Scheunevorplatz wird dreidimensional bunt

Ständig wird das Bild mit der Vorlage abgeglichen.
Ständig wird das Bild mit der Vorlage abgeglichen.

So ein bisschen kann man schon ahnen, wie das Bild wirken wird, wenn es fertig ist. Vor der Scheune malt seit gestern der Künstler Leon Keer ein dreidimensionales Bild. Die Street-Art-Aktion wird mit mehreren Kameras aufgezeichnet und damit sich niemand die Füße bunt latscht, ist die Fläche abgesperrt.

Der Niederländer Keer ist ein Meister der sogenannten illusionistischen Straßenmalerei. Wenn man den richtigen Standpunkt gefunden hat, wird sich das Bild scheinbar vom Boden in die dritte Dimension erheben. Seine Malerei auf dem Scheunevorplatz findet im Rahmen des LackStreicheKleber-Festivals statt.

Vorgeschmack auf „Magic City“

Das Live-Painting ist aber auch ein Vorgeschmack auf die ab Oktober stattfindende Ausstellung „Magic City„, in der mehr als 40 internationale Streetart-Künstler in der Zeitenströmung an der Königsbrücker Straße eine magische Stadt entstehen lassen. Keer wird noch bis zum Sonnabend an dem Werk arbeiten.

Das LackStreicheKleber-Festival findet noch bis zum Sonntag in und um Dresden statt. Heute Abend zum Beispiel kann man ab 20 Uhr mit den Festivalmachern in Lenins Kulturpalast an der Louisenstraße in der Talkrunde #undsonstso ins Gespräch kommen. Am Sonnabend werden die Tore der Flüchtlingsunterkunft an der Katharinenstraße gestaltet.


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Nachtrag 5. August: Die Straßenkunst ist regenfest und heute wird unterm Zelt weiter gearbeitet.
Scheunevorplatz - Graffiti-Arbeiten im Regen
Scheunevorplatz – Graffiti-Arbeiten im Regen

Das fertige Kunstwerk.
Das fertige Kunstwerk.

7 Kommentare zu “Scheunevorplatz wird dreidimensional bunt

  1. hoffentlich hat er nicht mit Wasserfarben gemalt—->nach dem Regen die letzten Stunden wäre er dann arg im Zeitverzug !!

    grussi……

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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