Damaskus wird renoviert

Zurzeit geschlossen: Damaskus auf der Alaunstraße

Zurzeit geschlossen: Damaskus auf der Alaunstraße

Im September erst eröffnet, muss das syrische Schnellrestaurant „Damaskus“ auf der Alaunstraße schon wieder renoviert werden. Seit Montag ist geschlossen, die Küche wird umgebaut. „Wir wollen die Küche vergrößern, um mehr Gerichte anbieten zu können“, berichtet Chef Ahmad Ayasch.

Geplant ist zum 1. Februar wieder zu eröffnen. Mit der bisherigen Resonanz auf das Restaurant sind die beiden Betreiber sehr zufrieden. Zukunftspläne gibt es auch schon. So wollen sie demnächst auch das Nachbarlädchen mit der schier unendlich langen Geschichte übernehmen. Denn „Ronny’s Ranch“ steht schon eine ganze Weile leer.

Damaskus

  • Alaunstraße 39, 01099 Dresden
  • Wiedereröffnung am 1. Februar (geplant)
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23 Kommentare zu “Damaskus wird renoviert

  1. Tomdd
    24. Januar 2018 at 17:35

    und ein weiterer Gourmet Tempel. Die Alaunstraße verkommt immer mehr. Vorn blinkt es wie in Las Vegas und in der Mitte wird es auch bald so sein. Da gibt es wenigstens einen zentralen Platz der Dealer und der….. Schreibe ich lieber nicht. soll ja freigegeben werden;-)

  2. Stuhl
    24. Januar 2018 at 19:23

    @ Tomdd ….es gibt den platz schon…..2-3 jahre. und ich denke du kannst einfach assi`s sagen…

  3. Felix
    25. Januar 2018 at 09:48

    Meine Idee für das linke Lädchen: wie wäre es, wenn neben den ganzen arabischen – wie meinte Tomdd so schön – Gourmet Tempeln, auch mal mit einem Tunesier oder marokkanischen Köstlichkeiten?

    Würde auf der einen Seite einen schönen nordafrikanischen Schwung in die ganze arabische Küche auf der Alaunstrasse bringen.

    Vor allem aber könnten die täglichen, na nennen wir sie mal „Besucher“, mit heimatlicher Kost verwöhnt werden. Dann hätten sie gleich alles vor Ort und müssten zwischen ihren „Geschäften“ nicht mehr so weit laufen. Eine Win Win Situation. ;)

  4. 25. Januar 2018 at 09:49

    @Stuhl
    …ach es gibt einen Platz der Assistenten, die sich da zentral treffen, zu jeder Tages- und Nachtzeit? Oder ist es eher der Platz der Asis mit dem Flaschenpfandautomaten…

    (Sorry, wird Zeit für’s Wochenende)

  5. Manu
    25. Januar 2018 at 22:05

    Hoffentlich wird die Lüftungs-/Entlüftungsanlage bei der Gelegenheit auch repariert, die Beschallung in angrenzende Hinterhöfe nervt extrem

  6. pieschener
    26. Januar 2018 at 08:35

    @felix – was gibt es bei euch entfernt – siehe Hausordnung eigentlich so zu essen? Immer nur Kartoffel mit Sauerkraut?

  7. Felix
    26. Januar 2018 at 10:26

    @pieschener: ja.

  8. Don't read comments
    26. Januar 2018 at 17:20

    Ich finde, man kann mittlerweile wirklich genervt werden, dass sich in den Kommentaren die immergleichen Leute über die immergleichen Dinge echauffieren ohne sich scheinbar überhaupt auch mal damit auseinanderzusetzen. Probiert ihr die Läden auch mal aus oder woher kommt diese pauschalisierte Grundkritik? Eigentlich immer wenn es um irgendetwas über den Scheunevorplatz geht, überwiegen hier die Kommentare, die ich eher beim montäglichen Schauertheater erwarten würde. Ich kann mich an den Artikel zur Eröffnung des Damaskus erinnern, schon bevor es überhaupt öffnete, waren die Kommentare ganz ähnlich. Arabische Küche ist nicht arabische Küche. Das Damaskus ist meines Wissens der erste Imbiss, der in der Neustadt Shawarma anbietet, ein wunderbares Gericht, das sich auch deutlich von Dürüm oder Falafel unterscheidet und in den meisten Großstädten an jeder Ecke zu haben ist. Daher sehe ich dafür definitiv eine Nachfrage und es gibt einige, die sich darüber freuen. Aber dazu müsste man sich das auch tatsächlich mal anschauen und nicht mit Dresdner Kopfschütteln und Starrsinn mit Bittermiene zu erst einmal zynisch in die Tasten hauen. Es ist Euch, die ihre an rechte Überfremdungsängste erinnernden Stereotypen hier unter jeden Artikel pflanzen, wahrscheinlich egal, aber dieses aufgeregte „oh, noch ein Araber!!111111“ ist so platt und durchsichtig, dass ich Euch auch nur noch eine Kartoffel-Kraut-Bockwurst-Diät wünschen kann, wenn alles andere doch so schlimm ist.

  9. Tomdd
    26. Januar 2018 at 18:22

    @Don’t read comments:Kann man seine Meinung nicht einfach schreiben, ohne das man Montags spazieren geht??? lebe in deiner heilen Welt weiter und versuche bloß nicht, deine Scheuklappen abzusetzen. Genau das ist das Problem, das man seine Meinung nicht sagen darf, ohne das man gleich die Nazikeule heraus holt. Da findest du bestimmt auch das verbrennen von jüdischen Fahnen gut?? oh, sind doch bloß menschen, die man integrieren soll. Lassen sie sich aber nicht….. arme bunte Welt

  10. hansi
    26. Januar 2018 at 19:16

    Ja der Machtkampf unter den arabischen, türkischen und asiatischen Imbissbetreibern tobt in der Neustadt !!!
    Hier ist ja auch gutes Geld zu verdienen.
    Das Publikum ist anspruchslos, die meisten Kneipentouristen aus dem Dresdner Umland kennen nicht viel anderes !
    Und die Einheimischen und Anwohner bleiben stumm und wagen keine
    Kritik, aus Angst in die rechte Ecke gestellt zu werden
    (denn wir sind hier ja soo auslänerfreundlich)
    Wie schade.
    Die Dresdner Neustadt, einst ein kreatives, buntes Pflaster besonders in der Kneipenszene, ich denke da an die Nachwendezeit mit den herrlichen coolen Kneipen, wird immer grauer und niveauloser.
    Wie lange noch und wir befinden uns in einem Neukölln oder Kreuzberg ?

  11. Felix
    26. Januar 2018 at 21:00

    @ Don’t read comments: Danke für Deinen Text. Ich hatte schon Angst, es schreibt keiner mehr.

    Wenn ich manchmal abends Lust bekomme, schreibe ich Kommentare unter Beiträgen und stelle dann meinen Wecker danach, wann die ersten ernsten Antworten darauf kommen. Ich kann schon bei meinen Kommentaren kaum vor Lachen, aber die Antworten darauf sind meist der Wahnsinn. Danke dafür.

    Du meinst das wirklich ernst, oder? Und hast Dir richtig Zeit genommen für Deinen Text? Ich bin nicht so ernst wie Du, daher kann ich leider nicht adäquat auf Deinen Text antworten. Aber grundsätzlich hast Du Recht: ich habe wirklich Angst vor Überfremdung der deutschen Küche. Am Ende wir einfach vergessen, wie gut doch „tote Oma“ schmeckt.

    Aber danke für den Hinweis, dass arabische Küche nicht gleich arabische Küche ist – dieses Wissen ist unbezahlbar.

    PS: ich glaube ja auch, die ganze Polizei ist nur wegen der guten arabischen Küche immer vor Ort. Aber auf mich hört ja keiner…

  12. bob
    26. Januar 2018 at 22:08

    @Don’t read comments

    ZU GEIL….ich komm heute vor Lachen nicht in den Schlaf…..“ein wunderbares Gericht…..“

    Stimmt ! Das ist gar kein Falafel. Und auch kein Dürüm. Das ist ein syrischer DÖNER……

    „Schawarma (arabisch شاورما) ist ein Fleischgericht der arabischen Küche,………besteht es aus in einer Marinade gewürzten großen Fleischscheiben, die schichtweise auf einen speziellen, senkrecht stehenden Drehspieß gesteckt und gegrillt werden, und von denen nach und nach die äußeren, gebräunten Schichten mit einem großen Messer dünn abgeschnitten werden…….Serviert wird Schawarma meist als Imbiss in ein dünnes Fladenbrot gewickelt “

    Und genau. Der Scheunevorplatz ist selbstverständlich nach Einbruch der Dunkelheit mehr so etwas wie ein multikultureller Hotspot. Darum gibt es ja auch einen Platzverantwortlichen und jedes Wochenende Polizeieinsätze mit 30 Beamten….Jaja die kleinen Racker. Kaum dealen die da, kaum rauben die die Leute aus, kaum hauen und stechen die sich gegenseitig ins Krankenhaus regen sich die Leute auf. Verstehe ich auch nicht. Bestimmt alles PEGIDA Sympatisanten….

  13. Don't read comments
    27. Januar 2018 at 10:25

    Hey, vielen Dank für den Input, ich denke, das könnte ganze Doktorarbeiten zum Thema füllen! Da ich dann doch anderes zu tun habe und die Diskussionsgrundlage als etwas aussichtslos einschätze, erspar ich sowohl euch als auch mir die Lebenszeit und lasse nur eine Beobachtung hier, macht damit, was euch beliebt:
    Ich schreibe darüber, dass ich es daneben finde, wenn ein arabisches Restaurant mit Speisen, die es so vorher noch nicht gab (@bob, vielleicht lässt du dir mal von entfernten Bekannten berichten, dass es geschmacklich tatsächlich relativ wenig mit Dürüm oder gar Döner zu tun hat), eröffnet und dieses vorab und pauschal aus merkwürdigen Gründen abgewatscht wird. Und was kommt an Antworten? 1. ‚Gutmensch‘-
    sowie antisemite Fremdattribuierung (@Tomdd), 2. Hier wird noch alles zum gräulichen Endzeitzustand = Kreuzkölln (@hansi) und 3. Kriminalisierung (@Felix + @bob).
    Man könnte meinen, es war euer Ziel, den Unterton eurer ersten Kommentare und meine daraufhin geäußerten Anfangsmutmaßungen zu bestätigen, welche im übrigen tatsächlich auch als Verdacht formuliert waren. Leute, es geht um ein Restaurant! Wie man darauf kommt, das mit rechten Schlagparolen zu kommentieren, kann man es nun wirklich nicht mir zum Vorwurf machen, ich würde hier irgendjemand in eine ungerechte Ecke stellen.

    Und richtig, mir fällt es hier tatsächlich manchmal schwer ernst gemeinte und Troll-Kommentare zu unterscheiden. Ich schwanke noch, ob das eher etwas über meine Lesekompetenz oder doch eher über die ausgelebte Kommentarkultur aussagt. Vielleicht beides.

    In diesem Sinne, Adieu!

  14. Felix
    27. Januar 2018 at 12:36

    @Don’t read comments: ich glaube, dass es nicht gut für Dich ist, Kommentarspalten zu lesen. Eventuell solltest Du das lassen, es scheint Dich aufzuregen!?

    Aber eine Frage – ohne Dich dabei zu sehr aufregen zu wollen – muss ich trotzdem noch einmal stellen, bezüglich der „rechten Ecke“.

    Dass der Scheuneplatz vor allem nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr der Platz ist, der er mal war, liegt in meinem Augen vor allem an den drogendealenden Nordafrikanern (sicher sind nicht alle Drogendealer und auch nicht alles Nordafrikaner – hier bitte ich um Nachsicht meiner schlechten Recherche) und der daraus resultierenden Polizeipräsenz. Was hat das bitte mit irgendeiner politischen Ecke zu tun?

    Wenn es nun die Portugiesen oder Isländer wären, die den Scheuneplatz zu einem, na sagen wir mal Umschlagplatz Nr.1 für Drogen in Dresden machen würden und man sich darüber echauffieren würde, würde man da auch in dieser von Dir besagten „rechten Ecke“ stehen? Oder wäre das dann ok?

    Und etwas anderes auch noch: sollte es auf der Alaunstrasse mal zu viele italienische, sizilianische und toskanische Restaurants auf zu engem Platz geben – sei Dir sicher – ich werde mich auch dazu äussern. Dafür sind ja Kommentarspalten gemacht.

    Wie auch immer, reg Dich bitte nicht zu sehr auf, wenn Du das liest. ;)

  15. bob
    27. Januar 2018 at 13:51

    @Don’t read comments

    Um das hier abzuschliessen. Ich habe wirklich nichts gegen ausländische Küche. Egal aus welcher Region dieser Welt. Ich finde das bereichernd und spannend. Wenn es authentisch ist. Aber das Essen einer Fast-Food Bude als „wunderbares Gericht“ zu bezeichnen, finde ich eben etwas putzig. Das hat weder etwas mit Genuss noch mit Esskultur zu tun. Sondern mit schnell satt werden für kleines Geld.

    Schönes Wochenende

  16. Krümelkackerinchen
    27. Januar 2018 at 15:15

    Mal ne off-topic-Frage: Ist die Wiedereröffnung für den 1. oder 11. Februar geplant?

  17. Emma
    27. Januar 2018 at 15:27

    Hier bekommt ein sehr durchschnittlicher Imbiss aber sehr viel Aufmerksamkeit.

    Wir waren schon da und ich kann die Meinung von „Don’t read comments“ (kannst Du Dir nicht einen leichteren Namen ausdenken?;)) nicht teilen. Das ist ein Imbiss wie Du und ich. Da isst man im Ibras beispielsweise besser. Aber das ist ja auch immer Ansichtssache.

    Unter Abwechslung würde ich auch etwas anderes verstehen, als zwischen Dürüm, Falafel und Schawarma zu wählen. Etwas mehr kulinarische Vielfalt würde gerade dieser Ecke wirklich gut tun. Aber auch das ist sicher Ansichtssache.

    Der Zustand des Scheunevorplatzes hingegen ist keine Ansichtssache, sondern ein Fakt. Ich verstehe da auch diese immer wieder ins politische abdriftende Diskussion nicht. Auch wenn es sich schon etwas verbessert hat und auch viel getan wird, gerade als Mädchen ist es immernoch irgendwie unangenehm. Aber ich wollte ja auch unbedingt mal im Damaskus ein „wunderbares Gericht“ bestellen. ;)

    @Felix: Ob ein Isländer schon mal syrisch auf dem Scheuneplatz gegessen hat? :)

  18. mm
    27. Januar 2018 at 15:30

    “ ich habe wirklich Angst vor Überfremdung der deutschen Küche. Am Ende wir einfach vergessen, wie gut doch „tote Oma“ schmeckt.“

    Eijeijeij … Solche Ängste hab ich noch nie verstanden. Zum einen ist mir unklar, was „Über“fremdung ist – wo ist denn da der Schwellenwert, der überschritten sein müsste, damit etwas „über“fremd ist? Zum Zweiten: Was ist denn „die“ deutsche Küche? Aber davon mal abgesehen: Wird das Kochen „der“ deutschen Küche durch nicht-deutsche Gastronomen behindert oder gar verhindert? Üben nicht-deutsche Gastronomen mit ihren Angeboten subversiv einen schlechten Einfluss aus, dem die Anhänger „der“ deutschen Küche nicht gewachsen sind und ihm deshalb hilflos ausgeliefert sind? „Mimimi – ich kann keine ‚tote Oma‘ mehr kochen, weil es in der Neustadt so viele ausländische Schnellrestaurants gibt!“ – ist es das? In der Neustadt wird gefühlt alle paar Wochen ein Lokal frei – warum nisten sich nicht viel mehr Liebhaber „der“ deutschen Küche dort ein und bieten „tote Oma“ an? Kann es vielleicht sein, dass nicht nur das Angebot, sondern auch die Nachfrage eine Bedeutung dafür hat, was auf dem Markt passiert?

  19. 27. Januar 2018 at 16:26

    Danke für den Hinweis. 1. Februar. Sorry, korrigiert.

  20. Erichsen F.
    27. Januar 2018 at 18:49

    @Don’t read comments:
    Der Einzige, der hier mit Starrsinn, Stereotypen, Pauschalisierungen, Diskriminierung und beleidigenden Plattitüden um sich wirft, bist du. Ich wundere mich, warum dir das nicht selbst auffällt? Denn noch deutlicher kann es einen doch kaum noch „anbrüllen“.

    Nein, ich wundere mich nicht. Es ist der immergleiche Mechanismus, der bei Typen wie dir wirksam wird. Welcher? Unreflektierte Selbstverliebtheit und Selbstüberhöhung, womit vermieden wird, die eigene Dümmlichkeit wahrzunehmen und auszuhalten. Und Egovergrößerung, um die eigene Kleinheit nicht aushalten zu müssen. Also: Wenn du nur halbwegs so schlau sein willst wie du träumst zu sein, dann schreibe was Intelligentes und lass die immergleichen Dümmlichkeiten im Stile einer springenden Schallplatte einfach weg. Es langweilt.

  21. Felix
    27. Januar 2018 at 20:27

    @mm: ich denke immer wieder, dass keiner auf solche Sätze wirklich einsteigt und dann kommst Du und machst es doch??

    Überfremdung deutscher Küche? Alter, was geht denn bei Dir, dass Du das für bare Münze nimmst? Wirklich, das ist unbezahlbar. :)

    Ich habe keine Ahnung, was tote Oma eigentlich ist. Muss ich hinter solche Sätze zwei Smileys setzen? ;))

  22. mm
    28. Januar 2018 at 00:08

    „ich denke immer wieder, dass keiner auf solche Sätze wirklich einsteigt “

    Reichlich naiv, dieser Gedanke – solche Sätze sind bedeutender Teil einer Argumentation, die leider nicht ganz ohne Wirkung ist. Und deine Reaktion zeigt, dass auch du drauf einsteigst.

    Ich habe keinesfalls zu verstehen gegeben, dass ich „Überfremdung von deutscher Küche“ für bare Münze nehme.

  23. Felix
    28. Januar 2018 at 11:50

    @mm: Na dafür, dass es nicht für bare Münze nimmst, führst Du es jedenfalls sehr genau aus. ;)

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