hätte es so auch schon vor 20 Jahren geben können, hätte man nur dieses eskalationsfördernde Verhalten der Cops etwas eher unterbunden bzw. abgestellt.

    *(Habe ich selbst damals vor der Scheune sitzend zu sehen bekommen und erst viel später erkannt, dass diese BGS-Einheit das wahrscheinlich ja sogar durfte, nämlich in dem Augenblick, indem ich in Bayern bei den Gebirgsjägern in der ausliegenden UvD-Anweisung blätterte, in welcher sinngemäß zu lesen stand, dass einem Soldaten in Bayern o‘ Halbe zum Mittagessen dienstlich genehmigt sei. Der mir erklärte Grund dafür: Bier hat in Bayern eben den Status eines Grundnahrungsmittels, und gibt es so wirklich nur in Bayern.)

  18. bling
    20. Juni 2017 at 07:56

    BRN??? -> Stadtfest 2.0

    Und was kommerziel angeht, gibt es für mich persönlich eine klare Grenze. Der, der mit dem Stand seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, ist gewerblich/kommerziel vor Ort. Jene, die einfach ihre Ausgaben gedeckt oder sich für diesen Zeitraum ein paar Euros dazuverdienen, machen dass ja nicht beruflich…

    Und dann ist die BRN eben nicht mehr so groß! Aber mich persönlich zieht es da schon länger nicht mehr hin!

  19. MLPler
    20. Juni 2017 at 09:10

    Hier mal ein Fazit nicht zur BRN, sondern zu den Meckergästen:
    Wenn Euch ein bestimmter Musikstil nicht gefällt, dann geht einfach weiter. Sollte das nicht möglich sein, da Ihr direkt über dem Lärm wohnt, dann mein ernst gemeintes Beileid. Ihr seid aber nicht die einzigen, die das ertragen müsst.
    Euch gefällt der Kommerz nicht? Wie sollen die Künstler denn zu ihrem Geld kommen? Warum darf Kreativität nicht kommerziell sein? Wie soll das denn gehen? Sollen alle Kreativen Hunger leiden? Es ist vermutlich das eine ohne das andere nicht möglich. Die Kneipe verdient ihr Geld nur mit der Bühne nebenan, weil dann Gäste kommen. Die Künstler auf der Bühne bekommen ihr Geld, weil sie Gäste für die Kneipe anlocken. Beide profitieren davon!
    Und mit Verlaub: wer auf ein Stadtfest geht und Kreativität erwartet, ohne, dass der Kommerz dabei ist, ist selbst der Schlimmste Kommerzialist: Kreativität konsumieren aber das Finanzielle dafür nicht im Blick haben? „Geiz ist geil“ lässt grüßen! Dann müssten alle Eintritt zahlen! Wollen wir das?
    Und zum Schluss noch eine Aufforderung an alle Meckerärsche: MACHT ES BESSER! Wenn Euch das Ganze nervt und Ihr alles scheiße findet, dann übernehmt die Organisation der nächsten BRN! Gründet einen Verein und engagiert Euch für die BRN 2018. Es ist wie bei allem: Nicht meckern, sondern tun!

  20. Ein Anwohner
    20. Juni 2017 at 11:19

    Vorab: ein 2. Stadtfest braucht die Neustadt nicht.

    Dennoch: Meiner Meinung nach gehört das Konzept des BRN grundsätzlich überarbeitet. Es kann nicht sein, dass ein Fest seit fast 20 Jahren besteht und Probleme, die schon in den ersten Jahren auftraten, immer noch nicht gelöst sind bzw. hier auch kein ernsthafter Wille besteht, diese zu lösen. Damit meine ich hauptsächlich das Wildpinkeln und der ganze Siff, der auch nach der BRN noch für Tage wenn nicht gar Wochen übrig bleibt. Und das zusätzlich dem ganzen Müll und Dreck, den man sowieso schon ganzjährig ertragen muss (Stichwort: Sperrmüllentsorgung ala Neustadt).

    Es kann so z.B. nicht sein, dass Gaststättenbetreiber für Ihre Toilettenbenutzung eine Gebühr von 2€ erheben (so gesehen auf der Alaunstraße), da ist doch absehbar, dass die meisten leiber in den Hauseingang pinkeln. Letztlich profitiert ja der Betreiber auch von dem Fest. Die Zahl der öffentlichen Toiletten hätte zudem problemlos deutlich erhöht werden können, es waren ja genug freie Flächen vorhanden. Natürich ist das mit Kosten verbunden, das ist es aber auch auf anderen Festen auch. Das ist letzlich ein vergleichbares Thema wie die Spätshop Problematik: Man holt sich schön ein paar Bier am Späti, säuft diese dann mit anderen Kumpanen auf der Straße, sifft Gehsteige zu, pinkelt in die Ecke und schmeisst die Kippen auf die Straße. Aber klar, der Späti hat ja nur Bier verkauft und ist aus der Nummer raus. Hier sollte man vielleicht mal drüber nachdenken, warum eigentlich vielleicht ein Bier in einer Kneipe 3,5€ kostet und nicht nur 1,5€? Klar, weil diese sich eben an gesetzliche Vorgaben halten müssen. Und diese gehören für Spätshopbetreiber dringend nachgebessert.

    Zum Thema Zudröhnen durch diverse DJ-Stände sei noch gesagt, dass man dem tatsächlich kaum entfliehen, da der Lautstärkepegel größtenteils so laut war, dass man selbst noch einige Meter daneben nicht in der Lage war, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Es war purer Stress, mit meinen Kindern am Sonntagnachmittag eine Ecke zu finden, in der man mehr oder weniger in Ruhe etwas essen konnte, ohne zwischenzeitlich taub zu werden. Es gibt Grenzbereiche, ab dem so ein Lärm m.E. gesundheitsgefährdend ist, und da ist für mich auch die Grenze erreicht, die auch auf einem Teil-Stadtfest nicht akzeptabel ist. Wie gesagt, ich wohne in der Neustadt (wohlgemerkt nicht in der Kernzone) und bin nicht willens, mir einen Aufenthalt in meiner „Wohngegend“ verbieten zu lassen, eine erwartbare Argumentation ala „Dann geh doch einfach nicht hin“ lasse ich so nicht gelten.

    my 2 cents

  21. Tamara Koiber
    20. Juni 2017 at 11:36

    Kann es sein das mein Kommentar nicht freigeschaltet wurde?

  22. 20. Juni 2017 at 11:52

    @Tamara: Wenn Du nicht diesen von gestern meinst, habe ich keinen weiteren Kommentar von Dir in der Warteschleife.

  23. Tamara Koiber
    20. Juni 2017 at 14:15

    Mist, dann war in dem Moment die Verbindung hier weg als ich den abgeschickt hatte, na egal, ging nur darum das es irgendwie traurig ist das sich nicht mal Veranstalter an Regeln halten und mit den 20 Jahre alten Problemen mit denen man sich immer noch herumschlägt. Jemand neues wird die auch nicht in den Griff bekommen.

  24. Dankesager
    20. Juni 2017 at 18:57

    @ DD-Hecht (H&K)

    Danke für den interesannten Rückblick.
    Wenn man googlet kann man tatsächlich nur sehr wenig zu den damaligen Eskalationen finden, schade eigentlich. Nicht aus „nostalgischen“ Gründen ;-), sondern aus Interesse.

  25. Andreas
    21. Juni 2017 at 09:53

    Man sollte einfach mal eine Anwohner-Befragung machen, ob man die BRN in dieser Form weiter will oder nicht. Es geht doch nicht, wenn ein großer Teil der Neustadt-BewohnerInnen während der BRN „flieht“, nur damit Party-Publikum von außerhalb der Neustadt hier einen drauf machen kann.

  26. toto
    21. Juni 2017 at 14:42

    @ DD-Hecht (H&K): Ich hoffe, dass du deine Einstellung und dein Meinungsbild im Rahmen des Erwachsenwerdens stark verändert hast :) – ansonsten, sorry, bei „Autoritätskasper“ o. ä. kann ich dich nicht ernst nehmen…

  27. christoph
    21. Juni 2017 at 15:10

    @toto …falls Du ein anderes Bild der Feierlichkeiten aus den von H&K beschriebenen Jahrgängen hast, kannst du uns ja gerne daran teilhaben lassen. Mein Bild unserer lieben Ordnungshüter hat sich damals ziemlich stark verändert… darum gibts hier ein fröhliches aacab… ;D

  28. Toto
    21. Juni 2017 at 17:46

    Lieber Christoph, wenn du Lust auf eine sachliche Diskussion hast, gern :). Dann vermeide allerdings bitte solche Pauschalisierungen wie „acab“ ;)

  29. christoph
    21. Juni 2017 at 18:25

    Lieber Toto…. lies bitte etwas genauer nach! Da ist nix pauschalisiert…
    aacab … almost all cab… ;)

  30. Erichsen F.
    21. Juni 2017 at 18:28

    H&K hat schon einige zutreffende Dinge geschildert, die auch in mir Erinnerungen geweckt haben. Es traf schon teilweise zu.

    Allerdings ist ja aber H&K auch ausreichend bekannt. Insbesondere seine sehr verschobene Realitätswahrnehmung. Und christophs Landschaft im Kopf kann man seinen Äußerungen entnehmen.

    Mein persönliches Urteil zu den damaligen Ereignissen war eher, dass sich mit Punks und Polizei „zwei Idioten“ gesucht und gefunden, die miteinander spielen wollen. Das sich danach diverse Klientel als Opfer aufspielt und sich unplötzlich mit anderen Leuten solidarisieren will, nur um das Feindbild zu pflegen, ist ja auch nichts neues.

    Ebenso würde ich an der Stelle dem Anton widersprechen. „Stundenlanges Einkesseln“ scheint mir übertrieben, das habe ich so nicht erlebt. Ja, es gab sowas, aber „stundenlang“ ist nach meinem Erleben massiv übertrieben und erzeugt falsch Bilder. Ebenso habe ich unter dem normalen Publikum keine Verletzten erlebt. Ja, die Leute waren genervt und teilweise wütend. Auch ich. Aber so zu tun, als ob es ein Schlachtfeld gewesen wäre und es Verletzte gab, ist nach meinem Erleben albern.

    Schlussendlich: strunzbesoffene und teilweise wirklich hirntote Punks wollten Stunk mit der Polizei. Dafür sind diese Idioten auch aus Berlin und sonstwoher angereist. Die Einsatzkräfte wollten eine größere Echtzeitübung. Hätten sie richtig dreingehauen, wäre die Sache anders ausgegangen. Weitere, besoffene Volksfestrüpel aus Dipps und sonstwoher haben mit gemacht. Die Politik hat es gefreut und sie haben es genutzt. Gut, dass es vorbei ist.

  31. 21. Juni 2017 at 18:58

    Also ich kenne zumindest einen (ziemlich normalen) Fotografen, der verletzt wurde und die Café-Geschichte wurde mir glaubhaft versichert.

  32. christoph
    21. Juni 2017 at 20:02

    achso dann hab ich mir das stundenlange Festsitzen auf der Louisenstr nur eingebildet… das Rumgeschubse von planlosen Beamten auf die Nachfrage wie man eine Querstraße weiter nach Hause kommen soll… und die Mutter eines damaligen Freundes hat sich wahrscheinlich selbst den Kopp an ner Hauswand eingehaun… war alles nur ein doofer Traum

  33. brn
    21. Juni 2017 at 20:20

    Sonntags,die #Invasion ist vorbei,man kommt wieder Heim?und überall riecht es an fast jeder Ecke nach Urin!?! Ekelhaft ist da noch sehr sehr milde ausgedrückt!?!
    So kann es nicht weitergehen,ich erwarte da Konsequenzen seitens der Stadt Dresden!Ich als Anwohner hatt wohl für dieses Wochenende keine Rechte mehr,oder was bitte? Ich zahl die Zeche für 100000 Wildpinkler die in unserem Viertel meinen die ist BRN ein Rechtsfreier Raum,das hatten wir schonmal wie oben von DD-Hecht ausführlich beschrieben.Aber was solls der Euro und die Schwarzarbeit bei den Händlern muss halt gelle`?
    Als kleine Anmerkung erlaube ich mir den Hinweis,bzw.Gedanken,das alle Läden einfach mal zur BRN VERKAUFSVERBOT haben sollten,diese 2 Tage im Jahr sollte nur den Anwohnern doch mal gegönnt sein oder ?

  34. nepumuk
    21. Juni 2017 at 23:48

    Es muß doch möglich sein, die Probleme, die wie so oft in der Neustadt des Nachts entstehen (Tag-BRN hui, Nacht-BRN pfui) zu unterbinden. Die widerrechtliche 3-tägige Beschränkung der Grundbedürfnisse einer gesamten Anwohnerschaft ist so nicht weiter zu dulden. Des Nächtens (0-4uhr) gehts lediglich um Disko-Remmidemmi für die Partypeople zw. 15 und 25, man sollte folglich nicht der DER „BRN“ sprechen, sondern differenzieren und die Teilprobleme lösen. Wo steht das mit der Nachtruhe? Da muß doch einfach mal die Polizeiverordnung zur BRN angepaßt werden – basta. 23uhr ist RUHE!!! Wer weiterhotten will, kanns gerne indoor tun oder bei sich zuhause am Rande Dresdens, der sächsischen Pampa oder noch darüber hinaus, wo sie alle herkommen. Die Jungspundhorden im Schüler- und Azubialter saßen ja schon Freitag nachmittag mit Bierpulle im Alaunpark, die kamen von allüberall her angereist, auch aus Leipzig oder Thüringen. Etliche Leute in Dresden bekommen Besuch ausschließlich zur BRN – Kumpels, die nur „Party machen“ wollen. Auch meine Straße ist tagelange Seechegrube gewesen und stinkt bis heute.
    Also m.E. ist die Problemlage leicht lösbar, man darf nur nicht alles in einen Topp werfen. Die nächtliche Ausschweifung der Fremden und einhergehende Einschränkung der Anwohnergrundrechte ist zu unterbinden per Minimierung derselben. Stichwort: frühere Sperrstunde zur BRN.
    Den ganzen anderen Quatsch wie Glasverbot könnse dann weiterbeackern, wenn die wirklich grundlegenden Dinge geklärt sind. Dabei ist zunächst ausschließlich die Stadtverwaltung samt Polizei und Politik gefordert. Die kommen ihren Ordnungspflichten für diese 3 Tage nicht nach, das muß sich ändern, unbegründet kann es für ein banales „Fest“ keinen Ausnahmezustand vom Grundgesetz geben. Sowas ist für größere Dinge wie Terror oder Staatsbedrohung vorbehalten. Somit ist es klare Aufgabe des Oberbürgermeisters, die Federführung der Neuordnung zu übernehmen. Und es muß doch möglich sein für eine Großstadt, mal 20 Dixiklos hinzustellen – natürlich auf eigene Kosten.
    Was man hingegen gar nicht braucht, ist eine Studie über die BRN.

    Zur Entwöhnung der Partyhorden empfehle ich, nächstes Jahr zunächst eine Pausierung einzulegen.

  35. Pitti
    23. Juni 2017 at 03:59

    @ nepomuk

    Aha, die da oben sollen mal was machen? Ist ja irgendwie nicht gerade die Idee der BRN.

    Was hier übers Jahr hingepisst und gekotzt wird dürfte die BRN bei Weitem übersteigen, ich hoffe dem begegnen Sie mit ähnlich energischem bürgerlichen Engagement.

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