Schwafelrunde beantragt Auszeit

Schwafelrunde will Auszeit für die BRN-Feier:
Schwafelrunde will Auszeit für die BRN-Feier:
Wesentliche Veranstalter zur BRN-Feierlichkeiten, die überwiegend in der Schwafelrunde organisiert sind, machen sich für ein Jahr Pause stark. Das hat stellvertretend Ulla Wacker heute zur Pressekonferenz in der Scheune bekannt gegeben. Die Gründe:

Es drängen sich immer mehr Veranstalter auf dem enger werdenden Raum, es ist ein Kultursterben zu beobachten. Anwohner reißen aus, satt mitzufeiern. In der Kooperation mit der Stadtverwaltung ist ein Stillstand eingetreten. Bürokratische Hürden und gesetzliche Vorschriften im Rahmen der Sondernutzungssatzung würden gerade kleineren Standbetreibern das Leben schwer machen.

Ziel der Auszeit: Eine Neuorientierung, eine Solidargemeinschaft der BRN-Akteure von Anwohnern über Gastronomen bis hin zu Kulturschaffenden. Für den 8. Juli hat die Schwafelrunde zu einer Versammlung „Quo vadis, BRN – wer feiert und warum?“ aufgerufen.

Das Gerücht waberte schon eine Weile durch die Neustadt und so tauchte dann auch heute eine gefälschte Website mit der Rücktrittsbekanntgabe der Schwafelrunde auf. Von einem Rücktritt könne jedoch keine Rede sein, so Wacker, vielmehr wolle man mit der Auszeit die Gelegenheit nutzen, die Feier der BRN in etwas andere Bahnen zu lenken.

Polizei und Ordnungsamt zeigten sich mit der BRN-Feier 2015 bisher zufrieden. Aus polizeilicher Sicht waren nur vereinzelte veranstaltungstypische Straftaten festzustellen. So musste die Polizei bis dato 25 Straftaten aufnehmen. Dabei handelte es sich unter anderem um sieben Körperverletzungen, vier Sachbeschädigungen, zwei Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz. Hinzu kamen neun Diebstähle von Handys und Taschen auf dem Festgelände. Sechs Personen kamen vorübergehend in Polizeigewahrsam. Bei dem Verstoß gegen das Waffengesetz handelte es sich um einen Mann, der mit einem Fahrrad durch die Kontrolle gerast war, stürzte und sein Fahrrad liegen ließ. Zwei Stunden später erschien er erneut am Zugangspunkt, forderte sein Rad zurück und hatte zur Unterstützung der Forderung eine Armbrust mit. Das Fahrrad bekam er zurück, aber die Polizei behielt die Armbrust und seine Personalien. Gegen den Mann wird wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.


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Am Sonnabend Abend kam es auf dem Alaunplatz zu unschönen Szenen. Dort waren zwei Gruppen junger Männer (insgesamt rund 100 Personen) in Streit geraten. Bei der folgenden Auseinandersetzung wurde ein 14-Jähriger verletzt und musste medizinisch versorgt werden. Die Einsatzkräfte der Polizei trennten die beiden Lager und konnten eine Eskalation der Lage verhindern. Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall.

Fundsachen: Es wurden insgesamt zwölf Geldbörsen bei Polizei und Ordnungsamt abgegeben. Die sind ab morgen im Fundbüro auf der Theaterstraße der Stadt Dresden abholbar.

63 Kommentare zu “Schwafelrunde beantragt Auszeit

  1. Neuorientierung 2016:

    Bierwagen weg, Bowlestände weg, 08/15 Fressbuden weg, nicht in der Neustadt ansässige gewerbliche Verkäufer weg, Boxentürme weg.
    Stattdessen nur noch die kleinen Stände (welche Hand- und Hausgemachtes verkaufen), die vielen kleinen netten Aktionen sowie die Bühnen für die Musik. Und schon ist alles paletti.

    Echt mal liebe Schwafelründler, dafür braucht man doch kein Jahr …

  2. Könnte die BRN im kommenden Jahr nicht einfach mal ins Exil gehen und in Gorbitz stattfinden? Da könnten die Neustädter ’ne hippe Osthood kennenlernen und die GorbitzerInnen müssen nicht so weit reisen.

  3. „Polizei und Ordungsamt zeigten sich mit der BRN-Feier 2016???!!!??? bisher zufrieden“??

    Ja dem stimme ich zu Teacher.

  4. Ist ein Bierwagen der Neustadt-Brauerei erwünscht? Ist eine Bratwurt 08/15? Was muss in der Bratwurst sein, dass sie nicht 08/15 ist? Darf der Neustädter Verkäufer dann einen riesigen Jägermeisterstand machen? Wenn ich die Bowle nach altem Neustädter Hausrezept herstelle ist es dann ok? Wie viele Boxen sind ein Boxenturm? Oder Boxen per m3 messen? Oder gar keine Verstärker erlauben? Was ist Hand- und Hausgemacht? Nur wenn ich es selber herstelle? Muss es in der Neustadt hergestellt sein, dann darf ich es verkaufen? Wenn es im Hecht hergestellt wurde ist es dann Kommerz? Und wer kontrolliert jede einzelne Regel? Muss dann jeder Stand von einem Neustadt-Richter auf Neustadt-Konformität abgenommen werden?

    Alles ganz einfach …

  5. der fakt,dass die halbe obere alaunstraße ausgewandert war und damit auch kein schönes frühstück mehr möglich wurde.. dies alles gepaart mit den zahlreichen läden die wegen *republikflucht* bewusst geschlossen haben…
    lässt schon über gravierende veränderungen bis hin zu einer pause ernsthaft nachdenken !!!

  6. Teacher: So einfach ist es denke ich nicht. Den örtlichen Gewerbetreibenden zu verklickern, dass sie ab jetzt zur BRN keinen Bowlestand mehr aufmachen dürfen, dürfte schwer werden. Nein, ich denke, dass es ein neues Konzept braucht – auch, was die finanzielle Absicherung des Festes betrifft. Wenn die zum Beispiel steht, ist man weniger auf Standgebühren angewiesen – und schon hätte man mehr Handhabe, Kreative, Künstler und Anwohner zu fördern, die in der Regel keine Standgebühren zahlen.

  7. Also ich finde diese Erklärung irgendwie weitsichtiger https://bunterepublikneustadt.wordpress.com – Sollten sich nicht die Anwohner selber drum kümmern? Ich dachte eigentlich die provisorische Regierung hat keine Macht, also wie kann sie dann überhaupt über Ende oder nicht bestimmen?

    Es grüßt ein alter Hase aus dem Exil.

  8. Habe am Samstag zwischen 16.00 und 0.30 erfolgreich konstant 1 qm des Festareals besetzt gehalten und dabei alle Bierwagen mit dem A**** angeschaut. Konnte den Kommerzfaktor deutlich senken. Die werden nicht wiederkommen!

  9. Liebe Jane,die Worte in deinem Artikel kann ich nur unterschreiben!
    Nichts gegen wild tanzen und von mir aus auch mal Techno und nichts gegen Bowle und deren Verkaufsstände. Aber das Fest wird (gefühlt) für mind. 80% „Auwärtige“ veranstaltet… und klar: vor allem für die örtlichen Gewerbetreibenden. Dabei scheint zu gelten: Je größer der Laden desto mehr Bierwägen können im Stadtteil verteilt werden. Nun eben die große Frage: sind uns die eingenommenen Gewinne der Gewerbetreibenden und der Spaß der Auswärtigen so viel Lärm, Müll und Stress wert. Das ist durchaus erstmal wertneutral gefragt!

    Ich selbst „fliehe“ jedes Jahr auch mindestens einen Tag vor der BRN. Irgendwann hat man eben einfach zu viel Müll gesehen, genug Bier getrunken und zu lange laute Musik hören müssen (wenn man neben der Bühne wohnt, ist es eben keine Alternative).
    Wenn wir ein Jahr aussetzen, gäbe es für die feierfreundigen Anwohner immer noch die Möglichkeit kleinere (und nicht stark beworbene) Feste in der Talstraße/am ML-Platz zu feiern. Und die bierdurstigen Feierwütigen von außerhalb werden zu jeder Jahreszeit dankbar in den Diskos der Umgebung augenommen..

  10. Übrigens: würde das Ordnungsamt „patrouillieren“ und gegen alle Wildpinkler Strafen einkassieren, bräuchte die BRN keinen Eintritt und die Müllentsorgungskosten wären auch gleich abgedeckt..

  11. Ich selber wohne jetzt seit ca. 14 Jahren in der Dresdner Neustadt und es war schon vor ein paar Jahren zu erkennen, dass es ein neues Konzept benötigt….
    Sicherlich ist es schwer jetzt den Gewerbebetreibern zu sagen:“ Hey wir feiern jetzt ohne euch!“ Aber ich finde und da kann ich, glaube ich, für viele junge Menschen aus der Neuse sprechen, dass die BRN weiter leben muss. Auch wenn unter anderen Gesichtspunkten, welche wirklich wieder hin zum Ursprung gehen sollte.
    Die Boxen sind zwar nervig aber wenn man sie mindern würde, wäre es auch erträglich. Dieses Jahr war es ja so das man nur 5 Meter weiter gehen musst und schon wieder neu beschahlt wurde….
    Es lebe die BRN !

  12. „Polizei und Ordnungsamt zeigten sich mit der BRN-Feier 2016 bisher zufrieden. Aus polizeilicher Sicht waren nur vereinzelte veranstaltungstypische Straftaten waren festzustellen. So musste die Polizei bis dato 25 Straftaten aufnehmen.“

    25 Straftaten bei der BRN 2016, von der die Polizei heute schon weiß? Na, die lassen sich dann doch bestimmt verhindern…

  13. Auch wenn es nicht so einfach zu sein scheint: was Teacher fordert, würde die BRN wieder zu dem machen, was es mal war. Ein Stadtteilfest der Anwohner und Kulturschaffenden. Mit echten Höhepunkten statt aneinandergereihten Boxentürmen, die sich gegenseitig überdröhnen. Und wenn es ohne Bowle nicht geht… es reicht ein Wagen. Ich seh dort nie jemanden was kaufen, immer nur die gelangweilten Gesichter der Betreiber/Verkäufer. Vielfalt wäre doch ein schönes Argument…

  14. Ich kann Ula nicht verstehen, auf eine Auszeit zu bestehen. Dann hat die Stadt das erreicht was Sie schon lange ein Dorn im Auge ist, die BRN endlich zu begraben, ein Fest in einem Stadtteil endlich zu beenden und für Ordnung zu sorgen. Unter dem Motto wir haben ja noch das Elbhangfest und das Stadtfest. Ula, die BRN 2015 war nicht nur Kommerz und pissende Besucher, es gab kulturelle Elemente die ich und viele andere als schön fanden, es fand wieder ein Fest mit viel Kultur trotz Regen statt. Ich kann einfach nicht verstehen warum wir Neustadter uns gegenseitig in die Haare kriegen und vor den Behörden kuschen( Erweiterung des Alauenparks).

  15. Ich find’s auch gut. Wenn die BRN wegfällt, wird Platz für Neues. Dann kriege ich wieder Lust, ein Straßenfest auf die Beine zu stellen, wo ich meine Nachbarn kennenlerne und wo jeder sich was Tolles ausdenkt, damit es richtig lustig wird. Für solche Kreativitäten ist auf der BRN einfach kein Platz mehr vor lauter Biertouristen. Ich möchte gerne wieder ein Fest, für das es Spaß macht etwas Verrücktes auf die Beine zu stellen und das muß (wieder)klein beginnen. Sozusagen im Geiste der frühen BRN. Die BRN muß sterben, um neu geboren zu werden. Eigentlich schön, oder?

  16. Minze: Genau das wage ich eben zu bezweifeln, dass sich das so einfach mal von einem Jahr zum nächsten aus dem Ärmel schütteln lässt – aus besagten Gründen. Wie will man es den Restaurants denn z.B. ohne ausgeklügeltes Konzept untersagen, einen eigenen Bowle- oder Fressstand auf der Straße aufzumachen? Da fangen die Probleme ja schon an, und bei den Bühnen geht es weiter. Eine wirkliche Verbesserung lässt sich nur erzielen, wenn man konzeptionell für alle verbindliche Voraussetzungen dafür schafft.

    Louise: Fliehen geht bei mir leider aus privaten Gründen nicht (hab ein krankes Tier zu Hause, das täglich Spritzen braucht und das ich nirgendwo hin mitnehmen kann). Deshalb muss ich mich irgendwie arrangieren. Aber das wird mit jedem Jahr ärgerlicher. Es fängt da an, dass schon der Weg zur Wohnung am Freitagabend zur Tortour wird, und endet dort, dass man daheim zweieinhalb Tage lang selbst bei geschlossenen Fenstern kaum sein eigenes Wort versteht. An Schlafen ist vor 2 Uhr nachts nicht zu denken – egal, ob Kinder im Haus sind, man krank ist oder alt und gebrechlich. Es geht einfach nur noch um Lärm und Menschenmassen. Das kann doch keine Basis für ein schönes Stadtteilfest sein.

  17. was ist mit lärmschutzverordnung und rücksicht der anwohner
    nur Müll und Kosten der Anwohner
    es Leben Turmfalken und Fledermäuse in der Neustadt

  18. die Schwafelrunde beantragt das Pausieren – bei wem beantragt sie das denn? wie wird das gemacht in einer Mikronation?

  19. Immer wieder schön, auch hier zu diesem Thema Leute zu lesen, die Kommentare absondern und so gar keine Ahnung haben.

    Thema: Finanzierung, Verfasser: Jane, Status: peinlich

    #nixkapiert

    Kontrollfragen für nächste diesbezügliche Posts:
    (der Einfachheit halber habe ich für Journalisten unter uns *Smiley* die Variante multiple choise gewählt)

    1. Wer veranstaltet aktuell die BRN?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    2. Wer kassiert Standgebühren?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    3. An wen zahlen Anwohner mit einem (angemeldeten) Stand?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    4. Wer entscheidet über die Verwendung der Standgebühren?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    5. Wer fördert zur Bunten Republik BRN-Anwohner, -Kreative und -Künstler?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    6. Wer macht die Konzepte für die BRN?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    7. Wer entscheidet darüber, wer zur BRN als Besucher kommen darf?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    8. Wer kümmert sich darum, dass die Neustadt an jedem Tag nach der BRN sauberer aus sieht, wie sonst?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    9. Wer reguliert die Regulierung der BRN?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    10. Wer hat die BRN erfunden und gegründet?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden

    11. Wer entscheidet, ob die BRN ein „Sabbat-Jahr“ (vulgo: Pause, dt: Tod) einlegt?
    a) die Schwafelrunde
    b) BRN e.V.
    c) niemand
    d) zuständige Behörden der Stadt Dresden
    d) Jane

    12. Wie heisst die zugezogene Bewohnerin des Flughafens, die sich wegen Fluglärm an einem Wochenende im Jahr beschwert?
    a) Jane
    b) Jane
    c) Jane
    d) Jane

    Endlich Recherche. Danke.

  20. Ich verstehe nicht, was ein Jahr Pause denn bewirken soll. Irgendwie riecht das alles nach Neubeginn mit Gesamtveranstalter und inszenierter „Kultur“. Das wäre auf jeden Fall gegen den Geist der BRN.
    Ich ertrage liebe die Boxentürme statt eine Disneyland-rosa-saubere Pseudo-BRN.
    Da das augenscheinlich am besten hilft beantrage ich wechselwarmes Schauerwetter für jedes Straßenfest.

  21. Hendrik:

    Was soll man dazu noch sagen? Außer vielleicht: PEINLICH. Das einzige definitiv zutreffende Wort in deiner Litanei, allerdings mit Selbstbezug. Du bist ein von Hass zerfressener Mensch, das durfte ich ja mehrfach kennenlernen. Wer nicht deine Ansichten vertritt und es zu oft wagt, dir in aller Öffentlichkeit zu widersprechen, wird niedergemacht, angeschwärzt und bloßgestellt.

    Woran erkennt man das hier in deinem Kommentar?

    a) Deine Obszession mit Jane
    b) Jedes 2. Wort außerhalb dem Klausurfragebogen ist ein wütender Affront gegen Jane
    c) nichts davon hat irgendeinen Bezug zu dem, was Jane hier schrieb.

    Fazit: Du tust mir leid Hendrik. Ich habe nie einen nachtragenderen, unversöhnlicheren Menschen erlebt als dich. So viel Wut, und das, obwohl wir uns nie persönlich kennengelernt haben. Der Grund: Ein paar Meinungsverschiedenheiten auf Facebook und in meinem Blog. Sehr, sehr traurig.
    Ach noch was – läuft unter dem Hashtag #nixkapiert:

    LIES doch bitte meinen Blogeintrag zum Thema, ehe du hier ein solches Fass aufmachst.

  22. Noch mal allgemein: Ich will hier mit keinem Wort die Schwafelrunde für den Niedergang der BRN verantwortlich machen. Das habe ich nie getan, im Gegenteil: Ich habe das Engagement und die Leistung dieser Leute immer geschätzt und tue es auch heute noch. Ohne sie wäre die BRN schon viel eher gestorben. Man hat in den letzten Jahren sehr redlich und bemüht versucht, dieses Fest am Leben zu halten. Aber die Tendenz die es genommen hat, kann trotzdem nicht zufrieden stellen. Jetzt kann man sich auf solche Kritik hin natürlich schmollend in eine Ecke setzen, wie Hendrik das hier tut, oder man das tun, was die Schwafelrunde offensichtlich getan hat: sich kritisch mit der BRN und ihrer Entwicklung auseinandersetzen. Und das finde ich lobenswert, weil es ein rationales und selbstkritisches Reflektieren erfordert. Das kann eben nicht jeder, wie man sieht. Es kann einfach nicht sein, dass Kritik an der derzeitigen BRN gleichbedeutend mit Verriss gegenüber jedem einzelnen Engagierten gewertet wird, der sich konstruktiv einbringt. Es geht um die Gesamtsituation und darum, die massiven Schwachstellen der BRN abzustellen, damit sie z.B. auch für Anwohner wieder ein schönes Erlebnis wird. Und zwar möglichst für ALLE. Derart unsachliche und vernichtende Kritik an der Kritik, wie sie der Catapult-Chef hier ablässt, trägt jedenfalls keinesfalls dazu bei, Kritiker und Befürworter zu versöhnen und allen Bedürnissen gerecht zu werden.

  23. jetzt mal abseits aller Polemik und persönlicher Schmollerei: hendrik hat doch recht! Die Schwafelrunde kann m.E. die BRN nicht einfach absagen.
    Aber kann das die Stadt? Was wäre, wenn eine Pause beschlossen würde (von wem?) und einige Bewohner melden trotzdem nächsten Juni eine Sondernutzung wg. Stadtteilfest an. Kann die Stadt die Anträge dann ablehnen? Bislang haben sie das noch nie geschafft. Wie sieht die rechtliche Lage denn aus?

  24. @Jane + @Hendrik
    also Jane kann bicht richtig mit Hendrik und eventuell auch umgekehrt. Aber das Faß macht ja dann eher Jane auf … Um die Diskussion aber zu versachlichen, wäre es schön, wenn mal jemand Hendriks Fragen beantwortet.
    Über Kommerzialisierung wird seit 24 Jahren geklagt. Also geht morgen oder besser heute los und beantragt Euren Stand fürs nächste Jahr, dann sind die Plätze schnell belegt und dann stellt in einem Jahr auf Eurem Platz ein Schild auf, daß dieses Jahr nichts passiert …

  25. Also ich habe mehrere Anwohner der oberen Alauenstrasse auf dem Fest getroffen. Den Spruch die BRN ist auch nicht mehr wie früher höre ich auch schon seit 10 Jahren und der ist halt mittlerweile Standard bzw. hört sich auch etwas nach Sozialromantik. Mein persönliches Fazit: Die Welt verändert sich. Die BRN ist nachwievor besser als übliche Stadtfeste. Bissel laut. Ein paar Leute weniger könnten es sein. Ohne Alkohol schaffe ich es Abends nicht mehr aufs Fest. Wieder neue Nachbarn kennen gelernt. Die Jugend von heute ist ne andere als zu meiner Zeit. Die Görlitzer hat nachgelassen, deutlich weniger Druffis als die letzten Jahre. Die Sebnitzer etabliert sich als neue Rothenburger. Die Welt dreht sich weiter. Man sieht an der Beflaggung der Häuser das man immer noch im richtigen Viertel wohnt. Es waren zwar auch viele Bierwagen da und die können gerne abnehmen, aber wer sagt das auf das Fest keine Neustädter gehen, kennt vermutlich keine :) ich habe aufjedenfall gefühlt das halbe Viertel getroffen (viele hinter einem Stand). Weniger Besucher wären trotzdem gut. Bissel leiser auch :D

  26. Verstehe gar nicht, was hier immer auf den Boxentürme und Bierständen rumgehackt wird !? Die Samba-Truppe, welche gestern zum „Ausklang“ um 22:00 auf dem Lutherplatz auf die Pauke gehauen hat, steht ja auch nicht für die leisen Töne. …und wie wir alle wissen, wird die Lößnitz-Plörre auch nicht in der Neustadt gebraut. also: wer nicht feiert hat verloren, hi hi

  27. BRN=Partyzone.

    So sieht es zur Zeit aus. Fress- und Saufbuden haben zum größten Teil alles andere verdrängt. Außer am äußeren Rand der BRN (Kamenzer-,Sebnitzer-,Schönfelder und Talstraße), war kaum ein Stand von irgendeinem Bewohner in Sicht. Und selbst auf den angesprochenen Randstraßen waren Stände (aufgrund der Flucht der Anwohner?) nur dünn gesäht.
    Der einzige von Anwohner organisierte „Stand“ auf Görlitzer Straße war am „Alexanderplatz“, die Druckbetankung durch den Trichter vom Balkon aus. Und dann gab’s natürlich den coolen Roboter an der Kreuzung Martin-Luther- und Louisenstraße. Auch „Charlie hasst euch alle“ war noch standhaft dabei.

    Ganz ohne wummernde Bässe an ein paar Ecken wäre die BRN nicht die BRN, es wäre todlangweilig und kein bisschen anders als die anderen Stadtteilfeste.
    Meiner Meinung nach sollten hauptsächlich die sich alle paar Meter wiederholenden Fress- und Saufbuden stark ausgedünnt werden, die Musik sollte aber bleiben.
    Eine Umorientierung ist bitter nötig. Eine Pause nächstes Jahr halte ich für riskant. All die Kneipenbesitzer und Standbetreiber könnten auf die Idee kommen die Lücke zu füllen und selbst mit einem BRN-Fest werben. Oder denkt ihr die lassen sich die Einnahmen einfach durch die Lappen gehen? Wenn die das selbst organisieren, dann war’s das dann komplett mit von wegen „Stände und Aktionen von den Anwohnern“…

  28. Was unbedingt gemacht werden sollte, ist eine repräsentative Anwohnerbefragung, denn die BRN ist eben kein Stadtfest, sondern ein StadtTEILfest. Unabhängig davon, ob die 3 Tage Sau-Rauslassen gut sind oder nicht, muss es möglich sein, dass die, die es ertragen, mal zu der ganzen Sache befragt werden.
    Ich habe 2 Tage unterm Küchentisch geschlafen (Zimmer zum Hof…); das war nicht weiter schlimm, aber mir soll niemand kommen mit dem Argument dass dieses meine Stadtteilbürgerliche Pflicht wäre.
    BRN2015: Vollgeschifftes Haus, Dauerbrummende Fensterscheiben, Vibrierende Kinderbetten. SchniSchnaSchnappi vom Kindertechnostand gegenüber. Es langt. Ich drohe mit dem Kabelschneider !

    Frank

  29. Oscar:

    Ich kann nicht mit Hendrik, weil er für sich beschlossen hat, dass er mit mir nicht will. Weil er sich offenbar gerne Feindbilder von Menschen strickt, die er nie persönlich kennengelernt hat. Er tut das anhand der Meinungen, die sie äußern. Ich zum Beispiel habe in seinen Augen die falsche Meinung zum Nahostkonflikt, zum Russland-Ukraine-Konflikt, zu Pegida und noch einigem mehr – und demzufolge „keine Ahnung“. Da „verbietet“ sich für ihn von vornherein „jede Diskussion“ (O-Ton Hendrik). Mir wirft er dann vor, dass man mit mir „nicht diskutieren kann“. Und so weiter…
    Ich habe hier kein Fass aufgemacht, sondern ich habe in meinem eigenen Artikel in meinem eigenen Blog meine Meinung geäußert – die im Übrigen weithin bekannt ist und die nicht wenige Neustädter teilen. Über die kann man jederzeit diskutieren (im Gegensatz zum Hendrik tue ich das gern), der darf und soll man auch gerne widersprechen, aber bitte sachlich. Und sie ist gewiss auch nicht in Stein gemeißelt.

    Unter einem „Fass aufmachen“ verstehe ich etwas anderes. Zum Beispiel, indem man auf eine sehr sachlich abgefasste Kritik derart persönlich und unerbittlich-unsachlich reagiert und einen Menschen einfach nur angreift.

  30. Es ist sicher ein riesiger Bürokratieaufwand, aber ich finde Anwohner sollten einfach mehr entscheiden dürfen wer auf der brn einen stand haben darf und wer nicht und vielleicht sollte man doch mal darüber nachdenken von Nichtanwohnern EIntritt zu nehmen, denn immerhin sind es die wohnungen der neustädter in denen eingebrochen wird und deren hinterhöfe mit lieterweise urin begossen werden und solche hier wie auf dem foto will niemand!
    ***Anmerkung der Redaktion: Ich hab den Link entfernt, ich dulde keine Links auf Seiten, die strafrechtlich relevantes Verhalten zeigen. Auf dem Bild war ein junger Mann zu sehen, der auf der Rothenburger Straße vermutlich den Hitlergruß gezeigt hat.***

  31. Es ist für die Bewohner, wie man halt wohnt. Fenster nach vorn und einen bierverkaufenden Elektrostand innerhalb der nächsten 50 Meter und man kann die BRN vergessen. Egal ob man sie gut findet oder nicht.

  32. Eine wirkliche Alternative wäre, dass die Neustadt 3 Tage im Jahr NICHT das ist, was sie das ganze Jahr über ist: Dresdens (oder gar Sachsens?) größtes Kneipenviertel, Amüsiermeile, Exzessoase.
    Also alle Kneipen und Läden zu, kein Bierstand, kein Lärm, kein Umsatz. Die Stille könnte mit nichts oder ein paar Kinderfesten gefüllt werden.

  33. .. oder mal ne andere Idee (und vllt ein Mittelweg): Wie wäre denn eine nur 2tägige BRN?

    Straßensperrung und dementsprechend Aufbau wäre erst am Samstag ab 7 Uhr möglich- dann gäbe es einen „Urin-Wummermusik-Abend“ für die feierwütigen Kiddis von außerhalb und den Sonntag bis zum frühen Abend für die Anwohnerwünsche – fertig. Gleich mal 24 Stunde schlafen unterm Küchentisch gespart..

  34. @Macheli: Kinder sind dann aber auch zu laut ;)

    Ich konnte im „Roboter“-Haus tatsächlich recht gut schlafen und das zur Straße raus.
    Der Smoothie-Stand vor unserem Haus war von Bewohnern aus unserem Haus. Die Anwohner die einen Stand betreiben wollen können das für gewöhnlich auch. Würden das mehr tun, dann gäbe es definitiv weniger Bierwägen. Es müsste auch nicht auf der Alaunstraße alle 10 m der exakt gleiche Langos-Stand stehen. Andererseits ist Langos lecker also warum nicht wenns läuft…

    Wer sich über den Lärm zur BRN beschwert war wohl noch nie Montagnachts (egal zu welchem Montag im Sommer) in der Nähe der VoKü in der Lutherbar ;)

  35. Meines Erachtens könnte man die schlimmsten Ausuferungen durchaus eindämmen: Man sollte beispielsweise den Ansturm Externer begrenzen, vielleicht sogar ausschließlich auf gemeinnützige Vereine. Man müsste auch dringend das Techno-Problem angehen. Es kann nicht sein, dass manche Stände richtige Konzerte akkustisch massiv stören.

    Empfehlenswert wäre auch eine stärkere politische Ausrichtung, um rechte Vollhonks abzuschrecken. Es fällt tierisch auf die Nerven, was auf der BRN mittlerweile rumrennt. Ärgerlich, wenn typische Neustadt-Bewohner mit Anti-Nazi-Shirt oder St. Pauli-Cap an allen Ecken Bedrohungen befürchten müssen. Und das ist wirklich so: Ich bin mal mit einem St.Pauli-Shirt über die BRN gewackelt, drei Mal verbal attackiert worden. Ich kam mir vor wie auf einem Dorffest in der Provinz. Meines Wissens lag der Grund der Massenschlägerei auf dem Alaunplatz übrigens in genau dieser Problematik (rechte Vollhonks).

    Das Toiletten-Problem müsste man auch irgendwie lösen. Meine Stammkneipe hat zuerst kostenlos den Toiletten-Gang angeboten. Nachdem die Toiletten dann vier Mal verstopft waren, hat der Betreiber 50 Cent genommen (und danach an einen guten Zweck gespendet), um den Andrang ein klein wenig zu lindern. Binnen weniger Stunden kamen deutlich über 200 Euro zusammen. Da bedarf es Lösungen, die das besser verteilen.

  36. Seit über 20Jahren das gleiche Lied. Es waren schon immer zu viele Punks oder Goahörer oder HipHoper oder Technofans, zu viele Bratwürste oder Dönerstände oder indische Küchen, zuviele Prohliser oder Gorbitzer oder Autonome oder Hools oder Touristen oder Polizisten. Natürlich war das Bier immer zu teuer und zu billig, die Standmieten zu hoch und zu niedrig. Seit zwei Jahrzehnten gibt es kaum noch Stände von Kindern, bunte Aktionen von Anwohnern und Kleinkünstler auf dem Straßenfest mit der größten Kleinkunstdichte in Europa. Ich habe vor einem Jahrzehnt aufgehört dieses Lied mitzusingen und genieße lieber die vielen bunten Ecken, die es nach wie vor fast überall in der Neustadt gibt (s. deine Bilder). Seit dem lausche ich wieder Liedermachern, besuche Galerien, schaue Filme im kleinsten Kino der Welt, staune über experimentierende Kinder, frühstücke selbstgemachten Kuchen an fremden Tischen, pogge mit Punks, rave zu verrückten elektronischen Sounds, relaxe bei zuckersüßer Independent-Musik und freue mich, dass dies erst der Freitag war. Ich kann jeden verstehen der nach einigen Jahren keine Lust mehr auf dieses Fest hat, aber es allen vorzuenthalten, kann auch keine Lösung sein. Problem gibt es natürlich mit dem stetig wachsenden Disco-Publikum. Das hatten wir allerdings auch schon mal, damals mit den Punks und es wurde dank dem Merkwürden e.V. eine prima Lösung im Alaunpark gefunden.

    In diesem Sinne, ich bin auch für ein Jahr Pause bis Juni 2016 und hoffe es machen dann wieder so viele Neustädter mit. Jeder kann sich einbringen und damit das Fest mitgestalten. Wandeln durch handeln wäre vielleicht ein gutes Motto für nächstes Jahr ;)

  37. Vieleicht sollten kommendes Jahr die Anwohner einfach einen Antrag für ihre Haustüre abgeben, die haben immer Vorzug vor externeren und da können sie ihre Blumen an dem Tag ja vor die Tür stellen …

  38. @Anton Launer: Bei dem von Dir geposteten Facebook-Eintrag braucht man doch nur den Veröffentlicher des Posts zu lesen… und den Post höchstens mal kurz zu überfliegen um zu wissen, dass man das nicht lesen braucht. Und erst Recht nicht für die sachliche Wahrheit zu halten.

    Ich wohne seit 15 Jahren in der Neustadt. Natürlich kann man beobachten, wie es von Jahr zu Jahr immer mehr Fress- und Saufstände werden, immer mehr immer nervigere Beschallung, immer mehr zugereiste Partytouristen und insgesamt immer kommerzieller.
    Ich finde es löblich, dass die Macher zur Besinnung kommen wollen und evt. mal eine Pause einlegen.
    Ich hätte nichts gegen Fress- und Saufstände ausschließlich der ortsansässigen Läden. Einer pro Laden, mit begrenzter, einheitlicher Maximalgröße. Dann wird wieder etwas mehr Luft für Anwohneraktivitäten.
    Massiv wäre ich auch für eine Regulierung und Beschränkung der exzessiven Beschallung, auch wenn sie von Anwohnern kommt. Mich nervt Techno-Disko. Ich gehe nicht in Techno-Diskos und will nicht, dass die Techno-Disko zu mir kommt. Nix gegen ein-zwei Ecken mit solcher Musik. Aber mir war’s einmal mehr zuviel.
    Aber wie will man die ganzen Besucher fern halten? Solange sogar dieses unsägliche Dresden-TV regelmäßig in der Neustadt „rumhippt“ und die SZ in ach-was-sind-wir-so-toll-Manier „ihre“ Neustadt feiert… solang wird’s nicht besser werden.
    Bestenfalls Eintritt für alle außer Bewohner könnte ich mir vorstellen. 1 € „Schutzgebühr“, das wird dann gespendet an einheimische Bedürftige. Altenheime oder Kinderheime zum Beispiel. (Aber da werd ich jetzt wohl gleich verbale Dresche aus der „roten Ecke“ bekommen, weil ich es nicht an „die Richtigen“ spenden will? :-D )

    Anyway, Neustadt und BRN haben kurz vor fertig. Schauen wir, ob sich das Ruder noch rumreißen lässt…

  39. Louise: Fänd ich gut, deine Idee. Meinetwegen für den Anfang sogar erst mal nur einen Tag, zum Testen. Können dann ja bei Erfolg zwei draus werden. Auf den „Urin-Wummermusik-Abend“ könnte ich dann allerdings getrost verzichten :-D

    Auch andi_DD s Vorschläge find ich gut, gerade was die politischere Ausrichtung betrifft. Muss man aber aufpassen, könnte auch nach hinten losgehen. Wenn, dann müsste das ausgeklügelt und vor allem subtil daherkommen. Gezielte Provokationen könnten zum genauen Gegenteil, nämlich dem Wiederaufflammen der Randale von früher, führen.

  40. Das mit der Repolitisierung sähe ich als ehemaliger Neustädter sehr gern: Man sollte – wenn schon gigantische Mengen einfallen – diese auch für die eigenen Belange sensibilisieren oder gar begeistern. Die Königsbrücker als BRN-Kerngelände wäre ein lohnender Ort, zum Beispiel…

  41. > Sabine sagt:
    > 25 Straftaten bei der BRN 2016, von der die Polizei heute
    > schon weiß? Na, die lassen sich dann doch bestimmt verhindern…

    Das ist die erste legale Anwendung der Vorratstatenspeicherung.

  42. Ich will die BRN weiter.
    Nicht schaden könnte etwas mehr Mut.
    z.B. eine glasklare politische Abgrenzung, so ganz offiziell und offensiv.

  43. Kommerz, Kommerz, Kommerz, Ningel.

    Spaß ist was man selbst draus macht. Ich hatte Spaß, Tags mit Familie, Nachts mit Suff und Tanz- mehr als 30EUR sind fürs ganze Wochenende nicht draufgegangen. Vielleicht sollte man sich erstmal selbst besinnen bevor man überall den Teufel sucht.

    Davon abgesehen spielt die Schwafelrunde, auch wenn sie das anders sehen möchte, für dieses Stadtteilfest so gar keine Rolle. Alte Menschen die sich zum linksgrünen Kaffeekränzchen treffen und über früher philosophieren sind nicht „Wesentliche Veranstalter zu BRN-Feierlichkeiten“. So gut wie alle Kleinkunstbühnen und Tanzflächen die mir bekannt sind wurden von Privat oder örtlichen Gewerbetreibenden organisiert, darin liegt auch die Individualität der ganzen Geschichte. Letztlich liegt auch die Gesamtveranstalterische Verantwortung bei der Stadt Dresden und nicht bei einer Handvoll Realitätsverweigerer, das Ordnungsamt leistet (und wer sagt sowas schon freiwillig) einen super Job in Vor- und Nachbereitung.

    Wir brauchen kein Motto, keine polemische Politisierung, keine Althippies mit Geltungsdrang, es gibt immernoch genug Enthusiasten die dieses Stadtteilfest bunt machen ohne sich groß vortun zu müssen. Die BRN ist angekommen, seit mehr als 10 Jahren, wer sie mag nimmt sie mit und wer nicht lässt es bleiben.

    So jetzt könnt ihr wieder eure Neustadt-Geflüster-Troll-Torpedos auspacken. Juckt mich nich und wird auch nix ändern. Prost!

    Ningel, Ningel, Ningel, Kommerz.

  44. So einfach ist das nun auch wieder nicht, die Stadt hat z.B. aus hygienischen Gründen alle Spielplätze im Gebiet dicht gemacht. Und das aus gutem Grunde. Bäh Bäh.

  45. Weil sie inhaltlich hierher passt, eine kurze Frage: Inwiefern ist denn die Schwafelrunde Veranstalter der BRN?

    Mittlerweile wird diese Formulierung schon von der Presse aufgegriffen…

  46. „Juckt mich nich und wird auch nix ändern. Prost!“

    Dieser Satz steht wohl beispielhaft für den Wandel dieser Festivität – und zwar hin zur bloßen Spaß- und Sauf-Fatsche. Sehr traurig.

  47. Ich denke es wird auch 2016 eine BRN geben, es geht der Stadt einfach um zu viel Geld. Wenn die Schwafelrunde eine Auszeit will, dann kann sie das sicher tun, nur dann werden eben andere Veranstalter den Platz einnehmen. Hilbert als Bald-Bürgermeister hat wohl schon den Stadtfest-Verunstalter, äh, Veranstalter Frank Schröder mit der Erstellung eines „Sicherheitskonzepts“ für die BRN beauftragt. Wenn hier keiner reagiert, gibts dann 2016 eine BRN vom Gesamtveranstalter im Stadtfest-Flair. Und DAS endet dann sicher in Krawallen.

    Also: Verweigern ist keine Lösung, es müssen Konzepte her.

  48. „Ich denke es wird auch 2016 eine BRN geben, es geht der Stadt einfach um zu viel Geld.“
    – Drei Euro zwölf würde ich mir als Stadt auch nicht entgehen lassen.

    „Wenn hier keiner reagiert, gibts dann 2016 eine BRN vom Gesamtveranstalter im Stadtfest-Flair.“
    – „Hier“ im Blog, „hier“ in den Kommentaren, oder eher „hier“ in Deinem Kopf?

    „Und DAS endet dann sicher in Krawallen.“
    – Was der Bald-Bürgermeister alles kann! – Eine BRN so rauh und fetzig wie früher.

    „Also: Verweigern ist keine Lösung, es müssen Konzepte her.“
    – Na denne Ritschie, leg ma los!

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