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Neubau am Bischofsplatz

Neubau am Bischofsplatz

Neubau am Bischofsplatz

Das brach liegende Grundstück am Bischofsplatz wird bebaut. Wie dem heute aufgehängten Plakat zu entnehmen ist, entsteht ein Haus mit 35 Wohnungen, sechs Gewerbeeinheiten und einer Tiefgarage.

Vermarktet werden die Wohnungen von der Sparkasse, die preist die künftigen Eigentumswohnungen mit blumigen Worten an: “Leben im Szeneviertel … Zahlreiche Cafes, Restaurants, Kneipen und Kultureinrichtungen sind fußläufig zu erreichen und prägen wie kein anderer Stadtteil das urbane Leben unserer Stadt.” Die Wohnungen sollen zwischen 243.000 und 332.000 Euro kosten und sind zwischen 95 und 130 Quadratmeter groß.

Auf den Seiten der Sparkasse ist auch zu lesen, dass der angrenzende kleine Park am Bischofsplatz noch 2012 fertig gestellt werden soll. Diesen Zeitplan kann man auch auf den Seiten der Stadt nachlesen: dresden.de. Der Neubau selber wird erst im kommenden Jahr fertig.

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43 Kommentare zu „Neubau am Bischofsplatz“
  • Wurstfried sagt:

    Or! Dingsifizierung!

  • oLO. sagt:

    Das is doch mal n Schnäppchen…

  • maracus sagt:

    332.000 Euro direkt an den Gleisen…

    <— muss schmunzeln…

  • Someone Else sagt:

    super idee! da hat sich wohl wieder einer “von drüben” ‘ne schmucke ostimmobilie andrehen lassen, um sich gesund zu stoßen. war wohl nix! :D

  • mehrlicht sagt:

    Schon wieder so ein einfalls- und gesichtsloser Klotz – man sieht, dass die Planer sich gründliche Gedanken gemacht haben, was an diese Stelle, zu diesem Viertel passen könnte :/

  • Anton Launer sagt:

    Immerhin ist es ein energetischer Neubau … was auch immer das zu bedeuten hat … ;-)

  • S.Ebnitzer sagt:

    @ Anton: Wie hast du denn das Angebot bei der Sparkasse gefunden? Ich finde das nicht. :-(

    Warum werben die denn nicht mit “verkehrsgünstiger Lage”?
    Wenn dann der eigene S-Bahn-Anschluss kommt, muss man erst aus dem Haus, wenn man das Quietschen hört…

  • Zschertnitzer sagt:

    Direkt an den Gleisen ist ein bißchen übertrieben. Die Fritz-Reuter-Straße macht da bestimmt viel mehr Krach.

  • hildegaard sagt:

    mehrlicht du h*** eines architekturkritikers, was ist denn bitte an den neustädter bestandshäusern nicht “einfallslos” und klotzig? das meiste ist auch scheisse, alte scheisse halt aber das ist noch lange keine daseinsberechtigung. gegen romantische früher-war-alles-besser-verklärtheit helfen ja aber ohnehin keine argumente, gleichwohl kannst du mir glauben das diese achso fetzigen mietskasernen früher gleichfalls verachtet worden sind. grundgerippe aus mauerwerk und vorne bissl historismusgiebel über den fensterchen und klinkerfassade, vielleicht ab und an mal noch nen sandstein reingequetscht. yeah! das zeug kam auch alles ausm katalog, wenn du mal genau hinschaust siehste das sich jedes zweite haus ein detail wiederfindet. dann lieber ehrlich und weg mit dem firlefanz. und wenn du noch genauer hinschaust, wenn sich dein blick an einheitsbrei-zierbändern und klinkerfassaden jedweder blutorange-bis-feuerrotfärbung sattgesehen hat, dann fällt dir vielleicht auch auf wieviele unproportonierten schmucklosen buden vorm weltkrieg gebaut worden sind.
    und selbst wenn nicht – eine dreckecke weniger!

  • Tapsy sagt:

    Vielleicht kommt ins Erdgeschoss ein neues Cafe…

  • Eric sagt:

    Das mit den Gewerbeeinheiten sollte nochmal überlegt werden, es gibt im Hecht reichlich Gewerbe – Leerstand, teilweise seit Jahren.

  • Anton Launer sagt:

    Sparkassensite. Immobilien. 01097. Das ist zu finden.

  • Stefan sagt:

    Hildegaard, gut gebüllt Löw(e)/(in), aber wie sagt man so schön, wer brüllt hat nie recht ;)

    Nur soviel: Zitat: “gegen romantische früher-war-alles-besser-verklärtheit helfen ja aber ohnehin keine argumente”

    Nun, gegen “Höher-schneller-weiter-ohne-Rücksicht-auf-Verluste und wir sparen uns Regionaltypik und Zierrat und nehmen lieber ne ‘ehrliche’, weil profitablere (Geiz-ist-Geil) Betonkiste”-Wahn helfen auch keine Argumente. So what.

  • Dan sagt:

    Ich glaube, dass einige Kritiker, die solche Bauten ablehnen, nicht zwangsweise auf die alten Bauten stehen. Ich zähle mich auch dazu. Ich lehne es sogar ab heute im Stile anderer Epochen zu bauen (siehe Neumarkt), aber dennoch finde ich sehr viele Neubauten schlimm, und soviel man auf den Vorschaubildchen erkennen kann, wird es hier nicht wirklich besser zu werden. Was mir ja zum Beispiel bei den alten Bauten auffällt ist, dass die Fassade oft von Etage zu Etage variiert. Solch Variationsreichtum in moderner Form scheint sich aber heute kaum noch jemand zu trauen. Da kann man doch sicher ziemlich tolle Sachen machen. Aber diese Bauten die oft wie Architekturmodellbau aussehen und wahrscheinlich kaum in wahren Dimensionen gedacht scheinen (Kein Mensch wird zum Beispiel so’n großes Gebäude als ganzen im Alltag wahrnehmen können), zeugen nicht so sehr von kühner Kreativität vieler Bauvorhaben.

  • S.Ebnitzer sagt:

    @ Anton: Danke. Hast mir sehr geholfen.

    Ich hab’s jetzt. Man muss halt bei “Gewerbe” gucken.
    Energetischer Neubau? Blockheizkraftwerk! Ein Kraftwerk am Bischofsplatz! Skandal!
    Schön finde ich auch:
    “Der neustädtische Komfort wird durch die Integration einer Tiefgarage abgerundet.”

  • Someone Else sagt:

    haha! “neustädter komfort”? was is’n das für ‘ne worthülse?
    wer neustädter komfort will – ab auf den alaunplatz! :evil:

  • FX sagt:

    Man, was für ein hohles Gelaber, ständig das selbe, wer ein Haus baut ist aus dem Westen und will unsere ach so schöne Neustadt kaputtmachen, jeder Neubau ist eh viel hässlicher als unsere geliebte historische Neustadtbebauung.
    Vielleicht sollte die alte abgefaulte Baracke wieder hin – oder?
    Ist doch wahr!

  • Baustein sagt:

    Eigentlich muss man sich darüber freuen das gebaut wird! Den da wo gebaut wird entstehen Arbeitsplätze ( Architekten, Baufirmen etc…. ) und die zahlen alle wiederum Steuern.
    Was bringt aber ein brach liegendes Gelände? Nämlich gar nichts!
    Wie hoch die Preise für die Wohnungen sind spielt ehr keine Rolle, denn keiner wird gezwungen eine Wohnung dort zu kaufen!

    Eigentlich müssen alle froh sein das die Stadt aufgebaut wird den so haben alle etwas davon!

  • Anton Launer sagt:

    Hallo Baustein, ohne mir hier ein Urteil über die Qualität des geplanten Baus anmaßen zu wollen, möchte ich Dir doch sagen, dass Dein Ansatz ein wenig kurz greift. Denn wenn man jede Baustelle, die Arbeitsplätze schafft, uneingeschränkt begrüßen würde, wäre unsere Umwelt binnen kurzer Zeit komplett zubetoniert und nicht mehr lebenswert.

  • let sagt:

    @Baustein
    Wäre aber besser man reißt erst ein Haus ab und baut dann da. Der Abriss schafft zusätzliche Arbeitsplätze…

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