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Sichtschutz am Kindergarten

Die Süd-Ost-Ecke des Alaunplatzes ist so gut wie fertig. Seit Anfang März ist der Verbindungsweg zur Kamenzer Straße gesperrt. Er soll schmaler werden. Auf dem neu angelegten Beet sind Stauden und Sträucher geplant, die auch als Sichtschutz zur Kita dienen sollen.

Ein Sichtschutz der besonderen Art hängt schon am Zaun. Eine weiße Plastikplane verhindert den Einblick in den Kindergarten. Zwar nur für Personen unter 1,70 Meter und nur auf etwa fünf bis zehn Metern, aber immerhin. Die Stadtverwaltung teilte auf Anfrage mit, dass die Planen nur solange hängen sollen, bis die gepflanzten Hecken “blickdicht” seien.

Sichtschutz am Kindergarten „Alaunkids“

Sichtschutz am Kindergarten „Alaunkids“



Gegen den Umbau des Weges hatte sich zwischenzeitlich eine Initiative gegründet. Deren Forderung, die ursprüngliche Breite beizubehalten, wurde aber nicht gehört. Das Amt für Stadtgrün weist mit Aushängen darauf hin, dass der Weg und das neue Gelände noch bis Mitte Mai gesperrt bleiben. Begründung: Rasenflächen müssen anwachsen und die Wegedecke muss sich setzen.
Durch ein Beet für Stauden und Sträucher soll der Weg schmaler werden.

Durch ein Beet für Stauden und Sträucher soll der Weg schmaler werden.


In der Südost-Ecke wächst das Gras

In der Südost-Ecke wächst das Gras.

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62 Kommentare zu „Sichtschutz am Kindergarten“
  • Chris sagt:

    Ist das mit dem Sichtschutz ein Witz? Ist das ein FKK Kindergarten oder kapier ich gerade was nicht?

  • Lucy sagt:

    Oh mein Gott
    Was müssen das für gar schreckliche Kinder sein, welche dort vor dem Rest der Menschheit verborgen werden!

  • Someone Else sagt:

    da müssen ja unansehnliche kinder drin sein…

  • postmann sagt:

    @someone else … oder unansehnliche erwachsene draussen;-)

  • Someone Else sagt:

    ne! die neustädter sind alle schön! ;)

  • postmann sagt:

    @someone else … um das beurteilen zu können, müsste mal wieder die sonne scheinen. oder? ;-)

  • worstenbrood sagt:

    Ist schon wichtig, dass wir unsere Kinder hinter einem Sichtschutz versteceken.

  • oLO. sagt:

    Es ist nun wirklich kein Wunder, dass die nicht mehr vorgezeigt werden. Seitdem in der Neustadt auf Masse produziert wird haben sich die Haltungsbedingungen drastisch verändert. Das will man vor allem vor asiatischen Investoren unter 1,70 und den kleinwüchsigen Botschaftern Togo’s verheimlichen.

  • FX sagt:

    Lesen denn hier Eltern von dort aufbewahrten Kindern mit? Geht es um die Privatsphäre der Kinder, also das niemand reinschauen kann oder sollen die Kinder nicht sehen was draußen passiert? Die Argumentation würde mich interessieren.

    Wenn auf der einen Seite nun ein Sichtschutz angebracht wurde ohne den Weg schmaler zu machen, warum muss der andere Weg eigentlich enger werden? Der ist ja einer der Hauptwege durch den Park – wer verzapft denn solchen Unsinn und was kann man dagegen tun? Wurde das in den Planungen zur Parkeckenneugestaltung mit erwähnt?

  • Zschertnitzer sagt:

    Was geht euch das eigentlich an? Sind die Eltern jetzt verpflichtet hier vor euch Rechenschaft abzulegen?

  • E-Haller sagt:

    @ FX: Wie schon hier http://bit.ly/GSzYr3 erwähnt ist der schmalere Weg Absicht:

    Es geht ja noch weiter:

    “Mit der Verkleinerung des Weges zur Kamenzer Straße und Nordstraße will die Stadt diese Verbindung unter anderem für Radfahrer unattraktiver machen”

    Bin gespannt, wie das funktioniert. Ok – jetzt in der Bauphase fahr ich auch über Kamenzer und Bischofsweg und finde das nicht unmöglich – aber solange die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten eine direkte Linie ist, wird der Weg zwischen Prießnitzgrund und Alaunstraße Relevanz für den Radverkehr haben. Vor allem in der Gegenrichtung ist es um Längen besser zu fahren als durch die Haltestelle/ an der Kamenzer links abbiegend.

  • lola sagt:

    @FX: Es geht darum, dass keiner reinschauen kann. Meine Meinung dazu? Je nach Tagesform halte ich einen Sichtschutz für absolute Panikmache oder dringend notwendig. Hilft Dir das weiter? :-)

  • Someone Else sagt:

    am besten wir packen die kleinen gleich in burkas, dann ist die privatsphäre maximal geschützt. oder wie wär’s mit unterirdischen kindertagesstätten? man, man…

  • lola sagt:

    Kinder hast Du nicht, someone else, oder?!

  • jule sagt:

    super,endlich können die erzieherinnen unbeobachtet zusammenstehen und quatschen, während den kleinen die mützen verrutschen und sie “blind” in der gegend rumtapsen… selbst schon erlebt und darauf aufmerksam gemacht, da die damen ja viel zu besprechen hatten und leider nicht auf jedes kind achten konnten.

  • E-Haller sagt:

    Ehrlichgesagt habe ich mir noch nie Gedanken um Sichtschutz an Kindergärten gemacht. Ich glaube, bei meinen gab es Büsche, aber innen. Abschnittsweise auch nicht. Aber als Kind war es mir egal – ich wollte nicht rausschauen und kann mich auch an keine “Zuschauer” von draussen erinnern…

    Den Eltern wird vermutlich bald klar werden, dass der Sichtschutz auch dazu führt, dass die Betreuung verdeckt wird. Dann kommen Kameras mit Streamingfunktion zur Personalüberwachung und automatischer Feststellung der durchschnittlichen Zeit, in der ein schreiendes Kind von einer Erzieherin erreicht wird…

  • Someone Else sagt:

    @lola: noch nicht, aber zumindest eine kleine schwester.
    wie genau ist denn die begründung für diese “schutz”-maßnahme??

  • FX sagt:

    @lola: Mir ist nicht klar, was für Argumente es für einen Sichtschutz geben kann – geht es um Pädophilie, um Kindesentführung, um Erziehungsmethoden?

    Kinder zu verstecken halte ich für kontraproduktiv in einer offenen demokratischen Gesellschaft (Burkas wollen wir doch auch nicht – oder?) – passt allerdings auch irgendwie in die sich immer weiter abschottende Gesellschaft ;-)

  • Zschertnitzer sagt:

    In einer offenen Gesellschaft sollte aber auch jeder das Recht haben, so rumzulaufen, wie er/sie will (und das schließt Burka und Kopftücher ein) ohne sich gleich jedesmal von irgendwelchen selbstgerechten Vögeln dumm anmachen lassen zu müssen.

  • lola sagt:

    @FX: Erziehungsmethoden wären natürlich auch eine Möglichkeit :-) Ich hab mich über fehlenden Sichtschutz nicht aufgeregt, deshalb bin ich jetzt auch nicht die richtige zur Verteidigung des selben. Allerdings ist mir aber auch nicht ganz so so wohl beim Gedanken, dass Hinz und Kunz zukucken können wenn im Sommer die nur mit nem Schlüppi begleiteten Kinder abgeduscht werden. Und ich verstehe, dass es Eltern gibt, die so ängstlich sind, dass sie den Sichtschutz befürworten. Jetzt kommt sicher das Argument, dass das früher auch alles ging. Aber früher hatte auch noch nicht jeder Depp ein Fotohandy, es gab kein Internet und, und und…

  • Someone Else sagt:

    oh mein gott! nackte kinder!

  • sylvia sagt:

    Da dürfen die Kinderlein wohl auch nicht ins Freibad gehen im Sommer? Oder gar an einen See?
    Ich hab mir über den Sinn eines Sichtschutzes bereits meine Gedanken gemacht und ähnliches vermutet, aber es dann schwarz auf weiß zu lesen, drückt schon gewaltig … also, ich bin nach wie vor froh, wenn meine Kleine mich durch den Zaun des Kindergartens am anderen Ende des Alaunparkes zufällig erblickt und vor Freude strahlt :-)

  • squamp sagt:

    Mein Sohn geht in die Kita und ich habe auch erst hier von diesem Sichtschutz erfahren. :-( Bis jetzt sind die mir allerdings auch gar nicht aufgefallen, da ich immer von der Strassenseite komme. Soweit ich mich erinnern kann, war das auch nie Thema während eines Elternabends. Ich persönlich finde diese Planen erstens überflüssig und zweitens pothässlich. Mir erschliesst sich der Sinn nicht. Nur wegen einiger möglicherweise gestörter und eventuell zuschauender Leute die Kinder hinter Planen verschwinden zu lassen, halte ich für unmöglich. Im Gegenzug können die Kinder auch nicht mehr rausschauen und sich wie in der Vergangenheit an den tollen Baumaschinen der Alaunplatzvergösserer erfreuen.

  • E-Haller sagt:

    @ lola: Ich weiß, Du bist der falsche Ansprechpartner – aber Deiner Theorie nach müsste dann im Sommer auch eine Plane um den ebenerdigen Spring-Brunnen auf der Hauptstraße gezogen werden!? Die Kinder da sind manchmal sogar ohne Schlüppi.

    Vielleicht sollte mal einer “Was soll hier versteckt werden?” an die Plane schreiben!?

  • E-Haller sagt:

    @squamp: Dann frag doch mal nach dem Sinn…

  • Someone Else sagt:

    nee, “vorsicht kinder!”. wäre doch wirklich mal ‘ne aktion wert.

  • alter neustadtbewohner sagt:

    meiner meinung geht von diesem sichtschutzunsinn ein fatales signal aus! ich als elternteil würde niemals wollen, dass mein kind schon in jungen jahren aufgrund von einer unbestimmten pädophilen urangst, weggeschlossen werden muss. und wie hier ganz richtig beschrieben, werden dann bald maßnahmen ergriffen um die erzieher/innen zu kontrollieren. eine kita stellt eine vorbereitung aufs leben dar. und bei der sicht auf diese isolierte maßnahme, kann ich leider keinen erkenntnisgewinn feststellen. die geplante heckenbepflanzung finde ich natürlich sinnvoll. ansonsten eine überzogene panische reaktion…

  • lola sagt:

    e-haller. Am Springbrunnen bin ICH aber mit meinem Kind und kann allein entscheiden, ob ich die Situation okay finde oder nicht. Im Kiga hab ich darauf keinen Einfluss.

    Nach Aussage des Kigas ist es übrigens weniger ein Sicht- als ein Müllschutz. Nach schönen Wochenenden und viel Wind konnten die Erzieherinnen wohl Montag früh erst mal die Hühnchenschenkel aus dem Rasen klauben…

  • Peter Macheli sagt:

    Es geht einzig und allein darum, den Kindern die schlechten VorbilderInnen im Alaunpark vorzuenthalten. Kinder sollen schließlich lernen, den eigenen Dreck wieder aufzuräumen (Bonbonpapier in den Mülleimer…).

  • Someone Else sagt:

    dort gibt es fliegende hühnerschenkel? da muss ich hin! schlaraffenpark…

  • Marcel Proust sagt:

    Zum Thema “Müll im Alaunpark” gab es ja schon diverse Threads. Freundlicherweise sind jetzt eine Menge Mülltonnen auf den Wiesen aufgestellt worden. Initiiert von einem Naußlitzer Kulturverein; steht zumindest drauf. Dafür herzlichen Dank!

    Damit könnte ja auch der “Sichtschutz” wieder wech.

  • Lucy sagt:

    @lola
    Wenn du der Meinung bist in deinem “Kiga” “darauf” keinen Einfluss zu haben bzw den BetreuerInnen nicht vertraust würde ich mir überlegen ob das die richtige Einrichtung ist…
    aber das wäre für mich anhand solcher einzäunender Maßnahmen sowieso die Frage!

    Aber am Ende ist doch der Gedanke ein ganz anderer:
    Die armen Erwachsenen sollen vor diesen eklig sabbernden, popelnden, ständig irgendwie verschmiert klebenden Subjekten geschützt werden
    ;-)

  • Sebastian sagt:

    Ich dachte immer, die Hecke soll einen Zaun ersetzen bzw. ergänzen weil es schöner ist und damit die Kids nicht wirken wie Tiere im Zoo, wenn der Weg direkt am Zaun lang führt.

    Das Sichtschutz-Argument verstehe ich nicht die Plane finde ich wirklich ganz, ganz traurig. Die armen Kinder tun mir furchtbar leid.

    WEG MIT DER PLANE

  • jule sagt:

    @lucy
    keine ahnung, wo du lebst, aber mit kita aussuchen is in dresden schon lange nicht mehr. wer nicht jahrelang zuhause sitzen will, muss leider nehmen, was angeboten wird (inklusive, erzieherinnen, pädagogischem konzept, sichtschutzplanen usw.)

  • Jonk sagt:

    Der Sichtschutz ist an dieser Stelle wirklich etwas seltsam. Es gibt aber Stellen, da ist das wirkich angebracht.

    Die Art und Weise wie manche hier völlig unwissend (allen voran “Somone Else”) dummes Zeug reden ist nervig. Unsere Kinder gingen und gehen in den Kindergarten auf der anderen Seite vom Alaunpark. Dort davor treffen sich die täglich Suffis und Kacken und Pissen in die Büsche. Solche tollen Vorbilder müssen die Kinder nicht sehen. Daher ist punktuell ein Sichtschutz sinnvoll. Der Rest muss freibleiben zum Raus- und Reingucken.

    Also bitte: Erst mal nachdenken und dann vielleicht nicht ganz so dummes Zeug reden!

  • unfassbar sagt:

    Von geschätzten 300m Zaun werden 15 m mit einer Plane verhängt.
    Schon ist bei einigen der Beißreflex geweckt.
    Trotz totaler Ahnungslosigkeit schreibt man einfach mal lustig drauf los.
    Die faulen Erzieher wollen sich verstecken.
    Schon ist die Demokratie in Gefahr.
    Die Kinder werden von der Aussenwelt abgschnitten.
    Kinder sollen vor Pädophilen weggeschlossen werden.

    Das der Kindergarten eine Großteil seiner Spielfläche durch den Umzug verloren hat, brachte keinen Aufschrei hervor.
    Das der Kindergarten,durch überzogenen Baumschutz, keine vernünftige Schaukel und das alte Bodentrampolin nicht mehr aufstellen darf interessiert keinen.
    Das fast 200 Kinder nur recht wenig Platz zum spielen haben juckt die meisten auch nicht.

    Aber 15 m Plane bringt hier einige auf die Palme.

    Manchmal könnte man denken, das der Ein oder Andere nix Vernünftiges zu tun hat. Da ist jedes neue Bauvorhaben, und selbst eine 15m lange Plane, wohl der einzige Aufreger und Zeitvertreib den lieben langen Tag.

  • Someone Else sagt:

    ach, Jonk, so eine ängstliche idee kann man doch nur in’s lächerliche ziehen.

  • FX sagt:

    @unfassbar: viele Mitlesende haben einfach nach dem Grund der Plane gefragt, da nicht jedem klar ist, wozu sie dienen soll. Klar, dass sich dann auch Gerüchte, Vermutungen und Ironie breit machen.
    Gern kannst Du Deine Hinweise zu Spielfläche, Baumschutz u.ä. hier anbringen – bin mir sicher, dass auch dazu Kommentatoren ihren Beitrag leisten werden ;-)

  • E-Haller sagt:

    @ Unfassbar: Vielleicht solltest Du auch mal den Artikel lesen – darin steht: “Auf dem neu angelegten Beet sind Stauden und Sträucher geplant, die auch als Sichtschutz zur Kita dienen sollen.”. Es geht also nicht wirklich (nur) um die Plane.

  • Unfassbar sagt:

    @fx
    Eventuell ist ein Sichtschutz ja einfach nur ein Sichtschutz. :-) Bei gefühlten 50% aller Balkone machen das die Bewohner dran. Warum sollen dann nicht auch die Kinder 15m Sichtschutz bekommen. Eine kleine Ecke Privatsphäre hat ja jeder gern.
    Und da die Planen nur temporär diese Aufgabe erfüllen sollen, wurde ebend eine kostengünstige Lösung gewählt. Ist zwar hässlich aber spart Steuergelder.

  • Unfassbar sagt:

    @ e-Haller
    Was ist schlimm an 30m Sichtschutz aus Gebüsch?
    Und das nebenbei Radfahren im Alaunpark etwas eingeschränkt wird finde ich auch gut. Sollte man auch noch vorm Spielplatz machen. Einige Radfahrer fahren da ohne Rücksicht auf die Kinder, noch extra beschleunigt von der Abfahrt Tannenstrasse.

  • Zschertnitzer sagt:

    @Unfassbar
    Diese Route ist aber auch als Fahrradroute markiert. Das ist kein Freibrief dafür kleine Kinder übern Haufen zu fahren, aber man sollte Fahrradfahrern auch ihr Tempo zugestehen, wenn es möglich ist. Und ich bezweifle, dass da ohne Rücksicht auf Kinder gefahren wird. Dann müsste da ja ständig was passieren. Ich für mein Teil beobachte die Kinder immer sehr genau vorher, deshalb weiß ich auch, wann ich da schnell vorbei komme und wann ich runter muss vom Tempo. Gleichzeitig können die Eltern ruhig auch mit schauen, wenn ihre Spösslinge auf dem Weg rumspringen, was auch fast immer gemacht wird.

    Und wenn diese Fahrradroute wegfällt, gibts für mich kaum noch eine Motivation mit Fahrrad auf Arbeit zu fahren. Auf der Königsbrücker oder dem Bischofsweg im Berufsverkehr mit dem Fahrrad lang fahren ist keine Alternative.

  • Sebastian sagt:

    Da ich auch laut gewettert habe: Ich verstehe es völlig, dass die Kids Privatheit genießen sollen. Wie gesagt: Der Weg direkt an einem unbewachsenen Zaun, das hat eindeutig was von Zoo. Aber die Plane wirkt nicht nur billig, sie macht auch deprimierend für beide Seiten. Also, da hätte man doch sicher was buntes, nettes finden können, oder? Es ist doch ein Kindergarten.. Es hätte ja gereicht, wenn sie die Plane von beiden Seiten lustig bemalt hätten und Gucklöcher ausgeschnitten hätten (nur auf Kindskopfhöhe natürlich)..

  • Someone Else sagt:

    hier geht es nicht um die privatsphäre von kindern, als vielmehr um die beruhigung diffuser ängste bei den erwachsenen. man kann ja mal die kleinen fragen, was genau sie unter “privatspäre” verstehen…

  • unfassbar sagt:

    @ S.E. “….beruhigung diffuser ängste bei den erwachsenen…”?
    Verstehe ich nicht…..klingt mir alles zu Konfuse.
    .
    Und warum sollen Kinder nicht das Bedürfnis haben, nicht von allen Seiten beobachtet zu werden. Das die Erzieher das tun müssen ist klar, aber sobald Kind sich ein paar Schritte von dem Kigagebäude entfernt, steht es am Zaun eines gut besuchten Parkes und wird von da beobachtet. Mit wachsenden Sträuchern kann Kind in Zukunft selber entscheiden, Trubel im Park beobachten oder hinter Hecke mit Kumpel Winnetou nachspielen. Bis Strauch groß genug ist muss eben die Plane herhalten.

    @ Sebastian

    Ja die Plane jetzt ist hässlich, aber wer weis….manchmal ist es einfacher Planen zu bemalen wenn sie hängen. Eventuell kommt da ja noch was.

    @ Zschertnitzer

    ja es gibt zu wenig Radwege. Nur geht es mir als Fußgänger langsam extrem auf die Nerven ständig angebimmelt zu werden, bzw zur Seite springen zu sollen/müssen, egal ob auf der Hauptstraße, Fußwege in der Neustadt (trotz sanierten Fahrwegen), Fußweg an der Elbe oder auf dem Alaunplatz. Viele Radfahre fahren vernünftig aber ein nicht zu vernachlässigender Anteil bewegt sich wie die wilde Sau, wenn dann noch Kinder in Gefahr kommen hört der Spaß auf.
    Deshalb bin ich mittlerweile für jede Art von Fahrrad beruhigten Zonen zu haben.

  • Zschertnitzer sagt:

    @Unfassbar
    Mobilität lässt sich nicht ins Nirgendwo verschieben. Deshalb müssen sich alle Beteiligten nun mal am Riemen reißen. Mich nerven zum Beispiel auch Fußgänger, die in gemeinsam genutzten Bereichen auf der ganzen Breite laufen, so dass man als Fahrradfahrer gar keine Chance hat, vorbei zu kommen. Wenn man Fahrradfahren noch unattraktiver machen will, als es jetzt schon in Dresden ist, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn dann noch mehr Autos fahren.

    Und das Teil unten an der Elbe heißt Elberadweg und nicht Fußweg an der Elbe. Das wurde für die Fahrradfahrer angelegt, die Fußgänger hatten vorher genug Trampelpfade, die aber heute weitestgehend verschwunden sind, weil offenbar alle den asphaltierten Radweg für einen Fußweg halten. Ich habe nichts dagegen, dass Fußgänger den Radweg mitbenutzen, zumal es auch für Fußgänger mit frei gegeben wurde und gerade mit Kinderwagen gehts garnicht anders, aber man sollte eben auch im Hinterkopf haben, dass es sich zum Teil um einen internationalen Radweg handelt, auf dem man als Fußgänger Gast ist und nicht umgekehrt.

  • Someone Else sagt:

    @unfassbar: will heißen, ein kind denkt noch nicht in kategorien wie “privatsphäre”, “scham” und änhlichen und da genau diese dinge heute eine fast absurde bedeutung angenommen haben, nicht zuletzt durch mediale vermittlung von allerlei ängsten, führt das zu dingen wie sichtschutzmaßnahmen. ich frage mich dann immer, ob solche eltern sich überhaupt noch mit ihrem nachwuchs im urlaub an den strand wagen.
    andererseits lehnen wir die restriktiven maßnahmen von einigen islamisch geprägten kulturen ab, in denen die frau auf eine ähnlich infantile stufe gestellt wird und vor blicken geschützt werden muss.
    zudem hört die freie entfaltung von kindern oft da auf, wo lärm entsteht.
    wie passt das alles zusammen und was davon sind begründete (vorsicht-)smaßnahmen zum wohle des kindes und was einfach nur unsinnige und übervorsichtige anstrengungen, die diffuse angst der eltern zu beruhigen?

  • FX sagt:

    @Zschertnitzer: Also der Elberadweg ist kein Radweg – klingt komisch, ist aber so. An vielen Stellen ist es offiziell sogar nur ein Fußweg, manchmal eine Straße, die für Autos und Motorräder verboten ist. Spontan fällt mir keine Stelle ein, wo ein Fahrradwegzeichen steht.

    Aber mit den Fußgängern ist es manchmal schon eine Crux:
    Klingelt man, heißt es “Brauchst nicht zu klingeln, ist doch genug Platz”, klingelt man nicht “warum klingelst Du nicht”.

    Keiner würde auf die Idee kommen, die Hansastraße zweispurig als 30er Strecke zu deklarieren, damit die Fußgänger entspannt die Natur genießen können. Ähnlich ist der Weg durch den Alaunpark für Radfahrer eine wichtige Strecke. Aber die können ja ruhig außenrum fahren, dort wo sich die Autofahrer nicht an die 30 halten ;-)

  • unfassbar sagt:

    @Zschertnitzer
    einfach mal mit Verkehrsschildern befassen dann sieht der “Elbradweg” gleich ganz anders aus!! :-)
    zb. hier. http://nuernberg.de/internet/verkehrsplanung/verkehrsregeln.html

    “Auf Gehwegen ist Radverkehr nur dann erlaubt, wenn dies durch ein Zusatzzeichen gekennzeichnet ist. Radfahrer dürfen hier nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Ansonsten dürfen lediglich Kinder unter 11 Jahren auf Gehwegen mit dem Fahrrad fahren.”

    @ s.e.
    “…will heißen, ein kind denkt noch nicht in kategorien wie “privatsphäre”, “scham” und änhlichen …”
    Hier merkt man das du wohl keine Kinder hast, du hast noch nicht erlebt das Kinder ein angeborenes Schamgefühl haben und sich gern mal zurückziehen.
    Wahrscheinlich glaubst du auch an die 68er Lüge das man Kinder geschlechtsneutral erziehen muß/kann. Es sei dir versichert, sehr, sehr viele Handlungsweisen sind angeboren, nicht anerzogen.

  • Someone Else sagt:

    sich mal ein wenig mit entwicklungspsychologie beschäftigen, könnte eventuell weiterhelfen. ich rede/schreibe übrigens nicht von dem “sich schämen”, wenn die kleine/der kleine (GENDER!) mist gebaut hat.
    bei dir kommen die menschen wohl mit einem natürlichen sinn für moral, ethik, richtig-falsch etc. auf die welt, oder? eieiei…

  • Zschertnitzer sagt:

    @Unfassbar
    Dann sollte man wenigstens so ehrlich sein, und den Dresdner Abschnitt offiziell aus dem Elberadweg rausnehmen, weil Fahrräder in Dresden nicht erwünscht sind.
    http://www.elberadweg.de/abschnitte/meissen-heidenau.html

  • Zschertnitzer sagt:

    Da fragt man sich dann aber auch, warum auf offiziellen Seiten der Stadt sowas verzapft wird.

    Der Ausbau des Elberadwanderweges in Sachsen ist zum Großteil fertig gestellt. Die Landeshauptstadt Dresden hat sich seit 1990 durch die schrittweise Wiederherstellung bzw. den Neubau des Elberadweges auf beiden Elbseiten und durch die Umsetzung der touristischen Wegweisung in erheblichem Umfang beteiligt. Um insbesondere für den touristischen Radverkehr schnell eine durchgängige Wegeverbindung zu gewährleisten, wurde der Schwerpunkt zunächst auf den linksseitigen Elberadweg gelegt.
    http://www.dresden.de/de/03/12/04/elberadweg-neu.php

    Und dann eine Verkehrsführung geplant wird, die dem eigentlichen Zweck und der Realität entgegen steht.
    http://www.dresden.de/de/03/12/04/elberadweg/zahlen.php

  • FX sagt:

    @Zschertnitzer:
    Du setzt die Radwegdefinition der StVO mit dem touristischen Angebot gleich – das ist falsch. So verläuft der Elberadweg verläuft z.B. auch auf Straßen.
    An der Elbe hab ich gesehen, ist zumindest ein kombinierte Rad- und Fußweg vorgesehen.

  • Zschertnitzer sagt:

    Ich verwechsle das nicht. Mich stört ja gerade das Unverhältnis. Ich kann nicht behaupten, eine schnelle durchgängige Wegeverbindung zu gewährleisten und dann Verkehrsschilder aufstellen, nach denen man als Fahrradfahrer nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfte.

  • Zschertnitzer sagt:

    Wobei ich gerade sehe, dass unfassbar nicht genau nachgelesen hat. Für den gemeinsamen Fuß- und Radweg (unter dem Link von unfassbar das rechte Schild, was z.B. auch am Rosengarten aufgestellt ist) gilt Folgendes:

    Radfahren auf gemeinsamen Fuß- und Radwegen
    Gemeinsamer Fuß- und Radweg

    Auch gemeinsame Fuß- und Radwege dürfen nur dann in beiden Richtungen befahren werden, wenn sie entsprechend ausgeschildert sind. Beim Fahren ist Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen und besonders an Grundstückszufahrten, Einmündungen und Kreuzungen auf Kraftfahrzeuge zu achten. Am besten hält man einen gewissen Abstand zu Hauseingängen. Beispiel: Erlanger Straße, Nürnberg.

    Von Schrittgeschwindigkeit steht da nichts.

    Schlussendlich ist es für mich aber nicht nachvollziehbar, wieso Fußgänger darauf kommen, auf einem europäischen Radwanderweg den Ton anzugeben und am besten noch Fahrradberuhigte Zonen zu fordern. Andersrum würde wieder eine Welle der Empörung über die “fiesen Kampfradler” durch die Stadt gehen.

  • FX sagt:

    @Zschertnitzer: sprichst Du nun vom Alaunpark oder vom Elberadweg?
    Teilen sich Fußgänger und Radfahrer einen Verkehrsweg, müssen sie selbstverständlich gegeneinander Rücksicht nehmen. Und wenn grad keine Fußgänger da sind, kannst Du rasen, wie Du lustig bist ;-)

  • FX sagt:

    @Zschertnitzer:
    OK, offensichtlich geht es noch um den Elbradweg – und der ist weit weg vom Alaunpark ;-)
    Also (wie schon mal angeführt) dass der ein “Radweg” ist, hat touristische Gründe, das macht noch lange keinen Radweg nach StVO draus. D.h., bei eintsprechender Beschilderung haben Fußgänger die gleichen Rechte wie die Radfahrer. Natürlich müssten die Fußgänger ebenso Rücksicht auf die Radfahrer nehmen. Da aber Fußgänger weniger restriktiv handeln als Radfahrer, ist das manchmal schwierig.
    Also entspannen, bremsen, klingeln, weiterfahren ;-)

  • E-Haller sagt:

    @ unfassbar: Ohne jetzt 100% sicher zu sein würde ich ja behaupten, der Elberad- und Gehweg ist größtenteils als “Gemeinsamer Geh- und Radweg” beschildert ist.

    Fürn frei gegebene Gehwege gilt die Schrittgeschwindigkeit NICHT mehr – vielmehr ist “auf Fußgänger Rücksicht nehmen und die Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen” – ist also großzügig auslegbar – wobei der Radfahrer im Zweifel immer Schuld ist.

    Man sollte aber immer auch die andere Seite betrachten, dazu fand ich eine Artikel in der SZ am Montag ganz passend: http://bit.ly/HM19nW

    Wer also anfängt, den Radfahrern die Nutzbarkeit diverser Wege abzusprechen, sollte damit rechnen, dass die dann auch auf der Straße rumgurken. Ich wurde schon angehupt und auf Radwege verwiesen, obwohl es selbige garnicht gibt. An der nächsten Ampel zur Rede gestellt kam ein “es ging mir nur um ihre Sicherheit”…

  • Unfassbar sagt:

    @ s.e.
    Das sagtest Schamgefühl sei nicht angeboren, das ist nicht richtig. Wann dieses Schamgefühl später mal “zum Einsatz”, das wiederum bestimmt zum Großteil das Umfeld. Ich möchte auch nicht in einer Gesellschaft leben die Schamlos ist und nur aus narzisstischer Persönlichkeiten besteht. Also ist es eine Grundlage für Zusammenleben in Gesellschaften.

    @e-Haller
    Ich spreche den Radfahrern nicht die Nutzbarkeit von Wegen ab sondern erwarte das die sich genauso an Regeln halten wie es alle anderen auch sollen.

    Wenn einige Einbahnstraßen von Radfahrern in beide Richtungen befahren werden dürfen, heißt das eben nicht das es dann für alle Einbahnstraßen gilt.

    Wenn einige Fuß- und Parkwege befahren werden dürfen, heißt das eben nicht das alle Wege für Radfahrer frei sind.

    Und auch Radfahrer haben nicht das Anrecht auf die kürzeste Verbindung von A nach B. Das haben auch nicht Autofahrer oder Fußgänger.
    Und ja die Stadt ist hier In der Pflicht endlich ein Radwegekonzept umzusetzen bzw zu erstellen.

    In diesen Sinnen Gute Fahrt!

  • Licht sagt:

    Der Sichtschutz ist weg, obwohl ich da, wo die Planen hingen, keine Hecken wachsen sehe.? Oder übersehe ich diese?
    Oben im Artikel heißt es doch: “Die Stadtverwaltung teilte auf Anfrage mit, dass die Planen nur solange hängen sollen, bis die gepflanzten Hecken “blickdicht” seien.”
    Egal, man muss ja nicht alles verstehen. Jetzt sieht der Park wieder normal aus.

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