Glanzparade! Rückblick zur Tolerade 2017

Die dritte Dresdner Tolerade nahm am Sonnabend ihren friedlichen, bunten Verlauf. Für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander demonstrierte tanzend ein riesiger Zug Menschen.

Mit elf geschmückten Wagen ging es vom Neustädter Bahnhof über Postplatz Albertplatz, Alaunplatz bis ins Industriegelände, wo ab 21 Uhr die Aftershow-Party im Sektor Evolution gefeiert wurde.

Mit Dank an André Brödner hier einige Impressionen der inspirierenden Veranstaltung. Love & Peace!

Die Straße als Dancefloor. Mit dicken Bässen ging es durch die Altstadt, wo am Postplatz eine Zwischenkundgebung stattfand.

Die Straße als Dancefloor. Mit dicken Bässen ging es durch die Altstadt, wo am Postplatz eine Zwischenkundgebung stattfand.

An dem Umzug nahmen nicht nur Dresdner Akteure der Clubszene, Vereine und gemeinnützige Initiativen teil.

Den Umzug organisierten Dresdner Akteure der Clubszene, Vereine und gemeinnützige Initiativen.

Der Wagen des Sabotage Dresden machte mit seinem Transparent auf die prekäre Lage des Clubs aufgrund wiederholter Lautstärkebeschwerden der neueren Nachbarschaft aufmerksam.

Ein Wagen machte mit seinem Transparent auf die prekäre Lage des Clubs Sabotage Dresden aufgrund wiederholter Lautstärkebeschwerden der neueren Nachbarschaft aufmerksam.

Der tanzende Zug wird in der Neustadt begrüßt.

Der tanzende Zug wird in der Neustadt begrüßt.

Auf dem Alaunplatz zog ein Rundtanz immer größer werdende Kreise.

Auf dem Alaunplatz zog ein Rundtanz immer größer werdende Kreise.

Hunderte Menschen setzten zum dritten Mal ein Zeichen für Weltoffenheit in Dresden.

Hunderte Menschen setzten zum dritten Mal ein Zeichen für Weltoffenheit in Dresden.

Buntes Getümmel auf dem Alaunplatz.

Buntes Getümmel auf dem Alaunplatz.

Eskortiert wurde der Zug von Polizei und Dispatchern.

Eskortiert wurde der Zug von Polizei und Dispatchern.

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67 Kommentare zu “Glanzparade! Rückblick zur Tolerade 2017

  1. Peter
    21. Mai 2017 at 01:49

    „Der Wagen des Sabotage Dresden machte mit seinem Transparent auf die prekäre Lage des Clubs aufgrund wiederholter Lautstärkebeschwerden der neueren Nachbarschaft aufmerksam.“

    Richtig hätte es heißen sollen: „Der lautstarke Wagen des Sabotage Dresden […]“. Aber man bekämpft ja auch Feuer mit Feuer.

    Peter

  2. Herr Jeh
    21. Mai 2017 at 07:01

    Ich frage mich, wer so eine akustische Umweltverschmutzung genehmigt hat. Ich wohne an der Strecke und selbst bei geschlossenen Fenstern war eine normale Unterhaltung in der Wohnung wegen des infernalischen Lärms nicht möglich.

  3. du alter mann
    21. Mai 2017 at 08:09

  4. Ein lichtblick fuer dresden
    21. Mai 2017 at 09:22

    Finde es sehr gut, dass es diese veranstaltung gibt. Ein schoenes, buntes kontrastprogramm zu anderen bildern aus dd.

    @ Herr Jeh: 5 minuten lautstaerke einmal im jahr wird wohl machbar sein ;) man will ja gar nicht wissen, wie sie silvester leiden muessen :P

  5. Karschti
    21. Mai 2017 at 09:53

    gegen den Lärm von Pegida immer noch viel zu leise!

  6. Frau Mi Ne
    21. Mai 2017 at 12:06

    Ich fand es gut, denn immer wenn du dich nicht mehr „normal“ unterhalten kannst, dann gehst du ins Internet und schreibst deine wichtigen Kommentare. Dann hab ich mal Zeit für mich.

  7. 21. Mai 2017 at 12:09

    Ich fordere zudem ABSOLUTE TOLERANZ gegenüber profit- und leistungssteigernden Drogen wie Schmerzmittel & Speed, Waffenexporten, Krieg, Börsenwetten, Korruption, wachsender Lohn- und Vermögensungleichheit, der Betonierung Dresdens, dem Maut- & Profilingsystem, Kinderarmut und Volker Beck!
    Um meinem Anliegen Nachdruck zu verleihen, bleibe ich aus Protest 3 Tage wach… Wo geht die Party!?

  8. Mark
    21. Mai 2017 at 13:09

    Wer für Toleranz wirbt wie diese Veranstaltung sollte Sie selbst auch geben und nicht andere Schädigen durch seine Veranstaltung. Wie die Stadt Dresden so einen Aufzug noch genehmigen kann lässt tief blicken.

  9. Meine Meinung, Deine Deinung
    21. Mai 2017 at 13:10

    Hahaha, wundere Gegenkommentare :)
    Ich sehe es wie meine beiden Vorredner „Herr jeh“ und „Lichtblick“

  10. Jihaa
    21. Mai 2017 at 13:36

    Eine kleine laute bunte Parallelgesellschaft. In keiner Weise repräsentativ.
    Aber niedlich anzusehen…

  11. ....
    21. Mai 2017 at 14:08

    hmm schlecht recherchiert. der angebliche wagen des sabotage dresden wurde in wahrheit organisiert durch DDAC, wums e.v. willkommen in löbtau und affeefa….

  12. 21. Mai 2017 at 14:41

    Habe mich schon auf die ganzen Kommentare á la „Viel zu laut“, „akustische Umweltverschmutzung“ etc. pp. am Tag nach der Tolerade gefreut.

    Was gibt es nichts Schlimmeres als Menschen, die laute Musik hören – auf der Straße?
    Womöglich Menschen, die dazu auch noch Alkohol trinken und rauchen! Und denen macht das auch noch Spaß!

    Sowas schmerzt den neustädtlichen Wutbürger mit den nicht-schalldichten Fenstern, der am Wochenende einfach mal seine Ruhe haben will.

    Nun greife ich deshalb auf den berühmten Satz des Sprechgesangkünstlers Danger Dan zurück: „Die kleinste Zelle des Faschismus ist die Kleinfamilie“ – mit einer kleinen Korrektur: Die kleinste Zelle des Faschismus ist der Neustadt-Bewohner, der montags nicht im Stande dazu ist, an lautstarken Protest zu partizipieren (außer er geht zu PEGIDA, der dumme Tropf) aber sonntags seinen Frust in unpopulären Blogs darnieder schreibt.

  13. Harry
    21. Mai 2017 at 16:15

    Nach deinem Kommentar auf dich zu schließen, hättest du auf jeden Fall ein paar Drogen nötig.

  14. Tamara Koiber
    21. Mai 2017 at 19:29

    Na die paar Minuten Lautstärke? Darüber braucht man sich nicht ärgern. Da ist die BRN um einiges schlimmer….

  15. 22. Mai 2017 at 01:12

    Das tut mir leid für dich. Darf ich fragen, wie genau du geschädigt wurdest? Vielleicht können wir sammeln und es wieder gut machen. Armer Mark.

  16. Wu Ndere Nich Ts´mehr
    22. Mai 2017 at 01:39

    Ambivalent?

  17. Rico
    22. Mai 2017 at 07:06

    Warum sagt denn niemand vorher, dass das keine Pegida-Demo ist. Mann, ich wäre da auf Grund der Lautstärke fast hingerannt ;-) aus 200m Entfernung war für mich die politische Motivation nicht eindeutig erhörbar.

  18. Rico
    22. Mai 2017 at 07:16

    @Ein lichtblick fuer dresden,
    da kann ich aber auch bei mir im Garten mit einer Bulle Bier, einer ordentliche Surround Anlage und mit Karl-Heinz von nebenan ordentlich Krach machen und dann allen in der Umgebung sagen, das war ein Kampf für den Weltfrieden.
    Für mich hat es sich einfach nur wie eine Mini-Love-Parade angehört, das Motto ist doch dabei eh Wurscht, das kann man sich auch notfalls später noch verpassen.
    Tut mir leid, aber die In-Tolerantesten an dem Tage, waren mal wieder die Teilnehmer dieser Veranstalltung, denen alle anderen egal sind. Vielleicht sollte man das Motto einfach in „Ich mach heute mal Krach und Leckt mich Anwohner“ umbenennen, da würde Inhalt und Name der Veranstaltung wenigstens übereinstimmen.

  19. Horst
    22. Mai 2017 at 08:00

    Sicher, BRN ist länger, aber da weiß man vorher was einen erwartet (und kann in den Urlaub fahren). Wenn Sonnabend am frühen Nachmittag wegen des Lärms die Enkel verstört aus dem Mittagsschlaf aufwachen, ist das nicht lustig.
    Ansonsten ist das Konzept natürlich absolut Innovativ. Mit Lärm für Toleranz zu werben ist so neunziger….
    Als nächstes erwarte ich jetzt einen Autokorso durch den Alaunpark. Organisiert vom Park Dresden e.V., dem Zusammenschluß der Dresdner Parkhausbetreiber ünter Führung der Parker Louis GbR.
    Da wird dann endlich mal für Toleranz gegenüber den vielgescholtenen Parkhäusern in der Neustadt demonstriert.

  20. 22. Mai 2017 at 08:02

    Danke für den Hinweis, korrigiert. Das Sabotage-Thema wird demnächst vertieft.

  21. Holger
    22. Mai 2017 at 08:40

    @ robert why: weil die kleinste zelle des faschismus die kleinfamilie ist… aha deshalb versuchten und versuchen also ALLE Diktaturen die familie zu zerstören, indem sie die kinder möglichst früh der elterlichen systemloayalität entziehen und mittels HJ, Bdm, Pioniere etc.pp. in spione des staates in den familien gehirnwaschen… es ist umgekehrt: die kleinfamilie (als kläglicher rest dessen, was kapitalismus von familie übrig gelassen hat) ist die erste keimzelle von rebellion gegen die autorität. Damit es die kinder mal besser haben, beginnen umbrüche…
    Es gibt nicht nur kleinbürgerliche spiesserfamilien, wie sie wohl der dan nicht anders kannte….

  22. marc
    22. Mai 2017 at 08:55

    Das sagt doch alles über diese Demo aus:

    Tolerade

    Ort: Dresden Stadtgebiet
    Zeit: 20.05.2017, 13.00 Uhr bis 21.00 Uhr

    Anlässlich der angezeigten Versammlung „Tolerade“ zum Thema „Dresden ist eine multikulturelle Stadt und soll es auch bleiben“ führte die Polizeidirektion Dresden einen Polizeieinsatz mit 43 Beamten zur Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit durch. Der Aufzug begann zunächst mit 11 LKW und ca. 150 Teilnehmern. Während des gesamten Aufzugs und der Zwischenkundgebungen stiegen die Teilnehmerzahlen kontinuierlich an. Die Abschlusskundgebung erreichte mit ca. 4.500 Teilnehmern ihren Höhepunkt. Durch die wachsende Teilnehmerzahl kam es zu Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs bis zum teilweise vollständigen Erliegen. Der Fahrer eines im Aufzug befindlichen LKW wurde beim Konsumieren von alkoholischen Getränken beobachtet und einer Kontrolle unterzogen. Diese ergab eine AAK von 0,65 mg/l. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

    Quelle:Polizei Dresden

  23. 22. Mai 2017 at 09:51

    Wenn bunte und laute Menschen in der Neustadt von einigen Kommentatoren als Problem gesehen werden, dann zeigt das irgendwie auch, dass Dresden solche Aktionen für mehr Toleranz dringend nötig hat.
    Was junge Menschen zum Nachdenken und auf die Straße bringt, ist für eine offene demokratische Gesellschaft immer von Vorteil.

    Wenn man sich dann wahrgenommen hat und toleriert, darf ja gerne leise weiter diskutiert und palavert werden… ;-)

  24. BugCheech
    22. Mai 2017 at 10:38

    Du armer, armer Mann.

  25. BugCheech
    22. Mai 2017 at 10:40

    Tut mir sehr leid, dass Du einen Schaden hast :..(

  26. Rico
    22. Mai 2017 at 11:00

    @Olli
    Was haben denn die Menschen da auf der Straße ganz genau für die Toleranz getan..gefeiert und recht viele gesoffen…wow, Hut ab, ich denke auch, wir brauchen noch viel mehr von solchen Heldentaten.
    Ich unterschreibe dann gleich noch eine Online-Petition gegen..warte kurz…
    ach ja, Rettet die Waale. So kämpft man heute, Feiern kann jeder ;-)

  27. Rolf
    22. Mai 2017 at 19:22

    Geil Marc …. da haben wir es. Zum Glück ist der Lkw nicht in die menge gerast.
    Damit hat man den tot vieler menschen verhindert. Stell dir nur mal vor, es wären 0,8 gewesen….

  28. Rolf
    22. Mai 2017 at 19:26

    brauchst du noch toleranz..? Ich kann dir was abgeben……

  29. Rolf
    22. Mai 2017 at 19:31

    Armes Sabo…..das schlimme ist ja, das die neuen Nachbarn bekannt sind. Man weiß wer hier mit yuppie-Mitteln arbeitet.

  30. Lenbach
    22. Mai 2017 at 20:58

    „Dresden ist eine multikulturelle Stadt und soll es auch bleiben“

    Ach. Waren die gleichen Leute nicht bis vor kurzem der Meinung, alles was irgendwie nach „Pegida“ riecht, habe keine Existenzberechtigung schon aus dem Grund, weil es hier gar keine Ausländer gebe? Und über Nacht sind wir multikulturell geworden? Das ging aber schnell…

  31. Philipp
    22. Mai 2017 at 21:33

    und was haben die leute am Montag denn gegen die Toleranz getan…rum gestanden und gehetzt….
    Ist es dem mehr eine Demo wenn alle nach unter gucken und ein Schweigemarsch absolvieren.

    Für mich war es eine Party!!! Auf der Straße, am Tag, in der Altstadt, in der Neustadt, …in Dresden.
    Ich wollte als Teilnehmer demonstrieren, das es hier nicht nur Montags-Depen und Semperoper und den ganzen Hochkultur-Krams gibt.
    Und das jeder mit dabei sein kann und gerne eingeladen ist.
    Und wenn jemand fragt „Was haben denn die Menschen da auf der Straße ganz genau für die Toleranz getan“ , dann glaube ich das der jenige den Sinn von einer Demo nicht verstaden hat.
    Wenn sich von der Musik jemand gestört gefühlt hat, dann tut es mir leid. (Ein mal im Jahr 30 min. lang vor dem Fenster, ist es den so schliem das es verboten werden muss)
    Es sind viele Menschen in dieser Stadt und wir müßen auf alle rücksicht nehmen. Egal wie sie aus sehen oder welche Musik sie höhren. oder ob se ruhe brauchen.

    ….

  32. Louise
    22. Mai 2017 at 22:48

    „Ein mal im Jahr 30 min. lang vor dem Fenster, ist es den so schliem das es verboten werden muss“

    Ich finde die Tolerade an sich toll. Aber während dieser 30 Minuten war ich froh, dass meine Kinder (gerade so) aus dem Mittagsschlafalter raus sind und ich keine Nachtschicht hatte, denn das ging gar nicht! Es war genauso laut wie die BRN und das ist bei einer Demo einfach mal überflüssig.
    Ich habe nichts gegen laute Musik, aber die Scheiben müssen nicht klirren!

  33. Steffen Gräfe
    23. Mai 2017 at 05:30

    Mann o Mann, einmal im Jahr so ne Fatsche und die Neospiesser drehen frei! Mit Lärm (für mich ist es elektronische Musik) für Toleranz zu“werben“ ist doch legitim, Man muss laut sein, um gehört zu werden! Tolle Veranstaltung!

  34. Tamara Koiber
    23. Mai 2017 at 07:24

    Da oben nennt sich jemand Kamara Toiber gibt es einen tieferen Grund warum mein Name so verunstaltet wird?

  35. Mark
    23. Mai 2017 at 08:20

    @BugCheech @Kamara Toiber @Rolf Wenn für Sie massive Sachbeschädigung auf Straßen ( mit Graffiti verunstalten) und Häuserwänden (illigales Plakatieren an fremden Eigentum) toleranz ausdrückt dann sollten Sie mal darüber nachdenken ob Ihre Toleranz gegenüber anderen Eigentum stimmt.

  36. Stefan
    23. Mai 2017 at 08:35

    Eure Tol(l)eranzdiktatur finde ich toll. Jeder muss tolerant sein. Alles muss bunt und laut und schrill sein.
    Wehe dem, der nicht bunt, laut und schrill gut findet.
    Dann sind die Toleranten nicht mehr so tolerant.
    Gut, dass es Pegida gibt, da habt ihr dann gleich eine Schublade für eine Nichttoleranzschurken.

  37. BugCheech
    23. Mai 2017 at 11:37

    @Mark

    „massive Sachbeschädigung auf Straßen (mit Graffiti verunstalten)“

    Herzzerreißend. Die 60er Jahre sind vorbei, Mark. Merkst Du eigentlich, wie alt und langweilig Du klingst?

  38. Mark
    23. Mai 2017 at 15:11

    @BugCheech Es stellt eine Straftat dar (§303 StGB) und es hat auch was mit Toleranz (für das diese Demo stehen wollte) zu tun fremdes Eigentum nicht zu zerstören bzw. zu beschädigen. Aber wenn man sieht welchen Volk auf dieser Demo sich rumgetrieben hat ist das auch kein Wunder.

  39. Tamara Koiber
    23. Mai 2017 at 16:41

    Warum wird hier alles gleich mit den Pegioten verglichen? Erschliesst sich mir nicht.

  40. in Zukunft a bisserl piano bitte
    23. Mai 2017 at 17:35

    „Eure Tol(l)eranzdiktatur finde ich toll. Jeder muss tolerant sein. Alles muss bunt und laut und schrill sein.
    Wehe dem, der nicht bunt, laut und schrill gut findet.
    Dann sind die Toleranten nicht mehr so tolerant.
    Gut, dass es Pegida gibt, da habt ihr dann gleich eine Schublade für eine Nichttoleranzschurken.“

    Besser hätte man es nicht umschreiben können!

  41. kurth
    24. Mai 2017 at 04:36

    Was hätte man nicht besser umschreiben können? Macht ihr beide doch ’nen Club auf. Mann, niemand wird gezwungen laut und bunt und schrill gut zu finden, wo in eurem Hirn kramt ihr nur immer diesen Blödsinn raus?
    Ich kann mit der Veranstaltung auch nichts anfangen, sie geht mir quasi am Allerwertesten vorbei, und sie geht vorbei, und der Lärm nervt vielleicht ein bissl, aber das kann ich schonmal vertragen. Deswegen mach‘ ich aber nicht so ein Fass auf, ihr Memmen!

  42. nickibude
    24. Mai 2017 at 11:20

    Vielleicht täusche ich mich auch, aber ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass gerade die Neustadt den meisten Nachholebedarf an Toleranz und Weltoffenheit hat.
    Warum dann gerade der größte Teil der Demo-Route durch die Neustadt ging erschließt sich mir nicht.

  43. Rico
    24. Mai 2017 at 13:27

    @kurth
    Das ist ja das Paradoxum, für Toleranz darf laut gefeiert werden, wenn ich aber den toleranten Menschen leise in einem Kommentar schreibe, dass ich das nicht so toll finde, dann sind die Leute auf einmal nicht mehr so tolerant und finden das Scheiße, dass ich Ihre Veranstaltung nicht so toll finde.
    Daraus folgt aber, dass ich mich darüber beschweren darf, denn am Ende ist hier niemand tolerant, weder ich als Nicht-Toleranter, noch die Nicht-Genügend-Toleranten-Demonstrierenden.

  44. rudi
    24. Mai 2017 at 14:11

    Dass ist aber schon fies, hier die Mittagsschlafkinder mit hineinzuziehen. Die hätten sich bestimmt gefreut von Tanzmusik geweckt zu werden. Aber nee, diese Demo zog ja erst viel zu spät durch die Neustadt, da saßen die kleinen schon bei den Großeltern zum Kuchen essen. Dumm gelaufen.
    Will meinen, neben vielen schwachsinnigen Argumenten klingt auch der Kinder-Mittagsschlaf schön konstruiert von kinderlosen Profilneuroslern.
    Kann sich nicht mal jemand übers Dixieland beschweren? ;-)

  45. Gut So?
    24. Mai 2017 at 16:36

    Scheiß Dixieland! Viel zu laut der Misst!

  46. Sascha Möckel
    24. Mai 2017 at 18:13

    Wenn ich diese Kommentare lese bin ich traurig und wütend. So viel Unwahrheiten zu verbreiten und so viel Ignoranz die da durchscheint, es ist schwer zu ertragen.

    Weder wurde auf der Tolerade nur gesoffen und getanzt noch ging der größte Teil der Demo Route durch die Neustadt. Und nur mal so, der Zweck einer Demo ist aufzufallen, laut zu sein, bunt zu sein. Wenn sie euch nicht stören würde, wäre etwas falsch.

    Wir hatten 12 gesellschaftliche Initiativen, die mit uns, Dresdner Soundsystemen und Aktiven aus der elektronischen Musikszene, diese Parade mit einem riesigen Aufwand an ehrenamtlicher Arbeit (200 Ehrenamtler) und viel Liebe gestaltet haben.

    Unter den Initiativen waren Vorbilder für wertvolle gesellschaftliche Arbeit. Arche Nova, die weltweit Wasserprojekte machen, Mission Lifeline, die Menschen aus dem Mittelmehr retten, Kulturvereine wie Kultur Aktiv, Atticus und Roter Baum uvm.. Diesen Initiativen wurde ein Podium gegeben, um in Redebeiträgen vor 6000 Menschen ihre Arbeit vorzustellen.

    Jeder Wagen hatte eine gute politische Aussage, ein Konzept. Wir waren eine der größten Veranstaltungen von und für jungen Menschen in Dresden – alle waren gut gelaunt, friedvoll, bunt … habt ihr dafür gar keinen Respekt ?

    Unser Führungsfahrzeug war von Refugees gestaltet … Wir haben im Alaunpark zu orientalischer Musik mit 300 Menschen Dabke, einen syrischen Tanz, getanzt – epische Szenen. Wir produzieren Bilder, wie sie Dresden dringend braucht. Weltoffenheit, Toleranz, Empathie …

    Wir haben eine Afterparty gemacht, mit 1400 Leuten, wo DJs aus ganz Europa freiwillig und kostenlos auflegen, die einen super Standard hat, mehr nicht-männliche DJs, Awareness Arbeit, Safe Space etc. …

    Wir haben übrigens schon als Tolerave 36000€ an Initiativen in der Stadt gespendet, die wir mit Soli Partys eingenommen haben.

    Und es gäbe noch viel mehr positives über die Tolerave zu berichten, es ist ein großartiges Netzwerk von engagierten Menschen.

    Vielleicht schaut ihr euch die Sache erstmal genau an. Nicht jeder muss elektronische Musik mögen, aber die Veranstaltung an sich war wertvoll, das möchte ich nicht zerreden lassen. Und wer kein politisches Bewusstsein für die Prozesse hat, die in Sachsen ablaufen, wird die Sache wohl leider nicht verstehen. Wir brauchen noch viel mehr Veranstaltungen, wo es ein klares Bekenntnis zur Weltoffenheit gibt … möglichst laut und störend. Wir werben auch nicht um die Anerkennung, wir sind halt einfach da.

  47. Blutgericht
    24. Mai 2017 at 19:09

    Danke Sascha!

  48. 24. Mai 2017 at 19:23

    Wollte ich auch gerade sagen. Und: sieh es positiv, besser heiße Diskussionen als gar keine Reaktion.

  49. nickibude
    24. Mai 2017 at 19:53

    Stimmt leider. Selbst wenn ich großzügig Innere und Äußere Neustadt zusammen rechne ist das ist mein Komentar unangemessen. Sorry

  50. Louise
    24. Mai 2017 at 20:06

    „Dass ist aber schon fies, hier die Mittagsschlafkinder mit hineinzuziehen. Die hätten sich bestimmt gefreut von Tanzmusik geweckt zu werden. […] klingt auch der Kinder-Mittagsschlaf schön konstruiert von kinderlosen Profilneuroslern.“

    @rudi: Meine Kinder sind nicht konstruiert! Ich habe sie nie zum Mittagsschlaf gezwungen. Klingt eher, als hättest du keine Kinder, denn es gibt tatsächlich welche, die BRAUCHEN diese Pause. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich finde die Tolerade toll! Ich wünsche mir dass das Sabotage bleibt! Die politischen Aussagen waren super. Und ich habe größten Respekt vor den Leuten, die das auf die Beine gestellt haben!

    Trotzdem bin ich sicher, dass 10 oder 20 Dezibel weniger ausreichen würden. Punkt.

    Denn Toleranz …

  51. Heinz
    24. Mai 2017 at 20:35

    Nein, wir brauchen nicht mehr Lärm und störende Veranstaltungen. Lärm macht krank, daher ist er aus gutem Grund verboten. Und wer unnötigen Lärm macht, zeugt von gehöriger Ignoranz seinen Mitmenschen gegenüber. Besser kann man Seinen Egoismus nicht in Dezibel verpacken. Das gilt in gleichem Maß für irgendwelche Demonstranten mit ach so herem Ziel, wie auch für Motorradfahrer, die am liebsten ohne Auspuff und mit 10.000 Umdrehungen und überhöhten Geschwindigkeiten durch die Stadt rasen. Beides ist im besten Sinne asozial.

  52. Lenbach
    24. Mai 2017 at 22:26

    Mit anderen Worten: Eine stinknormale linksradikale Veranstaltung mit den üblichen Akteuren und ihrer gruppenbezogenen Menschenfreundlichkeit.

  53. keinheinzilouisi
    25. Mai 2017 at 01:45

    Richtig! Wir brauchen mehr Ruhe und Ordnung, denn Ruhe und Ordnung machen gesund und sind erlaubt..

    Was ihr konservativen Knallköppe alle mit der Ruhe wollt, ist für mich schleierhaft. Ihr wisst es wohl selber nicht und schiebt deswegen in Teilen die gelogenen Interessen eurer Kinder vor.

    Es gibt das Leben und es gibt die Ruhe (nach dem Leben). Wählt!

  54. Rico
    25. Mai 2017 at 07:39

    @Sascha
    Danke, für Deine Ausführungen, einiges davon wusste ich nicht.
    Dennoch bin ich der falsche Adressat für eure Demo. Ich habe drei geistig behinderte Schwestern und gebe Nachhilfeunterricht und wenn ihr keine 200m von meiner Wohnung, die Vorschlaghammer-Methode wählt, in dem nur einfach Krach macht um aufzufallen, was soll ich dann eurem Auftritt anderes entnehmen, als dass ich bitte noch toleranter werden soll.
    Klar berichtet man dann in den Medien darüber, weil ihr laut, bunt und auffällig wart, nur wird das auf dem Rücken von anderen ausgetragen. Warum geht ihr nicht dort hin, wo die Menschen sind, die das jetzt beeinflussen können?
    Warum nicht der Landtag in Dresden, oder der Bundestag in Berlin.
    Was ihr macht ist nichts anderes, als würde ich meine Frau anschreien, dass wir Weltfrieden brauchen.
    Ich habe Respekt vor eurem Einsatz, den ich sicher nicht im vollen Maße einschätzen kann.
    Dennoch halte ich die gewählte Methode als nicht geeignet um in die Herzen der Bevölkerung zugelangen, wo Toleranz entstehen könnte.

  55. Louise
    25. Mai 2017 at 10:29

    „Was ihr konservativen Knallköppe alle mit der Ruhe wollt, ist für mich schleierhaft“

    Ich habe keine Lust, mich beleidigen zu lassen: Knallkopp stimmt, konservativ ist gelogen!

    Ich habe auch nicht um Ruhe gebeten. Alles worum ich gebeten habe, ist, den Lautstärkeregler nicht auf 100% zu drehen, denn 90 reichen auch!

    Und wer DAS nicht versteht, hat null Toleranz!

  56. Unglaublich
    25. Mai 2017 at 13:44

    Ich frag mich langsam aber sicher,wer bitte genehmigt sowas? Die Anwohner werden hier mit minimum.135Dezibel zur Tolleranz genötigt-im Namen dessen? Eh,geht mit euch an den Landtag oder sonstwohin da wo es Effektiv wäre und macht da eure FAXEN-PARTY!
    Und nein es sind nun mal leider nicht nur diese 30min einmal im Jahr!!Es ist bald jeden Tag so,das ist das Problem an der Sache!
    Aber da sieht man mal an PseudoPhillip,Party und Demo jaja , wo liegt der Unterschied? Na ? Wieviele Semester brauchst noch dazu? Na ? Common,ich bin mir sicher bzw.hoffe ich das du es nochmal verstehst.(HUST)hust ..hust. Lach

    Ich geb die Hoffnung nie auf das ihr euch bessert!
    Versucht es mal mit Kreativität,das nur am Rande!

    „Mikrofon nehm,auf 200DEZIBEL stell! DU HAST JETZT MEINE MEINUNG GEHÖRT!!AKZEPTIERE DIESE,HAST DU MICH VERSTANDEN?? ICH HÖRE DICH NICHT??!!?? MACHT ABER NIX ,WEIL ICH LAUTER BIN!!!

  57. Robby
    27. Mai 2017 at 10:05

    An diejenigen, die so vehement diese Parade kritisieren: Warum wohnt / lebt ihr in der Neustadt? Weshalb gerade die Neustadt? Wenn Ihr euch über so etwas beschwert, dann lebt ihr eigentlich im falschen Stadtteil. Und die zweite Frage: Wie lange wohnt ihr da schon? Zur Erinnerung: das was die Neustadt prägt, ihre kulturelle Vielfalt, ihre gastronomische Vielfalt etc. existiert – gerechnet von der Stunde Null- seit über 25 Jahren. Man muss elektronische Musik (speziell Techno) nicht mögen, dafür bietet die Neustadt aber auch genügend Alternativen. Jegliche Alternativen, die Ihr wahrscheinlich schätzt, existieren nur aus einem Grund: die Neustadt ist nun mal anders. Wenn ihr die Ruhe mögt, dann gibt es in DD sehr gute Alternativen. Die Sache ist nur, reflektiert bitte einmal ganz in Ruhe, weshalb ihr in der Neustadt lebt, weshalb ihr dorthin gezogen seid. Wenn ihr ehrlich zu euch seid, dann wusstet ihr vorab was dieser Stadtteil bietet. Und viele der Kneipen und Läden leben letztlich auch davon, dass die Neustadt anders ist. Wenn ihr die Neustadt allerdings für das kritisiert, was ist, wäre es dann nicht besser in eines der vielen anderen schönen und idyllischen Stadtteile zu ziehen? Ist es nicht eigentlich bedauerlich, wenn jemand unbedingt dorthin zieht, weil es hipp ist, aber dann merkt, dass das ihm eigentlich gar nicht zusagt und er / sie, es dann dafür kritisiert, weil es so ist, wie es ist und schon immer so war?

  58. Louise
    27. Mai 2017 at 16:38

    Ich lebe in der Neustadt seit 1987.

    Und nochmal: ich will nicht Ruhe!!!

    Warum wären 90% der Tolerade-Lautstärke nicht vollkommen ausreichend?

  59. Karsten
    27. Mai 2017 at 17:40

    Ich glaube, die KEINSTE ZELLE haben Leute, die pausenlos von Faschismus faseln, weil sie sonst nix in ihre keinste Zelle reinkriegen aber ihr übergroßes Scheinego irgendwie aufrecht erhalten müssen…

  60. Heinz
    27. Mai 2017 at 20:58

    Immer dieses vermeintliche totschlagsargument von wegen der „Neustadt als Alternatives“ Wohngebiet. Wer hat den Mist eigentlich in die Welt gesetzt, das dort Rücksichtnahme und gesunder Menschenverstand nicht gelten würde? Wenn mich auf der Straße einer anbrüllt, dann
    ist das asozial. Egal ob in der Neustadt, oder in Johannstadt Nord.

  61. Klugscheißer
    27. Mai 2017 at 23:51

    „Die Sache ist nur, reflektiert bitte einmal ganz in Ruhe, weshalb ihr in der Neustadt lebt, weshalb ihr dorthin gezogen seid.“

    In Ruhe reflektieren geht ja offensichtlich nicht mehr. Höhö..

  62. Klugscheißer³
    27. Mai 2017 at 23:58

    In Striesen hat man 365 Tage im Jahr 0,1% Tolerade-Lautstärke. Tag und Nacht. Ebenso verhält es sich mit der Helligkeit. 0,1% über NN.

  63. Mia
    29. Mai 2017 at 08:35

    Meine Kinder haben einfach durchgeschlafen und die Große freudig dem Treiben zugeschaut. Freut sich immer wenn sie die pinken Kopfhörer aufsetzen kann :)
    Wir haben uns bewusst für die Neustadt entschieden, damals ohne Kinder und denken jetzt mit nicht im Traum daran weg zu ziehen. Schon gar nicht für mehr „Ruhe“.
    Freuen uns schon auf die BRN.

    Eine schöne Woche.

  64. BugCheech
    29. Mai 2017 at 13:29

    <3

  65. Tamara Koiber
    29. Mai 2017 at 14:34

    Und wieder dieses Geseier: Man lebt im falschen Stadtteil weil man kritisiert? Man muss dulden? Ich rede nicht unbedingt von der Tolerade, die halbe Stunde ist nicht schlimm, ich rede aber von der Lärmerei den sich andere anmassen gerade WEIL sie denken das die Neustadt anders ist! Anders sein MUSS, ist ja kulturesse Vielfals, da kann man Flaschen zerdeppern oder Sonntag früh halb 5 mit ner Trompete durch die Alaunstrasse ziehen, gehört sich so, das die Anwohner wenigstens um die Zeit schlafen wollen, ach warum denn!! Die leben doch im falschen Stadtteil! Und ich, die hier reingeboren wurde soll also weichen. Weil Chaoten die immer mehr werden sich nicht zu benehmen wissen? Na aber HALLO? Und muss mir dann anhören: Das ist kuturell, das habt ihr zu ertragen, und das ist HIPP und das NEIN das war nicht immer so!

  66. Grudrun Stoiber
    30. Mai 2017 at 12:06

    Immer wieder dieses Geseier, es war einmal, es war einmal.. Tja, WAR. Darüber zu meckern, wie scheiße es jetzt ist und wie ANDERS es früher war, ist natürlich leichter als konsequent zu sein und sich einzugestehen, dass man alt und engstirnig geworden ist (oder schon immer war) und die eigene Denk-/Lebensweise nicht mehr zum Viertel passt. Na aber HALLO? Nene, als in die Neustadt hinein-GEBORENE bleibst du hier auf dem Posten und hälst die Chaoten standhaft aus. Ein bisschen Aufregung schon, aber Weichen? NIEMALS! Dann schon eher mal ein Foto machen und ein paar Chaoten wegen Ruhestörung zur Anzeige bringen, das sind schmackhaftere Optionen. RICHTIG?
    DIE NEUSTADT DEN HIERGEBORENEN – ANDERE RAUS! RUHE!

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