Nächtliche Vandalen

Wie ein Leser des Neustadt-Geflüsters berichtet, waren in der vergangenen Nacht Randalierer in der Sebnitzer Straße unterwegs und haben etliche Außenspiegel abgeschlagen und Mülltonnen umgeworfen.

28 Kommentare zu “Nächtliche Vandalen

  1. Pingback: Dresden Neustadt
  2. … kann es sein, daß sich solche Vorfälle in letzter Zeit häufen? Schade das man die nie auf frischer Tat erwischt…!

  3. Ich glaube, die Randalierer der letzten Nacht waren eine einzige Person, ein stark schwankender Typ mit Headlight auf dem Kopf. Zumindest eine Mülltonne auf der Sebnitzer fiel ihm zum Opfer, als ich auf der Straße war.

  4. Hammer-Meldung, wenn man sich überlegt, dass Gerüchten zu Folge, neulich jemand nachts hinter die Martin-Luther-Kirche uriniert hat und es auf der Kamenzer Leute geben soll, die ihren Müll nicht trennen… ;-)

  5. Ey gloobste rudi, bei mir hat letztens ooch eener ne Kippe direkt vor die Tür jehauen, echt. Und dann hat da ooch noch ne Stunde späta mein Dog druffjepieselt, da konnte ick echt nix dajegenmachen, dit jing viel zu schnelle

  6. klasse das der Leser die Zeit findet hierher zu schreiben aber anscheinend nicht die Polizei gerufen hat. Oder hat er?

  7. Bei mir sind schräg gegenüber Hottentotten eingezogen, die jeden Abend bis nachts bei geöffneten Fenstern kreischende Geräusche von sich geben, das klingt wie im Affenhaus bzw. in der Irrenanstalt.
    Aber selbst so was ist in der Neustadt wohl kaum ne Meldung wert.

  8. @jane………….wo bleibt die pc-ness???
    wikip.
    Hottentotten war eine in der Kolonialzeit von den Buren erstmals verwendete Sammelbezeichnung für die in Südafrika und Namibia lebende Völkerfamilie der Khoi Khoi, zu der die Nama, die Korana und Griqua (Orlam und Baster) gehörten. Man geht heute davon aus, dass die holländische Bezeichnung Hottentot seit ihrer Einführung hauptsächlich abwertend rassistisch und diskriminierend verwendet wurde.[1] Außerdem wurde das Wort auf Menschen mit vermeintlich unterlegener Kultur und Mangel an intellektuellen Fähigkeiten übertragen.[
    bin gespannt wie Du dort wieder rauskommst……
    grüße christoph

  9. „Bei mir sind schräg gegenüber Hottentotten eingezogen…“

    es lebe der verbale alltagsrassismus.
    und immer schön die polizei rufen…

  10. Und, lieber Christoph: In der Wikipedia stand auch schon, dass Stalin 1956 verstorben sei. Glaub nicht alles, was du dort liest. Ich habe unter Hottentotten NOCH NIE einen im rassistischen Sinne abwertenden Begriff verstanden und mir ist eine derartige Bedeutung auch nicht bekannt. Stattdessen ist er mir für Personen ohne Benimm und Kultur mit Hang zu Krawall und Randalen bekannt.

  11. So ein Blödsinn, Rudi mal wieder. Wie ich oben schon schrieb: Ich habe den Begriff noch nie im rassistischen Sinne verwendet (sonst läge die Benutzung für deutsche Jugendliche sicher auch am fernsten, denn genau die sind gegenüber eingezogen), sondern für Krawallmacher, die sich nicht zu benehmen wissen.

    Mag ja sein, dass es früher im rassistischen Sinne genutzt wurde. Geblieben ist davon aber lediglich die Zuschreibung von Disziplinlosigkeit und unzivilisiertem Benehmen an die Adresse von Leuten, die sich genau so verhalten. Sprache ist lebendig, schon gehört?

  12. @jane:
    nur weil du es nicht als rassistisch empfindest ist und bleibt es doch rassistisch.

    es gibt hier im lande ganz viele menschen die das wort „neger“ benutzen und es selber nicht als rassistisch empfinden. ist „neger“ in solchen fällen legitim? gehst du evtl. auch zum „fitschi“ einkaufen weil du dies evtl. auch nicht als rassistisch interpretierst? dürfen „wir“ jetzt alle getrost von der „judensau“ schwadronieren weil dies in der dt., beser christlichen geschichte üblich war/ist und somit unter tradition abgebucht werden kann?
    wenn dich ein dummes arschloch als „fot…e“ beschimpft ist dies dann nicht sexistisch nur weil „er“ in seiner grenzenlosen dummheit die diskriminierung und verletzung deiner würde nicht erkennt?

    eigenes denken auch mal überdenken!

  13. sprache ist sicherlich lebendig, du irgendwie nicht. du diffamierst leute, ohne sie zu kennen und benutzt wörter, die nun wahrlich ein klare aussage beinhalten, den wahrheitsgehalt von wikipedia hin oder her. aber so lange deine ausreden für dich stimmig sind, ist deine welt supi in ordnung. viel spaß darin.

  14. Wenn wir das jetzt auf die politisch korrekte Spitze treiben wollten, dann dürfte über dem Artikel auch nicht das Wort »Vandalen« stehen. Das bezeichnet niemand als Diskriminierung, obwohl die Vandalen vielleicht sogar zu Unrecht so einen schlechten Ruf haben ;-)

  15. @stefanolix
    Der Takt Deines kultivierten >Metronoms der höflichen Sachlichkeitim Rinnstein der Emotionen<

  16. ??? Protest; hier fehlt labsalischer Zwischentext für „Herrn Lix“-
    kein Wunder bei dem neu-befremdenden Gezwitsch…(wird diese Seite nicht mehr von einem ehemals puristisch-stilsicheren Journalisten betrieben?). Nein, DIE Gefiederten können es wahrhaftig und gefa..ktbookt bereitet mir modern-maximal-entsinnte Gesellschaftphobie-

  17. Ich streite mich jetzt hier ganz sicher nicht mit Leuten, die gern aus einer Fliege einen Elefanten machen wollen.
    Es wird ganz deutlich – auch in der Wikipedia – hinsichtlich dem ursprünglichen (sehr wohl rassistischen) und dem heutigen (nicht mehr zwingend rassistischen) Gebrauch des Wortes unterschieden – genau DAS macht die Lebendigkeit der Sprache aus.
    Rassismus bedingt zu allererst immer eins: die bewusste oder unbewusste Diskriminierung bzw. Herabwürdigung einer anderen Ethnie bzw. Kultur. Ich glaube nicht, dass das zutrifft, wenn ich ein paar junge Deutsche, die einfach nur Krawall machen und sich daneben benehmen, als Hottentotten bezeichne. Die früher als Hottentotten bezeichneten Volksstämme heißen ja nicht mal wirklich so, also tue ich damit auch niemandem weh.

  18. *Gelächter*

    Ist gut Rudi, komm wieder runter, das wirst peinlich.

    Die „klare Aussage“ des Begriffes Hottentotten hatten wir glaube ich geklärt, nämlich, dass es da wohl keine gibt, außer, dass man diffus Leute so bezeichnet, die kein Benehmen haben und sich bewusst nicht an diverse Regeln halten.
    Wo liegt also dein Problem? Ich sehe das keins, außer, dass du unbedingt eins konstruieren willst.

  19. was heißt hier „nicht mehr zwingend rassistisch“?
    nur weil du es evtl. nicht rassistisch gemeint hast bleibt es doch rassistisch.
    rassismus kann auch auf menschen der „eigenen“ ethnie angewandt werden („diese ekligen, vesifften assis vorm schlecker“ = rassistisch!).

    aber du hast ja sicher wie immer recht!
    oder kannst du einmal über deinen schatten springen?

    „ich mache mir die welt …!“

  20. Ich habe mir im Textverarbeitungsprogramm extra ein Add-on „Auto-pc-Konverter“ installiert, damit mir nie versehentlich falsche Begriffe durchrutschen. Sonst besteht ja immer die Gefahr, dass harmlose Diskussionen wie diese hier völlig entgleiten.

    Wenn ich jetzt z.B. versehentlich „Sinti und Roma“ schreiben würde … Mist, wurde gerade automatisch korrigiert. Ich meinte eigentlich das Wort „Sinti und Roma“ … aaach! Schon wieder!

    Hat also auch Nachteile, diese Funktion.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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