Ruhe vor dem Sturm

Ruhe vor dem Sturm

Ruhe vor dem Sturm

Die Bäume halten noch still, eine Flagge hängt schlaff in der Gegend herum, aber die Wolken rasen am Himmel schon vorbei. Das ist wohl die Ruhe vor dem Sturm „Friederike“. Heute Nachmittag soll es orkanartig wehen, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Darin heißt es: „Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten um 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Orkanböen um 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) gerechnet werden.“ Der Wetterdienst warnt, es können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden: „Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Morgen Vormittag soll Sturm „Friederike“ dann vorübergezogen sein.

Aktuelle Wetterinfos

Regenbogen über der Königsbrücker Straße. Foto: Joya.

Regenbogen über der Königsbrücker Straße. Foto: Joya.

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21 Kommentare zu “Ruhe vor dem Sturm

  1. 18. Januar 2018 at 14:56

    So schlimm isse nicht, die gute Friedericke, paar Böhen und das wars…

  2. isa
    18. Januar 2018 at 20:51

    Hmm… es kommt wahrscheinlich darauf an wo man sich gerade befindet, ob die gute „friederike“ schlimm ist oder nicht…

  3. Roman
    18. Januar 2018 at 21:12

    Sag das dem Baum, der auf der Bautzner in die Oberleitung gefallen ist ;)

  4. Seldon
    19. Januar 2018 at 08:40

    Na, zum Glück haben die Großkoalitionäre in spe die Klimaschutzziele erstmal wieder einkassiert.
    Aber die Wirtschaft immerhiin brummt, beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ist man höchst zufrieden mit diesem Resultat. »Neben der Steuerpolitik gehöre die Energie- und Klimapolitik auf den Prüfstand. Wir brauchen mehr Realismus in der Energie- und Klimapolitik«, verkündete BDI-Präsident Dieter Kempf letzte Woche. Das gelte auch für das Klimaschutzziel. »Offenbar sind hier Sondierer willens, die Realität anzuerkennen. Die Politik muss die Energiewende zu einer Erfolgsgeschichte machen, pragmatisch und an der Wirtschaftlichkeit orientiert.«

    „Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unseren menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solchen Sieg rächt sie sich an uns. Jeder hat in erster Linie zwar die Folgen, auf die wir gerechnet, aber in zweiter und dritter Linie hat er ganz andere, unvorhergesehene Wirkungen, die nur zu oft jene ersten Folgen wieder aufheben. Die Leute, die in Mesopotamien, Griechenland, Kleinasien und anderswo die Wälder ausrotteten, um urbares Land zu gewinnen, träumten nicht, dass sie damit den Grund zur jetzigen Verödung dieser Länder legten, indem sie ihnen mit den Wäldern die Ansammlungszentren und Behälter der Feuchtigkeit entzogen. …

    Und so werden wir bei jedem Schritt daran erinnert, dass wir keineswegs die Natur beherrschen, wie ein Eroberer ein fremdes Volk beherrscht, wie jemand, der außer der Natur steht sondern dass wir mit Fleisch und Blut und Hirn ihr angehören und mitten in ihr stehen, und dass unsere ganze Herrschaft über sie darin besteht, … ihre Gesetze erkennen und richtig anwenden zu können.“
    F. Engels, Menschwerdung des Affen
    „Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“ K. Marx, Kapital I

    *abduck*

    (Weiß ja, hat alles nix miteinander zu tun, halt n Sturm, gab’s früher auch schon usw. Und ob Ökologie überhaupt so ’ne gute Idee ist, wenn Marx/Engels was dazu zu sagen hatten…ach ja, und Umweltschutz im Sozialismus war eh viel schlimmer)

  5. Franzl Lang
    19. Januar 2018 at 11:49

    Jetzt mal ganz ernstgemeint, Seldon, liest du auch was anderes als Marx und Engels?

  6. Erichsen F.
    19. Januar 2018 at 16:14

    Ach Franzl, Seldon ist einfach nur angepisst, weil seine allem und jedem überlegene Traumwelt hin und wieder von der Realität gestört wird.

    Aber wehe, der Strom kommt nicht aus der Wand und das Internet aus der Luft. Und das Schwein fertig und warm aus Muttis Hand auf den Tisch. Dann ist Polen offen…

  7. bob
    19. Januar 2018 at 20:54

    @Erichsen F. @Franzl Lang

    meine ehrliche Meinung zu SELDON`s Geisteszustand, ***** entfernt ****, wurde ja unlängst von @ANTON als beleidigend gelöscht.

    Also haben wir doch alle @SELDON lieb und lesen lässig drüber weg…..

    ;-)

  8. Seldon
    20. Januar 2018 at 11:12

    Hallo Franzl,
    ernste Antwort: Ja! Da die beiden aber oft genug so passende Kommentare lieferten und das Wissen um ihre Erkenntnisse doch leider recht begrenzt ist, erlaube ich mir, dbzgl. etwas auszuhelfen. Sehr zum Ärger von zB Erichsen, der mich offenbar seit dem Sandkasten kennt…
    Und was Bob angeht: mach Dir keine Sorgen, fühle mich wohl!
    Versuchts doch mal, als Diskussionsangebot zu sehen und lasst Eure treffenden Argumente hören! Hallo… Nix?… Dacht ich mir…

  9. bob
    20. Januar 2018 at 12:29

    @Seldon

    Diskussionsangebot ? Ich werde mich sicher nicht mit Leuten unterhalten, die ausser etwas wirren Verschwörungstheorien nichts zu bieten haben.

    Aber zum Glück ist das ja ein freies Land und jeder darf seine Meinung haben…..

  10. unfassbar
    20. Januar 2018 at 13:17

    @Seldon
    „Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“

    Ganz genau, wie schön war doch der Geruch der Elbe und der Duft der Winterluft in Dresden vor 30 Jahren. Das Erzgebierge blühte in voller Wucht.
    Ganz Osteuropa strahlte in schöner Pracht unter dem Erbe von Väterchen Stalin.

    Und was haben wir jetzt? Einen Sturm der Verwüstung durch Friederike.
    Alles ganz schlimm heute und Marx hat es alles schon immer gewusst!
    Danke für deine Aufklärung, da gibt es einfach nix zu diskutieren!

  11. Erichsen F.
    20. Januar 2018 at 16:26

    Seldon,

    gröhl, du bist so herzallerliebst.
    „…Wissen…Erkenntnisse…auszuhelfen“
    So großartig von dir. Und falls ich tatsächlich mal deine Hilfe brauch, darf ich dich dann fragen?
    „Sehr zum Ärger von zB Erichsen…“
    Amüsement wäre das treffendere Wort.
    „…der mich offenbar seit dem Sandkasten kennt…“
    Irrtum. Aus dem Sandkasten kenne ich nur Jan und Heidi. Heidi war im Übringen das erste Mädchen, dem ich …pssst… an die Knospen gefasst hatte. Ausversehen natürlich.

    Was sagen M&E dazu?

  12. goldfish
    20. Januar 2018 at 16:50

    Bitte alle zurück in den Sandkasten, Himmel was ist das denn für eine Diskussion. Blub Blub Blub. Schlimm.

  13. bob
    20. Januar 2018 at 17:25

    @Erichsen F.

    „In einer Rezension der Welt wird die Gedankenwelt von Marx und Engels so zusammengefasst: „Nationalismus, Sexismus, Antisemitismus, Rassismus, Beschimpfung der eigenen Anhänger.“

    Soviel zu den Knospen…Alles klar…. ;-)

    Und nicht, dass @Seldon denkt, er hätte das Rad neu erfunden…….

  14. Seldon
    20. Januar 2018 at 18:10

    Hallo Bob, die „Welt“ ist ja bekannt für unvoreingenommenes und ausgewogenes Welt (sic!)BILD…
    Was eine Verschwörungstheorie ist, solltest Du vllt. nochmal googlen…
    Allgemein finde ich jetzt den Hinweis auf kapitalistisches Wirtschaften im Zusammenhang mit Klimawandel nicht völlig abwegig. Eine der Auswirkungen eben heftigere und häufigere Stürme.
    Das Eingangszitat vom BDI zeigt exemplarisch, wo die Prioritäten der Industrie liegen, die beiden folgenden, dass diese Tendenz zur Verlagerung von Umweltkosten auf die Allgemeinheit, ins Ausland oder künftige Generationen eben System hat.
    Das Staatskapitalismus und „Überholen ohne Einzuholen“ dbzgl. keine positive Entwicklung brachten, ändert da auch nichts am Fakt, dass private, profitorientierte, konkurrenzgetriebene Produktion auf Kosten von Umwelt und Menschen geht…muss man nur mal n bisschen die Augen aufmachen…oder das Gegenteil nachweisen. Oder man erklärt mit Trump den Klimawandel zu fake news und Verschwörung!

  15. bob
    20. Januar 2018 at 20:15

    @Seldon

    welchen Teil von „keinen Bock auf Unterhaltung“ hast du denn jetzt nicht verstanden ?

  16. Seldon
    20. Januar 2018 at 20:41

    Hallo Bob, bist ja jetzt zum Glück nicht der Einzige, an den sich der Kommentarbereich wendet…und wenn Du nicht diskutieren willst, halt halt die Klappe!

  17. nickibude
    21. Januar 2018 at 10:43

    @Seldon
    – von ganzen Herzen gönne ich Ihnen Ihr „Zauberland“ (wie auch den beiden Frauen aus der Nachbarschaft … Zeugen Jehovas, welche einmal im Jahr bei mir klingeln.)
    Eines möchte ich Ihnen aber gerne dazu einmal sagen.
    Die ersten 30 Jahre meines Lebens habe ich im real existieren Sozialismus (auf Grundlage des Marxismus/Leninismus) verbracht.
    Ohne dass irgendjemand Profit gemacht hat, waren einfach nicht genügend Ressourcen für den Umweltschutz da.
    Wie der Vergleich zum faulenden stinkenden menschenverachtenden Kapitalismus auf diesem Gebiet ausfiel, ist wahrscheinlich auch Ihnen bekannt.
    Und was Karl Marx betrifft, handelt es sich hier wohl um jemanden, der sich von einen Ausbeuter und Spekulanten (Friedrich Engels) aushalten lies und noch dazu sein Hausmädchen schwängerte (Abhängigkeitsverhältnis)
    Und kommen sie mir jetzt nicht mit dem auch von Neonazis gern verwendeten Totschlagargument
    „eigendlich war es eine tolle Sache, aber nur damals falsch realisiert“

  18. Seldon
    21. Januar 2018 at 14:18

    Hallo nikibude,
    ja, auch im real existierenden Sozialismus gab es Umweltprobleme. In erster Linie, wie Sie richtig sagen, aufgrund mangelnder Ressourcen. Woraus dieser rührt, ist nochmal ein Thema für sich. Sie ahnen sicher, dass kapitalistische Staaten im Systemkampf/kalten Krieg hier eine durchaus bedeutende Rolle spielten.
    Wir reden hier aber grad vom real existierenden Kapitalismus, und der erzeugt seine Probleme gut selbst. Und vor allem aus seiner inneren Funktionsweise heraus systematisch. Vom berühmt-berüchtigten Londoner Nebel bis Harrisburg, Atommüll und Dieselskandal…
    Marx hat über Alternativen wenig gesagt, er hat den Kapitalismus erklärt. Und wenn er erkennbar gegen die Wand fährt, ist es aus meiner Sicht nicht besonders hilfreich, weiter aufs Gas zu steigen mit der Begründung, wir hätten ja grad kein Navi an Bord und der letzte Versuch hätte nur die Zeit bis zum Absturz verzögert…

  19. Erichsen F.
    21. Januar 2018 at 16:53

    Freilich, der böse Kapitalismus hat den Dieselskandal gemacht. (Was nicht etwa ein anderes Thema wäre.)
    Der böse Kapitalismus hat gemacht, dass die sozialistischen Trabant und Wartburg mit „sauberen“ Zweitaktmotoren liefen, alle anderen sozialistischen Bruderautos aber mit Viertaktern.
    Der böse Kapitalismus hat gemacht, dass die Stadtluft sauberer ist als es die sozialistische Waldluft je war.
    Und, nicht zu vergessen, der Kapitalismus hat den Wind gemacht.

    Kann man für Seldon noch etwas anderes übrig haben außer Mitleid?

  20. Seldon
    21. Januar 2018 at 18:05

    Ach ja, die schöne neue Welt des Kapitalsmus…Rosarote Brillen und Scheuklappen im dauerhaften Sonderangebot.

  21. Unbekannter Fehler
    23. Januar 2018 at 15:25

    Also ich mag Sheldons Kommentare. Oft lese ich auch nur gezielt Artikel mit vielen Kommentaren in der Hoffnung einen „Sheldon“ zu lesen.
    Und warum?
    Na der Typ schreibt wenigstens mal etwas abseits des allgemeinen Blabla … Mögen seine Thesen stimmen (oder auch nicht), so finde ich es doch sehr unterhaltsam Argumentationen zu lesen die „anders“ sind als der normkonforme Durchschnittsmist oder meine eigene Meinung.
    Ich bewundere seine Unnachgiebigkeit in der Sache auch wenn er oft alleine auf dem Standpunkt verharrt.

    Ich sage mal:
    Weiter so @Sheldon. Solange du die Kraft und Energie hast Widerspruch zu leisten solange werde ich ein (stiller) Leser deiner Texte sein ;-)

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